CH222603A - Treibriemen für Riementriebe mit konischen Riemenrollen. - Google Patents

Treibriemen für Riementriebe mit konischen Riemenrollen.

Info

Publication number
CH222603A
CH222603A CH222603DA CH222603A CH 222603 A CH222603 A CH 222603A CH 222603D A CH222603D A CH 222603DA CH 222603 A CH222603 A CH 222603A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
belt
friction lining
drive belt
cross
drive
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schlenker Edwin
Original Assignee
Schlenker Edwin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schlenker Edwin filed Critical Schlenker Edwin
Publication of CH222603A publication Critical patent/CH222603A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/28Driving-belts with a contact surface of special shape, e.g. toothed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description


  Treibriemen für Riementriebe mit     konisehen        Riemenrollen.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Treibriemen für Riementriebe mit ko  nischen Riemenrollen, wie solche zur Herbei  führung stufenloser Drehzahländerungen im       Maschinenbau,    insbesondere für den     Antrieb     von Spinnmaschinen, Zahnradpumpen, Pa  piermaschinen usw. vielfach verwendet     wer-           < len.     



  Für derartige Antriebe werden haupt  sächlich Flachriemen verwendet, welche je  doch den     gestellten    Anforderungen nicht zu  genügen und keine einwandfreie Kraftüber  tragung zu vermitteln vermögen. Derartige       Flachriemen    haben .die Tendenz, sich mit der  ganzen Innenfläche an die     konischen    Riemen  rollen anzulegen, wobei sie sich infolge der  einander entgegengesetzten     Konizität    der  Riemenscheiben verziehen, krumm laufen  und einem vorzeitigen     Verschleiss    unterwor  fen sind.

   Ausserdem ist bei Verwendung von  solchen Flachriemen für     Konusseheibentriebe     die Adhäsion zwischen Scheibe und Riemen  eine nur     geringe,    und zwar beträgt der     Rei-          bungskoeffizient    in der Regel nur etwa         ,u=0,15.    Diese geringe     Reibungszahl    hat  in der Praxis erhebliche     Gleitverluste    zur  Folge und führt zu einem entsprechenden  Produktionsausfall. Ausserdem reagieren sol  che Flachriemen nachteilig auf     Temperatur-          und    Feuchtigkeitsschwankungen, welcher  Umstand die Fehlerquelle erhöht.

   Sodann  müssen     Flachriemen    zufolge     ihres    ungenü  genden     Dehnungswiderstandes    des öfteren ge  kürzt werden, eine Massnahme, die ebenso  zeitraubend wie     kostspielig    ist.  



  Aus den     angeführten    Gründen hat man  schon versucht, ,die Riemen für konische Rie  menscheiben auf der Innenseite mit einem  schmalen Reibungsbelag zu versehen. Jedoch  auch diese Massnahme     vermöchte    die ange  führten Mängel nicht restlos zu beseitigen.

    Insbesondere leiden derartige mit schmalem       Reibungsbelag    versehene Riemen sehr unter  der Beanspruchung durch .die     Riemenfüh-          rungsgabeln.        Treibriemen        für        Riementriebe     mit konischen Riemenrollen haben bekannt  lich das Bestreben, stets gegen den grösseren  Durchmesser hin aufzulaufen; sie müssen      deshalb zur Erzielung eines guten Laufe  in einer bestimmten     Übersetzungsstufe    in  Riemengabeln     zwangsläufig    geführt werden,  wobei sie, wie erwähnt, das Bestreben haben,  sich mit den Schmalseiten an den Riemen  gabeln zu scheuern.  



  Alle diese     Nachteile    sollen nun durch  den Treibriemen     nach    der Erfindung weit  gehend eliminiert werden. Zu .diesem Zwecke  ist der Riemen erfindungsgemäss auf der zum  Anliegen an den     Riemenrollen    kommenden  Seite mit einem     Reil)ungsbclag    versehen, des  sen Querschnitt sich von der Mitte nach den  Rändern verjüngt.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des     Erfinduiigsgegenstan-          des    dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Riementrieb mit zwei koni  schen     Riemenrollen    mit gewöhnlichen Flach  riemen,       Fig.    2 einen Riementrieb mit zwei koni  schen Riemenrollen und     (lern    erfindungs  gemässen Treibriemen,       Fig.    3 einen Querschnitt des Riemen  nach der Linie     III-111    in     Fig.    4,

         Fig.    4 eine     Ansicht    eines Teilstückes des  Riemens in Richtung des in     Fig.    5 einge  zeichneten     Pfeils    IV gesehen und       Fig.    5 einen Schnitt durch ein Riemen  stück nach der Linie     V-V    in     Fig.    4.  



