CH221589A - Verfahren zur Trennung von Eis und Konzentrat durch Pressen, insbesondere bei der Einengung von Lösungen durch Ausfrieren von Wasser. - Google Patents

Verfahren zur Trennung von Eis und Konzentrat durch Pressen, insbesondere bei der Einengung von Lösungen durch Ausfrieren von Wasser.

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CH221589A
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A-G Gesellschaft Eismaschinen
Krause Georg Alexander Dr Ph C
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Linde Eismasch Ag
Krause Georg Alexander Dr Phil
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Description


  



  Verfahren zur Trennung von Eis und Konzentrat durch Pressen, insbesondere bei der   Einengung von Lösungen durch Ausfrieren von Wasser.   



   Es ist bekannt, L¯sungen, Emulsionen   usw. durch Ausfrieren    des   Wassers und.    anschliessende Trennung von Eis und Konzentrat einzuengen. Die   Hauptschwierigkeit    bereitet bei dieser   Arbeibsweise    die vollständige Trennung von Eis'und Konzentrat. Hierfür ist in erster Linie Zentrifugieren oder ein Abtropfenlassen des Konzentrates aus dem Eis mit nachträglicher Waschung und schliesslich auch ein Auspressen der Mischung von Eis und Konzentrat vorgesehlagen   wor-    den. Praktische Anwendung hat mit Rücksicht auf die hierbei erzielbare Reinheit des Eises von allen diesen Vorschlägen lediglich das Zentrifugieren gefunden.

   Diese Arbeitsweise besitzt jedoch den Nachteil, da¯ einer  seits Zentrifugen relativ kostspielig    sind, an  derseits'ihre Leistung-wenn    eine praktisch vollständige Abacheidung des Konzentrates vom Eis stattfinden   soll-verhältnis-      mäBig gering ist.    Die Trennung von Eis und Konzentrat mittels Pressen ist. ebenfalls bekannt, sie hat jedoch in die Praxis bisher nur in AusnahmefÏllen Eingang gefunden, weil der den Pressrückstand bildende feste   Eisnlock    zu viel Konzentrat enthält. Die in    d, em Eis eingeschtlossenen : onzentratanteile    lassen sich nÏmlich nach dem Pressvorgang nicht mehr wiedergewinnen.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Trennung von Eis und Konzentrat durch Presse, welches es ermöglicht, die e bisherigen MÏngel zu   überwin-       den, und es ermöglicht, mit einfachen Hilfs-    mitteln und in kontinuierlichem Betrieb ein praktisch r ckstandfreies Eis und ein hoch  prozentigest Sonzentrat    zu erzeugen.



   Das   erfindumgsgemässe    Verfahren besteht darin, dass während des Pressvorganges ein n  Teil des Eises geschmolzen wird. Die hierfür erforderliche Wärmemenge kann. entweder von aussen   durch Warmeiibertragung    zugeführt oder durch Reibung innerhalb des Pre¯gutes erzeugt werden. Beim Pressen von   Eis-Ronzentrat-Gemislehen w erden    die   Eiskristalle    unter der Einwirkung des Druckes zunächst plastisch, wobei sie-vorzugsweise   ankristallographischgleichartigen       Flachen-miteinander verwachsen wollen.   



  Die   Schmelzung des Eises setzt    in erster Linie an den Oberflächen der einzelnen Kristalle ein und hat so ein Herauspressen des zwischen den Kristallen befindlichen Kon  zentrates    in ausserordentlich günstiger Weise zur Folge. Erst anschliessend wachsen die Eiskristalle unter   gleiehzeitiger      Verkleine-    rung ihrer gesamten BenetzungsoberflÏche zusammen. Falls Wärme zugeführt wird, sei es durch WÏrme bertragung von au¯en, sei es durch innere. Reibung, so erfolgt die Wärmezufuhr vorzugsweise im Gebiet des   höchsten Pressdruekes    derart, dass auch die    Aufsphmelzung des Eises zum grösseren Teil    im Gebiet des h¯chsten Pre¯druckes erfolgt.



  Eine einfache und   zweckmässige Arbeits-    weise besteht z. B. in der Umsetzung von mechanischer Arbeit in WÏrme beim Pressen, wodurch die   Schmelzleistung unmittel-    bar mit der Pre¯leistung gekuppelt wird.



