CH222315A - Verfahren und Einrichtung zum Verkleben von Gegenständen aus Holz oder anderen Stoffen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Verkleben von Gegenständen aus Holz oder anderen Stoffen.

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CH222315A
CH222315A CH222315DA CH222315A CH 222315 A CH222315 A CH 222315A CH 222315D A CH222315D A CH 222315DA CH 222315 A CH222315 A CH 222315A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/02Hot tables for warming veneers
    • B27D1/025Hot tables for warming veneers electrically

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zum Verkleben von Gegenständen aus Holz  oder anderen     Stoffen.       Es ist bekannt, beim Verkleben, z. B.  beim Verleimen, von     Gegenständen    aus Holz,  Leder oder andern Stoffen den zu verkleben  den Flächen     Wärme    zuzuführen, um den Er  härtungsvorgang zu beschleunigen oder über  haupt herbeizuführen. Um hierbei ein un  nötiges Aufheizen der zu verklebenden Stücke  zu verhindern, hat man schon     vorgeschlagen,     die mit einer Klebemasse, z. B. Leim, be  strichenen und aneinandergepressten, mitein  ander zu verbindenden Stücke der Einwir  kung eines elektrischen Hochfrequenzfeldes,  beispielsweise mit einer Frequenz von über  10@ Hz, auszusetzen.

   Die durch das Hoch  frequenzfeld hervorgerufene Wärme entsteht  dann vornehmlich an den zu verklebenden  Stellen, während die übrigen Teile der mit  einander zu verbindenden Körper verhältnis  mässig wenig Wärme aufnehmen. Obwohl  hierdurch der Verklebungsvorgang sehr be  schleunigt werden kann, so ist doch die zur         Verklebung    von untereinander gleich grossen  und gleichartigen Stücken erforderliche Zeit  spanne von Fall zu Fall verschieden.  



       Erfindungsgemäss        wird    ein Höchstmass  an Beschleunigung des     Verklebungsvorganges     dadurch erzielt, dass die mit einer Klebe  masse, z. B. Leim, bestrichenen und     aneinan-          dergepressten    zu verklebenden Flächen der  Einwirkung eines elektrischen Hochfrequenz  feldes in zur Feldrichtung paralleler Lage  ausgesetzt werden.

   An sich ist eine Beschleu  nigung des Vorganges auch bei anderer Lage  der zu verklebenden Stücke     bezw.    der Klebe  massenschicht erreichbar, doch hat das Ver  fahren nach der Erfindung den Vorteil,     da,ss     infolge der meist grösseren Leitfähigkeit der  Klebemasse gegenüber der Leitfähigkeit der  zu verklebenden     Körper    eine starke Kraft  linienverzerrung des elektrischen Feldes der  art     eintritt,    dass die Kraftlinien in die     Klebe-          massenschicht        hineingezogen    werden.

   Durch    
EMI0002.0001     
  
    die <SEP> viel <SEP> grössere <SEP> Kraft.linien < liclite <SEP> und <SEP> den
<tb>  damit <SEP> verbundenen <SEP> Eciergieuinszitz <SEP> in <SEP> der
<tb>  Klebemassenschicht; <SEP> wird <SEP> eine <SEP> so <SEP> sehuelle <SEP> Er  hitzung <SEP> der <SEP> Klebeinassenschicht:

   <SEP> erreicht, <SEP> da13
<tb>  die <SEP> _N,#rärmeableit.ung <SEP> von <SEP> der <SEP> Klebemasscn  schiebt <SEP> in <SEP> die <SEP> zu <SEP> verklebenden <SEP> Körper <SEP> prak  tisch <SEP> vernachlässibbar <SEP> bering <SEP> ist. <SEP> .Praktische
<tb>  Versuche <SEP> bei <SEP> der <SEP> \erleimunb <SEP> von <SEP> 1-folzstiil,#  ken <SEP> haben <SEP> ergeben, <SEP> ilass <SEP> die <SEP> Temperatur <SEP> des
<tb>  Holzes <SEP> schon <SEP> in <SEP> geringer <SEP> Entfernung <SEP> von <SEP> den
<tb>  Leimfläehen <SEP> kaum <SEP> um <SEP> <B>10"</B> <SEP> C <SEP> gestiebeii <SEP> war,
<tb>  als <SEP> die <SEP> Temperatur <SEP> der <SEP> Leimfuge <SEP> schon
<tb>  <B>100</B> <SEP>   <SEP> C <SEP> betrug.
<tb>  Das <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> kann
<tb>  auch <SEP> hei <SEP> unebenen <SEP> Klebeinassenscliichten <SEP> an  Klewendet <SEP>  -erden,

   <SEP> wobei <SEP> zweckmässigerweisc#
<tb>  die <SEP> zii <SEP> verklebenden <SEP> Stücke <SEP> und <SEP> somit <SEP> die
<tb>  Klebeinassenseliicht <SEP> während <SEP> der <SEP> Einwirkung
<tb>  des <SEP> Hochfrequenzfeldes <SEP> gedreht <SEP> werden, <SEP> so
<tb>  dass <SEP> alle <SEP> Stellen <SEP> der <SEP> unebenen <SEP> Klebemassen  sehieht <SEP> eine <SEP> Zeitlang <SEP> in <SEP> die <SEP> zur <SEP> Feldrichtung
<tb>  parallele <SEP> Lage <SEP> gelangen. <SEP> Das <SEP> Drehen <SEP> kann <SEP> <B>je</B>
<tb>  nach <SEP> der <SEP> Form <SEP> der <SEP> unebenen <SEP> Flächen <SEP> absatz  \vei.=;

