CH221859A - Schüttelvorrichtung an Dreschmaschinen. - Google Patents

Schüttelvorrichtung an Dreschmaschinen.

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CH221859A
CH221859A CH221859DA CH221859A CH 221859 A CH221859 A CH 221859A CH 221859D A CH221859D A CH 221859DA CH 221859 A CH221859 A CH 221859A
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CH
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shaking device
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Firma W Speiser
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Speiser W Fa
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/30Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  



  Sch ttelvorrichtung an Dresebmaschinen.



   Es sind   Schüttelvorrichtungeh    an   Dresch-    maschinen bekannt, die mit einem unmittelbar an die Schüttelvorrichtung angebauten   Rücklaufboden    f r das Putz-bezw.   Sortir-    gut versehen sind. Bei der einen Ausführungsform dieser   Schüttelvorriohtungen    ist der R cklaufboden derart angeordnet, da¯ er in der R cklaufrichtung mit starkem GefÏlle schrÏg nach unten schwingt, währenddem, gemäss einer andern Ausführungsform der R cklaufboden in der Ruhelage waagrecht liegt und beim Arbeiten in der   Stroh-    auswurfrichtung nach vorn und oben ausschwingt.

   In beiden Fällen ist der R cklaufboden   ebenflächig ausgebildet und der Schütt-    ler   erfordert eine erhebliche Bau-und      Schwinghohe,    was wiederum eine erhebliche Bauhöhe der Dreschmaschine bedingt.



   Die Praxis hat gezeigt, da¯ speziell bei der Vorrichtung nach der zweitgenannten Ausführungsform die Förderwirkung mangelhaft ist, weil es dem Fördergut an kräftigen Bewegungsstössen fehlt.



   Diesen ¯belstÏnden soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden. Diese bezieht sich auf eine Schüttelvorrichtung an   Dreschmaschinen    mit Rücklaufboden für das Reinigungs- bezw. Sortiergut, bei der erfin  dungsgemäss    der   Rücklaufboden    als in   wenig-    stens annÏhernd waagrechter Ebeneliegender, eine hin-und hergehende Bewegung ausf hrender, in der Rüeklaufrichtung fordernd wirkender Stufenboden ausgebildet ist.



   Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und bar zeigt :
Fig.   1    einen Längsschnitt durch die Schüttelvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Fingersch ttler und
Fig. 4 und 5   Detailvarianten.   



   Mit 1 und 1'sind zwei am nicht   gezeich-    neten DreschmaschinengehÏuse befestigte Halter bezeichnet, mit denen die einen Enden von vier   z.      B.    aus   Eschenholz      ; ebildeten Fe-    dern 2 von rechteckigem Querschnitt (in der Zeichnung sind nur zwei   solehe ersichtlich)    schwenkbar verbunden sind. Das andere Ende der Schraubenfedern 2 ist durch nicht nÏher bezeichnete Mittel mit den Querträgern 3  (Fig. 1 und 2)verbunden, auf denen der Kasten 4 ruht. Mit den beiden Seitenwänden des Kastens 4 sind in Abständen voneinander Querträger 5, 6,7 und 8 durch nicht dargestellte Mittel verbanden.

   Die QuertrÏger 5, 6,7 und 8 sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich,    stufenförmig in bezug aufeinander angeord-    net ; sie dienen a. ls Halter für die Siebe 9,10 und 11, die durch nicht nÏher bezeichnete Mittel an den   benachbarten Querträgern be-      festigt    sind.

   Die Siebe 9,10 und   11    sind in   bekannter Weise mit-in    der Zeichnung nicht nÏher dargestellten ù quer zur SiebflÏche herausgedr ckten Lochwandungen versehen, die nasenartige Widerlager für das auf die Siebe   fallende Dreschgut bilden. Über    den vorgenannten Sieben sind Fingersch ttler 12,13 und 14 angeordnet, deren eine Enden auf nicht näher dargestellte Weise mit den Stangen 15 verbunden sind, welch letztere durch in der   Zeichnunb    nicht dargestellte Mittel begrenzt drehbar in den beiden Seitenwänden des Kastens   1    gelagert sind, und die unter dem EinfluB nicht gezeichneter BetÏtigungsorgane stehen.

   Die Finger der Fingerschüttler sind, wie aus den Fig. 2 und 3 er  sichtlich,    aus ProfilstÏben von   dreleckformi-    gem Querschnitt gebildet und durch in Abständen voneinander angeordnete, runde Querstäbe 16 miteinander verbunden, wodurch die Fingersch ttler eine gitterartige Auflagefläche erhalten.



