CH221097A - In gasgefülltem Gefäss untergebrachter Eisendrahtwiderstand. - Google Patents

In gasgefülltem Gefäss untergebrachter Eisendrahtwiderstand.

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CH221097A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C3/00Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids
    • H01C3/04Iron-filament ballast resistors; Other resistors having variable temperature coefficient
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors
    • H01B1/02Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors mainly consisting of metals or alloys

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Description


  In gasgefülltem Gefäss untergebrachter Eisendrahtwiderstand.    Zur     Strombegrenzung    und Regelung ver  wendet man vielfach Eisendrahtwiderstände,  die in einem eine Wasserstoffüllung aufwei  senden Gefäss untergebracht sind. Der Eisen  draht hat hierbei meist einen Durchmesser  von mehr als 40   und die Gasfüllung in der  Regel einen Druck von etwa 150 Torr, ob  wohl gelegentlich auch niedrigere Drücke  Anwendung fanden. Mit derartigen Eisen  wasserstoffwiderständen können Ströme bis  herunter zu etwa 100 Milliampère sicher  konstant gehalten werden. Vielfach besteht  nun aber auch ein Bedürfnis nach der Kon  stanthaltung wesentlich kleinerer Ströme von  50, 30 oder sogar 10 Milliampere. Solche  kleinen geregelten Ströme werden beispiels  weise für Sende- und Empfängerröhren  leicht beweglicher Anlagen gefordert.

   Um  derartige kleine Ströme konstant hasten zu  können, hat man schon vorgeschlagen, in  üblichenEisenwasserstoffwiderständenDrähte  von einigen   Durchmesser zu verwenden, die    unter Verwendung einer nachträglich wieder  zu entfernenden Übberzugsschicht aus Silber  oder Kupfer bis zu dem     angegebenen    kleinen       Durchmesser        heruntergezogen        werden.     Widerstände sind,     bedingt    durch die  schwierige Herstellung .des ungemein feinen       Eisendrahtes,    teuer     in    der     Herstellung,    und  zudem wegen der grossen Empfindlichkeit des  sehr dünnen Eisendrahtes nicht genügend  stosssicher.  



  Die Erfindung beruht auf der Erkennt  nis,     @dass    die zur     gonstanthaltung    von Strö  men notwendige flache     Stromspannungskurve     nicht, wie bisher stets angenommen wurde,  an die Verwendung einer gut wärmeleiten  den Gasfüllung     gebunden    ist,     sondern    auch  mit einer schlecht wärmeleitenden Gasfüllung  erreicht werden kann, sofern diese einen ge  nügend     geringen    Druck aufweist.

   Diese     Er-          kenntnis        erschliesst    wegen der durch die  schlechte Wärmeleitung des Gases     bewirkten          Erhöhung    der     Drahttemperatur    und damit      des Widerstandswertes die Möglichkeit,  dickere Drähte für eine bestimmte Regel  stromstärke zu verwenden und somit Wider  stände für sehr kleine Regelstromstärken  wirtschaftlicher und gleichzeitig stosssicherer  herzustellen.

   Der in einem gasgefüllten Ge  fäss untergebrachte Eisendrahtwiderstand ge  mäss der Erfindung, der zur Regelung und  Begrenzung elektrischer Ströme von höch  stens 50 Milliampère dient, kennzeichnet sich  dadurch, dass der Durchmesser des Eisen  drahtes 10-20   beträgt und die Gasfüllung  des Gefässes bei einem Druck von höchstens  20 Torr wenigstens zum grössten Volumenteil  aus mindestens einem der Edelgase besteht,  deren Dichte grösser als die von Luft von  gleicher Temperatur und Druck ist. Solche  Gase sind Argon, Krypton und Xenon. Es  kann auch ein Gemisch dieser Edelgase ver  wendet werden. Den angegebenen Edel  gasen können dabei gegebenenfalls noch  einige Prozent Stickstoff beigemischt sein.

         Eisendrähte    von dem angegebenen Durch  messer lassen sich, wenn auch mit gewisser  Vorsicht, noch unmittelbar, also ohne Ver  wendung einer später wieder zu entfernen  den Überzugsschicht, durch Ziehen erzeugen.  



  Für eine Regelstromstärke von 30     Milli-          ampère    besitzt ein solcher     Eisenedelgas-          widerstand        beispielsweise    einen Eisendraht  von 16,5   Durchmesser und eine Argongas  füllung von 4 Torr Druck. Für 20     Milli-          ampère    Regelstromstärke wird mit Vorteil  ein Eisendraht von 14   Durchmesser und  eine Kryptongasfüllung von etwa 0,5 Torr  Druck verwendet. Bei noch kleineren Regel  stromstärken kann der Drahtdurchmesser  und der Druck der Gasfüllung noch weiter  ermässigt werden.

   Bei kleineren Regelstrom  stärken empfiehlt es sich grundsätzlich, um  die angegebenen verhältnismässig dicken  Drahtdurchmesser von 10-20   beibehalten  zu können, Krypton oder sogar Xenon als  Gasfüllung zu verwenden. Auch Gemische  der angegebenen schlecht wärmeleitenden  Edelgase können unter Umständen von Vor  teil sein.

      Man hat zwar schon gelegentlich vorge  schlagen, Eisendrahtwiderstände ausser in  Wasserstoff auch in     andern    indifferenten  Gasen, wie Stickstoff oder Argon, unterzu  bringen, jedoch hat sich bei üblichen Gas  drücken und Drahtstärken die     Wasserstoff-          füllung    stets als überlegen erwiesen, so dass  in Praxis bei in einem Gefäss untergebrach  ten Eisendrahtwiderständen von einer Fül  lung aus Argon, Krypton oder Xenon nie  Gebrauch gemacht wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In gasgefülltem Gefäss untergebrachter Eisendrahtwiderstand zur Begrenzung und Regelung elektrischer Ströme von höchstens 50 Miiliampère, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Eisendrahtes 10-20 ,u beträgt und die Gasfüllung des Gefässes bei einem Druck von höchstens 20 Torr wenig stens zum grössten Volumenteil aus mindestens einem der Edelgase besteht, deren Dichte grösser als die von Luft von gleicher Tempe ratur und Druck ist.
    UINTTERANSPRüCHE 1. Eisenedelgaswiderstand nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfüllung aus Argon besteht. 2. Eisenedelgaswiderstand nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfüllung aus Krypton besteht. 3. Eisenedelgaswiderstand nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfüllung aux Xenon besteht. 4. Eisenedelgaswiderstand nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfüllung aus einem Gemisch von minde stens zwei solcher Edelgase besteht.
    :5. Eisenedelgaswiderstand nach Patent ansprneh, dadurch gekennzeichnet, dass dem Edelgas Stickstoff beigemischt ist.
CH221097D 1940-10-17 1941-10-14 In gasgefülltem Gefäss untergebrachter Eisendrahtwiderstand. CH221097A (de)

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FR875979A (de) 1942-10-09
DE764410C (de) 1952-12-22

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