CH221124A - Anordnung zur Phasenregelung in Trägerfrequenzsystemen. - Google Patents

Anordnung zur Phasenregelung in Trägerfrequenzsystemen.

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CH221124A
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carrier frequency
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description


  Anordnung zur Phasenregelung in     Trägerfrequenzsystemen.       In     Trägerfrequenzmehrfachübertragungs-          systemen,    bei denen beim     Modulationsvor-          gang    die Trägerfrequenz unterdrückt wird,  und zur Übermittlung der Nachrichten beide  Seitenbänder übertragen werden, ist es not  wendig, zur Wiedergewinnung des nieder  frequenten Nachrichtenbandes am     Emp-          fanglsende    des Übertragungssystems die Trä  gerfrequenz dem Demodulator wieder zuzu  führen.

   Im Gegensatz zu den     Trägerfre-          quenzsystemen    mit     Einseitenbandübertra-          gung    und unterdrücktem Träger ist bei der       Zweiseitenbandübertragung    beim     Demodu-          lationisvorgang    die Phasenverschiebung zwi  schen der resultierenden     Seitenbandspannung     einerseits und der zugeführten Trägerspan  nung     anderseits    von Bedeutung. Die     Fig.    1  zeigt die Phasenverhältnisse bei einer Zwei  seitenbandübertragung. Mit A ist der Vek  tor der nicht modulierten Trägerfrequenz<B>f</B>     :L     bezeichnet.

   Die Vektoren der beiden Seiten  bänder, die bei einer     Amplitudenmodulation     symmetrisch zum Träger liegen, drehen sich    mit der Winkelgeschwindigkeit<I>+m,</I> und       -w2,    wenn mit     f2    die     Modulationsfrequenz     bezeichnet wird. Die Vektoren der beiden  Seitenbänder sind mit     B1    und     B2    bezeich  net.

   Der Vektor A ändert unter dem Einfluss  einer     sinusförmigen        Modulationsfrequenz     periodisch seine Grösse zwischen den Punk  ten A, und     A2.    Erfährt die     Seitenbandspan,          nung    vom     Modulator    bis zum Demodulator  auf dem     Hochfrequenzweg    über Filter, Ver  stärker und Übertragungsweg (Kabel, Frei  leitung, drahtlose Verbindung) eine Phasen  drehung um den Winkel     cps    und wird die  Trägerfrequenz am Demodulator in der glei  chen Phasenlage wie am     Modulator    zuge  setzt, so wird, wie aus     Fig.    2 hervorgeht,

    die resultierende     Seitenbandspannung    nicht  in die Richtung des Vektors A fallen. Für  die Änderung der Grösse des Vektors A ist  jetzt im Gegensatz zu der Änderung des  Vektors A am     Modulator    die Projektion der  resultierenden     Seitenbandspannung    auf die  Richtung des Vektors A massgebend. Die in-      folge der Projektion wirksame Grössenände  rung des Vektors A ist von der Grösse des  Winkels     g-s    abhängig. Bei einem Mehrkanal  system mit.     Zweiseitenbandübertragung    er  fahren die Seitenbänder, z.

   B. durch     Filtc,r-          und    Verstärker, eine     Phasendrehung,    deren  Grösse für die einzelnen Kanäle in der     Re-el     verschieden ist. Wird sämtlichen     Modulato-          ren    des Systems ein konstanter     Nieder'-          frequenzpegel    zugeführt, so wird sieh ab  hängig von der Grösse des Winkels     cis    am       Niederfrequenzausgang    des Demodulators ein  für die einzelnen Kanäle     untersehiedlieher          Niederfrequenzpegel    einstellen.

   Für das  System ist aber die     Übereinstimmung    aller       Niederfrequenzpegel    an den Demodulatoren  eine unerlässliche Forderung und somit  eine Ausgleichung aller     Niederfrequenzpegel     durch eine zusätzliche     Verstärkung    oder  Dämpfung erforderlich. Bei der Entwick  lung des Systems kann der Phasengang  des Übertragungsweges (Kabel, Freileitung,  drahtlose Verbindung) noch nicht     herück-          ,-,ichtigt    werden.  



