CH221888A - Dampf-Backofen. - Google Patents
Dampf-Backofen.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/008—Ranges
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Description
Dampf-Bachofen. Gegenstand der .vorliegenden Erfindung ist ein Dampf-Backofen mit einem in einem Backraum vorgesehenen Rost zur Aufnahme des Backgutes. .
Dieser Dampf-Backofen, der auch zum Braten und zum Grillieren verwendet werden kann, kennzeichnet sich erfindungsgemäss da durch, dass unter dem Rost ein schubladen artiges, zur Aufnahme einer Flüssigkeit be stimmtes Verdampfungsgefäss vorgesehen ist, das der unmittelbaren Wirkung wenigstens eines mittleren Heizelementes ausgesetzt ist, während mindestens zwei weitere, seitlich an geordnete Heizelemente mittels Wandteilen gegenüber dem Verdampfungsgefäss so abge schirmt sind,
dass die von ihnen erhitzte uft unter Umgehung dieses Gefässes durch' den Rost hindurch in den Backraum hinaus ent weicht.
Zweckmässig tragen die die seitlichen Heizelemente abschirmenden Wandteile nach innen ragende Schikanen, die so angeordnet sind, dass die vom mittleren Heizelement er hitzte, um das Verdampfungsgefäss herum: nach oben entweichende Luft zur Bestrei- chung des Flüssigkeitsspiegels im Verdamp- fungsgefäss veranlasst wird, bevor sie durch den Rost hindurch in den Backraum -hinaus entweicht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eii Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen- standes veranschaulicht.
Fig. 1 ist ein vertikaler Längsschnitt durch den Dampf-Backofen; Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Schnittlinien II-II und III-III in Fig. 1; Fig. 4 zeigt, in einem grösseren Massstab, einen Längsschnitt durch eine Hahuvor_rich- tung des Backofens;
Fig. 5 und 6 sind zwei Querschnitte nach den Schnittlinien V-V- und VI-VI in Fig. 4, und Fig. 7 zeigt ein weiteres Detail zur Hahn vorrichtung gemäss Fig. 4.
Der Dampf-Backofen gemäss Fig.' 11 2 und 3 hat die allgemeine Form eines mit einem haubenförmigen, mittels eines' Griffes 1 aufklappbaren Deckel 2 versehenen Ge häuses 3, das einen allseitig begrenzten Back raum 3a bildet. Im untern Teil des -Gehäuses 3 sind zwei seitliche, längsverlaufende Stütz= wände 4 (Fig. 3) vorgesehen, an deren obern Hälften ein zur Aufnahme des Backgutes be stimmter, auswechselbarer Rost 5 auf Füh rungen aufliegt.
Unter diesem Rost 5 ist auf Längsträgern ein zur Aufnahme einer Flüs sigkeit, wie z. B. Wasser, Sauce oder einer aromatisierten Flüssigkeit bestimmtes, schub- ladenförmiges Verdampfungsgefäss 6 abge stützt, das der unmittelbaren Heizwirkung eines in der Mitte desselben darunter ange ordneten, längsverlaufenden Gasbrenners 7 ausgesetzt ist. Zu beiden Seiten dieses mitt leren Gasbrenners 7 ist je ein weiterer, paral lel dazu verlaufender Gasbrenner 8 angeord net.
Diese beiden seitlichen Gasbrenner 8 sind jedoch, im Gegensatz zum mittleren Gasbrenner 7, gegenüber dem Verdampfungs- gefäss 6 mittels Wandteilen 9 abgeschirmt, so dass die von ihnen erwärmte Luft unter Umgehung dieses Gefässes durch den Rost 5 hindurch in den Backraum 3a hinausgeleitet wird.
An den obern Enden der Wandteile 9 sind schräg abwärts nach innen ragende Schikanen 10 vorgesehen, dank welchen die vom mittleren Gasbrenner 7 erhitzte, um das Gefäss 6 herum nach oben entweichende Luft zur Bestreichung des Flüssigkeitsspiegels in diesem letzteren veranlasst wird, bevor sie durch den Rost 5 hindurch in den Backraum 3a hinaus entweicht.