  e <SEP> oder <SEP> stetig <SEP> erfolgen. <SEP> Statt <SEP> die <SEP> zu <SEP> ver  klebenden <SEP> Flüchen <SEP> im <SEP> Feld <SEP> zu <SEP> drehen, <SEP> kann
<tb>  auch <SEP> umgekehrt <SEP> das <SEP> Feld <SEP> bei <SEP> ruhiger <SEP> Anord  nung <SEP> der <SEP> Stücke <SEP> gedreht <SEP> werden, <SEP> beispiels  weise <SEP> dadurch, <SEP> dass <SEP> inan <SEP> die <SEP> Feldelektroden
<tb>  um <SEP> die <SEP> zu <SEP> behandelnden <SEP> ,Stücke <SEP> herum <SEP> krei  ,sen <SEP> lässt.
<tb>  Im <SEP> folgenden <SEP> sind <SEP> Ausführungsbeispiele
<tb>  des <SEP> erfiiidung@gemiissen <SEP> Verfahrens <SEP> an <SEP> Hand
<tb>  der <SEP> Zeiclinunben, <SEP> in <SEP> welchen <SEP> Einrichtungen
<tb>  zur <SEP> Durchführung <SEP> dieser <SEP> Ausführungsbei  spiele <SEP> des <SEP> Verfahrens <SEP> dargestellt <SEP> sind, <SEP> näher
<tb>  erläutert.
<tb>  Fib.

   <SEP> 1 <SEP> zeigt <SEP> eine <SEP> Anordnung, <SEP> wie <SEP> sie <SEP> Vor  dem <SEP> Vorliegen <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> verwendet <SEP> wor  den <SEP> ist. <SEP> Zwei <SEP> Holzbretter <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> sind <SEP> in
<tb>  der <SEP> Stirnansicht <SEP> übereinanderliegend <SEP> darge  stellt <SEP> und <SEP> sollen <SEP> miteinander <SEP> verleimt <SEP> wer  den. <SEP> Die <SEP> Hochfrequenzverleimung <SEP> bei <SEP> einer
<tb>  solehen <SEP> Anordnung <SEP> erfolgte <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> par  allel <SEP> zu <SEP> den <SEP> Brettern <SEP> und <SEP> parallel <SEP> zu <SEP> der
<tb>  Leimfuge <SEP> 3 <SEP> zwei <SEP> an <SEP> einen <SEP> geeigneten <SEP> Hoch  frequenzerzeuger <SEP> angeschlossene <SEP> Plattenelek  troden <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> angeordnet <SEP> wurden.

   <SEP> Wie <SEP> der
<tb>  in <SEP> der <SEP> Zeichnung <SEP> teilweise <SEP> Feldlinienverlauf     
EMI0002.0002     
  
    zeigt, <SEP> wird <SEP> die <SEP> gesamte <SEP> Masse <SEP> der <SEP> Holzbretter
<tb>  und <SEP> der <SEP> Leimfuge <SEP> gleichmässig <SEP> von <SEP> dem <SEP> elek  trischen <SEP> Hochfrequenzfeld <SEP> durchsetzt.
<tb>  Deinbegenüber <SEP> zeigt <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> die <SEP> Anord  nun" <SEP> geinüss <SEP> einer <SEP> Ausführungsform <SEP> des <SEP> cr  finiluiigsgemässen <SEP> Verfahrens. <SEP> Die <SEP> beiden
<tb>  Elektroden <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> sind <SEP> senkrecht <SEP> zur <SEP> Leim- <SEP> @,
<tb>  fuge <SEP> angeordnet. <SEP> Erfindungsgemäss <SEP> werden
<tb>  also <SEP> die <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Klebemasse, <SEP> z. <SEP> ss.

   <SEP> Leim,
<tb>  bestrichenen <SEP> und <SEP> aneinandergepreBten <SEP> zu <SEP> ver  klebenden <SEP> Flächen <SEP> der <SEP> Einwirkung <SEP> des <SEP> elek  trischen <SEP> Hochfrequenzfeldes <SEP> in <SEP> zur <SEP> Feldrich  tung <SEP> paralleler <SEP> Lage <SEP> ausgesetzt. <SEP> '\Vic <SEP> der <SEP> in
<tb>  Fib.

   <SEP> 2 <SEP> ebenfalls <SEP> teilweise <SEP> angedeutete <SEP> Feld  linienverlauf <SEP> zeigt, <SEP> dringen <SEP> bei <SEP> dieser <SEP> An  ordnung <SEP> die <SEP> Feldlinien <SEP> in <SEP> erhöhtem <SEP> Masse <SEP> in
<tb>  die <SEP> Leimfuge <SEP> ein, <SEP> so <SEP> dass <SEP> in <SEP> der <SEP> in <SEP> erster
<tb>  Linie <SEP> zu <SEP> erhitzenden <SEP> Leimfuge <SEP> eine <SEP> Feld  und <SEP> somit <SEP> auch <SEP> Wärmeverdichtung <SEP> auftritt,
<tb>  während <SEP> .die <SEP> von <SEP> der <SEP> Leimfuge <SEP> ferner <SEP> lieben  den <SEP> Teile <SEP> weniger <SEP> Energie <SEP> aufnehmen.
<tb>  Die <SEP> Anwendung <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> bei <SEP> un  ebenen <SEP> Leimflächen <SEP> ist <SEP> in <SEP> den <SEP> Fit-. <SEP> 3 <SEP> his <SEP> 6
<tb>  an <SEP> einem <SEP> Ausführungsbeispiel <SEP> erläutert.
<tb>  Fig.