  In     Fig.    2 bis 5 bezeichnen 1 und 2 zwei  konische Riemenrollen, welche beiden Rollen  durch einen Treibriemen miteinander verbun  den sind. Dieser weist ein Zugband 3 auf,  das auf der zum Anliegen an den Riemenrol  len kommenden Seite mit einem     Reibungs-          belag    4 versehen ist, der sich     über    die ganze  Breite     des    Riemens 3 erstreckt und eine kon  vex gewölbte Reibungsfläche 5 aufweist.

   Der       Reibungsbelag    4 ist     ebenfalls    durch einen     Rie-          nien        gebildet,    dessen     Querschnitt    sieh von der  Mitte nach den Rändern verjüngt und der  mit dem Riemen 3 z. B. durch nahtlose     Lei-          niung    zu einem untrennbaren Ganzen verbun  den ist. Zur Erhöhung der Geschmeidigkeit  des Reibungsbelages     bezw.    des ganzen Rie  mens ist der     Reibungsbelag    mit einer Anzahl       quer    zur Riemenebene verlaufender Löcher     G       versehen.

   Diese Löcher sind zueinander der  art angeordnet, dass     höchstens    ein einziges  Loch in jede     Querschnittsebene        III-III    zu  liegen kommt. Hierdurch wird eine allzu  starke     Querschnittsverminderung    und eine       entsprechendeFestigkeitsbeeinträchtigung    des       Reibungsbelages    vermieden.  



  Der dargestellte und beschriebene Riemen  liegt, wie in     Fig.    3 gezeichnet, an der Konus  rolle 1 an und ist dadurch dem Verziehen,       wie    dies in     Fig.    1     angedeutet    ist, praktisch  gar nicht unterwarfen. Die     bombierte    Rei  bungsfläche ermöglicht ein gutes Anliegen  an .der     Konusrolle    ohne die Tendenz,     sich    zu  verziehen.

   Auch ist der beschriebene Riemen  gegenüber den     Führungsgabeln    bedeutend  widerstandsfähiger, da die     Schmalseiten    des  Riemens durch den     sich    über dessen ganze  Breite erstreckenden     Reibungsbelag        verstärkt     sind und bei     gleichbleibendem    Gabeldruck  einer     entsprechend    geringeren     spezifischen     Pressung und Abnützung     unterworfen        sind.     Da der beschriebene Riemen infolge der nur       linienförmigen        Beaufschlagung    in jeder Stel  lung tatsächlich auf nur einer 

  Übersetzungs  stufe läuft, ist auch     dieMöglichkeit    gegeben,  die Umdrehungszahlen und das Übersetzungs  verhältnis auf     das        genaueste        einzuregulieren;     so dass für jede     Übersetzungsstufe    eine  gleichbleibende Leistung und eine gleich  mässige     Arbeitsweise    -der angetriebenen Ma  schinen sowie eine gleichbleibende     Qualität    ;  der von der Maschine hergestellten     Produkte     gewährleistet ist.  



  Das     Querschnittsprofil    des Reibungsbe  lages kann nach Wahl kreisbogenförmig,       ellipsenförmig    oder     trapezförmig    begrenzt  sein.    Infolge der Lochung des     R,eibung%be-          lages    können sich die Lederfasern des Be  lages beim Biegen     verschieben;    die Druck  spannung wird also     herabgemindert    und  auch die Zugspannung in der     äussern    Riemen  schicht wird zufolge der     grösseren    Flexibili  tät des Riemens kleiner:

   Durch die Möglich  keit der Faserverschiebung wird die bei nor  malen Doppelriemen     sich    ungünstig auswir-           kende        Zerrung        bezw.        Stauchung    der     Leder-          fasern.    vermindert.  



  Ferner kann sich der beschriebene Rie  men zufolge des gelochten Reibungsbelages  tadellos an -die Riemenscheibe anschmiegen,  weil die zwischen Riemen und     Riemenscheibe     mitgeführte Luft in die Löcher der Rei  bungsauflage abgedrängt wird. Aus diesem  Grunde wird selbst bei grossen     Riemenge-          schwindigkeiten    ein geräuschloser Lauf er  zielt. Zudem erhöht sich die     Kraftübertra-          gungsfähigkeit.     



