CH222532A - Verfahren zur Herstellung von beständigen Emulsionen, die das Reaktionsprodukt eines wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers und eines wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers enthalten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von beständigen Emulsionen, die das Reaktionsprodukt eines wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers und eines wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers enthalten.

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CH222532A
CH222532A CH222532DA CH222532A CH 222532 A CH222532 A CH 222532A CH 222532D A CH222532D A CH 222532DA CH 222532 A CH222532 A CH 222532A
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06P5/001Special chemical aspects of printing textile materials
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J13/00Colloid chemistry, e.g. the production of colloidal materials or their solutions, not otherwise provided for; Making microcapsules or microballoons
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von beständigen Emulsionen, die das Reaktionsprodukt eines   vasserunlöslichen Rea, l ; tionsteilnehmers und eines wasserlosliclien Reaktionsteilnehmers    enthalten.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von   beständigen Emul-    sionen, die das Reaktionsprodukt eines wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers und eines wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers enthalten und insbesondere auf die   Herstel-    lung solcher beständigen Emulsionen zur Verwendung für das Bedrucken und Verzieren von Textilwaren.



   Die übliche Methode des   Textildruckes    verlangt das Aufbringen auf ein Textilgewebe eines Farbstoffes oder einer Farb  stoffkomponente    in wässeriger   Losung    mit Hilfe eines Intagliozylinders.   ETm    die Farb  stofflösung    genügend dick zu machen, damit sie in den Zellen des Druckzylinders bleibt und damit sie bei dem Aufbringen auf das Gewebe an der richtigen Stelle bleibt, werden wasserlösliche Verdickungsmittel, wie z. B. Dextrin, Stärke und dergleichen angewandt. Neuerdings werden den Pasten Netzmittel zugesetzt, um deren   Druckeigenschaf-    ten zu verbessern.

   Nach dem Drucken werden die Farbstoffe mit Hilfe verschiedenartiger
Mittel fixiert, so dass sie wasserunlöslich wer den, und das Gewebe wird gewaschen, um die wasserlöslichen Verdickungsmittel zu ent fernen.



   In der Benutzung dieser üblichen Farb stoffpasten treten gewisse Schwierigkeiten auf. Da die zu bedruckenden Gewebe ziem  lich wasseraufnahmefähig    sind, zeigen die mit wässerigen Lösungen hergestellten Drucke, selbst wenn die Lösungen mit t Hilfe von wasserlöslichen Verdickungsmitteln vis kos gemacht wurden, die Neigung, sich von der Stelle der Anwendung leicht auszubrei ten, eine Erscheinung, die als Zerfliessen bekannt ist. Die Folge ist, daB die Linien der
Gravierung etwas verwischt werden und dass sehr feine Linien, die einander nahe sind, verlorengehen können. Werden die   Viskosi-    täten der Pasten so eingestellt, dass kein Zer fliessen erfolgt, dann werden die Pasten zu   diek,    um sich von den gravierten Stellen sÏu  berlich    zu trennen.

   Es muss immer ein Kom  promiss    geschlossen werden, so da¯ eine   wirk-    same Trennung ohne wesentliches Zerfliessen erfolgt, und die Zylinder miissen so   her-    gestellt sein, dass sie mit grösster   Leichtig-    keit drucken. Feine   Photogravüregravierun-    gen werden infolgedessen nie mit den   iibli-    chen Textildruekpasten benutzt, da ihre treue Wiedergabe von Einzelheiten auf dem Gewebe nicht erscheinen w rde. Ausserdem müssen die benutzten Gravierungen ziemlich tief sein, um wirksam drucken zu können, und es wird wesentlich mehr Paste benutzt, als zur Herstellung der Muster tatsäehlieh notwendig ist.



   Ein anderer Nachteil der  blichen Farbstoffpasten besteht darin, dass eine wesentliche   BTenge    des Farbstoffes mit den Verdik   kungsmitteln ausgewaschen werden kann.   