   <SEP> 3 <SEP> stellt <SEP> einen <SEP> aus <SEP> zwei <SEP> Holzteilen <SEP> 1' <SEP> und
<tb>  2' <SEP> mittels <SEP> einer <SEP> Leimfuge <SEP> 3' <SEP> hergestellten
<tb>  Körper <SEP> dar. <SEP> Die <SEP> Leimflä-clie <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Stück
<tb>  einer <SEP> Zylinderfläche. <SEP> Das <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> der
<tb>  Erfindung <SEP> kann <SEP> an <SEP> dem <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> gezeigten
<tb>  Körper <SEP> beispielsweise <SEP> so <SEP> durchgeführt <SEP> wer  den, <SEP> wie <SEP> sie <SEP> in <SEP> F'ig. <SEP> 4 <SEP> gezeigt <SEP> ist.

   <SEP> Der <SEP> Körper
<tb>  ist <SEP> hier <SEP> der <SEP> Länge <SEP> nach <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> beiden
<tb>  Plattenelektroden <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> angeordnet, <SEP> so <SEP> dass
<tb>  wiederum <SEP> die <SEP> zu <SEP> verleimenden <SEP> Flächen <SEP> der
<tb>  Einwirkung <SEP> des <SEP> elektrischen <SEP> Hochfrequenz  feldes <SEP> in <SEP> zur <SEP> Feldrichtung <SEP> paralleler <SEP> Lage
<tb>  ausgesetzt <SEP> werden. <SEP> Nachteilig <SEP> ist <SEP> allerdings,
<tb>   < lass <SEP> durch <SEP> den <SEP> grossen <SEP> Abstand <SEP> der <SEP> Elektro  den <SEP> der <SEP> Wirkungsgrad <SEP> schlecht <SEP> wird.
<tb>  Dieser <SEP> Nachteil <SEP> kann <SEP> behoben <SEP> werden,
<tb>  wenn <SEP> der <SEP> Körper <SEP> gemäss <SEP> der <SEP> in <SEP> Fig.

   <SEP> 5 <SEP> gezeig  ten <SEP> Weise <SEP> angeordnet <SEP> wird, <SEP> und <SEP> wenn <SEP> ausser  dem <SEP> die <SEP> Lage <SEP> des <SEP> Körpers <SEP> während <SEP> der <SEP> Ein  wirkung <SEP> des <SEP> elektrischen <SEP> Hochfrequenzfeldes
<tb>  stetig <SEP> oder <SEP> auch <SEP> absatzweise <SEP> so <SEP> durch <SEP> Ver  drehung <SEP> des <SEP> Körpers <SEP> geändert <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> die  ser <SEP> aus <SEP> .der <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 5 <SEP> gezeigten <SEP> Lage <SEP> in <SEP> die
<tb>  in <SEP> Fig. <SEP> 6 <SEP> gezeigte <SEP> Lage <SEP> gelangt. <SEP> Diese <SEP> wäh-         rend des Einwirkens des Hochfrequenzfeldes  torzunehmende Bewegung kann auch umge  kehrt und wiederholt werden. Durch diese  Bewegung des Körpers wird erreicht, dass  alle Teile der unebenen Leimfläche eine Zeit  lang in die zur Feldrichtung parallele Lage  belangen.  



  Schwierigkeiten können sich bei der  Durchführung des Verfahrens nach der Er  findung dann ergeben, wenn es sich um die  Verklebung von Gegenständen handelt, deren  Erwärmungsgrad im Hochfrequenzfeld, be  dingt durch ihre elektrische Leitfäbigkeit und  ihre Dipolverluste, gleich oder grösser als der  der Klebemasse ist. Ist beispielsweise die elek  trische Leitfähigkeit zweier miteinander zu  verleimender Gegenstände grösser als die des  verwendeten Leimes, wie es beispielsweise  bei der Verleimung sehr feuchter     Halzgegen-          stände    der Fall sein kann, so wird beim An  legen eines zwischen zwei Plattenelektroden  erzeugten Hochfrequenzfeldes der gesamte  Kraftfluss vorwiegend in die Holzgegen  stände hineingezogen, so dass die Leimflächen  selbst kaum erhitzt werden.  



  Dieser     Nachteil    kann dadurch vermieden  werden, dass das Hochfrequenzfeld durch ent  sprechende Ausbildung der     Feldelektroden     ganz oder im wesentlichen auf die Zone der  Klebemassenschicht beschränkt wird. In be  sonders vorteilhafter Weise kann dies da  durch erreicht werden, dass die Feldelektro  den mit beispielsweise rippenförmigen Vor  sprüngen versehen werden, welche eine strei  fenförmige Feldkonzentration hervorrufen.  



  An Hand eines in Fig. 7 und 8 der Zeich  nung dargestellten Ausführungsbeispiels einer  Einrichtung zur Durchführung des Verfah  rens nach der Erfindung sei dies näher er  läutert. Die Fig. 7 der Zeichnung stellt die  zu beschreibende Einrichtung in einem senk  rechten Schnitt, die Fig. 8 im Grundriss dar.  



  Zwischen zwei plattenförmigen Elektro  den 21 und 22 sind zwei miteinander zu ver  leimende Holzkörper 23 und 24 angeordnet,  zwischen denen sich die Leimfuge 25 befin  det. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind  die beiden Elektroden 21 und 22 mit je einem    rippenförmigen Vorsprung versehen. Die  hierdurch erzielte streifenförmige Feldkon  zentration zwischen den Elektroden und der  Leimfuge ist in der     Fig.    7 durch den einge  zeichneten     Kraftlinienverlauf    angedeutet. Der       Kraftfluss    nimmt seinen Weg     vorwiegend     durch die Leimfuge und nur zu einem ge  ringen Teil durch .das Holz.

