CH221927A - Verfahren zur Herstellung eines primären Disazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines primären Disazofarbstoffes.

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CH221927A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B33/00Disazo and polyazo dyes of the types A->K<-B, A->B->K<-C, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B33/02Disazo dyes
    • C09B33/08Disazo dyes in which the coupling component is a hydroxy-amino compound
    • C09B33/10Disazo dyes in which the coupling component is a hydroxy-amino compound in which the coupling component is an amino naphthol

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines primären     Disazofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man neue tech  nisch wertvolle primäre     Disazofarbstoffe     erhält, wenn man     Monoazofarbstoffe,    die  durch Vereinigung von     Diazoverbindungen     mit     Peri-aminooxynaphthalinsulfonsäuren    in  saurer Lösung erhalten werden, mit     Diazo-          verbindungen    von Aminen von folgender all  gemeiner Formel:

    
EMI0001.0008     
    worin     R,    einen     aliphatischen    oder     cyclo-          aliphatischen    Rest     R2    einen     Alkyl-,        Aralkyl-          oder        Cycloalkylrest,        R3    Wasserstoff,     Methyl     oder     Alkoxy    bedeuten und R"     R2    und     R3     zusammen mindestens 12     C-Atome        enthalten     sollen, in neutraler oder alkalischer Lösung  vereinigt.

      Die mit diesen Farbstoffen     hergestellten     schwarzen Färbungen auf tierischen Fasern,  wie Wolle, Seide oder künstlichen Fasern  auf     Kaseinbasis,    zeichnen sich durch beson  ders gute Wasch-, Schweiss-, Seewasser- und       Dekatureehtheit    aus. Sie besitzen weiterhin  eine gute Lichtechtheit. Die Farbstoffe  ziehen in den meisten Fällen sehr gut aus  neutralem Bade auf     die    tierische Faser und  besitzen trotz des grossen Moleküls im allge  meinen, namentlich, soweit sie sich von der       1-Amino-8-oxynaphthalin-3    .     6-disulf        onsäure     ableiten, eine gute Löslichkeit in Wasser.

   In  der Vereinigung dieser sehr guten Eigen  schaften liegt der technische Wert der vor  liegenden Farbstoffe.  



  Die für das vorliegende Verfahren ver  wendeten     Diazokomponenten    der obigen  Formel können nach an sich     bekannten     Arbeitsweisen, beispielsweise durch Einwir  kung     aliphatischer    oder     cycloaliphatischer          Carbonsäurehalogenide    auf Nitroaminoben-      zote, die in der     Aminogruppe    durch einen       Alkyl-,        Aralkyl-    oder     Cycloalkylrest    substi  tuiert sind, und Reduktion der so Hergestell  ten     Nitroverbindungen        ,e-,

  vonnen        werden.     Man kann auch     Alky    1- oder     Cycloalkyl-          aminobenzole    mit den oben genannten Car  bonsäurehalogeniden umsetzen, die erhalte  nen     Acylderivate    nitrieren und dann die  Nitroverbindungen reduzieren.  



  Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren zur Herstellung eines pri  mären     Disazofarbstöffes,    dadurch gekenn  zeichnet, dass man die     Diazoverbindung    von       1-Amino-?-chlorbenzol    in saurem Medium  mit     1-Amino-8-oxynaplitbalin-3,6-disLilfon-          säure    und den so erhaltenen     -.Nlonoazofarlr     Stoff in alkalischem     Medium    mit der     Diazo-          verbindung    aus     1-Amino    -4     -N-cyeloliexyl-          laurinyl-aminobenzol    vereinigt.  



  Der so erhaltene     Disazofarbstoff    ist ein  dunkles Pulver, das sieh in Wasser mit  blauer, in konzentrierter     Schwefelsäure    mit  schwarzer Farbe löst und Wolle oder Seide  aus saurem oder neutralem Bade in blau  schwarzen Tönen färbt. Die Färbungen sind  sehr gut     walk-,        Seewasser-,        schweiss-,        deka-          tur-    und lichtecht.  



       Beispiel:     Eine mineralsaure Lösung von 31,9 Tei  len     1-Amino-8-oxynaphthalin-3,6-disulfon-          säure        tvird    mit einer aus 13 Teilen<B>1</B> - Amino-         2-chlorbenzol    hergestellten     Diazolösung    ver  einigt. Wenn die Bildung des     Monoazofarb-          stoffes    beendet ist, wird er durch Zugabe von  überschüssigem     Natriunicarbonat    oder     Na-          triumbicarbonat    in Lösung gebracht.

   In diese  Lösung lässt man bei etwa 5-l0 " eine aus  37,2     'feilen        1-Amino-4-N-cyelohexyl-lauri-          riyl-aminobenzol    hergestellte     Diazolösung     langsam einlaufen. Der     Disazofarbstoff    bil  det sich sofort und scheidet sich aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines primären Disazofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man die Diazoverbindung von 1-Ainino- 2-chlorbenzol in saurem Medium mit l- Amirio-8-oxyriiiplitlialin-3,
    6 - disulfonsäure und den so erhaltenen Monoazofarbstoff in alkalischem Medium mit der Diazoverbin- dung aus 1-Amino-4-N- < @yclohexyl-lauriiiyl- aniinobenzol vereinigt. Der so erhaltene Disazofarbstoff ist ein dunkles Pulver, das sich in Wasser mit blauer, in konzentrierter Schwefelsäure finit schwarzer Farbe löst und Wolle oder Seide aus saurem oder neutralem Bade in blau schwarzen Tönen färbt.
    Die Färbungen sind sehr gut walk-, Seewasser-, schweiss-, deka- tur- und lichtecht.
CH221927D 1940-09-07 1941-07-18 Verfahren zur Herstellung eines primären Disazofarbstoffes. CH221927A (de)

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