CH221260A - Azetylenerzeuger. - Google Patents
Azetylenerzeuger.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H5/00—Acetylene gas generators with automatic water feed regulation by the gas-holder
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Description
Azetylenerzeuger. Bei Azetylenerzeugern, welche das Kal- ziumkarbid und da.s für die Azetylenerzeu gung erforderliche Wasser in .getrennten Be hältern enthalten, ist es zur Vermeidung zu hoher Entwicklertemperaturen notwendig, mit -einem wesentlichen Wasserüberschuss zu arbeiten. Das überschüssige Wasser geht in Form von Wasserdampf mit dem erzeugten Azetylen ab und wird in den Leitungen bezw. in besonderen Abscheidern nieder geschlagen und' von Zeit zu Zeit abgelassen.
Dies bedingt einerseits einen Was3erbehäl- ter mit einem erhöhten Fassungsvermögen und anderseits eine periodische Bedienung der Ablassorgane an den Abscheidern.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Azetylenerzeuger, bei welchem dieser Übelstand dadurch vermieden sein soll, dass Einrichtungen zur gasdruck- abhängigen Regulierung des Wasserzu flusses aus einem Wasserbehälter zum Kal- ziumkarbidbehälter sowie zur Kondensat- a,bscheidung in der Gasableitung vorgesehen. sind, welch letztere über ein Rückschlag- ventil mit dem Wasserbehälter in Verbin dung steht,
damit das Kondensat in den Wasserbehälter zurückfliesst und der Druck in diesem im Mittel grösser ist als im Kal- ziumkarbidbehälter. Es kann also der ge samte Wasservorrat für die Gaserzeugung ausgenützt werden, was eine Reduktion der Grösse des Wasserbehälters, des Wasser vorrates und des toten Gewichtes ermöglicht.
Die Zeichnung zeigt schematisch eine: beispielsweise Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes. Der Behälter 1 enthält .das für die Gaserzeugung erforderliche Wasser, welches über die Leitung 2 nach dem von dem Abschlussventil 3, der Mem brane 4 und der Regulierfeder 5 gebildeten Wasserregler und von da über die Leitung 6 und den Verteiler 7 in den KaIziumkarbid- behälter 8 gelangt. Bei Berieselung des Ka.lziumkarbides entsteht ein Gemisch von Azetylen und Wasserdampf, welches über dieLeitung9 in den Abscheider10, z.
B. einen Zentrifugalabscheider "Zyklon", .strömt, wo bei in bekannter Weise durch Abkühlung und Zentrifugalwirkung der weitaus grösste Teil des mitgenommenen Wassers ausgeschie den wird. Die Querschnitte der Leitungen 2 und 6 sind so gross zu bemessen, dass die durchtretende Wassermenge ein 11-lehrfachas. des für die kontinuierliche Gaserzeugung notwendigen Quantums ausmacht. Ein, an der Ausgangsleitung 13 befindlicher Druck- oder Mengenregler 14 dosiert das abströ mende Gas nach der Art des Verwendungs zweckes.
Zwischen Abscheider 10 und Wasserbehälter 1 besteht eine Verbindungs leitung 12, welche durch ein Rücksehlag- ventil 11 nur in der Richtung vom Ab- scheider 10 nach dem Wasserbehälter 1. durchflossen werden kann.
Das Rücluchlag- ventil 11 bewirkt, d.ass der Druck im Wasser behälter 1 im Mittel höher ist als im Kal- ziumkarbidbehälter 8, so dass ohne Zuhilfe nahme von Pumpen oder ähnlichen Bau elementen das Wasser mit Überdruck auf das Kalziumkarbid gespritzt wird, was zur raschen Durchdringung des Ka.rbid- schla-mmes von Bedeutung ist.
