CH222418A - Luftreifen, insbesondere für leichte Fahrzeuge wie Fahrräder. - Google Patents

Luftreifen, insbesondere für leichte Fahrzeuge wie Fahrräder.

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CH222418A
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Huber Mary
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Huber Mary
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C5/00Inflatable pneumatic tyres or inner tubes
    • B60C5/007Inflatable pneumatic tyres or inner tubes made from other material than rubber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Luftreifen, insbesondere für leichte Fahrzeuge wie Fahrräder.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Luftreifen, insbesondere für leichte  Fahrzeuge, wie Fahrräder, wobei der Mantel  mindestens zwei Textilgewebe mit dazwi  schenliegenden Schichten zur Aufnahme der  Zermürbungsbeanspruchung und zur Isolie  rung gegen Feuchtigkeit sowie eine Gleit  schutz gewährleistende Laufdecke und der  Luftschlauch mindestens ein luftdicht im  prägniertes Textilgewebe aufweisen.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele im Querschnitt darge  stellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 ein erstes Beispiel zur Verwen  dung in einer Wulstfelge und  Fig. 2 ein zweites in einer Drahtfelge  eingesetzt und  Fig. 3 einen Luftschlauch.  



  Gemäss der ersten Ausführungsform sind  in der Wulstfelge 1 beidseitig in deren       Wulsten    mit Baumwollstoff umwickelte  Stahldrahtringe 2 eingelegt. Dieselben: sind       miteinander    durch eine den     Luftschlauch.    3    umfassende Leinwandbespannung 4 verbun  den. wobei die Leinwand um den Draht ge  wickelt und an der     Baumwollumhüllung    be  festigt ist, derart, dass die Leinwand in be  zug auf die Felge yon innen vom Draht  weggeht. Die Leinwand ist mit einer Filz  lage 5 überdeckt, und über derselben befin  det sich ein gegen     Feuchtigkeit    dichtendes  Öltuch 6, welches wiederum mit vorteilhaf  terweise mit Gummi imprägnierter Lein  wand 7 überzogen ist.

   Auf derselben ist auf  der Lauffläche ein     profiliertes    Gummiband  8 als eine Gleitschutz .gewährleistende Lauf  decke befestigt. Zwischen dem Öltuch 6 und  der     Leinwand    7 ist es zweckmässig, eine  Nagelschutzeinlage einzubetten. Die Filz  lage 5     reicht    beidseitig bis zur Drahtum  hüllung durch die Leinwand 4. Das     bltueh     6 endigt etwas weiter zurückstehend, ebenso  noch etwas weiter zurück die     imprägnierte     Leinwand 7.

   An beiden Seiten des     Pneu-          mantels    werden die Enden der Schichten 5       bis    7     dureli    einen am Mantel     ringsum.    lau-      fenden Klebstreifen 9 zusammengehalten.  Die beidseitigen Aussenflächen des     Pneu     zwischen diesen Streifen 9 und dem Gummi  band 8 sind mit einer elastischen     Lack-          sehicht    10 überzogen, in welcher vorteilhaf  terweise Glastaub eingemischt ist.  



  Das zweite Beispiel     zeigt    die in der  Drahtfelge eingesetzten Mantelwulste so  ausgebildet:, dass im     Gegensatz        zum    ersten  Beispiel die innere Leinwandschicht 4 den  Draht 2 in bezug auf die     Felge    aussen ver  lässt und den Draht von     aussen    nach innen,  also beispielsweise     beim    Draht     rechts    im       Sinne    des Uhrzeigers umwickelt.

   Ferner  wird der Draht     ebenfalls    im     -]eichen    Singre  von der äussern, der imprägnierten Schicht       i    umfahren.     Damit;    werden die Filz und     01-          tuehschiehten    von den beiden Leinwandge  weben ganz     eingeschlossen.    Der Klebstrei  fen wird über denn äussern Gewebe derart  aufgebracht, dass er mit der einen Kante an  der Felgenoberkante anliegt;. Dieser Kleb  streifen dient als mechanischer Schutz gegen  Steinschlag,     Abscheuern    an Randsteinen und  Abnützung durch die Dynamorolle.

   Der  Luftschlauch - besteht ans einem luftdicht  imprägnierten, hartgeschlagenen Gewebe,  wozu sieh vorzugsweise Leinwand eignet.  Der Schlauch kann verschieden ausgebildet  sein. Er kann als- Rohr     gewoben        und        nach-          her    imprägniert werden. Als weitere Mög  lichkeit kann er aus offenen Stoffbahnen  zusammengesetzt sein, wobei es vorteilhaft  ist, dass die Gewebefäden diagonal zur Rich  tung der Streifen, aus welchen das Rohr ge  bildet wird, verlaufen.

