CH222658A - Schaltungsanordnung für Leitungswähler in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Leitungswähler in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen.

Info

Publication number
CH222658A
CH222658A CH222658DA CH222658A CH 222658 A CH222658 A CH 222658A CH 222658D A CH222658D A CH 222658DA CH 222658 A CH222658 A CH 222658A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
relay
line
line selector
call
contact
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fides Gesellschaft Beschraenk
Original Assignee
Fides Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fides Gmbh filed Critical Fides Gmbh
Publication of CH222658A publication Critical patent/CH222658A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung für Leitungswähler in Fernmeldeanlagen,  insbesondere Fernsprechanlagen.    Um in     steuerschalterlosen    Leitungswäh  lern, bei welchen alle Schaltvorgänge aus  schliesslich durch Relais und einige Wähler  kontakte eingeleitet werden, die Zahl der     Re-          lais        herabzusetzen,    ist es bekannt, dieselben  Relais zum Einleiten oder Durchführen meh  rerer Schaltvorgänge heranzuziehen,  Sollen über     derart        geschaltete    Leitungs  wähler nicht nur unmittelbar angeschlossene  Teilnehmer     erreicht,    sondern     auch.    Verbin  dungen zu Teilnehmern     hergestellt    werden,

    die zu Gruppen     zusammengefasst    über an die       Leitungswähler    angeschlossene Verbindungs  leitungen und .den Leitungswählern nachge  ordnete     Nummernstromstossempfänger,    die  sich beispielsweise in einem Unteramt befin  den können, erreichbar sind, so treten eine  ganze Anzahl besonderer     Betriebsbedinü        zn-          gen    auf. Bei     einer    solchen Verbindung ist  nach Beendigung der     Einstellung    des Lei-         tungswählers    durch Nummernstromstösse die  Aussendung von Rufstrom zu unterbinden.

    Nummernstromstösse müssen über die Schalt  arme des Leitungswählers weitergegeben wer  den. Eine freie .der zu der Gruppe von Teil  nehmern führenden Verbindungsleitungen ist  in freier Wahl zu suchen, was mit hoher  Schrittgeschwindigkeit des     Leitungswählers     erfolgen muss. Die hohe Schrittgeschwindig  keit des Leitungswählers bei der Auswahl  einer     Verbindungsleitung    ist erforderlich, um  die Fehlverbindungen zu vermeiden, die ein  treten, wenn vor Bereitstellen eines dem Lei  tungswähler im Verbindungswege nachgeord  neten     Nummernstromstossempfängers    die zu  dessen Einstellung ausgesandten     Nummern-          stromst6sse    im Leitungswähler aufgenommen  werden.

   Die Verzögerung des     Prüfens    einer       gewählten,    unmittelbar am Leitungswähler  angeschlossenen     Teilnehmerleitung,    welche      einen Anruf, also eine Belästigung des ge  wählten Teilnehmers verhindert, falls der an  rufende Teilnehmer nach -der Nummernwahl  auf die     Verbindung    verzichtet, darf bei Wahl  einer Verkehrsrichtung, in welcher Verbin  dungen über dem Leitungswähler nachgeord  nete     Nummernstromstossempfänger    verlaufen,  nicht eintreten. Sind die den Leitungswäh  lern nachgeordneten Wähler nicht mit einer  Rufeinrichtung     ausgerüstet,    dann ist des  weiteren nach beendeter Nummernwahl Ruf  strom im     Leitungswähler    anzulegen.

    



  Diese     besonderen    Betriebsbedingungen  erfordern einen Mehraufwand an Schaltmit  teln, besonders an Relais im Leitungswähler.  Sie wären verhältnismässig einfach zu .erfül  len, wenn für jede der besonderen Betriebs  bedingungen besondere Steuerrelais verwen  det werden könnten, was aber aus betriebs  technischen Gründen in den meisten Fällen  nicht durchführbar ist. Die erhebliche Zahl  der besonderen Relais würde einen solchen  Raum im Relaissatz beanspruchen, dass für  die     Leitungswähler    besondere Gestelle ver  wendet werden müssten, in denen die Wähler  einen solchen Abstand voneinander haben,  dass genügend Platz für die erheblich mehr  Raum beanspruchenden Relaissätze vorhan  den ist.

   Ein     Mehraufwand    an     Vielfachkabeln     und ein     grösserer    Raumbedarf der     I.eitungs-          wählergestelle    wäre die Folge. Letzteres fällt       besonders    in grösseren Wählervermittlungs  stellen ins Gewicht, da es dann öfter erfor  derlich werden dürfte, die     Leitungswähler-          gestelle    in mehr Reihen anzuordnen, als die       Gestelle    mit     Leitungswählern,    über die nur  unmittelbar angeschlossene Teilnehmer er  reichbar sind.

   Der Mehraufwand .der beson  deren Schaltmittel, die anormale Grösse der  Gestelle, der Kabelmehrbedarf und der grö  ssere Platz verteuern aber die Anlage erheb  lich -und wirken sich dadurch auch ungünstig  auf die Wirtschaftlichkeit aus. Zu beachten  ist des     weiteren,    dass, je     grösser,die        Zahl    der  Steuerrelais eines Leitungswählers ist, auch  die Überwachung schwieriger und die Zahl  der möglichen     Störquellen    vergrössert wird.

