CH222477A - Verfahren zur Steuerung von Kopierfräsmaschinen. - Google Patents

Verfahren zur Steuerung von Kopierfräsmaschinen.

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CH222477A
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Description


  Verfahren zur Steuerung von Kopierfräsmaschinen.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine wei  tere Ausbildung des Verfahrens nach dem  Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1  des Hauptpatentes.     Bei    der im Haupt  patent beschriebenen. Vorrichtung zur Aus  führung des erwähnten Verfahrens kann die  Ablesung nur in einer von der Lage der  mechanischen     Übertragungsmittel    abhängi  gen Richtung, also z. B. von oben, erfolgen,  was oft nachteilig ist und die Bedienung der  Maschine erschwert.  



  Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfin  dung, diesen     Nachteil    zu vermeiden und das  Ablesen in günstigerer Weise zu ermöglichen.  Erfindungsgemäss geschieht dies dadurch,  dass die Bewegung der die Richtung und die  Grösse der Kopierstiftbewegung anzeigenden  mechanischen Mittel durch besondere optische  Mittel auf einer Bildfläche sichtbar ge  macht wird.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele der Vorrichtung zur Durchführung    des     erfindungsgemässen    Verfahrens schema  tisch dargestellt, und zwar zeigen:  Fig. 1 eine Gesamtansicht des ersten  Beispiels,       Fig.    2 und 3 in grösserem Massstab und  in teilweisem Schnitt den Oberteil der in       Fig.1    gezeigten Vorrichtung und       Fig.    4 eine andere, ebenfalls in grösserem  Massstab und in teilweisem Schnitt darge  stellte Ausführung des Oberteils der in     Fig.    1  gezeigten     Vorrichtung.     



  Wie     Fig.1    und 2 zeigen, ist der beweg  liche Kopierstift 21, wie im     Hauptpatent          beschrieben,    in der Hülse 22 eingesetzt und  dort durch die Mutter 23 festgehalten. Die  Hülse 22 und mit ihr der Kopierstift 21  sind in dem Gehäuse 24 allseitig     schwenkbar     und in der Längsrichtung beweglich ge  lagert. Mittels des Halters 5 kann diese Vor  richtung an der Maschine angebracht wer  den. In das obere Ende der Hülse 22 greift  ein mit dem Kopierstift gekuppelter Zeiger  31, der unmittelbar darüber allseitig      schwenkbar gelagert ist.

   Wie Fig. 2 erken  nen lässt, ist am obern Ende des Zeigers 31  eine von einer Glühlampe 50 gebildete Licht  quelle befestigt; diese kann einerseits mittels  einer biegsamen Leitung 52 und eines     Stek-          kers    54 und anderseits durch die Masse der  Vorrichtung und einen weiteren nicht dar  gestellten Stecker an eine entsprechende  Stromzuleitung angeschlossen werden. Die  Lampe 50 ist von einer Büchse 56 umgeben,  die mit einer kleinen     Öffnung    58 versehen  ist, so dass die Lampe nur ein schmales  Lichtbündel ausstrahlen kann.

   An dem  obern Teil des Halters 5 ist ein Gehäuse 60  befestigt; dieses Gehäuse ist mit einem  teleskopartigen Rohr 62 versehen, das einer  seits ein Prisma 64 und eine Sammellinse 66  und anderseits eine eine Bildfläche bildende  Mattscheibe 68 trägt. Diese zur Beobachtung  günstig gelegene Mattscheibe ist durch un  durchsichtige Scheiben 70 und 72 so abge  blendet, dass nur ein Ringfeld 68a freigelas  sen ist. Eine abgeschrägte Hülse 74 ist auf  dem Rohr 62 aufgesetzt und dient dazu, die  Mattscheibe 68 vor dem äussern Licht, z. B.  Tageslicht, zu schützen.

   Durch passendes  Verstellen der teleskopartigen Teile des  Rohres 62 kann ein Lichtpunkt 76, der auf  der Mattscheibe 68 durch die ihr mittels  des     Prismas    64 und der Linse 66 zugeführ  ten Lichtstrahlen der Lampe 50 gebildet  wird, auf die erforderliche Schärfe einge  stellt werden. Die Teile 50, 64 und 66 bilden  die besonderen optischen Mittel, durch  welche die Bewegungen der die Richtung  und die Grösse der Kopierstiftbewegung an  zeigenden mechanischen     Mittel    (also die Be  wegungen des Zeigers 31) auf der Bildfläche  68 sichtbar gemacht werden.  



  Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung  ist folgende:  In der Ruhelage, also solange der Kopier  stift 21 das Modell nicht berührt, z. B. beim  Vorfräsen, nehmen die beschriebenen Teile  die in Fig. 2 gezeigte Stellung ein. Der Zei  ger 31 bleibt in seiner Mittelstellung, so dass  der durch die     Lichtstrahlen    der Lampe 50 in    der Mitte der Mattscheibe 68 gebildete Licht  punkt 76 zum Teil durch die     undurchsichtige     Scheibe 72 verdeckt wird, wie Fig. 3 deut  lich erkennen lässt.  



  Wenn nun im Verlauf des Arbeitsvor  ganges der Kopierstift 21 das Modell be  rührt und dadurch eine geringe Schwenkung  erfährt, so wird diese auf den Zeiger 31  übertragen und dieser mit der Lampe 50 aus  seiner Ruhelage verstellt. Der Lichtpunkt 76  wird damit aus     seiner        Mittelstellung    eben  falls verstellt und nimmt, wie in Fig. 3  strichpunktiert gezeigt ist, in dem Ringfeld  68a eine Stellung ein, die sowohl die Rich  tung als auch die Grösse der     Kopierstift-          ablenkung    angibt.  



  Um diese beiden Grüssen richtig einstellen  und während des     Fräsens    leicht konstant hal  ten zu können, ist die radiale Breite des  Ringfeldes 68a der beim     Vorfräsen    üblichen       Bearbeitungszugabe    angepasst, so dass die       "richtige"    Ablenkung des Kopierstiftes dann  vorhanden ist, wenn der Lichtpunkt 76 in  dem Ringfeld 68a ganz sichtbar wird.

   Jede  Abwanderung aus diesem Ringfeld nach  innen oder aussen bedeutet eine unerwünschte  Änderung der     Bearbeitungszugabe    und da  der Arbeiter die jeweilige Stellung des Licht  punktes     bezw.    des Kopierstiftes in vorteil  hafter Weise     beobachten    kann, so ist er ohne  weiteres in der Lage, solche Fehler zu ver  meiden.    In     Fig.    4 ist eine     zweite    Ausführungs  möglichkeit der Erfindung dargestellt.

   Die  Anordnung der in     Fig.    1 bis 3 gezeigten  Teile wurde hier     beibehalten,    nur der     Zeiger     31 ist zum Zweck seiner Entlastung und  leichteren     Beweglichkeit    mit einem Spiegel  80 (statt mit einer     Lampe)    versehen, der die  Lichtstrahlen einer nun ortsfest im Gehäuse  60 angeordneten Lichtquelle, z. B. einer  Lampe 82 ablenkt. Diese werden durch das  Prisma 64 und die Sammellinse 66 der Matt  scheibe zugeführt und bilden hier einen  Lichtpunkt. Im übrigen arbeitet diese Vor  richtung in der gleichen Weise wie das vor  her beschriebene Beispiel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Steuerung von Kopier fräsmaschinen nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1 des Hauptpaten tes, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewe gung der die Richtung und die Grösse der Kopierstiftbewegung anzeigenden mechani schen Mittel durch besondere optische Mittel auf einer Bildfläche sichtbar gemacht wird. II. Vorrichtung nach Patentanspruch II und dem Unteranspruch 2 des Hauptpatentes. zur Ausführung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass besondere optische Mittel vorgesehen sind, durch welche die Bewegung des die Richtung und die Grösse der Kopierstift bewegung anzeigenden Zeigers auf einer Bildfläche sichtbar gemacht wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Lichtquelle (50), die an dem Zeiger (31) angeordnet ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen Spiegel (80), der an dem Zeiger (31) angebracht ist und die Lichtstrahlen einer ortsfesten Lichtquelle (82) ablenkt. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, ge- kennzeichnet durch umlenkende optische Mittel (64), die die Lichtstrahlen der Bild fläche (68) zuführen. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch umlenkende optische Mit tel (64), die die Lichtstrahlen der Bildfläche (68) zuführen.
CH222477D 1940-02-21 1941-02-18 Verfahren zur Steuerung von Kopierfräsmaschinen. CH222477A (de)

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CH222477A true CH222477A (de) 1942-07-15

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CH222477D CH222477A (de) 1940-02-21 1941-02-18 Verfahren zur Steuerung von Kopierfräsmaschinen.

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FR (1) FR51441E (de)

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FR51441E (fr) 1942-06-24

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