   (Selbst wenn bei  dieser Anordnung die Energieumsetzung in  Wärme in dem Holz infolge grosser Feuchtig  keit oder sonstiger Umstände grösser     ist    als  in der Leimfuge, so wird durch diese An  ordnung erreicht, dass die     Feldkonzentration     ganz in den Bereich der Leimfuge gebracht  werden kann, wodurch eine zuverlässige     Ver-          leimung    gewährleistet wird.

       Selbst    wenn fer  ner der Leim von solcher Beschaffenheit ist,  dass er sieh im     Hochfrequenzfeld    wenig oder  überhaupt nichterwärmt, so wird doch durch  diese Anordnung eine     Aufheizung    der der  Leimfuge benachbarten Holzschichten er  reicht, die zur     Abbindung    des Leimes führt.  



  Die in     Fig.    7 und 8 gezeigte     Anordnung     ist .auch in solchen Fällen von Vorteil, in  welchen die Energieumsetzung in dem Holz  erheblich geringer als in der Leimfuge ist.  Auch in einem solchen Falle bleibt der Vor  teil bestehen,     d.ass    die Energieumsetzung vor  zugsweise in .der Leimfuge und ihrer Um  gebung erfolgt, also in derjenigen Zone, in  welcher sie benötigt wird.  



  Die in     Fig.    7 und 8 gezeigte Anordnung  ist nicht an die in der Zeichnung     dargestellte     Ausbildung der rippenförmigen Vorsprünge  der Elektroden     gebunden,    sondern kann in  mannigfacher Weise abgewandelt werden. So  kann beispielsweise die Stirnfläche .der Rip  pen je nach den vorliegenden Anforderungen  breiter oder schmäler ausgebildet werden.

    Eine Feldkonzentration in der Leimfuge  kann auch dadurch erzielt werden, dass     plat-          tenförmige    Elektroden V-förmig geknickt  werden, wobei ihre geknickte     gante    in glei  cher Weise wie die     rippenförmigen    Vor  sprünge längs der     Leimfugenkante    angeord  net werden. Schliesslich können die Elektro  den     bezw.    ihre rippenförmigen Vorsprünge  gegebenenfalls, sofern die elektrische Leit-           fähigkeit    der miteinander zu verbindenden  Gegenstände und der Klebemasse hinreichend  gering ist, die zu behandelnden Gegenstände  bezw. die Klebstoffschicht much unmittelbar  berühren.  



  Bei der Verwendung der in Fig. i und 8  in einem Ausführungsbeispiel     dargestellten     besonderen Ausbildung der Feldelektroden  hat es sich gezeigt, dass Schwierigkeiten ein  treten können, wenn die Leimfugen im Hoch  frequenzfeld gegenüber den Feldelektroden,  das heisst deren bevorzugt wirksamen Flä  chen, zum Beispiel den Vorsprüngen gegen  über, nicht immer in der gleichen Höhe wie  diese liegen. Der Kraftlinienfluss des Hoch  frequenzfeldes wird sich dann nicht ganz  oder nicht im wesentlichen auf die Zone der  Klebemassenschicht konzentrieren, sondern,  insbesondere bei     feuchten    Holzgegenständen,  in das Holz hineingezogen werden.

   Die Leim  zonen der zu behandelnden, gegebenenfalls  untereinander verschiedenartigen Gegen  stände nehmen dann zu den     zum    Beispiel  rippenförmigen Vorsprüngen der Feldelek  troden nicht mehr die günstigste Lage ein.  Aus diesem Grunde können nur solche Teile  zwecks Verleimung zwischen den Feldelek  troden mit Vorteil behandelt werden, deren  Leimfugen in einer entsprechenden Höhe im  Vergleich zu den rippenförmigen Vorsprün  gen der Feldelektroden liegen. Ändert sich  die Raumlage der Leimfugen bei den mit  Hochfrequenz zu behandelnden Gegenstän  den, so ist es erforderlich, andere Feldelek  troden zu verwenden, und zwar solche, deren  Vorsprünge auf der wirksamen     Elektroden-          fläehe    gegenüber den Leimfugen eitne gün  stige Lage aufweisen.  



  Dieses nachteilige, insbesondere zeitrau  bende Auswechseln der Feldelektroden wird  dadurch vermieden, dass die auf den wirk  samen Flächen der Elektroden vorhandenen  Vorsprünge in ihrer Lage auf diesen Flächen  veränderlich sind. Auf diese Weise kann das  Hochfrequenzfeld unabhängig voll der Lage  der Leimfuge des zu behandelnden Gegenstan  des im Feld jederzeit ganz oder im wesent  lichen auf die Zone der Leimflächen zur    Wirkung gebracht werden. Darüber hinaus  besteht noch der weitere Vorteil, dass es  leicht möglich ist, bei Teilen, die beispiels  weise mehrere Leimfegen aufweisen, eine  entsprechende Anzahl von wirksamen, flä  chenhaft ausgebildeten Teilen, zum     Beispiel     in Form von     rippenförmigen    Vorsprüngen,  auf den Feldelektroden veränderlich anzu  bringen.  



  Durch diese weitere Ausbildung wird es       i        iti        ich        leicht        möglich,        die        Vorsprünge        auf        den     Feldelektroden solchen Leimfugen, die nicht  parallel zur Horizontalen, sondern in einem  mehr oder weniger grossen Winkel zu dieser  in den zu verklebenden Gegenständen verlau  fen, in günstigster Weise anzupassen. So ist  es möglich, diese rippenförmigen Vorsprünge  durch geeignete Befestigungsmittel, z. B.