  Dies wird zum Teil durch mechanische Suspension des umgewandelten Farbstoffes in dem Film des Verdickungsmittels verursacht, zum Teil durch unvollständige Umwandlung des Farbstoffes in die unlösliche Form infolge des Einschlie¯ens von löslichem   Faro-    stoff im Innern des   Verdickungsrnlitelfllms    und in einzelnen FÏllen durch   tatsächliches    FÏrben des Verdickungsmittels. Dadurch kann ein ernster Verlust an   Farbstoff ent-    stehen.



   Es ist   Iiisher    vorgeschlagen worden, diese Nachteile dadurch zu vermeiden und erfolgreiche   Farbendrucke    mittels   Photogravüre    und andern relativ   flaches      Gravierungen    unter Erhalt der vollen Einzelheiten der   Photogravürezylinder    und unter   Benutzung    einer   Minimalmenge    des   Farbstoffesdadurch    herzustellen, dass man   Farbstoffdruckpast'-'n    benutzt, die man durch Emulgieren einer wÏsserigen L¯sung von Farbstoffen oder   Farbstoffkomponenten    herstellt, die   imstande    sind, auf den Geweben beständige FÏrbungen zu erzeugen.

   Das Emulgieren bewirkte man mittels einer mit Wasser nicht   miseli-    baren,   verdickenden    Nomposition   (vorzugs-    weise einer Lösung eines filmbildenden Verdickungsmittels in einem   Lösungsmittel, wo-    bei sich die Farbstofflösung in der   diskonti-      nnierlichen    Phase befindet. Die entstehende Emulsion wird mit einer optimalen Konsistenz für das Drucken auf das Gewebe aufgetragen, z. B. mit einem üblichen Intagliozylinder ; der Farbstoff wird auf dem Gewebe fixiert und das Gewebe wird dann mit oder ohne Waschen getrocknet, was von dem benutzten Farbstoff abhängt.



   Nachdem die Emulsion auf das Gewebe aufgetragen ist und die Emulsion bricht, dringt die Farbstofflösung in die Fäden des Gewebes ein. Da die Wasserphase und das verdickende Mittel sich gegenseitig   abstossen,    verhindert die nichtwässerige Phase eine un  gebührliche    Ausbreitung der wässerigen Phase. Infolgedessen erfolgt kein nennenswertes Zerfliessen, und man erhält gute Drucke, in denen die feinen Linien einer   Photogravüregravierung selbst auf    solchen Materialien erhalten bleiben, die schwer zu bedrucken sind, wie zum Beispiel Baumwollflanell.



   Diese Emulsionspasten sind ungewöhnlich wirksame I) ruckmittel, doch wird eine ernste Schwierigkeit in ihrer Benutzung da   durcll verursacht, dass viele Farbstoffl) estand-    teile, insbesondere des   Diazotypus, in    Gegenwart von Wasser unbeständig sind, so da¯ die Stärke der Farbe während des Lagerns der Pasten abnimmt. Dies erfordert, dass in der Druckanlage kleine Mengen dieser Farben jeweils nach dem Bedarf hergestellt werden, mit der Unhequemlichkeit, kleine   Atengen    dieser   Farbstoffbestandteile    abmessen zu müssen und mit der Gefahr, da¯ andere Druckfarben verunreinigt werden.



   Es ist nun gefunden   worden, dass bestän-    dige Emulsionsdruckpasten, die wasserlösliche Farbstoffe und   Farbstoffkomponenten    enthalten, dadurch hergestellt werden k¯nnen, dass man einen wasserunlöslichen Reak  tionsteilnehmer,    der in einer organischen, zur Bildung einer bestÏndigen,   Wasser-in-Lack-    artigen Emulsion geeigneten Fliissigkeit dispergiert ist, mit einem wässerigen Reaktionsteilnehmer zur Reaktion bringt.

