CH221726A - Elektrodeneinführung. - Google Patents
Elektrodeneinführung.Info
- Publication number
- CH221726A CH221726A CH221726DA CH221726A CH 221726 A CH221726 A CH 221726A CH 221726D A CH221726D A CH 221726DA CH 221726 A CH221726 A CH 221726A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- cathode
- lead
- mercury
- electrode
- ceramic
- Prior art date
Links
- 238000003780 insertion Methods 0.000 title claims description 3
- 230000037431 insertion Effects 0.000 title claims description 3
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 claims description 16
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 16
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 claims description 14
- 239000012212 insulator Substances 0.000 claims description 9
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
- 230000009194 climbing Effects 0.000 claims description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 239000010453 quartz Substances 0.000 description 2
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N silicon dioxide Inorganic materials O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 210000003298 dental enamel Anatomy 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000010891 electric arc Methods 0.000 description 1
- 230000004927 fusion Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000035882 stress Effects 0.000 description 1
- 230000008646 thermal stress Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
- H01J13/02—Details
- H01J13/04—Main electrodes; Auxiliary anodes
- H01J13/06—Cathodes
- H01J13/08—Cathodes characterised by the material
Landscapes
- Electron Sources, Ion Sources (AREA)
Description
Elektrodeneinführ ung. Bekanntlich müssen Quecksüberdampf- gleichrichter, die dauernd ohne Vakuum pumpe arbeiten, das heisst sogenannte pum penlose Stromrichter, vor ihrer Inbetrieb nahme vollständig entgast werden, und zwar bei einer Temperatur von mehreren<B>100'</B> C. Dies bedingt, dass die vakuumfesten Dichtun gen des Stromrichtergefässes imstande sein müssen, die erwähnte Erhitzung ohne Scha den aushalten zu können.
Für die Elektro- deneinführungen dieser Art Stromrichter wer den daher Metall-Keramikverbindungen ver wendet und vielfach auch das Quecksilber enthaltende Email- oder Keramik-Kathoden- einsätze im Gefäss selbst eingebaut.
Bei den bisher üblichen Konstruktionen der Katho deneinführungen für pumpenlose Stromrich ter sind aber die Metall-Keramikverbindun- gen von der Grösse des äussern Durchmessers der Kathode direkt abhängig, so dass, sobald es sich um eine Kathode etwas grösseren Durchmessers handelt, infolge grosser Wärme spannungen Schwierigkeiten bei der Herstel lung der vakuumdichten Verbindungsstellen entstehen. Um diese Schwierigkeiten zu ver meiden, ist daher bereits vorgeschlagen wor den, die Stromdurchführung zur Kathode nach oben aus dem Stromrichtergefäss heraus zuführen.
Diese Anordnung hat sich aber wegen der magnetischen Störungen in der Lichtbogenentladung, die eine Folge der er wähnten Stromdurchführung sind, nicht be währt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Elek- trodeneinführung mit Metall-Keramikverbin- dungen für die Quecksilberkathode eines ohne Vakuumpumpe betriebenen Stromrich ters, dessen Stromzuführung am untern Ende des Stromrichtergefässes erfolgt, wobei die Metall-Keramikverbindungsstellen, unabhän gig von der Leistung des Stromrichters, so klein gehalten werden können, dass ihre Her stellung ohne Schwierigkeiten erfolgen kann.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der durch eine zentrale Bohrung des Ka thodenbehälters hindurchtretende Durchfüh- rungsbolzen von einem konzentrischen Iso lator umgeben ist, dessen Metall-Keramik- verbindungen mit dem Kathodenbehälter und mit dem Stromzuführungbolzen einen Durch messer aufweisen, der den halben äussern Durchmesser des Kathodenbehälters nicht überschreitet.
Diese zentralen Kathodenein führungen weisen nur einen verhältnismässig kleinen Durchmesser auf, können aber für beliebig grosse Ströme gebraucht -erden und eignen sieh somit ohne weiteres für die jetzt immer häufiger angewendeten pumpenlosen Grossgleichrichter mit Metallgefäss und Queck- silberda,mpffüllung.
An Hand der in der Zeichnung in schema tischer Weise dargestellten Ausführungsbei spiele ist die Erfindung näher erläutert, und zwar zeigen die Fig. 1. und 2 zwei verschie dene Kathodeneinführungen im Längsschnitt.