    Verschraubungen, in den bei den Feldelek  troden zum Zwecke der     Lageveränderung    der  bevorzugt wirksamen Teile vorhandenen     Aus-          sparungen    in jeder Lage zu befestigen. Auf  diese Weise bildet sich zwischen den Feld  elektroden eine ein- oder mehrfache, parallel  oder in einem Winkel zur Horizontalen ver  laufende streifenförmige Feldkonzentration  aus.  



  In     Fig.    9 bis 11 der     Zeichming    ist eine  solche     Ausbildung    der Feldelektroden     bei-          spielsweise    und in schematischer Form dar  gestellt.  



  Die     Fig.    9 zeigt eine Anordnung im Auf  riss,     während    die     Fig.    10 eine einzelne Feld  elektrode mit. Führungsschlitzen für den be  weglichen     rippenförmigen    Vorsprung in An  sicht auf die wirksame Fläche darstellt. Die       Fig.    11 zeigt eine Feldelektrode mit einer  Anordnung des Vorsprunges in geneigter  Stellung zur Horizontalen, und zwar in der  gleichen Ansicht wie in     Fig.    10.  



  In der     Fig.    9 ist zwischen den beiden  plattenförmigen Feldelektroden 31 und     3:3     der aus zwei miteinander zu verleimenden  Teilen 33 und 34 bestehende Holzkörper an  geordnet. Zwischen diesen beiden Teilen 33  und 34 befindet sich die Leimfuge 35. Auf  jeder der beiden Elektroden 31 und 32 ist     ein     in seiner Lage veränderlicher Teil mit er-      höhten Feldwirkung auf den zu verklebenden  Guegenstand angebracht, und zwar auf der  Elektrode 31 der rippenförmige Vorsprung  36 und auf der Elektrode 32 der ähnlich aus  gebildete Vorsprung 37.

   Wie aus der     Dar-          zu    erkennen ist, nimmt auf Grund  der Anordnung der Vorspünge zu der Leim  fuge der Kraftlinienfluss des elektrischen  Wechselfeldes vorwiegend seinen Weg durch  die Leimfuge und nur zu einem untergeord  neten Teil durch das Holz der Teile 33 und  34. Der Vorsprung 36 ist auf der Elektrode  durch die Verschraubungen 38 befestigt und  kann je nach der Höhe der Leimfuge in sei  ner Lage auf der wirksamen Fläche der Elek  trode 31 leicht verändert werden. Zu diesem  Zweck sind in der Elektrode eine Reihe von  Bohrungen 39 vorgesehen, die eine Befesti  gung in fast jeder Höhe der senkrecht ge  stellten Feldelektroden ermöglichen.

   Auf der  Elektrode 32 ist, um eine andere Befesti  gungsart eines     rippenförmigen    Vorsprunges  in der gleichen Fig. 9 zu zeigen, der Vor  sprung 37 durch Bolzen 310 in Schlitzen ge  führt, wobei der Teil 37 durch Muttern 311  an jeder beliebigen Stelle der wirksamen  Elektrodenfläche befestigt werden kann.  



  Die Ausbildung dieser zuletzt genann  ten Elektrode 32 zeigt die Fig. 10, ans der  die Führungsschlitze 312, in denen der Vor  sprung 37 geführt wird, ersichtlich sind. Aus  dieser Zeichnung geht ferner hervor, dass der  Vorsprung 37 auf der Elektrode in seiner  Lage innerhalb der Länge der Führungs  schlitze beliebig verändert werden kann.  



  Weist der Teil 37 eine ausreichende  Länge auf und sind die Bolzen 310 in ihrer  Lage veränderlich, zum Beispiel verschieb  bar, so kann, wie in der Fig. 11 dargestellt  ist, dieser Teil in den Führungsschlitzen 312  der Elektrode auch in einer zur Horizon  talen geneigten Lage angeordnet werden.  Damit ist eine weitgehende Anpassungs  möglichkeit an nicht horizontal verlaufende  Verklebungsflächen gegeben. Diese Einrich  tung kann auch in der Weise ausgebildet  sein, dass der Teil 37 nur in einem einzigen  Schlitz, der zum Beispiel in der Mitte der    Elektrode angebracht ist, geführt und mit  einer entsprechend ausgebildeten Befesti  gungsvorrichtung in beliebiger Lage gehal  ten wird.  



  Zur Konzentration des Hochfrequenz  feldes auf die Zonen der Klebemassenschicht  gibt es ausser der in Fig. 7 bis 11 gezeigten  besonderen     Ausbildung    der Feldelektroden,  zum Beispiel mit     rippenförmigen    Vorsprün  gen, noch eine andere vorteilhafte Möglich  keit. Diese Möglichkeit besteht darin, dass  die Feldelektroden langgestreckt, z. B. draht-,       stab-    oder bandförmig, ausgebildet werden.  Hierdurch werden die Abmessungen der  Elektroden, beispielsweise bei einer örtlich  zu beschränkenden Einwirkung der Hoch  frequenz, auf ein aussergewöhnlich kleines       Mass    beschränkt.

   Dieser Umstand wirkt sich  insbesondere bei der     Heissverleimung    von Ge  genständen mit langen     Leimfugen,    wie zum  Beispiel bei der     Verleimung    von     Brettern     oder beim Verkleben von Stoffen, besonders  günstig aus. Ferner wird der Zusammenbau  der Einrichtung sowie die Beschaffung des       Elektrodenmaterials    erleichtert und die Ge  stehungskosten wesentlich vermindert.  



  In     Fig.    12 bis 14 der Zeichnung ist eine  solche Ausbildung der Elektroden     beispiels-          @veise    und in schematischer Form dargestellt.  