   Da die wasserunlösliehen Reaktionsteilnehmer (die ge eignet sind, durch Reaktion einen   wasserlös-    lichen Farbstoff oder eine wasserlösliche   Farbstoffkomponente    zu bilden) so gewählt werden können, dass sie beim Lagern in der organischen Flüssigkeit beständig sind und da die Herstellung der   Emulsionsdruckpaste    lediglich das Vermischen mit einer andern Flüssigkeit verlangt, ist ein einfacher Weg gegeben für die Herstellung kleiner Mengen von Emulsionsdruckpasten aus flüssigen Stoffen.



   Durch Ausdehnung dieser Entdeekung können, ausser den Emulsionsdruckpasten, andere Emulsionen hergestellt werden, in denen die Emulsion das Reaktionsprodukt eines wasserlöslichen und eines   wasserunlös-    lichen Reaktionsteilnehmers zu enthalten hat.



   ErfindungsgemäB wird eine beständige Emulsion, die das Reaktionsprodukt eines wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers und eines wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers enthält, durch ein Verfahren hergestellt, in dem eine wässerige   Losung    des wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers vermischt wird mit einer Dispersion des wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers in einer mit Wasser nicht mischbaren Lösung eines organischen filmbildenden Mittels in einem flüchtigen, mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel. Hierbei wird das Wasser emulgiert und das Reaktionsprodukt wird gebildet.

   Die Erfindung bietet ein Verfahren zur Herstellung einer beständigen Emulsionsdruckpaste für das Bedrucken von Textilprodukten durch Nutzbarmachen des   Re-      aktionsproduktes    eines wasserunlöslichen Re  aktionsteilnehmers    und eines wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers, die geeignet sind, einen wasserlöslichen Farbstoff oder eine Farbstoffkomponente zu erzeugen und durch Vermischen einer wässerigen Lösung des wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers mit einer Dispersion des wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers in einer mit Wasser nicht   mischbaren Losung    eines organischen filmbildenden Mittels in einem flüchtigen, mit Wasser nicht mischbaren, organischen Lö  sungsmittel,    um eine Emulsion zu bilden,

   deren innere Phase eine wässerige Liisung des erwähnten wasserlöslichen Farbstoffes oder der   Farbstoffkomponente    ist und deren äussere Phase die erwähnte, mit Wasser nicht mischbare, organische Lösung ist.



   Der wasserunlösliche Reaktionsteilnehmer wird in der organischen Lösung des filmbildenden Mittels dispergiert und man kann die wässerige Lösung des wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers in diese Dispersion emulgieren. Es ist aber vorteilhafter, die Reaktionsteilnehmer in getrennten konzentrierten Emulsionen zu dispergieren, die lediglich miteinander gemischt werden müssen, um das Endprodukt zu liefern.



   Das als nichtwässeriger   Reaktionsteilneh-    mer benutzte Material kann eine aus einer groBen Anzahl von Verbindungen sein. Wenn es sich um Emulsionsdruckpasten handelt, ist der nichtwässerige Reaktionsteilnehmer imstande, einen wasserlöslichen Farbstoff oder eine wasserlösliche Farbstoffkomponente zu bilden.



   Die unbeständigen Farbstoffkomponenten sind zum grossen Teil aus der als echte Naphthol-Farbsalze bekannten Klasse und sie umfassen eine grosse Gruppe von Diazoverbindungen, die mit Betaoxynaphthoesäure und deren Derivaten gekuppelt werden können.



  Im allgemeinen werden diese Farbstoffkomponenten auf das die Base enthaltende Gewebe gedruckt und auf dem Gewebe gekuppelt. Die   unbeständigen,    nicht entwickelten Farbstoffe gehören dem alkalilöslichen Typus an, die unter verschiedenen Eandelsnamen verkauft werden, z. B. Rapidogen (General Dyestuff) und Diagen (du Pont) ; diese Farbstoffe sind Mischungen von Diazoverbindungen und   Naphtholen,    mit denen sie gewöhnlich gekuppelt werden können, die aber gegen eine Reaktion in   wässerig-alkali-    scher Lösung durch verschiedene Mittel stabilisiert sind ; sie werden auf dem Gewebe gekuppelt durch Behandlungen, die die beiden Einheiten in einer solchen Form umbilden, dass sie gekuppelt werden können. 