Dies ist insofern von Vorteil, als dadurch die Verdampfung der obern Schicht des Flüssigkeitsbades im Ge fäss 6 begünstigt wird und die Dämpfe in überhitztem Zustand mit den in den Back- raum hinausgerissen werden.
Am einen Stirnende des Backofens ist in einem vom Backraum 3a getrennten Raum ein Flüssigkeitsbehälter 11 untergebracht, von dem aus das Verdampfungsgefäss 6 ge- spiesen wird.
Zu diesem Zwecke ist unter dem Behälter 11 die in Fig. 4 gezeigte Hahn vorrichtung vorgesehen, die ein Hahngehäuse 12 und einen damit zusammenwirkenden Hahnreiber 13 aufweist, von dem aus in axialer Richtung eine nach aussen führende Entleerungsleitung 14, eine oberhalb des Verdampfungsgefässes 6 mündende Speise leitung 15 und eine rechtwinklig abgebogene, auf der Höhe des Flüssigkeitsspiegels im Ge fäss 6 mündende Luftleitung 16 abgehen.
Die Entleerungsleitung 14 ist an ihrem Aussen ende mit einem einen Ausguss bildenden Hohlgriff 14a versehen und bildet so gleich zeitig ein Betätigungsorgan zur Steuerung des Hahnreibers 13. Ebenfalls in axialer Richtung, aber von der andern Seite her, ist die Luftleitung 16 in den Hahnreiber 13 fest eingesetzt und wird somit mit diesem letz teren verschwenkt. Der Reiberhahn kann in drei verschiedene Stellungen überführt wer den, welche in Fig. 7, die einen Ausschnitt aus der von der Entleerungsleitung 14 durch setzten Stirnwand zeigt, angezeigt sind.
Wenn der Griff 14a naeh oben gerichtet ist und, wie Fig. 7 zeigt, auf "Offen" steht, stellt der Hahnreiber 13 mittels eines Kanals 17 (Fig. 6) die Verbindung zwischen einer vom Behälter 11 zum Hahngehäuse 12 füh renden Leitung und der Speiseleitung 15 her, so dass Flüssigkeit aus dem Behälter 11 in das Gefäss 6 fliessen kann.
Gleichzeitig stellt der Hahnreiber 13 mittels eines Kanals 18 (Fig. 5) die Verbindung der abgebogenen Luftleitung 16 und ein im Behälter 11 sich befindendes, oberhalb des Flüssigkeitsspiegels mündendes Standrohr 19 her, wodurch in be kannter Weise erzielt wird, dass nur dann Flüssigkeit aus dem Behälter 11 in das Gefäss 6 nachfliesst, wenn Flüssigkeit aus diesem letzteren verdampft und sich der Flüssig keitsspiegel demzufolge senkt. Auf diese Weise wird der Flüssigkeitsstand im Gefäss 6 stets auf der gleichen Höhe gehalten.
Beim Drehen des Griffes 14a in seine waagrechte Stellung auf "Zu" werden die Verbindungen mit den Leitungen 14, 15 und 16 unterbrochen und gleichzeitig auch die Luftleitung 16 in eine waagrechte Lage übergeführt. Beim Drehen des Griffes 14a in seine nach unten gerichtete Lage auf "Entleeren" (Fig. 4) wird die Verbindung der Speiseleitung mit dem Behälter 11 unterbrochen und gleich zeitig die Verbindung mit der Entleerungs leitung 14 hergestellt. Die Verbindung zwi schen der Leitung 16 und dem Standrohr 19 bleibt bei dieser Umstellung bestehen, so dass der Behälter 11 vollständig entleert werden kann.
