CH222632A - Steuerschalter für Motoren mit wenigstens zwei Schaltstufen, insbesondere für polumschaltbare Motoren. - Google Patents

Steuerschalter für Motoren mit wenigstens zwei Schaltstufen, insbesondere für polumschaltbare Motoren.

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CH222632A
CH222632A CH222632DA CH222632A CH 222632 A CH222632 A CH 222632A CH 222632D A CH222632D A CH 222632DA CH 222632 A CH222632 A CH 222632A
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CH
Switzerland
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switching
control switch
speed
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motors
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Application number
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H21/00Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
    • H01H21/02Details
    • H01H21/18Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H21/36Driving mechanisms

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  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description


  Steuerschalter für Motoren mit wenigstens zwei Schaltstufen, insbesondere  für polumschaltbare     Notoren.       Beim Antrieb von Arbeitsmaschinen mit  polumschaltbaren     Kurzschlussankermotoren     ist eine sehr     einfache    und einfach zu bedie  nende Schaltung möglich, bei welcher zwei       getrennte        Ständerwicklungen    verschiedener  Polzahlen und je ein zugleich als Schutz  schalter ausgebildeter     Manövrierschalter    zur  Anwendung gelangen. Arbeitsmaschinen, für  die derartige     Antriebe    besonders geeignet  sind, sind z. B.

   Spinn- und     Vorspinnmaschi-          nen        (Flyer),    für deren leistungsfähige, mo  derne Bauarten zwei Betriebsdrehzahlen ver  langt werden. Ausserdem wird ein sehr  weiches, stossfreies Anlaufen bis zur höch  sten Drehzahl gefordert, damit das empfind  liche zu verspinnende     Material    geschont  wird. Die beiden Schalter werden zweck  mässig durch einen von der Schaltstange der  Maschine aus betätigten Steuerschalter fern  gesteuert.  



  Am nächsten läge eine Ausführung des  Steuerschalters mit der     Nullstellung    in der  Mittellage und je einer     Betriebsstellung    in    den Endlagen. Doch würde sie der     Forderung     einer einfachen     Bedienung    nicht entsprechen,  denn einmal sind die     Steuerbewegungen     nicht sinngemäss     (sympatisch)    und dann  würde der Bedienende im     Gefahrfalle    leicht  den Schalthebel über die Mittellage     hinaus    in  eine Betriebsstellung bewegen.  



  Verlegt man dagegen die Nullage des  Steuerschalters an die Anfangsstellung des  Schalters, und ordnet man die niedere Ge  schwindigkeit der Mittel- und die höhere Ge  schwindigkeit der zweiten Endstellung zu,  dann hat man nicht nur sympathische Schalt  bewegungen, nämlich Einschalten in der  einen, Ausschalten in der     andern        Richtung,     sondern kann     unmittelbar    von der niederen  Geschwindigkeit auf die höhere übergehen,  wobei die kleinere Drehzahl als     Anlassstufe     für den Betrieb mit der grösseren Drehzahl  dienen kann.  



  Will man aber mit dem gleichen Steuer  schalter ausschalten, dann     ergibt    sich der  Nachteil, dass kurzzeitig der Kontakt für die           untere    Drehzahl eingeschaltet wird, wobei  erfahrungsgemäss heftige     Drehmomentstösse     auftreten, die unbedingt vermieden werden  müssen; denn sie haben Fadenbrüche und  zuweilen sogar Motor- und Maschinenschäden  zur Folge.  



  Nach der Erfindung werden diese     Stösse     durch eine solche Ausbildung des Steuer  schalters vermieden, dass der Einschaltstrom  kreis des der untern Drehzahlstufe zugeord  neten Hauptschalters nur beim Vorwärts  schalten von der Nullage aus geschlossen  wird,     aber        beim        Rüekwärtsschalten    von der       Betriebsstellung    für die höhere     Drehzahl     aus offen bleibt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel für die Erfindung dargestellt, und  zwar mit einem als     Nockenschalter    ausgebil  deten Steuerschalter, der von der zu steuern  den Maschine aus mittels Schaltstange     a    be  dient wird. Der Schalthebel b     kann    drei um  je 45' zueinander versetzte Stellungen ein  nehmen, die Ausschaltstellung 0, die Stel  lung I für die     untere    Drehzahl des Motors  und diejenige Il für die obere Drehzahl.