   Diese   Mischungeil    sind in trockenem   Zu-    stande völlig beständig, während sie aber in   Losung    relativ beständig sind, verlieren sie an Farbstärke, wenn sic in wässeriger L¯sung aufbewahrt werden ; sie werden ge  wöhnlich    durch Behandeln der   Mischung    mit Laugenlosung gelöst, die die kuppelnde Komponente in ein lösliches Salz umwandelt.



  Durch Dispergieren einer solchen Mischung in einem   nichtwässerigen System und dann    Emulgieren in einer wässerigen Alkali  16sua    kann eine schnelle Reaktion unter Bildung einer zufriedenstellenden T) ruckmulsion erhalten werden.



   Unter der Voraussetzung, dass die Lösung des organischen filmbildenden Mittels in einem mit Wasser nicht mischbaren organi  schen    Lösungsmittel   zufriedenstellende Was-      ser-in-(31-Emulsionen      ergiht, kann    im wesentlichen jedes Lösungsmittel und jedes organische, filmbildende Mittel benutzt werden, je naeh dem verwendeten Farbstoff : es muss aber   darauf geachtet werden, dass weder    das organische, filmbildende Mittel, noch das Lösungsmittel eine merkliche Lösungswir  kung    auf den betreffenden zu dispergierenden Farbstoff ausübt.

   Die Zelluloseester und -äther können allgemein benutzt werden, da sie auf sehr wenige   Farbstoffe eine Lösungs-    wirkung ausüben : Äthylzellulose ist ein bevorzugtes Mittel, da sie gegenüber allen was  serunbeständigen Farbstoffen inert    ist und da mit sehr geringen Mengen   Athylzellulose    gute Emulsionen erzielt werden. Gewalzter Gummi und ähnliche Produkte   (Gummideri-      vatharze,    Chloroprenpolymere   Tsolmtylen-    [olymere und andere, ähnliche gummiartige lineare, aliphatische Polymere) und die durch Polymerisieren der   Olefinkohlenwas-    serstoffe erhaltenen Harze, sind ebenfalls ausgezeichnet mit den meisten Farbstoffen.



  Die aus aromatischen Kohlenwasserstoffen   (Cumaron-Inden-Typus)    erhaltenen Harze und die sauerstoffhaltigen Kunstharze   (Al-    kyde, Phenol-und Harnstoffharze usw.) müssen mit Vorsicht verwendet werden, da sie die Neigung zeigen, auf gewisse Farbstoffe eine Lösungswirkung auszuiiben. Verkochte fette Íle sind im allgemeinen ebenfalls zufriedenstellend, und auch die meisten   Naturharze    können benutzt werden. Von den gewöhnlichen Lösungsmitteln haben die ali  phatischen    Kohlenwasserstoffe und die hydrierten   Petroleum-Kohlenwasserstoffe    ebenfalls keine Wirkung auf die Farbstoffe. Die niedrigeren aromatischen Kohlenwasserstoffe sind auch zufriedenstellend ; aber Fraktionen über Xylol haben oft eine Lösungswirkung und müssen vermieden werden.

   Die Terpene, insbesondere wenn sie mit   Oxydationspro-    dukten verunreinigt sind, sind nnr bei einer besehränkten   Anzahl nützlieh. T) ie Alkohole    und Ester miissen ebenfalls mit Vorsicht benutzt werden und nur nach Ausprobieren mit dem betreffenden Farbstoff.



   Zur vollen Erläuterung der Erfindung ist sie nachstehend an Hand einer Anzahl von Beispielen fiir   Emulsionsdruekpasten    ge  mäss    der Erfindung beschrieben.