  Hierzu ist es meist notwendig, die Pressarbeit durch zusätzliche Mittel zu erhöhen, um die e gewünschte Aufschmelzung eines Teils des   Eilses    zu erreichen. Sollte in bestimmten Fällen die Pressarbeit diesen Wert übersteigen, so kann sie zum Teil durch   Kithl, ung    der Presse kompensiert werden.



   Der Vorteil dieses   Verfahrens ergibt sieh    aus folgendem Beispiel :
Wenn man   z.    B. einen Apfelsaft von 10 Gewichtsprozent Trockensubstanzgehalt durch Ausfrieren von   60% Wasser    auf 25% Trockensubstanzgehalt konzentrieren will, so   würde,    beim Pressen des Eises ohne teilweise    Aufschmelzung ein Gehalt, an Trocken-    substanz im Eis von et.   1,      5% zurück-    bleiben. Dies. bedeutet einen Gesamtverlust von 9%.



   Dieser Verlust kann vermieden werden,   wenn ma. n erfindungsgemäss    einen Teil des Eises s wÏhrend des Pressvorganges aufschmilzt. Aus der   Ausgangslosung werden    beim Gefrieren nicht nur die auszuseheidenden 60%, sondern insgesamt z.   B.      63-65%    Eis ausgefroren. WÏhrend des Pressvorganges wird diese   zusätzliche Eismenge wieder auf-    geschmolzen und auf diese Weise ein Konzentrat von den gewünschten   25% erhalten.      



  Daneben kann aber praktisch rückstandfreieg    Eis gewonnen werden.



   Der Prozentsatz der   Eismenge,    welche während des Pre¯vorganges aufgeschmolzen werden muss, hängt in erster Linie von der Kerngrösse des Eises ab. Der   aufgesehmolzene      Anteilt      des'Eises'wäscht das    an der Ober  fläche der Eiskristalle noch    haftende Konzentrat ab. Die erforderliehe Menge von   Wasoliflüssigkeit wird    also von der Grosse der GesamtoberflÏche des Eises abhängen.



  Da die   gesamte Oberfläche des Eisea,    z. B. bei kugelf¯rmigen Eisbrocken, mit sinkendem Teilchendurchmesser wÏchst, ist es verstÏndlich, da¯ die beim Pressvorgang auf   zuschmelzende Eismenge mit sinkender Teil-      chengrosse    verhältnismässig stark ansteigen mu¯, wenn der zu erzielende Effekt ein guter sein soll. Es kann daher beim Pressen von sehr fein zerteiltem Eis notwendig werden. einen relativ hohen Bruchteil des Eises (bis   etwa 10 %    und mehr) aufzuschmelzen, um ruckstandsfreies Eis zu erhalten.

   Beim Pressen von grösseren Eisstücken, welche man    beim langsamen Gefrieren verdünnter Losun-      gen-,    gegebenenfalls durch RekristallisationsvorgÏnge - gewinnt, wird die zu schmelzende   Eismenge    geringer sein.



   Aus den angegebenen Gründen wird also der   Gefriervorgang    vor der Pressung zweckmϯig so gef hrt, da¯ das Eis in möglichst @ Kristallen anfällt.



   Zweckmässig wird der Pressdruck  ber den Wert hinaus, bei dem die plastische Verformung des Eises unter den vorliegenden Bedingungen (z. B. Temperatur) beginnt,   erstdanngesteigert,    wenn die Hauptmenge des Konzentrates abgelaufen ist bezw. wenn im Eis der GehaLt an Konzentrat nur noch gering ist, z. B. unter 10 Gewichtsprozent gesunken ist. Auch diese Ma¯nahme hilft verhindern, da¯ das Konzentrat durch den Pressvorgang allseitig vom Eis umschlossen wird, anstatt abgepresst zu werden.



   Wenn man also ein Eis-Konzentrat  G'emisch auspressen will,    von dem man beispielsweise durch Versuche festgestellt hat, dass bei den vorliegenden Temperaturen die Kristalle bei einem Druck von etwa 10kg/cm2   anfangen    zusammenzuwachsen, danu wird der Pre¯druck  ber den Wert von 10   kg|om2    erst gesteigert., wenn   der Gehalt an Konzen-    trat im Eis 20%, vorzugsweise sogar 10% unterschritten hat Die bis zur Gewinnung r ckstandsfreien Eises erforderliche weitere Drucksteigerung beträgt in den meisten Fällen ein Vielfaches der ersten Druckstufe.