  Die     Fig.    12 zeigt einen Querschnitt der  Anordnung, während die     F'ig.    13 und 14 diese  in     Seitenansicht        (Fig.    13) und in Aufsicht       (Fig.    14) darstellen.  



  In der     Fig.    12 sind zwischen zwei     draht-          förmig    ausgebildeten Elektroden 41 und 42  zwei miteinander zu verleimende Bretter 43  und 44 angeordnet, zwischen denen sich die  Leimfuge 45 befindet. Die Elektroden 41 und  42 befinden sich auf der ganzen Länge der  vergleichsweise lang     ausgebildeten    Leim  fuge in unmittelbarer Nähe dieser, so dass  eine aussergewöhnlich intensive Konzentra  tion des zwischen den beiden Elektroden sich  ausbildenden elektrischen Feldes auf die  Leimfuge, und zwar in ihrer ganzen Aus  dehnung, herbeigeführt wird.  



  Die Konzentration des     Kraftlinienver-          laufes    ist so stark, dass, selbst wenn die Ener-      gieumsetzung in Wärme in dem Holz, bei  spielweise infolge Feuchtigkeit, grösser ist  als in der Leimfuge, die Kraftlinien bei ge  eigneten Dimensionen des zu behandelnden  Gutes doeh in der Klebemasse bezw@ in der  Nähe dieser in ausreichendem Masse zur Wir  kung kommen, das heisst die für eine zuver  lässige Verleimung erforderliche Erwärmung  an der geeigneten Stelle hervorrufen.  



  Bei der in der Fig. 13 in Seitenansicht  dargestellten Einrichtung ist nur die draht-,  stab- oder bandförmig ausgebildete Elek  trode 41 zu sehen, die in gleicher Höhe mnit  der von ihr verdeckten und daher nicht sicht  baren Leimfuge 45, die sich zwvischen den  beiden miteinander zu verleimenden Teilen  43 und 44 befindet, angeordnet ist. Die bei  langgestreckten, mit Hochfrequenzeinwir  kung zu verklebenden Gegenständen     auftre-          Lenden    Schwierigkeiten der ungleichmässigen  Einwirkung der Hochfrequenzenergie wegen  der längs des zu behandelnden Gegenstandes  auftretenden stehenden elektrischen Wellen  werden dadurch behoben, dass die Elektroden  längen, wie aus der Fig. 13 bei der Elektrode  41 zu entnehmen ist, veränderlich ausgebildet  werden.

   Zu diesem Zweck sind an dem einen  Ende der Elektroden je eine bewegliche  Halterungs- und Führungseinrichtung, zum  Beispiel ein Rohr 46 (46 und 47 in Fig. 14)  angeordnet, das in waagrechter Richtung be  wegt werden kann. Durch die Veränderung  der Raumlage der     stehenden    elektrischen  Wellen, die durch diese Bewegung herbeige  führt wird, kann eine gleichmässige Einwir  kung der Hochfrequenzenergie auf das zu  behandelnde Gut erreicht werden. Die Ver  bindung der in dem Teil 46'     festgelagerten     Elektrode 41 mit dem Generator geschieht  iüber die Leitung 48.  



  In der Fig. 141 ist die Einrichtung von  oben gesehen dargestellt. Die entsprechenden  Teile tragen in Übereinstimmung mit denen  der Fig. 12 und 13 gleiche Bezugszeichen.  



  Die in der Fig. 14 sichtbaren beiden Elektro  den 41 und 42 sind jeweils mit einem Ende  in den Teilen 46' bezw. 46" gelagert, wäh-    rend am andern Ende jeder Elektrode das be  wegliche Rohr 46 bezw. 47 angeordnet ist.  Die ssewegung der Teile 46 und 47 kann  durch eine dazu geeignete Vorrichtung unter  Verwendung einer Übertragungseinrichtung,  wie zum Beispiel einer Schubstange, erfolgen.  Die Verbindungen der Elektroden 41 und 42  mit dem Hochfrequenzgenerator sind durch  die Leitungen 48 und 48' hergestellt, die ent  weder über die Teile 46' und 46" unmittel  bar oder     über    im Innern     dieser    Teile     ange-          ordnete    Kontakte die Energiezuführung zu  den Elektroden herbeiführen.  



  Das an Hand der Fig. 12 bis 14 beschrie  bene Ausführungsbeispiel des Verfahrens ist  nicht an die dargestellte Ausbildung der Ein  richturng gebunden, sondern kann in verschie  dener Weise abgewandelt werden. So ist es  zum Beispiel möglich, zur Vergleichmässigung  der Einwirkung des Hochfrequenzfelles auf  die zu verklebenden Flächen nicht die Elek  troden in Richtung der Längsachse des Ge  genstandes zu bewegen, sondern den Gegen  stand selbst in der Horizontalrichtung zu be  wegen. Weiterhin können die Elektroden  jede für eine konzentrierte Feldeinwirkung  auf die zwischen zwei zu verleimenden Tei  len verlaufende Leimfuge geeignete Form  aufweisen.

   Die Elektroden körnen dabei je  nach Zweckmässigkeit draht-, stab- oder     band-          fürniig        ausgebildet    sein und runden,     Brei-          oder        nielireckigen    Querschnitt     aufweisen.     Eine Verschiebung der sich ausbildenden  stehenden Welle längs der Elektroden kann       ferner    auch dadurch erreicht werden, dass die       Ansehlussstellen    der     Anschlussleitun-en    48  und 48' an den Elektroden 41 und 42 längs  der Elektroden verschiebbar     ein-ericlitet    wer  den.