In Fig. 1 bedeutet 1 das Stromrichter gehäuse und 2 den metallischen Kathoden- Behälter, der mit einem keramischen doppel- zylinderförmigen Einsatz 3 für das Katho denquecksilber 4 versehen ist. Die Strom zuführung zur Kathode 4 erfolgt von unten her durch den zentral angeordneten Durch führungsbolzen 5, der den Einsatz 3 durch setzt und am obern Ende mit einem konzen trischen Zuleitungsrohr 6 versehen ist, wel ches in das Quecksilber 4 eintaucht.
Zwischen der Innenwand des Kathodeneinsatzes 3 und dem Durchführungsbolzen 5 ist ein den letz teren konzentrisch umhüllender Isolator 7 an geordnet, der durch die lletall-Keramikver- bindungen 8 und 9 den Kathodenbehälter 2 gegen die Aussenluft vakuumdicht abschliesst.
Das obere Bolzenende ist mit einem Quarz- oder Keramikhut 10 bedeckt, der ebenfalls in das Quecksilber 4 eintaucht und das Umleitungsrohr 6 eng umschliesst, so dass ein Hochklettern des Kathodenfleckes auf das letztere verhindert wird.
Bei der beschriebenen Elektrodeneinfüh- rung sind die L#letall-Kera.mikverbindungs- stellen 8 bezw. 9 sehr leicht herzustellen, da sie einen Durchmesser besitzen, der jeweils kleiner als der halbe äussere Durchmesser des Kathodenbehälters 2-ist. Ferner ist die axiale Länge der Verbindungen durch die ringför migen Aussparungen 11 auf der Aussenseite des Isolators 7 auf ein Mindestmass herab gesetzt.
Die beschriebene Ausführung der Kathode weist ausserdem noch den sehr we sentlichen Vorteil auf, dass keine leitende Verbindung zwischen Stromrichtergehäuse 1 und Kathodenquecksilber 4 vorhanden ist.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, bei dem die Ka thodeneinführung grösstenteils in das Strom- riehtergehäuse hineinragt.
Ähnlich wie bei der Ausführung gemäss Fig. 1 ist auch hier der Kathodenteil 2 des Stromrichtergefässes 1 mit einem doppelzylin- derförmigen Einsatz 3 aus Quarz oder Ke ramik für die Aufnahme des Kathoden quecksilbers 4 versehen. Als Stromzuführung zur Kathode dient ein zentral angeordneter Kathodenbolzen 5, an dessen oberem Ende ein konzentrisches Zuleitungsrohr 6 befestigt ist, welches sich nach unten erstreckt und in das Kathodenquecksilber 4 eintaucht.
Der obere Teil des Bolzens 5 ist von einem zylindri- sehen Isolator 7 umgeben, der mittels der vakuumdichten Metall - Keramikverbindun gen 8 bezw. 9 einerseits an den Kahoden- hehälter 2 und anderseits an das Zuleitungs rohr 6 angeschlossen ist. Um ein Hochklet tern des Kathodenfleckes zu verhindern, ist wiederum das Zuleitungsrohr 6 von einem Kappenisolator 10 umgeben, dessen unteres Ende ebenfalls in das Quecksilber 4 ein taucht.
An der Eintrittsstelle in den Katho denbehälter 2 ist für den Kathodenbolzen 5 ein Führungsisolator 11 und unterhalb dieses letzteren ein Stellring 12 vorgesehen.
Bei der Kathodeneinführung gemäss Fig. 2 wird eine direkte Berührung zwischen dem flüssigen Quecksilber 4 und den Metall Keramikverbindungen 8 bezw. 9 vermieden, so dass diese Verbindungen ohne weiteres aus Kupfer oder ähnlichem Material bestehen können, wobei die Herstellung derselben er heblich erleichtert wird.