  So z.   B.    ist es   häufig notwendig, den Druek    bis zu mehreren 100 kg/cm2 zu steigern, um r ckstandsfreies Eis durch den kombinierten PreB-und Waschvorgang zu gewinnen, während die Hauptmenge des Konzentrates schon bei   wesentlich geringeren Drücken      ab-    gefangen werden kann. Hierdurch gewinnt man den Vorteil, da¯ die Hauptmenge des Konzentrates in   unverd ! iinnter    Form anfällt, was bei der Erzielung von. H¯chstkonzentraten besonders bedeutungsvoll ist. Lediglich ein Rest des Konzentrates wird dann durch das beim Aufschmelzen eines Teils des Eises im letzten Teil des   Fressvorganges    entstehende Wasser verd nnt Dieser Teil wird zweckmϯig gesondert aufgefangen und z.

   B.    dem Einengungsverfahren wieder zugeführt.   



   Wenn besondere Abflussöffnungen für das Konzentrat vorgesehen sind, sollen diese derartige Abmessungen haben,   daB    das Eis bei dem Druck, unter dem es an diesen Stellen steht, nicht infolge seiner Plastizität durch diese Öffnungen austreten kann. Um   ho,    Drücke anwenden zu können, ohne die Abfil, uBöffnungen zu eng wählen zu müssen, wird dabei die Stelle höchsten Druckes von den Stellen, an denen das Konzentrat ab. fliesst, entfernt gehalten. Hierdurch kann man den Vorteil erzielen, da¯ das im Gebiet höchsten Druckes ausgepresste Konzentrat    durch Gebiete niederen. Druckes abflieBt und    dort   als Waschflü'ss'igkeit    wirkt.

   Zweck. mϯig wird in bestimmten FÏllen das von der   Hauptmjenge des Konzentrates befreite    Eis von der Erreichung   des Eochstdruckes    bis nahe an den Schmelzpunkt angewÏrmt.



  Ferner wird zweckmässig in bestimmten FÏllen bei der Gewinnung von Hochkonzentraten der unter kleinem Druck stehende Teil des PreBgubes gekühlt und der unter   grösserem.    Druck stehende Teil des Pr, eBgutes beheizt.



   Zweckmässig geht, um mit Sicherheit zu verhindern,   daB Konzenbrat    von zusammen   wachsenden Eis'teilohen eingesohlossen wird,    die   Druckstsigenmg    nicht schneller vor sich als der Ablauf des Konzentrates Man wird also bei dünnen Schichten, in denen das Konzentrat kurze   Ablaufwege    hat, den Pressdruck verhÏltnismϯig schnell steigern k¯n  nen,    wÏhrend bei der Pressung dickerer Schichten, die Drucksteigerung zweckmässig g wesentlich langsamer erfolgen soll.



   Das Eis'wird, insbesondere wenn nur r noch geringe Mengen an Konzentrat   vor-    handen sind und das Zusammenwachsen der    plastisch gewordenen ! Kristalle stattfinden    soll, zweckmässig möglichst bis in die Nähe des Schmelzpunktes unter dem jeweiligen Druck aufgewÏrmt Da der Druck, bei dem das Eis plastisch wird, mit sinkender Temperatur stark steigt, kann man so mit geringeren Pre¯dr cken auskommen.



   Falls das zu pressende Eis zusÏtzlich gek hlt werden soll, so soll. niemals den Stellen des Konzentrataustrittes aus dem Pressgut, sondern stets nur den Stellen relativ h¯heren Druckes KÏlte zugef hrt werden. Andernfalls würde das von den   SteiHen hoheren    Druckes zu den Stellen mittleren Druckes    abfliessemde Konzentrat dort wieder anfrie-      ren.    Die   Nichtbeachtung    dieser Vorschrift d rfte die bisherigen Mi¯erfolge bei der Durchführung von Pressverfahren bedingt haben, da man, um   Schmelzverliwste    zu ver  meidien,    im allgemeinen die Pre¯k¯rbe von au¯en her,

   also an den Stellen des Konzen   tratablaufes    gekühlt und so dem Abfluss des   Konzentra.      tesl    Schwierigkeiten bereitet hat.



