CH222331A - Verfahren und Einrichtung zur Entdämpfung und Entfeuchtung von Ölbehältern und Ölkreislaufsystemen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Entdämpfung und Entfeuchtung von Ölbehältern und Ölkreislaufsystemen.

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CH222331A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Verfahren und Einrichtung zur     Entdämpfung    und     Entfeuchtung    von     Ölbehältern.     und     Ölkr        eislaufsystemen.       Es sind schon vielerlei Vorschläge ge  macht worden, um Ölbehälter und     Ölkreis-          laufsysteme    überhaupt zu     entdämpfen    und  zu entfeuchten, weil durch den Maschinen  betrieb Oxydationsprodukte des Öls entstehen  und Wasser in flüssiger oder Dampfform ins  Öl gelangen kann.  



  Nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung wird Luft in den Behälter     bezw.    . das  Kreislaufsystem eingedrückt, über den     Öl-          spiegel    und Ölschaum hinweggeblasen und  mit den Dämpfen und     der    aufgenommenen  Feuchtigkeit ins Freie geführt.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Ein  richtungen zur Ausübung dieses Verfahrens  dargestellt.  



  In     Fig.    1 ist 1 ein von einem Elektro  motor 2 angetriebener Ventilator, der Aussen  luft durch das Filter 6 in den Ölbehälter 4  mit schwachem Überdruck drückt. Irgendwo  wird die.     ,,    Luft zusammen mit den Dämpfen  und der aufgenommenen Feuchtigkeit wieder  ins Freie geblasen.    Vielfach wird die Grundplatte als Öl  behälter benutzt, und es hat sich<B>gezeigt,</B>  dass der an und für sich geregelte Kreislauf  als solcher innerhalb der Grundplatte der       Entdämpfung    ausserordentlich förderlich ist.

         Fig.    2 zeigt die Verhältnisse im Zusammen  hang mit dem     Erfindungsgegenstand.    Die       Zahnradölpumpe    5 lässt das Öl im Uhrzeiger  sinn strömen, indem die Ölabläufe aus den  einzelnen Lagern durch     Leitungen    von den  Lagerböcken, die weiter nicht eingezeichnet  sind, auf kürzestem Wege in die Grund  platte einmünden.

   Der in     Fig.    1     gezeigte          Ventilator        ist    nun am einen Ende der huf  eisenförmigen     Grundplatte    bei 6 aufgesetzt,  so dass die Luft entgegengesetzt zum Uhr  zeigersinn über den     Ölspiegel    wegbläst     und     Dämpfe und Feuchtigkeit aus diesem Raume  aufnimmt und durch das Abzugsrohr 7 ent  weichen lässt. Wichtig ist nun, dass dieses  Blasen nur gerade Dämpfe und     Feuchtigkeit     in genügendem Masse     mitnimmt,    ohne     den     nicht zu vermeidenden Ölschaum aufzublasen      und ungewollt noch feinverteiltes Öl mit  zureissen.

   Versuche haben dann auch ergeben,  dass die austretende Luft keinen Öldampf  enthält. Von wesentlicher     Bedeutung    ist hier  bei das Schauglas 8 im Deckel der Grund  platte, welches jederzeit einen Einblick in  den     Ölraum    im Innern der Grundplatte ge  stattet. Dieses Schauglas ermöglicht in     über-          raschender    Weise, die     Entfeuchtung    des Öl  behälters zu     überwachen,    weil bei guter Wir  kung der Einrichtung die     Glasseheibe    eine  klare Sicht. auf den Ölschaum ermöglicht.

   So  bald die     Entfeuchtungseinrichtung    nicht ar  beitet, schlagen sich zuerst feine Tröpfchen  an der     Glasscheibe    nieder und ballen sich je  länger je mehr zu grösseren Tropfen zusam  men, bis diese ins<B>01</B> hinunterfallen und die  bekannten Nachteile verursachen.  



       Fig.    3 zeigt die Verwendung des Ver  fahrens bei     gesondert    aufgestelltem Ölbehäl  ter. Der Ventilator sitzt bei 6 auf dem Öl  behälter 9 und     bläst,    die angesaugte Luft  über den     Olspieäel    innerhalb des Behälters  hinweg und von dort in die nur teilweise ge  füllten     Ölrücklaufleitungen    10, 11 und 12  und über die     Kamine    13, 14 nach aussen. Zur       Kontrolle    der guten     Wirkung    der Einrich  tung wird auch bei dieser Anordnung an ge  eigneter Stelle ein Schauglas 8 eingebaut.  



  Neben den in     Fig.    2     und    3 gezeigten An  ordnungen lasen     sich        natürlich        auch        andere     durchführen; ebenso kann der Luftstrom mit  dem     Ölstrom    gleichgerichtet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR ü'CHE 1. Verfahren zur Entdämpfung und Ent- feuchtung von Ölbehältern und Ölkreislauf- systemen, dadurch gekennzeichnet, dass Luft in den Behälter bezw. das Kreislaufsystem eingedrückt,
    über den Ölspiegel und Öl- schaum hin@i@eggeb'lasen und mit den Dämp fen und der aufgenommenen Feuchtigkeit ins Freie geführt wird.
    II. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeich net durch einen Ventilator, auf des-en Saug seite ein Filter für die eindringende Aussen luft angeordnet ist und dessen Druckseite mit dem Ölbehälter bezw. Ölkreislaufsystem oberhalb des Ölspiegels verbunden ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Luftstrom entgegengesetzt zur Richtung des Ölstromes über diesen hinweggeblasen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Luftstrom gleichsinnig mit der Richtung des Ölstromes über diesen hinweggeblasen wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch mindestens ein Öl sehauglas im luftbestrichenen Teil der das Öl umgebenden Wände.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch 11, gekennzeichnet durch mindestens ein Ab zugskamin im luftbestrichenen Teil der das 01 umgebenden Wände.
CH222331D 1942-01-06 1942-01-06 Verfahren und Einrichtung zur Entdämpfung und Entfeuchtung von Ölbehältern und Ölkreislaufsystemen. CH222331A (de)

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