   Beispiel 1: Rapidogen Braun (General Dyestuff Corp. U. S.   1'.    Nr. 1822561) 20 Gewichtsteile wird dispergiert in einer   Dreiwalzemniihle    in 500 Centipoise   StandardÄthoxy-Athylzetlulose......4    gelöst in Solvesso Nr. 3 (hydriertes Petroleuml¯sungsmittel, Siedegrenzen 175 bis 210¯ C) 69 ä und   Fichtenöl.............    7 ä
Das Produkt ist beständig während Lagerung. 



   Diese Dispersion kann zu einer ausgezeichneten Druckpaste verarbeitet werden durch Zusatz der obigen Dispersion..... 21, 6 Gewichtsteile zu Solvesso Nr. 3 (hydriertes Petroleumlosungsmittel, Siedegrenzen
175 bis   210   C)............    14, 7 ä und dann durch Emulgieren in das letztere von Wasser, gemischt mit   50% iger Ätznatronlosung    Wasser 61, 4 ä    Atznatronlösung 2, 3"   
Das   Atznatron    reagiert mit dem   Eupplungskomponenten,    um die fertige Paste zu erzeugen.



   Beispiel 2 : Rapidogen Green   B    (General Dyestuff Corp. U. S. P. Nr.   1 822    560) 30 Gewichtsteile wird dispergiert in einer Dreiwalzenmühle in 500 Centipoise    StandardÄthoxy-Äthylzellulose........4    aufgelöst in Solvesso   Nr.    3 (hydriertes   Petroleumlösungsmittel,    Siedegrenzen 175 bis   210   C).............. 59"      WeiBtannenöl.............. 7"   
Eine Druckpaste kann wie in Beispiel   1    hergestellt werden aus :

   Obige   Dispersion.............    14,   $"    Solvesso Nr. 3 (hydriertes Petroleuml¯sungsmittel, Siedeverlauf 175 bis   210   C)..............    22, 0 ä Wasser............... 61,   4"      gemischt mit 50 iger Atznatronlösung......    2,   3"   
Die Lauge reagiert wie in Beispiel   l.   



   Beispiel 3 : Der Farbstoff des Beispiels 2.......... 12 Gewichtsteile wird dispergiert in einer   Losung    von 15'gewalzter Creppgummi. 23 ä Solvesso   Nr.    2 (hydriertes   Petroleumlösungsmittel,    Siedeverlauf 135 bis   177   C).............. 62"   
Diese Dispersion bildet eine ausgezeichnete Druckpaste mit :

   Obige Dispersion.............   30"    Solvesso Nr. 2 (hydriertes Petroleuml¯sungsmittel,   Siedeverlauf    135 bis 177        C).............. 39 ä   40   Be NaOH-Losung............    1, 5 ä Wasser............... 29, 5 ä
Beispiel 4 :
Statt der Benutzung einer Mischung einer wasserlöslichen stabilisierten Diazoverbindung und einer unlöslichen   Eapplungskom-    ponente, kann eine wasserunlösliche, stabilisierte Diazoverbindung oder eine andere aro  matische    Aminoverbindung, die imstande ist, durch Reaktion eine Diazoverbindung zu erzeugen, benutzt und in der gleichen Weise so zur Reaktion gebracht werden.

   So wird eine Emulsion hergestellt, die enthält :  Alkydharz (mit 35? Soya modifizierte   Glycerinphthalate)...      1,    0 Gewichtsteile Solvesso   Nr.      2..............    31, 0 ä   Dianisidin,    das   tetraazotiert    und mit Dimethylamin gekuppelt ist, um eine wasserunlösliche Diazoimino-Verbindung zu erzeugen, die in    gewissem Umfang In    Solvesso Nr. 2   loslich    ist.....   19, (1"    Wasser...............   49,    0 ()"
Diese Emulsion, die wÏhrend Lagerung beständig ist, wird vor der Benutzung mit der dreifachen   menue    ihres eigenen   Gewich-    tes einer Emulsion gemischt, die enthailt :