   Es hat sieh als  zweckmässig erwiesen, den Schlauch. wie in  Fig. 3 dargestellt, aus zwei Lagen Gewebe  zusammenzusetzen, wobei die Imprägnierung  11 zwischen den beiden Lagen. der     innern     12 und der äussern 13,     vorgenommen    wird.  Die das Rohr schliessenden     längslaufenden     Kanten werden abwechslungsweise überein  andergeklebt, so dass eine Naht 14 entsteht. I         welche    ans vier     Stofflagen        zusammengesetzt     ist. Als Material hierfür hat sich     Mosettie-          Batist    als. besonders zweckmässig erwiesen.  Der Leinwandbezug 4 des Mantels kann    auch durch einen andern Stoff, wie z. B.

    Segeltuch, starke Zellwolle oder dergleichen  ersetzt werden.  



  Ebenso kann auch die Filzlage 5 durch  ein anderes     geeignetes    Material, beispiels  weise ein     Wollgewebe    in einer oder mehreren  Lagen ersetzt werden. Ferner haben sich für  diesen Zweck Lederabfälle als vorteilhaft  erwiesen, wobei es nicht einmal nötig ist,  dass die ganze Schicht aus einem Stück be  steht.. Viele kleine Abschnitte können z. B.  mit Lederleim     zusammengeheftet    werden.  Dias ist nur deshalb erforderlich, weil zu       vermeiden    ist, dass sich die einzelnen     Stücke     übereinanderschieben. Des weiteren können  auch an Stelle des Filzes dünne Korkplatten  oder Hanfeinlagen, beispielsweise in Form  von Schnurgeflechten treten.

   Da diese  Schicht dazu bestimmt ist, die Zermürbungs  beanspruchung aufzunehmen und daher nach  allen Seiten eine gewisse     Nachgiebigkeit     aufzuweisen hat, richtet sich deren Dicke  nach der     spezifischen    Belastung. Damit wird  auch gleichzeitig der Nachteil einer Zermür  bung der innern Struktur eines Reifes aus  vorwiegend homogenem Material, wie dies       hei    den bisher bekannten Gummireifen der     s     Fall war, vermieden.  



  Unter Zermürbung versteht man die Zer  störung der innern Struktur des Reifens zu  folge der     Reibung    der einzelnen Teile des  selben     gegeneinander.    Diese Reibung wird  durch die verschieden grosse     Verschiebung     der einzelnen Gewebeteile hervorgerufen.

   Die  Zermürbung ist besonders gross in der Zone  unter der Laufdecke (gemäss Fig. 1 in der       obersten        Partie    des Querschnittes), weil  durch die     beim    Fahren hervorgerufene seit  lich     alterrrierencle        Bewegung    der Laufdecke       dieselbe    sieh     gegenüber    der innern, am Luft  schlauch anliegenden Gewebehaut ständig  verschiebt. Je     starrer    und homogener die       dazwischenliegende    Masse ist, desto grösser  ist deren     Zermürbungsbeanspruchung.     



  Das     Oltuch    6 hat den Zweck, den Filz  und die innerhalb desselben liegenden Organe       gegen    Feuchtigkeit zu isolieren. An dessen  Stelle kann auch jedes andere geeignete Ma-      terial, wie z. B. Guttapercha oder ähnliches,  treten.  



  Die darüber gespannte imprägnierte  Leinwand 7 dient dazu, um einesteils dem  Gummiband eine gute Haftung zu gewähr  leisten und andernteils dem darauffolgenden,  beidseitig des Gummibandes: aufgetragenen  Lacküberzug die erforderliche Adhäsion zu  bieten. Die Imprägnierung dient zum  Schutze der Leinwand gegen Feuchtigkeit,  wo solche durch Beschädigung der Lack  schicht durchdringen sollte. Auch diese Lein  wand kann analog der Hülle 4 durch ein  anderes     Textilgewebe    ersetzt werden.  



  Der für die seitliche Deckschicht 10 ver  wendete Lack ist zäher, dehnbarer Struktur,  welcher nicht bricht, auch wenn einmal mit  einem luftleeren Schlauch gefahren wird.  



