CH222541A - Verfahren und Vorrichtung zum Heizen von Drehkochern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Heizen von Drehkochern.

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CH222541A
CH222541A CH222541DA CH222541A CH 222541 A CH222541 A CH 222541A CH 222541D A CH222541D A CH 222541DA CH 222541 A CH222541 A CH 222541A
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cooker
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liquid
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Phrix-Arbeitsgemeinschaft
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Phrix Arbeitsgemeinschaft
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01BBOILING; BOILING APPARATUS ; EVAPORATION; EVAPORATION APPARATUS
    • B01B1/00Boiling; Boiling apparatus for physical or chemical purposes ; Evaporation in general
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C7/00Digesters
    • D21C7/10Heating devices

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Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zum Heizen von Drehkochern.



   Bei den bisher angewendeten Verfahren zum Heizen von Drehkochern   habeu    sich Nachteile herausgestellt, die durch das vorliegende Verfahren zum Heizen von Dreh  koehem    beseitigt werden, indem nämlich der Dampf nach dem vorliegenden Verfahren bei jeder beliebigen Drehstellung   des Sochers    stets in den am tiefsten liegenden Teil des Kochers eingeleitet wird und damit in den Flüssigkeitsraum.



   Bei den bisherigen Verfahren zum Heizen von Drehkochern wird der   Drehkocher    ge  wohnlich    mittels eines   Dampfrohres    beheizt. das von der Drehachse ausgehend nach dem äussersten Teil des Kochers führt und sich mit diesem dreht.



   Der Vorteil des Drehkochers liegt ja vor allem darin, daB man zum Kochen wenig Lauge braucht und man beispielsweise nur Laugenmengen verwendet, die   zirka, 40%    des   Kocherinhaltes    ausmachen. Von dieser Menge dringt ein Teil in das Kochgut ein, so dass von   freifliessender    Flüssigkeit nur noch 25-30% des Kochers erfiillt sind. Das Kochgut, das zu Anfang den ganzen   Kocher-    raum ausfüllt, sackt während des Ankochens zusammen, und es bilden sich so im Kocher drei   Raumzonen.    Die unterste ist mit freifliessender Lauge, Kondensat und Kochgut erfüllt, die mittlere nur mit   Eochgut,    das von Lauge benetzt ist, und die oberste ist diejenige, die mit nur wenig Dampf   erfiillt    ist.



   Beim Drehen des Kochers bewegt sich die Heizung abwechselnd durch diese Zonen.



  Tritt der Dampf in die unterste Zone ein, dann kann er in die Flüssigkeit kondensie  ren,    wodurch die Dampfaufnahme gut ist.



  Beim Durchgang durch die zweite Zone tritt der heisse Kochdampf mit dem nur angef euchteten Kochgut in Berührung und erzielt schon nicht mehr die gewünschte Kondensation vollständig. Es besteht in dieser Zone schon die Gefahr, dass das   Eochgut    stellenweise durch den heiBen Dampf   überheizt    wird. Wenn dann die Heizung die obere, d. h. die Dampfzone durchläuft, ist fast jede Kon  densationsmoglichkeit    ausgeschlossen,   wo-    durch Stauungen und   Druckerhohungen    im Kocher auftreten, die ebenfalls   zu Uber-    hitzungen der obern   Kochgutschichten,    die mit dem heissen Kochdampf in Berührung kommen, führen können.



   Da sich der Kocher mit gleichbleibender Geschwindigkeit dreht, steht zur   Anwärmung    der untersten Zone, wo sich viel Fliissigkeit mit hoher spezifischer Wärme befindet, im Verhältnis zu den andern Zonen mit sehr geringer Flüssigkeitsmenge zu wenig Zeit zur Verfügung. Die Lauge ist infolgedessen in der untern Zone während des   Hochkochens    häufig unterkühlt, und ihre Temperatur entspricht nicht dem im Kocher herrschenden Druek. Dadurch treten bei den bisherigen Verfahren zur Beheizung in fast allen Teilen des Kochers verschiedene Temperaturen auf, die sich ungünstig auf die Gleichmässigkeit   des A. ufschlusses auswirken.

   Um    jedoch einen möglichst gleichmässig aufgeschlossenen Stoff für die Zwecke der chemischen Weiterverarbeitung des Zellstoffes zu erhalten, genügen die   hisherigen    Verfahren der Kocherbeheizung, durch die alle Zonen im Kocher beheizt werden, nicht.