  Sodann wird beim Leimen der beiden  Riemen allfällig zu viel aufgetragener Leim  durch die Löcher des     Reibungsbelages    beim  Pressen herausgedrückt und kann dann leicht  entfernt werden. Es können also keine     s.oge-          nannte    Leimnester entstehen, die beim nor  malen     Doppalriemen    zu Verhärtungen und  Versteifungen führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Treibriemen für Riementriebe mit koni schen Riemenrollen, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen auf der zum Anliegen an den Riemenrollen kommenden Seite mit einem Reibungsbelag versehen ist, dessen Querschnitt sich von .der Mitte nach den Rändern verjüngt. UNTERANSPRü CHE 1. Treibriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Reibungs belag durch einen zweiten Riemen gebildet ist, der mit dem äussern Riemen zu einem un trennbaren Ganzen verbunden ist. 2. Treibriemen nach Unteranspruch 1, da durch ,gekennzeichnet, dass die beiden Riemen durch nahtlose Leimung miteinander ver bunden sind. d.
    Treibriemen nach Patentanspruch, -da durch gekennzeichnet, dass der Reibungs belag zwecks Erhöhung der Riemengeschmei digkeit mit Ausnehmungen versehen ist. 4. Treibriemen nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Ausnehmun- gen durch quer zur Riemenebene verlaufende Löcher gebildet sind, welche derart zuein ander angeordnet sind, dass zur Verhütung einer allzustarken Querschnitts- und Festig keitsverminderung höchstens ein einziges Loch in jede Querschnittsebene des Reibungs belages zu liegen kommt. 5.
    Treibriemen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Reibungsbelag eine konvexe Wölbung mit kreisbogenförmig begrenztem Querschnittsprofil besitzt. 6. Treibriemen nach Patentanspruch, .da durch gekennzeichnet, dass der Reibungsbelag ein trapezförmig begrenztes Q,uersohnittspro- fil aufweist. 7. Treibriemen nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass der Reibungsbelag ein ellipsenförmig begrenztes Querschnitts- profil aufweist.
CH222603D 1942-01-22 1942-01-22 Treibriemen für Riementriebe mit konischen Riemenrollen. CH222603A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH222603T 1942-01-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH222603A true CH222603A (de) 1942-07-31

Family

ID=4452683

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH222603D CH222603A (de) 1942-01-22 1942-01-22 Treibriemen für Riementriebe mit konischen Riemenrollen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH222603A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2655610C2 (de)
DE3632692A1 (de) Kalanderstapel, wie superkalander
CH222603A (de) Treibriemen für Riementriebe mit konischen Riemenrollen.
CH698478A2 (de) Führungsriemchen für Doppelriemchenstreckwerke und Doppelriemchenstreckwerk.
DE872987C (de) Hebezeug mit Seil als Lastorgan
DE2333006A1 (de) Endloser treibriemen fuer riementriebe
AT162773B (de) Treibriemen für Riementriebe mit geradlinig profilierten, konischen Riemenrollen für stufenlose Drehzahlübertragung
DE102008000087A1 (de) Leitwalze
DE3145470A1 (de) &#34;riemenscheibengetriebe&#34;
DE3301056A1 (de) Vorrichtung fuer das kontinuierliche pressen einer pressgutbahn, insbesondere bei der herstellung von laminatbahnen
DE657850C (de) Keilriemen
DE2460020C3 (de) Kupplungsbelag
DE598090C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vulkanisieren endlicher Keilriemen
DE102019208827B4 (de) Riemen
DE544148C (de) Vorrichtung zur Erhoehung des Reibungsschlusses zwischen der Treibscheibe und dem Zugmittel
DE827279C (de) Getriebe
DE102007042201A1 (de) Band für eine Maschine zur Herstellung von Bahnmaterial, insbesondere Papier oder Karton
DE102019212671A1 (de) Zug- oder Tragriemen
DE190588C (de)
DE4010667C2 (de)
AT208157B (de) Mehrschichtiger Riemen, insbesondere Treibriemen
DE462695C (de) Vorrichtung zum Entrollen aufgewickelten bandfoermigen Guts
DE542201C (de) Durchbrochener Treibriemen, Foerderband o. dgl. aus gummiertem Gewebe
AT260494B (de) Schnur
DE102005013627A1 (de) Schießverfahren