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann beispielsweise mit einer Schneckenpresse ausgeübt werden, welche sich besonders für einen kontinuierlichen Betrieb eignet. Es ist jedoch   selbstverständlichmöglich,Pressen    anderer Ausführung zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens zu verwenden.



  Die Erfindung betrifft im weiteren eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach   Patentansprueh      I.    Diese Vorrichtung ist erfindungsgemÏ? so eingerichtet, da? dem Eis Wärme oder KÏlte zugef hrt werden    kann. Es können Heiz-oder Kühleinriehtun-    gen vorgesehen sein, die mit fl ssigen oder gasförmigen Medien betrieben werden, es können auch elektrische Heizvorrichtungen Anwendung finden. Sehliesslieh kann eine    WärmeeinwirkungaufdasPressgutdurch    Widerstände, die den Weg des Pressgutes   h, emmen,    oder durch Rührwerke, deren Reibung Wärme erzeugt, erfolgen.

   Auch durch willk rliche Erh¯hung des Pre?druckes durch Drosselung einer   Ausfluss Öffnung für    das Eis und die dadurch bewirkte Erhöhung der Wal, karbeit kann eine Wärmezufuhr erzielt werden.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausf hrungsform der ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung, die zur Ausübung des Verfahrens dient, dargestellt.



   Vier Säulen   1    sind durch drei Platten 2,   3    und 4 miteinander verbunden. An der Platte 2 ist ein Motor 5 mit dem Getriebekasten 6 befestigt. Aus dem Getriebekasten 6 ragt ein   Regel, rad    7, das mit dem zugeh¯rigen Kegelrad 8 kämmt. Das Kegelrad   8    sitzt fest. auf der vertikalen Achse 9. Auf dieser sitzt ferner das Stirnrad 10, das über die RÏder 11 und 12 den Förderkonus 13 antreibt, der auf der Welle 14 sitzt.   Dureh    das F¯rderband 15, das  ber die Walze 16 lÏuft, gelangt das Pre?gut 17 (Konzentrat und Eis) in den Trog 18.

   Die auf dem   Förder-    konus 13 befestigten Schaufeln 19 rühren das Pressgut und bringen dasselbe in den   Ein-      gang'1    des konischen   Trichters 20.    In diesem Trichter wird   durch eine Förder-      schnecke21,welche    auf der Welle 9   fest-    sitzt, das Pre?gut nach unten geschraubt.



  Der Trichter 20 ist auf der Platte 3 be  festigt. Die NVelle    9 ist in den Platten 3 und 3' gelagert. Die Welle 9 weist eine Bohrung   9'auf,    in   welchedie    Zu-bezw. Abflussleitungen 22 und 23 einer   Heiz-bezw.    Kühl   einrichtungeinmunden.DieLeitungenwer-    den durch eine   Stopfbüchse      24    mit der Welle 9 dicht verbunden.

   Die Welle 9   endigt    unten im   LagerderPlatte3.ÜberdssrPlatte    3 ist somit nur die   Zuführungaeinrichtung für    das Pressgut   angeordnet,welchedurch    den Motor 5   selbständigundunabhängigangetrieben    wird.   Zwisehen    den Platten 3 und 4 vollzieht eich der   Press-und    Trennvorgang von Eis und Konzentrat. Durch den   Motos    26 wird  ber   da;?Getriebe27dieWelle    28   angetrie-      ben. Dieselbe iet in    den Platten 4 und   3    gelagert.

   Die Welle 28 ist   die eigentliche Press-      w-e11.    Diese   ist a. uf ihrer    obern Partie a mit einem eingängigen Schneckengang 29 von trapezförmigem Quersehnitt versehen. Die untere Partie b weist als Beispiel f r eine m¯gliche   ErhöhungderReibungsarbeit    eine    mehrgängigeSchnecke29'vondemselben    Querschnitt auf. Diese   Sehneeke    der   Schnek-      kenpresse    hat   jedoeh    h geringere Steigung als die obere Schnecke.