   Es wurde nun gefunden, den Drehkocher durch ein Verfahren zu beheizen, das zu allen Zeiten und an allen Stellen des Kochers gleiche Temperaturen und dadurch einen gleichmässigen Aufschluss gewährleistet.



   Gemäss dem Verfahren wird der Dampf nur noch in der jeweils untersten   Raumzone,    der Fliissigkeitszone, eingeleitet, während die mittlere und die obere Zone nicht mehr unmittelbar beheizt werden. Die   Koehfliissig-    keit gibt dann die Wärme durch Ver  dampfung an    die andern Zonen weiter, und der Kocher verhält sich also trotz seiner Drehung ivie ein Dampfkessel, bei dem auch die Wärme zuerst der Flüssigkeit zugeführt wird und dadurch   sowohl Im Flüssigkeits-    raum. wie   im Dampfraum bezw. im Koch-    gutraum jeweils   die gleiche Temperatur ent-    sprechend dem Kochergut vorliegt.

   Dadurch wird ein Überhitzen im Dampfraum und Un  terkühlen    im Flüssigkeitsraum vermieden und ein gleichmässiger Aufschluss des Kochgutes gewährleistet. Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Heizen von Drehkochern besitzt ein feststehendes   Dampfzuftihrungsrohr,    das durch die Drehachse des Kochers in den Kocher hineinragt und nur eine nach unten gerichtete Öffnung besitzt.

   Dureh dieses Zuleitungsrohr in der Drehachse wird der Dampf einem mit dem Kocher sich drehenden Verteilergehäuse, das eine beliebige Anzahl strahlenförmig ab  gehender    Abzweigstutzen besitzt,   zugefuhrt    und durch dieses durch abwechselnd bei der Drehung freigegehene   Durchtrittslöcher    je  u eils    in die unterste Flüssigkeitszone des Kochers eingeleitet. Das Verteilergehäuse   fiihrt    die Drehungen des Kochers mit durch.



  Die Abzweigstutzen, deren Anzahl beliebig sein kann, kann mit Heizrohren verbunden sein, die   gleichmaBig    auf den   Kocherumfang    verteilt sind und den Dampf entweder direkt oder durch   Siebböden    in den Kocher austreten lassen. Der Dampf kann jedoch nur durch den Stutzen treten, der sich beim Drehen gerade vor der Offnung befindet, also nach unten in die Flüssigkeitszone.



   Beispielsweise sei auf die Zeichnung verwiesen, welche in
Fig.   1    einen senkrechten Schnitt und in
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in   Fig. 1    durch ein Ausführungsbeispiel zeigt, bei welchem der aus dem feststehenden   Dampfzuführungsrohr a, das    durch die Drehachse des Kochers in den Kocher hineinragt, durch die nach unten gerichtete   Offnung b    der Dampf entweder direkt oder durch die Siebe in den   Kocherraum    nach unten in die   Fliissigkeitszone    tritt.

   Dabei sitzt der Rohrkonus dicht anschliessend in einem Verteilergeh use   c    mit mehreren, hier vier dargestellten Abzweigstutzen   d.    Das   Verteilergeh. iuse    ist mittels eines Flanches e fest mit dem Kochermantel f verbunden und dreht sich mit dem Kocher. Die Abzweigstutzen d sind mit Heizrohren g verbunden, die gleichmässig auf dem Kocherumfang verteilt sind, und, wie schon betont, den Dampf entweder direkt oder durch Siebe nach unten in die Flüssig  keitszone    austreten lassen, da der Dampf jeweils nur durch den Stutzen austreten   kann. dssr sich    beim Drehen gerade vor der Öffnung   b    befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zum Heizen von Dreh I ; oehern, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder beliebigen Drehstellung des Kochers der Dampf stets in dem am tiefsten liegenden Teil des Kochers und damit in den Flüssigkeitsraum eingeleitet wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein feststehendes Dampf- zuführungsrohr, das durch die Drehachse des Kochers in den Kocher hineinragt, nur eine nach unten gerichtete Offnung besitzt, durch die der Dampf einem mit dem Kocher sich drehenden Verteilergehäuse, das eine Anzahl strahlenförmig abgehender Abzweigstutzen besitzt, zugeleitet wird.
CH222541D 1940-08-05 1941-08-01 Verfahren und Vorrichtung zum Heizen von Drehkochern. CH222541A (de)

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BE (1) BE442168A (de)
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4829982A (en) * 1987-03-30 1989-05-16 Garland Commercial Ranges Limited Trunnion

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US4829982A (en) * 1987-03-30 1989-05-16 Garland Commercial Ranges Limited Trunnion

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