   Sie können dann in gleicher Weise wie  die oben erläuterten beweglieben Führungs  rohre 46 und 47 entweder je nach der ver  wendeten Wellenlänge so eingestellt werden,       dass    keine stehende Welle auftritt, oder aber  dauernd oder absatzweise längs der Elektro  den hin und her verschoben werden, so dass  auch die     Knotenpunkte    einer sich etwa bil  denden stehenden Welle     entsprechend    wan  dern.      Eine besonders vorteilhafte Ausführungs  möglichkeit des Verfahrens gemäss der Erfin  dung ist noch in den Fig. 15 und 16 in zwei  Beispielen gezeigt.

   Auch hier sind die zur  Ausbreitung des Feldes vorgesehenen Feld  elektroden langgestreckt ausgeführt, doch  sind sie im Gegensatz zu den bisher gezeig  ten Ausführungsbeispielen unmittelbar in der  Leimfuge angeordnet, wo sie auch nach er  folgter Verleimung verbleiben. Vorteilhaft  erhalten die in der Leimfuge anzuordnenden  Feldelektroden eine Band- oder Streifenform.  



  In Fig. 15 sind zwei miteinander durch  Verlkleben zu vereinigende Gegenstände, bei  spielsweise eine feuchte Eisenbahnschwelle  51 und ein aufzusetzendes Ersatzbrett 52,  unter Zwischenfügung der Leimmasse aufein  andergelegt und befinden sich zwischen je  zwei Elektrodenplatten 53 und 54. Diese bei  den Elektrodenplatten sind, wie aus der  Zeichnung ersichtlich, mit rippenförmigen  Vorsprüngen versehen, welche im wesent  lichen in Richtung der Leimflächenkanten  verlaufen. Die Elektroden 53 und 54 haben  also eine ähnliche Form wie die Elektroden  21 und 22 in Fig. 7.

   Ausser den Elektroden  53 und 54 ist aber bei der Anordnung nach  Fig. 15 zusätzlich noch eine Elektrode 55  vorgesehen, welche eine Bandform hat, bei  spielsweise aus Aluminium besteht und in  der Mitte der     Leimfuge    parallel zu den Leim  fugenkanten     bezw.    zu den     rippenförmigen     Vorsprüngen der Elektroden 53 und 54 ange  ordnet ist.

       Ein    weiterer Unterschied gegen  über der Anordnung nach     Fig.    7 besteht  darin, dass die beiden Elektroden 53 und 54  mittels der Leitung 56 miteinander kurzge  schlossen und an ein und denselben Pol der       Hochfrequenzspannungsquelle    angeschlossen  sind,     -während    die Elektrode 55 an dem an  dern Pol der Spannungsquelle liegt. Der       Kraftlinienverl.auf    des Feldes, der sich bei  dieser Anordnung ergibt,     ist    in der Zeich  nung angedeutet. Gegenüber der Anordnung  nach     Fig.    7 ergibt sich der Vorteil, dass die  Kraftlinien des Wechselfeldes viel besser auf  die Leimfuge und deren Umgebung konzen  triert werden.

   Die Anwendung von in die    Leimfuge eingefügten Elektroden ist also be  sonders dann von Vorteil, wenn die Leimfuge  sehr lang ist und bei der Anordnung nach  7 einen grossen     Streukraftfluss    ergeben  würde.  



  Nach beendigter     Verleimung    verbleibt die  Elektrode 55 im Innern des verleimten Ge  genstandes, was in der     Regel        keinesweges     störend sein wird.  



       Statt    der Band- oder Streifenform der  Elektrode 55 können auch beliebig andere       Querschnittsformen    verwendet werden. Die  Band-     bezw.    Streifenform ist jedoch insofern  besonders vorteilhaft, als sie infolge ihrer ge  ringen Dicke ohne weiteres in die Leimfuge       eingefügt        -werden    kann. Hat die Elektrode  einen dickeren Querschnitt, so können in den  zu verleimenden Holzteilen geeignete     nuten-          förmige    Aussparungen zur Aufnahme der  Elektrode vorgesehen werden.

   Ist die zu ver  leimende Leimfuge besonders breit, so kön  nen auch mehrere Elektroden in Abständen  nebeneinander in die Leimfuge eingefügt  werden, wobei lediglich dafür zu sorgen ist,  dass jeweils je zwei benachbarte Elektroden,  einschliesslich der Elektroden 53 und 54, an  verschiedenen Polen der Spannungsquelle lie  gen. Werden also beispielsweise bei der in       Fig.    15 dargestellten Anordnung ausser der  Elektrode 55 noch zwei weitere bandförmige  Elektroden beiderseits der Elektrode 55 in  die     Leimfuge    eingebettet, so werden diese       zusätzlichen        Elektroden    zweckmässig an den  einen Pol und die Elektroden 53, 54 und 55  gemeinsam an den .andern Pol der Span  nungsquelle angeschlossen.  



  Werden gleichzeitig mehrere Elektroden  in der Leimfuge angeordnet, so kann auf die  Anwendung besonderer Elektroden ausserhalb  der Leimfuge (in     Fig.    15 also der Elektro  den 53 und 54) gegebenenfalls auch verzich  tet werden, insbesondere dann, wenn die  äussersten der in der Leimfuge angeordneten  Feldelektroden in der Nähe der Leimflächen  kante liegen. Anderseits können die in der  Leimfuge angeordneten Elektroden alle oder  zum Teil ohne     Spannungsanschluss    bleiben, so  dass sie dann als Zwischenelektroden die      Feldlinien konzentrierend anziehen. Ein Aus  führungsbeispiel hierfür zeit Fig. 16. Die  Teile 51 und 52 sind die bleichen wie in  Fig. 15. In die Leimfuge sind die drei Elek  troden 57 his 59 eingefügt die alle drei nach  erfolgter Verleimung in der Leimfuge ver  bleiben.