Ein weiterer, sehr wesentlicher Vorteil dieser Anordnung be steht darin, dass die Verschmelzungsstellen (8, 9), die bekanntlich auf mechanische Be anspruchung sehr empfindlich sind, vollstän- dig gegen Schläge und Stösse geschützt sind, da sie sich innerhalb des Gehäuses befinden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrodeneinführung mit Metall-Kera- mikverbindungen für die Quecksilberkathode eines ohne Vakuumpumpe betriebenen Queck- silberdampfstromrichters, dessen Stromzu führung am untern Ende des Stromrichter gehäuses erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der durch eine zentrale Bohrung des Katho denbehälters hindurchtretende Durchfüh rungsbolzen von einem konzentrischen Iso lator umgeben ist, dessen Metall-Keramik- verbindungen mit dem Kathodenbehälter und mit dem Stromzuführungsbolzen einen Durch messer aufweisen,der den halben äussern Durchmesser des Kathodenbehälters nicht überschreitet. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrodeneinführung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der me tallische Kathodenbehälter einen für die Auf nahme des Kathodenquecksilbers dienenden keramischen, doppelzylinderförmigen Einsatz besitzt. 2. Elektrodeneinführung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des Durchführungsbolzens in lei tender Verbindung mit einem den Einfüh rungsisolator konzentrisch umhüllenden Zu leitungsrohr steht, das sich nach unten bis in das Kathodenquecksilber hinein erstreckt.3. Elektrodeneinführung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aussenseite des Zuleitungsrohres ein Kap penisolator angeordnet ist, der das Hochklet tern des Kathodenfleckes verhindert. 4. Elektrodeneinführung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ein führung im Stromrichtergehäuse derart ein gebaut ist, dass sämtliche Metall - Keramik- verbindungen sich innerhalb des Gehäuses be finden.5. Elektrodeneinführung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen Stromrichtergehäuse und Elektrode keine leitende Verbindung besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH221726T | 1941-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH221726A true CH221726A (de) | 1942-06-15 |
Family
ID=4452295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH221726D CH221726A (de) | 1941-03-31 | 1941-03-31 | Elektrodeneinführung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH221726A (de) |
-
1941
- 1941-03-31 CH CH221726D patent/CH221726A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2432210C3 (de) | Halogenmetalldampflampe | |
| DE665502C (de) | Elektrische Entladungsroehre mit Gas- oder Dampffuellung | |
| DE2307192A1 (de) | Hochdruckentladungslampe mit einem metallenen durchfuehrungsleiter | |
| CH221726A (de) | Elektrodeneinführung. | |
| DE668376C (de) | Zerlegbare Entladungsroehre, deren Entladungsraum dauernd mit einer Pumpe in Verbindung steht | |
| DE742904C (de) | Fluessigkeitskathode fuer Stromrichter mit metallenem Vakuumgefaess | |
| AT155295B (de) | Flüssigkeitskathode für Stromrichter mit metallenem Vakuumgefäß. | |
| DE716403C (de) | Stromrichterroehre mit fluessiger Kathode | |
| DE902059C (de) | Elektrodeneinfuehrung fuer Vakuumentladungsgefaess | |
| DE334345C (de) | Metalldampfapparat mit Metallgefaess und Anoden in den Seitenarmen des Vakuumgefaesses | |
| DE762619C (de) | Elektrische, aus Quarzglas bestehende Hochdruckentladungslampe mit Edelgasfuellung | |
| DE627841C (de) | Quecksilberkathodenbehaelter fuer Entladungsgefaesse, insbesondere Gleichrichter, mit metallischer Gefaesswandung und von dieser isoliert angeordnetem Kathodenquecksilber | |
| AT157900B (de) | Entladungsröhre. | |
| CH200170A (de) | Flüssigkeitskathode für Stromrichter mit metallenem Vakuumgefäss. | |
| AT208957B (de) | Quecksilberdampfstromrichter mit Edelgasfüllung und mit von der Pumpe getrenntem Vakuumgefäß | |
| DE677914C (de) | Elektrische Quecksilberniederdruckroehre mit Edelgasgrundfuellung und im Betrieb gluehenden Oxydelektroden | |
| DE896692C (de) | Vakuumdichte Stromeinfuehrung | |
| DE1127422B (de) | Gasdichte elektrische Mehrfachdurchfuehrung durch die Wand eines Hochdruckbehaelters | |
| AT156181B (de) | Elektrischer Gas- oder Dampfentladungsapparat. | |
| AT158090B (de) | Vakuumentladungsgefäß mit Quecksilberkathode, mit Gas- oder Dampffüllung und metallener Wandung. | |
| AT146110B (de) | Elektrodeneinführung für Vakuumentladungsapparate mit metallenem Vakuumgefäß, insbesondere für Quecksilberdampfgleichrichter. | |
| AT130800B (de) | Glasgefäß mit mindestens zwei durch die Wandung geführten Elektroden verschiedenen Potentials. | |
| DE824083C (de) | Kathodenbehälter für Stromrichter mit flüssiger Quecksilberkathode | |
| DE661434C (de) | Gasgefuellte Gleichrichterroehre | |
| DE914141C (de) | Keramischer Isolierkoerper mit Regenschutzschirmen |