   Die Grundlinie des Trapezes des   trapezförmigenQuerschnittesliegt    an der   Schneekenwelle.    Um die Welle 28 herum ist der Presskorb angeordnet, derselbe   bestehtausScheiben    30, die im obern Teil des Pre?korbes mit einem maximalen Abstand von 0, 5 mm und in der Zone des höchsten Druckes mit maximal 0, 2 mm Abstand aufeinandergeschichtet sind. Die Bohrung dieses durch die Scheiben 30 gebildeten Zylinders ist nicht zylindrisch. Sie ist in   d)erZonedesVordruckes    a weiter als in der Zone des Mitteldruckes b und verengt sich in der Zone c des   Hochdruckes    derart, dass Drücke bis zu 300 kg/cm2 und mehr entstehen können.

   Das Volumen des Pressraumes wird dabei gegen Ende der Schnecke unter Berücksichtigung der Volumenabnahme des  PreBgutes stÏrker vermindert als im ersten Teil der   Schnecke.DerForm    der Bohrung    istauchdieäussereForm'derSchnecken-    gänge der Welle 28   angepaBt.

   Einige    der   Seheiben    30 haben Nasen 30', welche zwischen Unterbrüche der   Schneckengänge grei-    fen und als Abstreifer dienen, um zu   verhin-    dern, da? der Brei von Eis und Konzentrat von der Welle mitgenommen wird und ein  fachmitdieserumläuft.    Diese mechanische Widerstände bildenden Abstreifer, die im Weg des   Pressgutes vorgesehen    sind, üben eine   walkende    Wirkung auf das Pressgut aus   underzeugenWärme.    Die   PartiecdesPress-    korbes is nur bis ungefähr auf halbe Hohe mit DurchlÏssen   zwischendenScheiben30    versehen. Der untere TeiL ist dicht.



   Um die Scheiben 30 herum ist ein Ab  spritzbleeh    31angeordnet, an dem stufenweise Sammelbleche 32 mit Ablaufrohren 33    angebrachtsind.DerringförmigeZwisehen-    raum zwischen der Welle 28 und dem   Press-    korb ist t nach unten durch einen verschiebbaren Konus 34, der durch den Hebel 35 be  wegt werden    kann, derart verschliessbar, dass der   Aus'gangsquerschnittfürdas    Eis ver   grössert oder verkleinert werden, kann.

   Das    ausgepresste Eis gleitet auf der Rutschbahn 36   ab.IndieobeninderPlatte    3 endigende W ell'e 28, welche wie die Welle 9 hohl ist, führen   Kühl-bezw.Heizrohre    36'und   37,    die durch die Stopfbüchsen 38 mit der   Weld, e    28 verbunden sind. Die Welle 28 weist zwei bis dicht unter die Platte 3 führende konzen  trische Ringräume    auf. Durch den innern    RingraumströmtdasHeiz-bezw.Kühl-    medium nach oben und durch den Ïu?ern Ringraum nach unten. Die   Daufbahn des    Mediums ist oben durch Pfeile 40 angedeutet.



  WÏhrend des Durchflie?ens der Welle 28 gibt das durch 36'strömendeMediumWärme bezw. KÏlte an das Eis während des   Pieds-    vorganges ab.



   Der Vorgang beim Betrieb der   beschrie-    benen, eine   Schneckenpresseaufweisenden    Vorrichtung ist folgender :
Das Pre?gut   17,    ein Gemisch von Konzentrat und Eis gelangt durch   das Forder-    band 15 in den Trog   18.    Die R hrschaufeln 19 sorgen für eine gleichmässige Beschickung der Pressvorrichtung mit dem Gemisch von Eis und Konzentrat, das bei A in den koni  schen    Trichter 22 gelant. Die   Förder-       schnecke 21 schraubt sich'das Pressgut nach    unten.

   Durch Kühlen, oder Erwärmen der   telle    9   und'derandiesersitzendenSchnecke      vermittelst des durch die Leitungen    22 und   23    zuzuführenden   bezw. abzuführenden      Kühl-bezw.Heizmediumskanndie    Tempe  raturdesEise'sauf    die zur Trennung von Konzentrat und Eis günstigste Temperatur    gebrachtwerden,dieinderNähedesjewei-    ligen Schmelzpunktes des Eises liegt, welcher    dergewünschtenKonzentrationentspricht.   