  Die vorliegende Erfindung schlägt vor,  einen Phasenregler vorzusehen, mit     dessen     Hilfe die Phase der am Demodulator     zuu#e-          führten    Trägerfrequenz so eingestellt werden  kann,     da.ss    der resultierende Vektor der bei  den     Seitenbandspannungen    in die Richtung  des Trägervektors fällt.     Vorteilhafterwei.a,     wird zur Phasendrehung eine     Pha-senbrük-          kenschaltung    angewendet, die es gestattet.  mit.

   Hilfe eines kontinuierlich veränderbaren       Potentiometers    die Phase des     Trägervektors     am Demodulator stetig zu verändern, wäh  rend die Phasenlage des Trägers an der  Stromquelle und am     Modulator    konstant  bleibt. Durch diese Massnahmen ist erreicht,  dass in beiden Sprechrichtungen des Kanals  die     Niederfrequenzpegel    an den     Demodula-          toren    in den Endstellen der     Trägerfrequenz-          verbindung    unabhängig voneinander     eirlge-          st.ellt    werden können.

   Die richtige     Pliasen-          lage    des Trägers an dem Demodulator ist  erreicht, wenn die     Niederfrequenzspannrnig     in Maximum bildet. V     orteilhafterweise          tvird    am Ausgang des Demodulators die         Nied.erfrequenzspannung    durch einen Span  nungsmesser gemessen.  



  Die     Fig.    3 zeigt ein Ausführungsbeispiel  des     Erfindungsgegenstandes.    Mit I und     1I     sind     di < @        Endstellen    der     Trägerfrequenzver-          bindum,        bc,zei < obnet.    die     miteinander    durch  Kabel,     Freileitungen    oder drahtlose Verbin  dungen verbunden     sind.    In dem Ausfüh  rungsbeispiel sind     di.e        beiden    Kanäle 1 und 2  vorgesehen.

       DieNiederfrequenzspa-nnung   <I>NF</I>  wird dem     Modulator        .M    zugeführt, dem durch  den Generator C die     Trägerfrequenzspan-          nung        zugesetzt    wird. Über Filtereinrichtun  gen F gelangen die     Nachrichten    über die       Verstärker    T' und die Verbindung zur zwei  ten     Endstelle    R und werden über Filterein  richtungen F     .dem    Demodulator D zugeführt,  an dessen Ausgang die Niederfrequenz<I>NF</I>  wieder erscheint.

   In der umgekehrten     C'se-          spräclisi-iclitung    und für die andern Kanäle  sind die Verbindungen entsprechend. Der an  der     Endstelle        de.:,    Gespräches vom Generator       G    dem     Demodulator    D gelieferte Träger  wird durch den Phasenregler     Ph-R    so     ein-          gestellt,    dass der resultierende Vektor der  beiden     Seitenbandspannungen    in die     Rieh-          tun-    .des     Trägervektors    fällt.

   Durch das In  strument .7 wird die Spannung der am     Aus-          gari0,    des     Demodulators        erscheinenden    Nie  derfrequenz gemessen. Zeigt dieses Instru  ment ein     Maximum    der Spannung an, so ist  die richtige     Plia,senlag@e    des Trägers am     De-          inodulator    erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Phasenregelung in Trä- ger#frequenzsystemen mit Zweiseitenband- ühertragung und unterdrückter Trägerfre quenz, dadurch bekennzeichnet, dass mit Hilfe eine:, Pliasenre-lers die Phase der am Demodulator zugeführten Trägerfrequenz so eingestellt werden kann, dass der resultie rende Vektor der heiden Seitenbandspannun- gen in die Richtung de:, Trägervektors fällt.
    [T N TERAN SPRüCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Spreeh- richtungen des trägerfrequenten Kanals in ihrer Einstellung der Ausgangsspannung an den Demodulatoren in beiden Endstellen des Übertragungssystems voneinander unab hängig sind, indem zur Phasenregelung des Trägers am Demodulator eine Phasenbrük- Izenschaltung angeordnet ist. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Ausgang des Demodulators ein Span- nungsmesser für die Niederfrequenz vorge sehen ist, um die richtige Stellung des Pha senreglers, bei .der die Niederfrequenzspan- nung am Demodulator ein Maximum erreicht. kontrollieren zu können.
CH221124D 1940-11-22 1941-10-03 Anordnung zur Phasenregelung in Trägerfrequenzsystemen. CH221124A (de)

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