      Das obige Harz 5, U Gewichistoile    Solvesso Nr. 2 15,0 ä   :    2¯ BÚ HCl 23,2 ä Wasser 56, 8
Die gemischte Emulsion   braucht etwa    10 Minuten zur Vollendung der Reaktion zwischen der Salzsäure und der   Diazoimino-       Verbindung, um eine wasserige Losung des      Dianisidin-tetrazosalzes    zu erzeugen. Die entstandene Emulsion ist druekfertig, oder sie kann, falls gewünscht, weiter reduziert werden mit einer Emulsion, die keine   Farde    enthält. Hier liegt eine Reaktion vor, die eine Druekpaste erzeugt, die auf Geweben gedruckt werden kann, die mit einer Kupp  lungskomponente für    das   gebildete Diazo-    salz imprägniert sind.



   Beispiel 5 :
Die urspr ngliche Diazoimino-Emulsion des Beispiels 4 kann direkt mit wässeriger Saure l) ehandelt werden, um eine sehr starke Lösung des Tetrazosalzes zu erzeugen, die als die innere Phase der Emulsion dispergiert ist, die den Zusatz von weiterer, klarer   Emul-    sion erfordert, um stabilisiert zu werden und die Farbe f r das Drucken zu verdiinnen.



   Beispiel 6 :
Ausser dem Arbeiten mit einfachen Neu  trulisationsreaktionen,    wie in Beispielen 1 bis   3,    und mit Hydrolysen, wie in Beispielen 4 und 5, können auch andere Reaktionen, wie zum Beispiel Diazotierung, ausgeführt werden. Dies ermöglicht die Benutzung eines diazotierbaren Amins in einer emulgierbaren   Fliissigkeit,    oder der Emulsion einer solchen Lösung, wobei die gewünschten Reaktionsteilnehmer gerade vor dem Drucken zugesetzt werden, und die Vermeidung jeglicher Notwendigkeit, die Diazoverbindung zu stabilisieren.

   Typische Beispiele für diese Phase der Erfindung sind die folgenden : Blaue   B-Base    (Dianisidin) 0, 5 Gewichtsteile wird zugesetzt zu einer   Mischung von    Alkydharzlosung............. 3,   0,,      Fichtenol...............    5, 0 ä Solvesso Nr. 3 (hydrierte Petroleumnaphtha, Siedeverlauf 175 bis    910  C)..............

   19, 9"       Die Alkydharzlüsung wird hergesteHt    durch Reaktion von 148 Teilen PhthalsÏure  anhydrid, 110    Teilen Glyzerin, 125 Teilen   Rizinusolfettsäuren    bei 230"C, in Gegenwart von   Wohlendioxyd,    bis die Säurezahl etwa 8 beträgt, und dann Reduktion zu   50%      nichtflüchtigem,    mit einer   Mischung    von   30 Teilen Ficbtenöl    und 70 Teilen Solvesso Nr. 2 (hydrierte   Petroleumnaphtha,    Siedeverlauf   135    bis   177   C).    Dies ist eine beständige Flüssigkeit.

   Aus dieser kann eine Druckpaste hergestellt werden durch Zusatz unter   Riihren    von :  HC1 (29¯ Tw) 1, 3 Gewichtsteile in Wasser bei   80   20, 0"   
Die geformte Emulsion wird dann auf etwa 0 bis   5   C abgekühlt    und   NaNO2    0, 3 Gewichtsteile in Wasser bei 0 bis 5   C 50,   3"    wird darin emulgiert.



   Die Diazotierung geht schnell vor sich, zusammen mit der Emulgierung. Die Paste ist fertig zum Drucken in etwa 30 Minuten und kann angewandt werden auf einem Gewebe, das zum Beispiel mit dem Anilid von Betaoxynaphthoesäure imprägniert ist. Falls gewünscht, kann die Reaktion eingestellt werden, nachdem die Säure und das Wasser zugesetzt sind, und die entstehende Emulsion kann gelagert werden. Auf Zusatz des Nitrits kann die Diazotierung vor sich gehen.



