CH222647A - Kondensator. - Google Patents

Kondensator.

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CH222647A
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capacitor
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dielectric
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/005Electrodes
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Description


  Kondensator.    Die Erfindung betrifft einen Kondensator  mit bandförmigem     Dielektrikum.     



  Es ist bekannt, einen Kondensator aus  zwei Metallfolien mit dazwischenliegendem       Dielektrikum    herzustellen. Derartige Kon  densatoren besitzen eine hohe Belastbarkeit  und sind thermisch weitgehend unempfind  lich, da die Metallfolien eine sehr gute  Wärmeableitung ermöglichen. Wird ein     Fo-          lienkondensator        jedoch    an     einer    Stelle elek  trisch durchschlagen, so wird er unbrauchbar,  da die beiden Belegungen dann in leitender  Verbindung     stehen.     



  Die an sich ebenfalls bekannten Konden  satoren mit aufgedampften     Metallschichten     als Belegungen können so ausgeführt werden,       dass    bei einem Durchschlag nicht nur das     Di-          elekirikum    an der Durchschlagstelle,     sondern     um die     Durchschlagstelle        herum    auch die  metallische Schicht wegbrennt, so dass     sich       der Durchschlag von selbst wieder ausheilt.

    Die thermische Belastbarkeit eines     Konden-          sators    mit aufgedampften     Metallschichten    ist  jedoch nicht sehr gross, ausserdem müssen die  Anschlüsse an die Belegungen besonders sorg  fältig ausgeführt sein, wenn sie rauhem Be  trieb standhalten sollen.  



  Erfindungsgemäss besteht     eine        Belegung     aus einer metallischen Folie, die andere aus  einer aufgedampften Metallschicht von     einer     Stärke von     0,02,u    bis 0,2     ,u,    so dass eine  selbsttätige Ausheilung gewährleistet ist.

    Man kann dadurch die     Vorteile    des     Folien-          kondensators    mit denen des Kondensators mit  aufgedampften Metallschichten     verbinden.     Die Folie     gestattet    eine gute     Wärmeableitung     und -der aufgedampfte Belag ermöglicht ein       selbsttätiges        Ausheilen    nach einem Durch  schlag, wenn er genügend     dünn    ist.

   Die     als     Metallbelag dienende Folie     stellt    man zweck  mässigerweise aus     Aluminium    her,     um        ein    ge-           ringes    Gewicht und geringe elektrische Ver  luste bei möglichst billigen Herstellungs  kosten zu erzielen. Als     Dielektrikum    eignet  sich vorzüglich Papier.  



  Es ist vorteilhaft, wenn die aufgedampfte  Metallschicht in mehrere durch schmale     Stege     miteinander verbundene Teilfelder     unterteilt     ist. Durch diese     Unterteilung    wird verhindert,  dass bei einem Durchschlag in einem Teilfeld  die ganze im Kondensator aufgespeicherte  Energie wirksam wird, denn der zum     durch-          schlagenen    Teilfeld gehörige Steg stellt einen  Widerstand dar, über den allein die     Ladung     der übrigen unbeschädigten     Teilfelder    zur  Durchschlagstelle gelangen     könnte.    Einen  solchen Kondensator nennt man     entkoppelt.     Es können nun drei Fälle eintreten:

    1. der Durchschlag führt zu einem dauern  den Isolationsfehler zwischen Folie und dem       betreffenden    Teilfeld, wobei über den Steg  ein dauernder Verluststrom fliesst;  2. der Verluststrom bringt den Steg zum  Abschmelzen, wird daher selbst     unterbrochen,     wobei aber die Kapazität des Teilfeldes für  die Gesamtkapazität verloren geht;  3. die Durchschlagstelle heilt aus durch  Wegbrennen des aufgedampften     Metallbelages     in Umgebung der Durchschlagstelle.  



  Es ist besonders vorteilhaft, die Stege, die  Teilfelder und die Stärke der     aufgedampften     metallischen Schicht so zu bemessen, dass bei  Durchschlag des     Dielektrikums    die in einem  Teilfeld aufgespeicherte elektrische Energie  zum Wegbrennen der aufgedampften Metall  schicht in Umgebung der Durchschlagstelle  und damit zum Unterbrechen des Kurz  schlusses genügt, ohne dass während des  Durchschlag- und     Wegbrennvorganges    ein  den Betrag des Gesamtstromes wesentlich  verändernder Strom durch den     Steg        fliesst    und  ohne dass dieser Strom den betreffenden Steg  durchschmilzt.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt einen stark vergrösserten  Querschnitt durch einen Teil eines bandför-         migen        Dielektrikums    mit einem aufgedampf  ten Metallbelag     und    einer aufgelegten Folie.  



       Fig.    2 zeigt eine Ansicht eines     Dielektri-          kums,    bei     dem,der    aufgedampfte Metallbelag  in Teilfelder unterteilt ist.     Auf    einem     Di-          elektrikum    a ist eine dünne metallische  Schicht b aufgedampft. Die zweite     Konden-          satorbelegung    wird von einer Folie c gebildet.  Die     aufgedampfte    Metallschicht b ist in Teil  felder d unterteilt, die durch schmale Stege e  über einen gemeinsamen Sammelleiter f mit  einander verbunden sind.  



  Die beiden Belegungen können an einem  Ende oder auch     stirnseitig    über     mehrere          Stromanschlussfahnen    oder durch ein sich  über die ganze Länge des     Dielektrikums        er-          streckendes        Stromanschlussband    an     Spannung     gelegt werden.     Bei        Stromdurchgang    durch  den Kondensator sind die     Verhältnisse    bei  verschieden gewählten     Stroma.nschlussbedin-          gungen    verschieden.

       Verwendet    man wenige  oder keine     stirnseitigen        Anschlussfahnen,     dann ist der Kondensator auch ohne Unter  teilung in Teilfelder ähnlich einem     entkop-          pelten,    da die langen dünnen Belegungen  dann als grosse     Ohmsche    Widerstände in Er  scheinung treten.

   Die Stärken der einzelnen  Schichten sollen innerhalb bestimmter Gren  zen liegen.     Sehr    gute     Ergebnisse    erhält man  mit folgenden     Werten:        Dielektrikum    zirka  8     ,u,    Folie zirka 6 ,u, aufgedampfte Metall  schicht 0,02 bis 0,2     ,u    (0,1     ,u    im Mittel).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kondensator mit bandförmigem Dielektri- kum, dadurch gekennzeichnet, dass eine Be legung aus einer metallischen Folie, die andere aus einer aufgedampften Metall schicht von einer Stärke von 0,02 bis 0,2,u besteht. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kondensator nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Aluminiumfolie als Metallbelag. 2. Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aufgedampfte Metallschicht in mehrere, durch Stege (e) miteinander verbundene Teilfelder (d) unter teilt ist. 3.
    Kondensator nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die aufgedampfte Metallschicht in mehrere, durch Stege (e) miteinander verbundene Teilfelder (d) unter teilt ist.
CH222647D 1940-01-12 1941-12-22 Kondensator. CH222647A (de)

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DE222647X 1940-01-12

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CH222647A true CH222647A (de) 1942-07-31

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ID=5846426

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CH222647D CH222647A (de) 1940-01-12 1941-12-22 Kondensator.

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CH (1) CH222647A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122172B (de) * 1953-06-23 1962-01-18 Siemens Ag Regenerierfaehiger elektrischer Kondensator

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