   Auf  der Schaltwelle c sitzen drei     Nockenscheiben     <I>d, e, f,</I> und zwar die Scheiben<I>d</I> und e fest  auf der Schalterwelle, während die     Scheibe    f  über eine einseitig wirkende     Freilaufkupp-          lung    g mit der Welle c verbunden     ist.    Auf  Stellung I wird durch den     Kontakt    o die  Einschaltspule lt des Motorschalters<I>i</I> für  die untere Drehzahlstufe     bezw.    die     Anfahr-          geschwindigkeit    erregt und somit der Sehal  <I>ter i</I> geschlossen.

   Beim     Weiterschalten    auf  Stellung     II    unterbrechen der Kontakt o der  Scheibe<I>d</I> und der Kontakt<I>q</I> der     Scheibe    e  den Stromkreis der Spule h. Sodann wird  durch     Kontakte   <I>p</I> und<I>m</I> der Stromkreis der  Einschaltspule k .des Motorschalters j für die  obere Drehzahlstufe     bezw.    Betriebsgeschwin  digkeit geschlossen. m und     7a    sind     Verriege-          lungskontakte    an den     Motorschaltern.    Wäh  rend des     Einschaltens    von 0 über I auf     II     ;

  verändert die     Scheibe    f ihre Stellung nicht.  Beim     Zurückschalten    von     II    über I auf 0 je  doch wird sie von den Klinken s mitgenom  men, so dass der ihr zugeordnete Kontakt r    während der ganzen     Ausschaltbewegung     offen bleibt, wodurch die gemeinsame An  schlussleitung der     Sehützspülen   <I>h</I> und<I>k</I>       unterbrochen    wird, die Motorschütze i, j also  nicht eingeschaltet werden können. Die  Schaltkerben der Scheibe f sind entsprechend  dem grössten Schaltwinkel, nämlich um<B>90',</B>  gegeneinander     versetzt    und gleichmässig über  ihren Umfang verteilt.

   Der grösste Schalt  winkel muss also in<B>360'</B> restlos aufgehen  wie hier: 360 : 90 = 4.  



       Selstverständlich    kann man ohne weiteres  auch von der     Stellung    I aus in die Null  stellung zurückgehen. In diesem Fall bewegt  sich die Scheibe f nicht mit.  



  Baulich kann die     gestellte    Aufgabe auch  ganz anders gelöst werden. Die Freilauf  kupplung g kann von anderer Art sein. Der       Nockenschalter    kann     durch    eine andere       Schalterform    ersetzt werden. Es können mehr  als zwei Schaltstufen vorgesehen sein. Die  Motorschalter     z,    j können zu einem einzigen       Hauptstufensühalter    vereinigt     sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerschalter für Motoren mit wenig stens zwei elektrisch gesteuerten Haupt sehaltstufen mit je einer diesen Hauptschalt- stufen zugeordneten Steuerstellung und einer ausserhalb dieser Stufen liegenden Nullstel lung, insbesondere für polumschaltbare Mo toren, dadurch gekennzeichnet, dass der Ein schaltstromkreis des der untern Drehzahl stufe zugeordneten Hauptschalters nur beim Vorwärtsschalten von der Nullage aus ge schlossen wird,
    aber beim Rückwärtsschalten von der Betriebsstellung für die höhere Dreh zahl aus offen bleibt. UNTERANSPRüCHE 1. Steuerschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf seiner @Sehaltwelle zwei feste Nockenscheiben sitzen, deren eine dem Hauptschalter für die untere und deren andere demjenigen für die obere Motordrehzahl zugeordnet ist, während eine dritte, lose Nockenscheibe mit der Schalt- welle über eine einseitig wirkende Freilauf kupplung verbunden ist.
    2. Steuerschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lose Nocken scheibe 5leichmässig auf ihrem Umfang ver- teilte Raststellungen für den von ihr betä tigten Steuerkontakt besitzt. 3. Steuerschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, um den die Raststellungen auf dem Umfang der losen Nockens.cheibe voneinander abstehen, gleich dem Schaltwinkel zwischen der Null stellung und der Betriebsstellung für die obere Motordrehzahl ist und in<B>360'</B> restlos aufgeht. 4.
    Steuerschalter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalt winkel zwischen der Nullstellung und der Betriebsstellung für die untere Drehzahl gleich der Hälfte des Schaltwinkels für die obere Drehzahl ist. 5.
    Steuerschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der obern Motordrehzahl zugeordnete Nockenscheibe ausser dem Schaltkontakt für den betreffen den Motorschalter zugleich noch einen Ver- riegelungskontakt (q) für .den der untern Drehzahlstufe zugeordneten Motorschalter betätigt.
CH222632D 1942-01-14 1942-01-14 Steuerschalter für Motoren mit wenigstens zwei Schaltstufen, insbesondere für polumschaltbare Motoren. CH222632A (de)

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