  Das Pressgut gelangt nun in den   Presszylin-    der. Im   Raumo)erfolgtdurch'dieeingängige    Schnecke die   Vorpressung'des Pressgutes, die    Hauptmenge des Konzentrates entweicht zwischen den Scheiben 30, die hier einen Abstand bis zu höchstens 0, 5mmhaben und sammelt sich im   obersten Sammelblech    32.



  Die   Zwischenräumezwischen!denScheiben    bilden die   Abflussoffnungen    für das Konzen   trat,wobeidieDimensionendieserÖffnun-    gen wenigstens in einer Richtun (vertikal) 0, 5 mm nicht   übersteigen. Da sieh der Quer-    schnitt des Raumes zwischen Presskorb und der Welle 28 nach unten verengt und der Ausgang des Eis, durch den   Konus 35 noch    verkleinert werden kann, erhöht sich der Druck auf   dasPressgut    in den untern Partien   'desPresskorbes,wodurchdas.Konzentrat    bis auf einen kleinen Rest in dias zweite Sammelblech 32 fliesst. Das bei   verschiedenen Druck-    stufen. anfallende Konzentrat wird also  ber die Sammelbleche 32 gesondert aufgefangen.



     Zweckmässig erfolgt nach    Ablauf von mindestens, 70 Gewichtsprozent des Konzentrates die Drucksteigerung von   3/4    des Enddruckes auf den Enddruck und eine weitere Aufschmelzung von Eis durch zusÏtzliche Er  wärmung.   



   In dem   Raum b,    in dem die erhöhte   Fressung    stattfindet, findet eine Schnecke   mitgeringerer    Steigung Anwendung, die bei erh¯htem WÏrmebedarf mehrgÏngig aus   oeführt    werden kann. Der Abstand der Scheiben 30 verringert sich in dieser Zone.



  Die   Schneckengängesindunterbrochen,    so da? die Nasen 30' der Scheiben 30 bis auf den Sehaft der Welle 28 vorgreifen k¯nnen und das Pressgut hindern, sieh mit der Welle 28 zu drehen. Durch diese in den Weg des   Pressgutes eingeschalteten Nasen    sind Wider  stände gebildet,    die eine   Walkwirkung    er  zeugen,    die an den Ber hrungsflÏchen von   Maschinenteilenund'demEisWärme    erzeugt, so dass ? das Eis an diesen Stellen teilweise schmilzt und   also'währenddesPress-    vorganges ein Teil   de.-Eises geschmolzen    wird.

   Genügt diese Reibung nicht, um die   gewünschteAbsehmelzungvon    Eis zu erzielen, so kann durch Drosseln des Eisausganges : der Druck und damit die Menge der   erzeugtenReibungswärmeerhöhtwerden.   



  Es kann aber auch durch die Leitung 36'der WelLe 28 direkt WÏrme zugeführt werden.



  Wird   a.berdurchdenDruck    und die Reibung schon zu viel   Wärmeerzeugt,sodass    mehr    Schmelzwasserentsteht,alsgewünschtwird,    dann kann das Pre?gut durch K hlung der Welle   enbspreehend      gekühltwerden,    indem der Welle 28 durch die   Leitung36'Kühl-    flüssigkeit zugeführt wird. Aus diesem Grunde erfolgt die   WärmebeeinfLussung    zweckmässiger von der Welle aus, da eine K hlung vom   Presskorb    aus ein Zufrieren der   Konzentratabläufe    zur Folge hätte.



   Da der unterste Teil.   des. Presskorbes ohne    Ausflussöffnungen für das Konzentrat ist, steigt das Schmelzwasser im Gegenst. rom zum Eis in diesen Teil des   Presskorbes'hoch,    wobei das   Schmelzwasser    den Rest Konzentrat, der dem Eis noch anhaftet,   abwäseht,    so da? ein Gemisch von   Schmelzwasser    und Konzentrat durch die untersten Schlitze des   Press-    korbes, die nur nach bis zu 0, 2 mm breit sind, entweicht. Im Gebiet   hohen Druckes über-      steigenalsodie    Dimensionen der   AulsfluB-    Öffnungen für das Konzentrat wenigstens in einer Richtung den Wert von 0, 2 mm nicht.