   Beispiel 7 :
Blaue BB-Base   (4-Benzoyl-amino-2,    5-di  äthoxyanilin)   
EMI7.1     
 wird zu der organischen Phase von : ¯thylzellulose  (250 Centipoise) 0, 8 Gewichtsteil   Fichtenöl    3,   0"    Xylol 8,   2"    Solvesso Nr. 3 25,   0"    gebracht.



   In diese emulgiert man :   NaNO2    0, 4 Gewichtsteil in Wasser bei 0 bis 5   C 39, 3 ä und   HC1    (29¯ Tw) 1, 7 ä in Wasser bei   0    bis 5   C 20, 0 ä wird dann zugesetzt.



   Die Diazotierung ist in 15 bis 30 Minu ten vollendet.



   Beispiel 8 :
Rapidogen Green B (General Dyestuff Corp.



   U. S. Patent Nr.   1 822    560).... 12 Gewichtsteile wird dispergiert in einer Lösung von
15'gewalzter   Creppgummi.....      23"   
Solvesso Nr. 2........   62"    Diese Dispersion gibt eine ausgezeichnete Druckpaste mit :
Obige Dispersion 30 Gewichtsteile
Solvesso   Nr.    2   39   
40¯ BÚ NaOH-L¯sung 1, 5 ä
Wasser 29, 5 ä
Beispiel 9 :    Dianisidin    (Blaue   B-Base).....    0, 5 Gewichtsteile wird zugesetzt einer Lösung von    Xthylzellulose    (250 Centipoise).... 0, 8 ä in
Xylol.......... 8,   2"       Fichtenol........    3, 0 ä
Solvesso Nr.   3........    25, 0 ä 
In diese emulgiert man :

   HCl   (29   Tw)........    1, 3 Gewichtsteile in Wasser bei   80   C......    20, 0 ä
Dies wird auf   0    bis 0   gekühlt und NaNO2 3 ä in kaltem Wasser (0 bis   5   C).... 30, 0    wird darin emulgiert. Nachdem die   Diazo-    tierung in 20 bis 40   Minutez    vollständig ist, wird Natriumacetat........ 0,   4"    gelöst in Wasser....... 11,    ()"    zugesetzt, um  bersch ssige SÏure zu neu tralisieren.



   Die Paste ist dann fertig zum Drucken.



   Beispiel 10:   Scharlaeh    RC-Base (Metanitroorthoanisidin) 0, 6 Gewichtsteile wird zugesetzt einer organischen Phase von   Ä. thylzellulose (250 Centipoise).... 0, 8      Xylol..........    8, 2 ä Solvesso Nr. 3 25, 0 ä   Fichtenöl.........    3, 0
Darin emulgiert man :   RCI    (29"Tw)........ 0, 6 in Wasser   (25"C)....... 20, 0   
Dies kühlt man auf 0 bis   5           C.



  NaNO2   0,    2 ä in kaltem Wasser   (0    bis   5   C)....    41, () wird zugesetzt.



   Nachdem die Diazotierung vollständig ist (etwa 30 Alinuten), wird das   Ganze abgepuf-    fert mit Natriumacetat 0, 6 Gewichtsteile gelöst in Wasser   10, 6"   
Offensichtlich können die Beispiele beliebig vermehrt werden, ohne von dem Umfang der Erfindung abzuweichen. Wie bereits er  wähnt,    kann die Erfindung, die f r die Erzeugung von Emulsionsdruckpasten besonders geeignet ist, offensichtlich zur Erzeugung von andern Emulsionen benutzt werden, in denen die Emulsion das Reaktionsprodukt eines wasserlöslichen und eines   wasserunlös-    lichen Reaktionsteilnehmers zu enthalten hat.