  Das profilierte     Gummiband    8 bildet eine  Lauffläche, die Gleitschutz gewährt, und  wird vorteilhafterweise zuerst zu einem Ring  von entsprechendem Querschnitt verarbeitet,  dann auf die übrigen Mantelteile aufge  zogen und mit denselben mittels einer  Gummilösung verbunden. Für die Herstel  lung dieser Ringe wird vorteilhaft Alt  gummi verwendet, welcher entweder aus  Resten zusammengeschmolzen und vulkani  siert oder aus Streifen zusammengesetzt  wird. Die Gleitschutzprofile in der Lauf  fläche werden gewöhnlich nach :der Montage  eingeschnitten. Eine weitere beispielsweise  Art der Herstellung der Laufdecke 8 besteht  darin, dass dieselbe in Form von flüssigem  Gummi aufgespritzt oder in verschiedenen  Lagen auf gepinselt wird. Nach dem Trock  nen dieses Auftrages werden die Profile ein  geschnitten.  



  Für die beiden     seitlichen;    Streifen 9 eig  nen .sich     vorzugsweise    hartgeschlagene, nicht  dehnbare Textilgewebe, einseitig mit einer       Klebmasse    versehen, ähnlich den in der  Elektrotechnik verwendeten Isolierbändern  oder den für Wundverbände allgemein ge  bräuchlichen Heftpflasterbändern.  



  Statt Mantel und Luftschlauch getrennt  herzustellen, können beide als Collé, wie    solche von Rennfahrern verwendet werden,  vereinigt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luftreifen, insbesondere für leichte Fahrzeuge, wie Fahrräder, dadurch ge kennzeichnet, dass der Mantel mindestens zwei Textilgewebe mit dazwischenliegenden Schichten zur Aufnahme der Zermürbungs beanspruchung und zur Isolierung gegen Feuchtigkeit, sowie eine Gleitschutz gewähr leistende Laufdecke und der Luftschlauch mindestens ein luftdicht imprägniertes Textilgewebe aufweisen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Luftreifen nach Patentanspruch, da durch. gekennzeichnet, dass der Mantel ein inneres Gewebe aufweist, mit einer darüber gezogenen Schicht zur Aufnahme der Zer mürbungsbeanspruchung, die ihrerseits durch eine feuchtigkeitsisolierende Schicht über zogen ist, wobei letztere mit einem imprä gnierten äussern Gewebe überspannt isst, das die Laufdecke trägt. 2. Luftreifen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebe aus Leinwand bestehen, von denen mindestens das innere einen in die Felge einzusetzenden Drahtring umspannt, welch letzterer unter dem Gewebe mit einer Baumwollstoffumwicklung versehen ist. 3.
    Luftreifen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht zur Aufnahme der Zermür bungsbeanspruchung aus Filz besteht. 4. Luftreifen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht zur Aufnahme der Zermür bungsbeanspruchung aus Korkplatten be stellt. 5. Luftreifen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schicht zur Aufnahme ,der Zermürbungsbeanspruchung aus einem Hanfgeflecht besteht. 6. Luftreifen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schicht zur Aufnahme der Zermürbungsbeanspruchung aus mindestens einer Lage Wollstoff besteht. 7.
    Luftreifen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Laufdecke aus einem auf dem äussern Textilgewebe be festigten Gummiband besteht. B. Luftreifen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Laufdecke aus einer auf dem äussern Textilgewebe auf gespritzten Gummischicht besteht. 9. Luftreifen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an beiden Seiten auf .dem äussern Textilgewebe Streifen zum Schutz gegen mechanische Abnützung aufge klebt sind. 10.
    Luftreifen für Verwendung in Wulst felgen nach Patentanspruch und Unteran- spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Drahtring umspannende innere Lein wand innen vom Drahtring weggeht. 11. Luftreifen für Verwendung in Draht felgen nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Drahtring umspannende, innere Lein wand aussen vom Drahtring weggeht. 12. Luftreifen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Luftschlauch aus zwei aufeinanderliegenden Textilgeweben mit dazwischen eingebrachter Imprägnie rung besteht, wobei die Längskanten der das i Rohr bildenden Gewebe abwechslungsweise übereinder geklebt sind.
CH222418D 1941-11-22 1941-11-22 Luftreifen, insbesondere für leichte Fahrzeuge wie Fahrräder. CH222418A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947225C (de) * 1953-12-24 1956-08-09 Firestone Tire & Rubber Co Luftreifen, insbesondere schlauchloser Reifen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE947225C (de) * 1953-12-24 1956-08-09 Firestone Tire & Rubber Co Luftreifen, insbesondere schlauchloser Reifen

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