   Die Elektroden 57 und 59     liegen     an der Spannungsquelle, die Elektrode 58 ist  ohne Spannungsanschluss. Irgendwelche Elek  troden ausserhalb der Leimfuge werden bei  diesem Verfahren nicht benötigt.  



  Die in Fig. 15 und 16 gezeigte Einbet  tung der Elektroden in die Leimfuge be  schränkt sich nicht auf die Anwendung ge  radliniger Elektroden, sondern es können bei  spielsweise auch Elektroden in Form kon  zentrischer Ringe verwendet werden. Ferner  ist die     Einbettung    der     Elektroden    in die  Leimfuge nicht nur bei der Verleimung von  insbesondere nassen bezw. feuchten Holzkör  pern von Vorteil, sondern auch bei der Ver  klebung anderer, elektrisch ähnlich gut lei  tender Körper mit vorzugsweise breiten  Klebflächen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRtÜCHE: I. Verfahren zum Verkleben von Gegen ans Holz oder andern Stoffen unter Hitzeanwendung, dadurch gekernzeichnret. dass die mit einer Klebemasse bestrichenen und aneinandergepressten, zu verklebenden Flächen der Einwirkung eines elektrischen Hochfrequenzfeldes in zur Feldrichtung par alleler Lage ausgesetzt werden. II. Einrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn- zeichinet durch an eine elektrisclhe Hochfre quenz-Spannungsquelle angeschlossene Feld elektroden, die einander derart gegenüber stehen, dass die zwischen den zu verkleben den Gegenständen befindliche Klebemassen schicht zwischen den Feldelektroden in Rich tung der Kraftlinien des Feldes arngeordnet werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gelkennzeichnet, dass bei unebener Klebemassenschicht die Lage der zu verkle benden Stücke gegenüber dem Hochfrequenz feld durch eine relative Drehbewegung der art geäindert wird, dass alle Stellen der un ebenen Klebemassenschicht eine Zeitlang in die zur Feldriclhtung parallele Labe gelan gen. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der zu verklebenden Stücke gegenüber dem Hochfrequenzfeld durch Dre- hung der zu verklebenden Stücke im Fell geändert wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, edass die Lage der zu verklebenden Stücke ge genüber dem Hochfrequenzfeld durch Dre hung der Feldelektroden um die Stücke herurm geändert wird. 4. Verfabren nach Patentanspruch I, ins besondere zum Verleimen von feuchten Holz körpern oder andern elektrisch ähnlich gut- leilenden Körpern fmnit breiten Leimflächen, dladurch gekennzeichnet, dlass mindestens eine Feldelektrode in der Leimfuge angeordnet wird und nach erfolgter Verleimung in der Leimfuge verbleibt. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leimfuge streifenförmige Feld elektroden angeordnet werden. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch Il, insbesondere zum Verkleben von Gegenstän den, deren Erwärmungsgrad im Hochfre quenzfeld nicht kleiner ist als der der Klebe- mnasse, gekennzeichnet durch eine solche Aus bildung der Feldelektroden, dass das Hoch- frequenzfeld mindestens grösstenteils auf die Zonen der Klebemassenschicht beschränkt werden kann.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspineh 6, dadurch gekennzeich- net. dass die Feldelektroden mit Vorsprüngen verselicn sind, die eine streifenförmige Feld konzentration hervorrufen.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch Il lind Unteranspriiehen 6 und 7, dadurch ge- kennzeichnet, dass die auf den Feldclektro- den vorgesehenen Vorsprünge als feste Rip pen ausgebildet sind. 9. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die auf den Feldelektroden vorgesehenen Vorsprünge als auf der Elek- trodenfläche beweglich angebrachte Streifen ausgebildet sind. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6, 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der in ihrer Lage veränderlichen streifenförmigen Vorsprünge in den Feldelektrodenflächen Bohrungen angebracht sind. 11. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6, 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zweck der Führung der in ihrer Lage veränderlichen Vorsprünge die Feldelektroden mindestens einen Schlitz aufweisen, in denen die Vorsprünge in ihrer Lage zur Horizontalen verändert und be festigt werden können. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass die Feldelektroden langgestreckt ausgebildet sind. 13. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, welche eine Verschiebung einer sich auf den Elektroden ausbildenden stehenden Welle längs der Elektroden ermöglichen. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6, 12 und 13,. dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Elek troden Halterungs- und Führungseinrichtun gen vorgesehen sind, die während des Be triebes in Richtung der Längenausdehnung der Elektroden bewegt werden können.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887392C (de) * 1950-05-06 1953-08-24 Lorenz C Ag Elektrode fuer die Zwecke der dielektrischen Bearbeitung, vorzugsweise Verschweissung, von thermoplastischem Material in einem hochfrequenten elektrischen Wechselfeld
DE904925C (de) * 1950-05-20 1954-02-25 Siemens Ag Einrichtung zum Aufleimen von Platten aus nichtmetallischem Werkstoff, z.B. von Holzfurnieren, in einem Hochfrequenz-Kondensatorfeld
US2708703A (en) * 1950-02-07 1955-05-17 Cunningham Means and method for heating dielectric materials
DE959311C (de) * 1950-04-09 1957-03-07 Leo Pungs Dr Ing Anordnung zum Verleimen von Koerpern groesserer Laengenausdehnung mittels dielektrischer Erwaermung
DE977090C (de) * 1953-10-13 1965-01-28 Svenska Taendsticks Aktiebolag Verleimungspresse

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