CH222647A - Kondensator. - Google Patents
Kondensator.Info
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- H—ELECTRICITY
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- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
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Description
Kondensator. Die Erfindung betrifft einen Kondensator mit bandförmigem Dielektrikum.
Es ist bekannt, einen Kondensator aus zwei Metallfolien mit dazwischenliegendem Dielektrikum herzustellen. Derartige Kon densatoren besitzen eine hohe Belastbarkeit und sind thermisch weitgehend unempfind lich, da die Metallfolien eine sehr gute Wärmeableitung ermöglichen. Wird ein Fo- lienkondensator jedoch an einer Stelle elek trisch durchschlagen, so wird er unbrauchbar, da die beiden Belegungen dann in leitender Verbindung stehen.
Die an sich ebenfalls bekannten Konden satoren mit aufgedampften Metallschichten als Belegungen können so ausgeführt werden, dass bei einem Durchschlag nicht nur das Di- elekirikum an der Durchschlagstelle, sondern um die Durchschlagstelle herum auch die metallische Schicht wegbrennt, so dass sich der Durchschlag von selbst wieder ausheilt.
Die thermische Belastbarkeit eines Konden- sators mit aufgedampften Metallschichten ist jedoch nicht sehr gross, ausserdem müssen die Anschlüsse an die Belegungen besonders sorg fältig ausgeführt sein, wenn sie rauhem Be trieb standhalten sollen.
Erfindungsgemäss besteht eine Belegung aus einer metallischen Folie, die andere aus einer aufgedampften Metallschicht von einer Stärke von 0,02,u bis 0,2 ,u, so dass eine selbsttätige Ausheilung gewährleistet ist.
Man kann dadurch die Vorteile des Folien- kondensators mit denen des Kondensators mit aufgedampften Metallschichten verbinden. Die Folie gestattet eine gute Wärmeableitung und -der aufgedampfte Belag ermöglicht ein selbsttätiges Ausheilen nach einem Durch schlag, wenn er genügend dünn ist.
Die als Metallbelag dienende Folie stellt man zweck mässigerweise aus Aluminium her, um ein ge- ringes Gewicht und geringe elektrische Ver luste bei möglichst billigen Herstellungs kosten zu erzielen. Als Dielektrikum eignet sich vorzüglich Papier.
Es ist vorteilhaft, wenn die aufgedampfte Metallschicht in mehrere durch schmale Stege miteinander verbundene Teilfelder unterteilt ist. Durch diese Unterteilung wird verhindert, dass bei einem Durchschlag in einem Teilfeld die ganze im Kondensator aufgespeicherte Energie wirksam wird, denn der zum durch- schlagenen Teilfeld gehörige Steg stellt einen Widerstand dar, über den allein die Ladung der übrigen unbeschädigten Teilfelder zur Durchschlagstelle gelangen könnte. Einen solchen Kondensator nennt man entkoppelt. Es können nun drei Fälle eintreten:
1. der Durchschlag führt zu einem dauern den Isolationsfehler zwischen Folie und dem betreffenden Teilfeld, wobei über den Steg ein dauernder Verluststrom fliesst; 2. der Verluststrom bringt den Steg zum Abschmelzen, wird daher selbst unterbrochen, wobei aber die Kapazität des Teilfeldes für die Gesamtkapazität verloren geht; 3. die Durchschlagstelle heilt aus durch Wegbrennen des aufgedampften Metallbelages in Umgebung der Durchschlagstelle.
Es ist besonders vorteilhaft, die Stege, die Teilfelder und die Stärke der aufgedampften metallischen Schicht so zu bemessen, dass bei Durchschlag des Dielektrikums die in einem Teilfeld aufgespeicherte elektrische Energie zum Wegbrennen der aufgedampften Metall schicht in Umgebung der Durchschlagstelle und damit zum Unterbrechen des Kurz schlusses genügt, ohne dass während des Durchschlag- und Wegbrennvorganges ein den Betrag des Gesamtstromes wesentlich verändernder Strom durch den Steg fliesst und ohne dass dieser Strom den betreffenden Steg durchschmilzt.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen stark vergrösserten Querschnitt durch einen Teil eines bandför- migen Dielektrikums mit einem aufgedampf ten Metallbelag und einer aufgelegten Folie.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht eines Dielektri- kums, bei dem,der aufgedampfte Metallbelag in Teilfelder unterteilt ist. Auf einem Di- elektrikum a ist eine dünne metallische Schicht b aufgedampft. Die zweite Konden- satorbelegung wird von einer Folie c gebildet. Die aufgedampfte Metallschicht b ist in Teil felder d unterteilt, die durch schmale Stege e über einen gemeinsamen Sammelleiter f mit einander verbunden sind.
Die beiden Belegungen können an einem Ende oder auch stirnseitig über mehrere Stromanschlussfahnen oder durch ein sich über die ganze Länge des Dielektrikums er- streckendes Stromanschlussband an Spannung gelegt werden. Bei Stromdurchgang durch den Kondensator sind die Verhältnisse bei verschieden gewählten Stroma.nschlussbedin- gungen verschieden.
Verwendet man wenige oder keine stirnseitigen Anschlussfahnen, dann ist der Kondensator auch ohne Unter teilung in Teilfelder ähnlich einem entkop- pelten, da die langen dünnen Belegungen dann als grosse Ohmsche Widerstände in Er scheinung treten.
Die Stärken der einzelnen Schichten sollen innerhalb bestimmter Gren zen liegen. Sehr gute Ergebnisse erhält man mit folgenden Werten: Dielektrikum zirka 8 ,u, Folie zirka 6 ,u, aufgedampfte Metall schicht 0,02 bis 0,2 ,u (0,1 ,u im Mittel).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kondensator mit bandförmigem Dielektri- kum, dadurch gekennzeichnet, dass eine Be legung aus einer metallischen Folie, die andere aus einer aufgedampften Metall schicht von einer Stärke von 0,02 bis 0,2,u besteht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kondensator nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Aluminiumfolie als Metallbelag. 2. Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aufgedampfte Metallschicht in mehrere, durch Stege (e) miteinander verbundene Teilfelder (d) unter teilt ist. 3.Kondensator nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die aufgedampfte Metallschicht in mehrere, durch Stege (e) miteinander verbundene Teilfelder (d) unter teilt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE222647X | 1940-01-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH222647A true CH222647A (de) | 1942-07-31 |
Family
ID=5846426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH222647D CH222647A (de) | 1940-01-12 | 1941-12-22 | Kondensator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH222647A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1122172B (de) * | 1953-06-23 | 1962-01-18 | Siemens Ag | Regenerierfaehiger elektrischer Kondensator |
-
1941
- 1941-12-22 CH CH222647D patent/CH222647A/de unknown
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| DE1122172B (de) * | 1953-06-23 | 1962-01-18 | Siemens Ag | Regenerierfaehiger elektrischer Kondensator |
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