   Die kontinuierliche Phase muss   offen-    sichtlich so gewählt sein, da¯ sie der Wirkung von Säure, Alkali oder andern Chemikalien, die man bei der Herstellung der Druckpasten benutzt, widersteht. Das ge  wählte    Lösungsmittel oder   Lösungsmittel-    gemisch mu¯ mit Wasser nicht mischbar sein, obwohl die Gegenwart von kleinen Mengen mit Wasser mischbarer   Lösungsmit-    tel in einer mit Wasser nicht mischbaren Mischung zulÏssig ist. Die gelöste Substanz soll in dem Lösungsmittel genügend filmbildend sein, um der Bildung einer zufriedenstellenden Emulsion fähig zu sein. Die meisten wasserunlöslichen Filmbildner können benutzt werden, unter diesen zum Beispiel verkochte Íle, l¯sliche   Schwermetallseifen,    Na  turharze,    wie z. B.

   Dammar, Kunstharze, wie z. B. Alkyd-, hydrophobe Harnstoff-,  Cumaron-und   Indenharze,      Zelluloseester,    z. B. Zelluloseacetat und Zellulosenitrat,   Zelluloseäther,    z. B.   Benzyl-und    Athylzellulose, Natur-und künstlicher Gummi und Gummiderivate.



   Es ist natürlich wünschenswert, dass die äussere Phase auf ein Minimum gehalten wird und dass die filmbildende Substanz so niedrig wie möglich gehalten wird. Mengen über   Åa %    neigen zum Herabsetzen des Farbwertes infolge Färbung der Substanz.



   Der hier benutzte   Ausdruck"organisches    filmbildendes Mittel"bedeutet ein Material, das genügend filmbildend ist, um eine beständige Wasser-in-Lack-Emulsion zu erzeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : : Verfahren zur Herstellung einer bestän- digen Emulsion, die das Reaktionsprodukt eines wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers und eines wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers enthält, gekennzeichnet durch Vermischen einer wässerigen Lösung eines wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers mit der Dispersion eines wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers in einer mit Wasser nicht mischbaren Lösung eines organischen filmbildenden Mittels in einem flüchtigen, mit Wasser nicht mischbaren, organischen Lösungsmittel, wobei das Wasser emulgiert und das Reaktionsprodukt gebildet wird.
    UNTERANSPRTCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch zur Herstellung einer beständigen Emulsionsdruckpaste für das Bedrucken von Textilien, gekennzeichnet durch Vermischen einer wäs- serigen Lösung des wasserlöslichen Reak- tionsteilnehmers mit einer Dispersion des wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers in einer mit Wasser nicht mischbaren Lösung eines organischen, filmbildenden Mittels in einem flüchtigen, mit Wasser nicht mischbaren, organischenLösungsmittel, derart, dass eine Emulsion entsteht, deren innere Phase eine wässerige Losung wasserlöslicher Farb- stoffe ist und deren äussere Phase eine mit Wasser nicht mischbare, organische Lösung ist.
    2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Lösung des wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers in der Dispersion des wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers emulgiert.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Lösung des wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers der Dispersion des wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers als eine Wasser-in organischer Flüssigkeit Emulsion zusetzt.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wasserunlösliche Reaktionsteilnehmer in der äussern organischen Phase gelöst ist.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der wasserunlös- liche Reaktionsteilnehmer eine diazotierbare Base ist, die geeignet ist, eine wasserlösliche Diazoverbindung derjenigen Klasse zu bilden, die imstande ist, durch Kuppeln mit einer geeigneten Eupplungskomponente einen Farbstoff zu bilden.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von wässerigen Lösungen von verschiedenen, wasserlöslichen Reaktionsteilnehmern verwendet wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das organische filmbildende Mittel Athylzellulose ist.
CH222532D 1940-06-29 1940-06-29 Verfahren zur Herstellung von beständigen Emulsionen, die das Reaktionsprodukt eines wasserunlöslichen Reaktionsteilnehmers und eines wasserlöslichen Reaktionsteilnehmers enthalten. CH222532A (de)

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