  Die   AufsehmelzungdesEises    zum Zwecke der   Waschungdesselbenerfolgt,daher    in der r Zone des gr¯?ten Druckes, und das durch die Waschung verwÏsserte Konzentrat kann im unt-ersten Abflussrohr 35 gesondert   aufgefan-    gen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 : Verfahren zum Trennen von Eis und Konzentrat durchPressen,insbesonderebei derEinengung von Losungendurch Ausfrieren von Wasser. dadurchgekennzeichnet, dass während des Pressvorganges einTeil des Eises geschmolzen wird.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durchgekennzeichnet,dassdieAufechmel- zung des Eises ! zum grösseren Teil im Gebiet des höehsfen Pressdruckes erfolgt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet,dass die zum Aufschmelzen eines Teils des Eises erforderliche Wärme dem Eis dureh erhöhte PreB-und Walkarbeit zugeführt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dem Eis während des Pre?vorganges von aussen her WÏrme zugeführt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet,dasserstnachAblauf von mindestens 70 Gewichtsprozent des Konzentrates die Druck'steigerungvon4des Enddruckes bis zum Enddruck sowie die Aufsehmelzung von Eis durch zusätzliche Wärmeerzeugung erfolgt.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der PreBdruck ber den Wert, bei dem die plastische Verformung des Eises beginnt, erst gesteigert wird, wenn der Anteil des Konzentrates im Eis unter 10 Gewichtsprozent gesunken ist.
    6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dassdasbeiverschie- denen Drückstufen, anfallende Konzentrat gesondert aufgefangen wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, da? das von der Hauptmenge des Konzentrates befreite Eis vor der Erreichung des Hoehstdruekes bis s nahe an den Sohmelzpunkt angewärmt wird.
    8. Verfahren nach Patenta,nspruc.hI,da- durch gekennzeichnet, da? bei der Gewinnung von Hochkonzentratem der unter kleine- rem Druck stehende Teil des Pressgutes ge- k hlt und der unter grösserem Druck stehende Teilt des Pressgutes beheizt wird.
    PATENTANSPRUCH II : Vorriehtung zur Aus bung des Verfah rem nach h Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet,da,ssdieselbesoeingerichtet ist, dass dem Eis Wärme oder Rälte zugeführt werden ka. nn.
    UNTERANSPR¯CHE : 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da? die Ausfluss öffnungen für das Konzentrat von den Stellen höchsten Druckes derart entfernt angeo, rdnet sind, da, das im Gebiet höchsten DruckesausgepressteKonzentratdurch Gebiete niederen Druckes abfliessen muss.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurchgekennzeichnet,dssmecbajiische Widerstände im Wege des. Pressgutes zwecks Erzeugung von Wärme vorgesehen sind.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurchgekennzeichnet,dassdieDimensionen der Abflussöffnungen für das Konzentrat wenigstens in einer Richtung 0, 5 mm nicht übersteigen.
    12. Vorrichtung nachPatentanspruch'11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfluss öffnungen für das Eonzentrat im Gebiet des höchsten Druckes wenigstens in einer Rich- tung 0, 2 mm nicht bersteigen.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da? eine Schnecken- presse vorgesehen ist, in welcher das : Volumen des Pre?raumes gegen das Ende hin unter Berücksichtigung'derVolumenabnahme des Pressgutessichstärkerverminderta.lsim ersten Teil.
    14. Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnek kenwindüngen trapezförmigen Querschnitt haben,wobeidie & rumd!la.nie'desTrapezes an der Schneckenwelle liegt.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur ErzieLung einer Walkçbrbeit Widterstände in den Weg des Pressgutes eingeschaltet sind.
    16. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da? eine Pressschnecke vorgesehen ist, die zur Erhöhung derReibungsarbeitmindestensteilweise mehrgÏngig ausgef hrt ist.
CH221589D 1937-12-27 1938-11-10 Verfahren zur Trennung von Eis und Konzentrat durch Pressen, insbesondere bei der Einengung von Lösungen durch Ausfrieren von Wasser. CH221589A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3108098A1 (de) * 1980-03-29 1981-12-24 Director of National Food Research Institute, Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries, Ibaraki, Tsukuba Verfahren und vorichtung zum trennen von geloestem stoff in kryohydrat

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DE3108098A1 (de) * 1980-03-29 1981-12-24 Director of National Food Research Institute, Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries, Ibaraki, Tsukuba Verfahren und vorichtung zum trennen von geloestem stoff in kryohydrat

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