Die Wir kungsweise des beschriebenen Azetylen erzeugers ist folgende: Solange der im Behälter 8 herrschende Druck durch seine Wirkung auf die Mem brane 4 die Druckfeder 5 nicht überwindet, ist. das Ventil 3 geöffnet, und aus dein Be hälter 1 strömt durch die Leitungen 2 und 6 Wasser über den Verteiler 7 auf das Kal- ziumka.rbid im Behälter B.
Die durchfliessende Wassermenge ist, wie eingangs gesagt wurde, das Mehrfache von dem für die kont.inuier- liche Maximalerzeugung Notwendigen. Da durch entsteht im Behälter 8 ein t?berdruek. Dieser pflanzt sich rückwärts über die Lei tung 6 auf die Membrane 4 fort und schliesst durch Überwindung der Feder 5 das Ventil 3. Er wirkt über die Leitung 9 ebenfalls im Abscheider 10, wo das abgeschiedene Wasser durch das Ventil 11 und die Leitung 12 in den Behälter 1 zurückgepresst wird. An schliessend daran geht eine den Druck a.usgleich bewirkende Menge Gas in den Be hälter 1.
Durch die Gasentnahme a.us dem Crasregler 14 sinkt der Di-iiclz im Abscheider 10 und demzufolge auch im Behälter B. Das Rückschlagventil 11 und das Wasserventil 3 bleiben so lange geschlossen, bis der Druck im Behälter 8 in seiner Wirkung auf die Membrane 4 von der Feder 5 überwunden wird. Ist dies der Fall, wird das Ventil 3 geöffnet und das Wasser aus dem Behälter 1, das, bezogen auf den Behälter 8, unter Über druck steht, wird auf das Kalziumkarbid ge spritzt, was eine Wiederholung des beschrie benen Vorganges zur Folge hat.
Wegen des Überdruckes kann der Wasser behälter 1 auf gleicher Höhe mit dem Be hälter 8 für das Ka.lziumkarbid oder unter halb desselben angeordnet sein. Weiterhin kann die Gasableitung selbst die Rolle des Abseheiders 10 übernehmen, indem sie nach bekannten Ausführungen mit Rippen oder mit einem Kühlmantel versehen und ge nügend lang, z. B. in Form einer Rohr schlange, ausgeführt ist, um die nötigen Übei-gangsfläclien für den Wärmetransport zu erhalten. Dies ist. beispielsweise bei einem Automobil ohne weiteres erreichbar.
In einem Knie- oder T-Stüek wäre dann das Rückschlagventil 11 anzuordnen. Dabei kann die Ableitung mit der Rohrschlange durch den Wasserbehälter 1 hindurchgeführt sein. um das darin befindliche Wasser für die Ab- kühlumg des Gemisches aus Wasserdampf und Azetylen heranzuziehen, oder der in die Ableitung eingeschaltete Abseheider 10 kann im Innern de> Wasserbehälters 1 selbst an geordnet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Azetylenerzeuger, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur gasdruckabh < in < )-igen Re- gulierizng des Wasserzuflusses aus einem \ffasserbehälter zum Kalziumkarbidbehälter sowie zur Kondensatabscheidung in der Gas ableitung, welch letztere über ein Rück schlagventil mit dem Wase-erbehälter in Ver bindung steht, damit das Kondensat.in den Wasserbehälter zurückfliesst und der Druck in diesem im Mittel grösser ist als im Kal- ziumha rbi dhehälter. UNTERANSPRüCHE : . 1. Azetylenerzeuger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Gas ableitung ein Zentrifugalabscheider einge schaltet ist. 2. Azetylenerzeuger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasablei tung als Kondensatabscheider ausgebildet ist.3. Azetylenerzeuger nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gas ableitung durch den Wasserbehälter geführt ist. 4. Azetylenerzeuger nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gas ableitung im Wasserbehälter als Rohr schlange ausgebildet ist. 5. Azetylenerzeuger nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gas ableitung als Rippenkörper ausgebildet ist. 6. Azetylenerzeuger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kondensat- abscheider im Innern des Wasserbehälters angeordnet isst.
Applications Claiming Priority (1)
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1941
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