   Mit 17 ist der durch nicht   näher darge-    stellte Mittel fest mit den beiden   Seitenwän-    den des Kastens 1 verbundene Stufenboden bezeichnet, der, wie aus Fig. 1 ersichtlich, in kurzen, gleichmäBigen Abständen voneinander quer zur Bewegungsrichtung des Kastens verlaufende Stufenleisten 18 besitzt. Der Stufenboden 17 besitzt nahe seinem Auslaufende eine über seine ganze Breite reichende Klappe 19, die um den Bolzen 20    (Fig.      1)      versehwenkbar ist.

   Mit    21 ist eine nahe dem   Auslautende    des   Stufenbodens 17,    in gewissen Abstande von   diesem angeord-    nete, in bezug auf die Klappe 19   schräg ab-    fallende Zunge bezeichnet, die durch nicht näher dargestellte Mittel a. n den beiden Seitenwänden des Kastens 4 befestigt ist.



  Das freie Ende der Zunge   21 dient als    Ansehlag f r die nach hinten umgelegte Klappe 19.



   Die   Gebrauchs-und Wirkungsweise der       beschriebenen Schüttelvorrichtung an Dresch-    maschinen ist folgende :
Angenommen, die beschriebene   Vorrich-    tung sei in eine nicht gezeichnete Dreschmaschine eingebaut und die einzelnen Teile derselben befinden sich in der aus Fig.   1    ersichtlichen Lage und die Dreschmaschine sei im Betrieb, so erhält der Kasten 4 durch nicht dargestellte Betätigungsorgane Schübe, durch die er eine hin-und   hergehende Be-      wegung    im Sinne der in Fig.   1 eingezeich-    neten Doppelpfeile a ausführt.

   Die hin-und hergehende Bewegung des Kastens 4 bewirkt über nicht dargestellte Organe eine leichte   Drehbewegung der Stangen 15. wodurch    die Fingersch ttler 12,13, 14 eine Schwingbewegung im Sinne der in Fig. 1   eingezeich-    neten Doppelpfeile b ausf hren. Das von der nicht gezeichneten Dreschtrommel ausgeworfene Dreschgut gelangt zuerst auf   den Fingerschüttler    14, von dem die    kürzeren Teile des Dreschgutes auf das    Sieb 11 fallen, wÏhrenddem die lÏngeren Teile infolge der vorerwähnten Schwingbewegung und der hin-und hergehenden Bewegung des Kastens 4 auf den   Finger-    sch ttler 13 geworfen werden, wobei die k rzeren Teile des Dreschgutes auf das Sieb   10    fallen.

   Der   Fingerschüttler    13 wirft die lÏngeren Teile des   Dreschgutes auf    den   Fingerachüttler    12, von dem die weiter noch im   Dreschgut    vorhandenen kürzeren Teile auf das Sieb 9 fallen. Infolge der vorbeschriebenen Ausbildung der Siebe 9,10 und 11 un, der hin-und hergehenden Bewegung, die sie mit dem Kasten 4 machen, fallen nur die kürzeren Dreschgutteile, wie Körner, Spreu,  Staub etc. auf den Rücklaufboden 17, von wo sie infolge der auf dem   Rücklaufboden    17 angeordneten Stufenleisten 18 und der hinund hergehenden   Bewegung des Rücklauf-      bo, dens 17    in Richtung des Pfeils c (Fig. 1) nicht gezeichneten Putz-bezw.   Sortiersieben    zugeführt werden.



   SoIl das Sortiergut beispielsweise zwei Putz- bezw. Sortierprozessen unterzogen werden, so schwenkt man die Klappe 19 um den Bolzen 20 in die in Fig.   1    strichpunktiert gezeichnete Stellung um, in welcher sie am freien Ende der Zunge 21 anliegt, worauf das Putz-bezw. Sortiergut durch die durch das   Umle. gen    der   Etappe    19 im   Stufenboden ge-    bildete Öffnung auf eine (nicht gezeichnete) erste Putz- bezw. Sortiervorrichtung fÏllt, von der aus es dann einer zweiten (ebenfalls nicht    dar, ge, stellten) Putz-bezw. Sortiervorrichtung    zugeführt wird.



   Hat jedoch das Putz- bezw. Sortiergut nur einen Behandlungsprozess nötig, so legt man die Klappe 19 wieder in die mit vollen Linien (Fig.   1)    gezeichnete Lage um, worauf das Putz-bezw. Sortiergut durch den Aus  laufkanal    22 nur der einen (nicht   gezeichne-    ten) Putz-bezw. Sortiervorrichtung zugef hrt wird. Je nach der Art des Dreschgutes (Weizen,   : orn,    Hafer, Samenpflanzen wie Klee, Flachs, Hanf etc.) kann durch einfache Umstellung der   Elappe    19 das. Putz-bezw.