Der Backofen ist auf der dem Behälter 11 entgegengesetzten Stirnseite mit einem Klappdeckel 23 versehen. Durch die mit die sem Deckel verschlossene Öffnung lässt sich das schubladenförmige Verdampfungsgefäss 6 herausziehen, was allerdings erst dann ge schehen kann, wenn. durch Schliessen des Rei berhabnes mittels des Griffes 14a die Luft leitung 16 in ihre waagrechte Stellung über führt worden ist. Diese Luftleitung bildet demzufolge gleichzeitig eine Sicherung gegen das Herausziehen des Gefässes 6 aus dem Ge häuse, solange der Reiberhahn nicht geschlos sen ist.
Der dargestellte Dampf-Backofen ist mit den obigen Erläuterungen in seinen wesent lichsten Teilen beschrieben. Weitere Einzel heiten, wie z. B. die doppelwandige Aus führung des Haubendeckels, die Anordnung eines Flüssigkeitstandanzeigers im Behälter 11 und die Anordnung eines Gashahnes für jeden der Gasbrenner sei lediglich vollstän digkeitshalber erwähnt. Begreiflicherweise könnten diese Gasbrenner auch durch elektri sche Heizelemente ersetzt sein, der Apparat somit anstatt mit Gas elektrisch betrieben werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dampf-Backofen mit einem in einem Backraum vorgesehenen Rost zur Aufnahme des Backgutes, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Rost ein schubladenartiges, zur Aufnahme einer Flüssigkeit bestimmtes Ver- dampfüngsgefäss vorgesehen ist, das der un mittelbaren Wirkung wenigstens eines mitt leren Heizelementes ausgesetzt ist, während mindestens zwei weitere, seitlich angeordnete Heizelemente mittels Wandteilen gegenüber dem Verdampfungsgefäss so abgeschirmt sind,dass die von ihnen erhitzte Luft unter Um gehung dieses Gefässes durch den Rost hin durch in den Backraum hinaus entweicht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Dampf-Backofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die seitlichen Heizelemente abschirmenden Wandteile nach innen ragende Schikanen tragen, die so an geordnet sind, dass die vom mittleren Heiz- element erhitzte,um das Verdampfungsgefäss herum nach oben entweichende Luft zur Be- streichung des Flüssigkeitsspiegels im Ver- dampfungsgefäss veranlasst wird, bevor sie durch den Rost hindurch in den Backraum ; hinaus entweicht. 2.Dampf-Backofen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 mit einem Flüssigkeits behälter, von dem aus das Verdampfungs- gefäss über eine Halmvorrichtung gespiesen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Hahn vorrichtung einen Reiberhahn aufweist, von dessen Reiber aus in axialer Richtung eine nach aussen führende, gleichzeitig ein Be tätigungsorgan zur Steuerung des Reibers bildende Entleerungsleitung abgeht,ferner eine oberhalb des Verdampfungsgefässes mün dende Flüssigkeitsleitung und schliesslich eine abgebogene Luftleitung, die zusammen mit einem im genannten Behälter vorgesehenen Standrohr eine den Flüssigkeitsstand im Ver- dampfungsgefäss regulierende Vorrichtung bildet. 3.Dampf-Backofen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte Luftleitung so an dem der Entleerungsleitung abgewen deten Stirnende des Hahnreibers befestigt ist,dass es in der der Speisung des Verdamp- fungsgefässes entsprechenden Stellung des Hahnreibers zur Regulierung des Flüssig keitsstandes nach unten gerichtet ist und gleichzeitig auch eine Sicherung gegen das Herausziehen des Verdampfungsgefässes bil det. 4.Dampf-Backofen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet; dass die Entleerungsleitung an ihrem Aussenende mit einem hohlen, einen Ausguss bildenden Handgriff versehen ist. 5. Dampf-Backofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Heizelemente elektrischer Art sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH221888T | 1941-11-14 |
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| CH221888A true CH221888A (de) | 1942-06-30 |
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|---|---|---|---|
| CH221888D CH221888A (de) | 1941-11-14 | 1941-11-14 | Dampf-Backofen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH221888A (de) |
-
1941
- 1941-11-14 CH CH221888D patent/CH221888A/de unknown
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