CH221234A - Steinsatz zum Einbauen in eine Mauer zum mauerseitigen Lagern eines Netzriegels eines Baugerüstes. - Google Patents

Steinsatz zum Einbauen in eine Mauer zum mauerseitigen Lagern eines Netzriegels eines Baugerüstes.

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CH221234A
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Luethy Ernst
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
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  • Movable Scaffolding (AREA)

Description


  Steinsatz zum Einbauen in eine Mauer zum mauerseitigen Lagern eines Netzriegels  eines Baugerüstes.    Bei der Erstellung von Baugerüsten wer  den die mit ihrem äussern Ende auf den  Streichstangen des     Baugerüstes    aufliegen  den und mit diesen verklammerten, die Ge  rüstbretter tragenden sogenannten Netz  riegel mauerseitig zuerst durch     Stüper    unter  stützt. Beim Aufführen des Mauerwerkes  werden dann die     Netzriegel    in im Mauer  werk freigelassenen Nischen oder Löcher  eingelassen. Nach Entfernen .des Baugerüstes       müssen,    diese Nischen oder Löcher zu  gemauert werden.

   Dies ist eine sehr zeit  raubende und mühsame Arbeit, da während  des     Aufführens    des Mauerwerkes Mörtel und  anderes Material in diese Nischen oder Lö  cher gelangen kann, das nachher nur schwer  wieder zu entfernen ist, so     dass    es schwer  fällt, die fehlenden     Mauersteine    nachträglich  in diese Nischenoder Löcher einzubringen.  Dieser Übelstand wird durch die vorliegende  Erfindung beseitigt.  



  Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Steinsatz zum Einbauen in eine Mauer    zum mauerseitigen Lagern .eines Netzriegels,  eines Baugerüstes, welcher aus     einem    im       1Ji.auerwerk    zu     versetzenden    Baustein, welcher  eine nur nach der Sichtfläche zu offene Aus  höhlung zur Aufnahme     des        mauerseitigen     Endes des     Netzriegels    besitzt, und aus einem  nach     Entfernen.    des;     Netzriegels    in diese Aus  höhlung einsetzbaren, die     Aushöhlung    aus  füllenden Kernstein besteht.  



  Statt wie bis anhin für die Netzriegel  lagerung einen oder mehrere Steine im  Mauerwerk     wegzulassen,    wird der Hohlstein  -des     Steinsatzes    .an der betreffenden Stelle des  Mauerwerkes versetzt und. das     mauerseitige     Ende des Netzriegels in dessen Aushöhlung  eingesetzt. Da diese Aushöhlung nur nach  vorn offen ist, kann kein     Mörtel    oder an  deres     112ateria1    in sie hineingelangen. Beim  Abbruch des Gerüstes wird nach     Entfernen     des Netzriegels der     Kernstein    in die Aus  höhlung des Hohlsteines eingeschoben und       diese    Aushöhlung damit vollständig ge  schlossen.

   Das mühsame Zumauern von für      die Netzriegel offen gelassenen     Löchern    fällt  also weg.  



  In der Zeichnung     iat    beispielsweise eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des     dargestellt.    Es zeigen:       F'ig.    1 eine Ansicht eines Teils eines  Baugerüstes, teilweise im Schnitt,       Fig.    2 einen Mittelschnitt durch einen  Steinsatz senkrecht zu     seiner    Sichtfläche,       Fig.    3 eine Ansicht eines     Steinsatzes    von  vorn.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 eine Gerüststange, mit  2     eine    Streichstange des Gerüstes, mit 3 ein  Netzriegel, welcher die Gerüstbretter 4 trägt,       bezeichnet.    Das     mauerseitige    Ende des Netz  riegels 3 wird, bis die Mauer entspre  chend hoch gebaut ist, durch einen     Stüper     gehalten.

   Ist die Mauer bis an die Stelle, wo  dieses Ende des     Netzriegels    3 liegt, gebaut,  so wird in der     flauer    der     hohle    Baustein 5  versetzt, dessen Dimensionen denen der ver  wendeten Bausteine entsprechen oder doch so  gewählt     -sind,    dass der Stein sich in der  Mauer versetzen lässt, ohne     da.ss    die umliegen  den     Bausteine    geteilt werden müssen. Der  Hohlstein 5 weist an seiner Sichtfläche eine  Aushöhlung 6 auf, welche zur     Aufnahme    des  mauerseitigen Endes des     Netzriegels    dient.

    Um diese Aushöhlung 6 bei der Entfernung  des Baugerüstes zu schliessen, ist ein Kern  stein 7 vorgesehen, welcher in die Aus  höhlung 6 des     Hohlsteines    5 genau     passt,    und  welcher nach Entfernen -des Netzriegels 3 in  diese Aushöhlung 6 hineingeschoben wird.  Der Kernstein 7 weist zwei Längsrippen 8  auf und im Hohlstein 5 sind entsprechende  Nuten 9 vorgesehen. Dadurch wird der  Kernstein 7 im Hohlstein 5 geführt und vor  Verdrehung gesichert.  



  Der aus einem     Hohlstein    und einem  Kernstein     bestehende    Steinsatz wird v     or-          zugsweise    aus Zementmörtel hergestellt. Uni  nun zu vermeiden, dass bei     aus        Backsteinen     erstellten Mauern beim Aufbringen des Ver-         putzes    an derjenigen     Stelle,    an der sich der  Hohl- und Kernstein befinden, störende  Flecken bilden     könnten,    wird mit Vorteil an  der Sichtfläche des Hohlsteines 5 und des       Kernsteines    7 eine Schicht von mindestens  1 cm Stärke vorgesehen, welche aus Ziegel  schrotmörtel besteht.

   Es wird dadurch er  reicht, dass der Steinsatz sich gegenüber dem  aufzubringenden Verputz mindestens an  genähert gleich verhält, wie die ihn umge  benden Backsteine und keine störenden  Flecke im Verputz     entstehen.    Der Steinsatz  kann aber natürlich     .auch    ganz aus     dem          gleichen    Material     bestehen,    wie die verwen  deten     Backsteine.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steinsatz zum Einbauen in eine 'flauer zum mauerseitigen Lagerreines Netzriegels eines Baugerüstes, dadurch gekennzeichnet. dass er aus einem im Mauerwerk zu ver setzenden Baustein, welcher eine nur nach der Sichtfläche zii offene Aushöhlung zur Aufnahme des mauerseitigen Endes des Netzriegels besitzt, und einem nach Ent fernen des Netzriegels in diese Aushöhlung einsetzbaren, die Aushöhlung ausfüllenden Kernstein besteht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Steinsatz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kernstein mindestens eine Längsrippe aufweist, welche in eine Fuge im Hohlstein eingreift. derart, dass der Kernstein vor Verdrehung im Hohl stein gesichert ist. ?. Steinsatz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hohlstein und der Kernstein an der Sichtfläche eine min destens 1 cm starke Schicht, die aus Ziegel- cl besteht, aufweisen.
CH221234D 1941-11-05 1941-11-05 Steinsatz zum Einbauen in eine Mauer zum mauerseitigen Lagern eines Netzriegels eines Baugerüstes. CH221234A (de)

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