  Sortiergut wahlweise der jeweils dafür am besten geeigneten Putz-bezw. SortieTvorrichtung zugeführt werden.



   'Statt durch Rundstäbe, wie in den Fig.   1,    2 und   3    gezeigt, könnten die Finger der Fin  gerschütbler auch dureh    in Abständen voneinander angeordnete Stufenleisten 23, wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt,   miteinander veT-    bunden sein, indem durch diese Ausbildung die Förderwirkung des Dresehgutes noch erh¯ht wird.



   Bei der in Fig. 4 dargestellten Detailvariante verlaufen die Scheitelpunkte der Stufenleisten 23 annähernd bündig mit den Fingern, während bei der in Fig. 5   gezeich-    neten Detailvariante die Scheitelpunkte der Stufenleisten 23 um einen erheblichen Betrag über die Oberkante der Finger vorstehen.



   Statt wie gezeichnet an Tragfedern aufgehängt, könnte der die Sch ttelvorrichtung tragende Kasten auch auf Rollen abgest tzt und auf einer waagrechten oder annähernd waagrechten Stützfläche hin-und herbeweglich angeordnet sein.



   Es ist auch eine Ausführungsform denkbar, bei welcher an Stelle der gezeichneten drei   Fingersohüttler    nur ein solcher-der dann selbstredend entsprechend länger ausge  bil, det würde-vorgesehen    ist. In diesem Falle wÏre auch nur ein Sieb unterhalb des  selben notig.   



   Die beschriebene Sch ttelvorrichtung besitzt gegenüber bisher bekannten Vorrichtungen den Vorteil, da¯ sie ein gründliches Aussch tteln des Dreschgutes und eine kräftige Rückforderung des Putz-bezw. Sortiergutes erm¯glicht, wobei   Anstauungen    auf dem   Rücklaufboden    vermieden werden ; sie er  möglicht    je nach Art des.   Dreschgutes    die Zuführung des Putz-bezw. Sortiergutes   wahl-    weise zu der einen oder andern von zwei verschiedenen Putz-bezw. Sortiervorrichtungen und sie weist eine relativ niedrige Bauhohe auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Sohüttelvorrichtung an Dreschmaschinen mit unmittelbar an die Schüttelvorrichtung angebautem Rücklaufboden für das Reinigungs- bezw. Sortiergut, dadurch gekenn zeichnet,dassderRücklaufboden als ein in wenigsten ! s annähernd waagrechter Ebene lie gender, eine hin-und hergehende Bewegung ausführender, in der Rüoklaufrichtung for- dernd wirkender Stufenboden ausgebildet ist.
    UNTERANSPR'UCHE : 1. Sch ttelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB dieselbe mindestens einen über einer Siebfläche angeordneten Fingersch ttler aufweist.
    2. Schüttelvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, daB der Fingerschüttler durch in Abständen voneinander angeordnete, quer zu den Fingern verlaufende Stäbe gitterartig ausgebildet ist.
    3. Sch ttelvorrichtung nach Patenta- spruch und Unteranspriiehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Finger des Fingerschüttlers durch fördernd wirkende Stufenleisten (23) miteinander verbunden sind.
    4. Schüttelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspr chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Scheitelpunkte der Stufenleisten (23) ungefähr bündig mit der Oberkante der Finger des Fingersehiitt lers verlaufen.
    5. Schiittelvorrichtung naeh Patentan- spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die e Scheitelpunkte der Stufenleisten (23) über die Oberkante der Finger des Fingerechüttlers vorstehen.
    6. Sch ttelvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspr chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daB der Rücklauf- boden (17) nah seinem Auslaufende eine umlegbare Klappe (19) aufweist, durch deren Umstellung das Putz- bezw. Sortiergut wahlweise der einen oder andern von zwei ver schiedenen Putz-bezw. Sortiervorrichtungen zugeführt werden kann.
    7. Sch ttelvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen l. 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten (4) der Schüttelvorrichtung nahe dem Auslaufende des Stufenbodens eine schräg gegen die Klapp, e (19) abfallende Zunge (21) aufweist, deren gegen den Stufenboden gerichtetes Ende als Anschlag für die nach oben umgelegte Klappe (19) dient.
CH221859D 1940-11-23 1941-11-14 Schüttelvorrichtung an Dreschmaschinen. CH221859A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2556557A1 (fr) * 1983-12-20 1985-06-21 Fortschritt Veb K Procede pour intensifier la separation des grains

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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