      Aufgabe vorliegender Erfindung ist es,  die Zahl der zusätzlichen Schaltmittel, beson  ders an Relais, so klein als nur irgend     möz-          lich    zu halten, wenn über     steuerschalterlose          Leitungswähler    nicht nur unmittelbar ange  schlossene Teilnehmer, sondern auch Grup  pen von Teilnehmern erreicht werden, die über  einige Verbindungsleitungen an die Leitungs  wähler angeschlossen sind, den     Leitungs-          wählern    in den Verbindungswegen also noch       Nummernstromstossempfänger    nachgeordnet  sind.  



  Die Erfindung ermöglicht nun, die Zahl  der zusätzlichen Schaltmittel dadurch klein  zu halten, dass Betriebsbedingungen bei Ver  bindungen zu unmittelbar an den Leitungs  wähler     angeschlossenen    Teilnehmern erfül  lende Relais auch zur     Erfüllung    besonderer       Betriebsbedingungen    bei Verbindungen über  einen dem     Leitungswähler        nachgeordneten          Nummernstromstossempfänger    mit herangezo  gen werden.

   Ermöglicht wird dieses dadurch,  dass ein Teil von nach Einstellen eines Lei  tungswählers auf eine Verbindungsleitung  wirksam werdenden Schaltmitteln ein nach  Wahl eines     unmittelbar    an den Leitungswäh  ler angeschlossenen Teilnehmers den Prüf  stromkreis     verzögert    schliessendes Relais un  verzüglich zur Wirkung bringt und ein ande  rer Teil jener     Schaltmittel    das Relais, welches  bei einer Verbindung zu dem genannten Teil  nehmer infolge verzögerten Ankerabfalles die  Prüfzeit bestimmt, sowie den ersten Ruf si  chert,     iderart        beeinflusst,    dass     dieses    Relais       bereits    nach einer Zeit abfällt,

   die nur die  Prüfung der erreichten Verbindungsleitung  ermöglicht, und bei deren Sperrung, ohne An  kerabfall arbeitend, die     Weiterschaltung    des  Leitungswählers auf eine andere Verbin  dungsleitung mit einer Schrittgeschwindig  keit veranlasst, die höher ist als diejenige, die  durch Nummernstromstösse bewirkt wird.  



  Bei besonderer     Ausgestaltung    der Erfin  dung kann das     Relais,    welches bei einer Ver  bindung zu einem     unmittelbar    an den Lei  tungswähler angeschlossenen Teilnehmer den       ersten    Ruf sichert, auch bei einer Verbindung,  die über mindestens einen; dem Leitungs-           wähler    nachgeordneten     Nummern8tromstoss-          empfänger    verläuft, den ersten Ruf herbei  führen.  



  Die Abfallzeit des Relais, welches bei  einer Verbindung zu einem unmittelbar an  den Leitungswähler angeschlossenen Teil  nehmer die Prüfzeit bestimmt, kann durch  das     Relais    beeinflusst werden, dass die Über  tragung von Nummernstromstössen über den  Leitungswähler ermöglicht.  



  Wenn das bei einer Verbindung zu     einem     unmittelbar an den Leitungswähler ange  schlossenen Teilnehmer die Prüfzeit bestim  mende und den ersten Ruf sichernde Relais  als     Stromstosserzeugungsrelais    benutzt wird,  wird die Anwendung eines besonderen Strom  stosserzeugers für die schnelle     Fortschaltung     des     .Leitungswählers        vermieden.    Wirkt das       genannte    Relais auch bei der Auswahl einer  freien     Mehrfachanschlussleitung    und der Ein  stellung des Leitungswählers in die Ruhelage  ebenfalls durch Erzeugung der Stromstösse  für die selbsttätige     Fortschaltung    des Lei  tungswählers mit,

   so sind besondere Schalt  mittel zur lokalen     Erzeugung    von Strom  stössen, oder mehreren Leitungswählern ge  meinsame     Stromstosserzeuger    überhaupt nicht  erforderlich. Bei der Auswahl einer freien       Mehrfachanschlussleitung,    während welcher  eine sehr schnelle     Fortschaltung    des Leitungs  wählers nicht erforderlich ist, weil nachge  ordnete     Nummernstromstossempfänger    nicht  einzustellen sind, kann das     Steuerrelais    mit Ab  fallverzögerung arbeiten.

   Es kann dann nach  Belegen einer freien     Mehrfachanschlussleitung     in derselben Weise wie nach Wahl eines Ein  zelleitungsteilnehmers die     Aussendung    des  ersten Rufes sichern.  



       Die    Zeichnung zeigt ein Ausführungs  beispiel der Erfindung, auf welches diese je  doch nicht beschränkt ist. Im einzelnen kann  die Steuerung der bei einer Verbindung zu  einem     unmittelbar    an den Leitungswähler an  geschlossenen Teilnehmer, sei es nun ein Ein  zelteilnehmer oder ein     Mehrfachanschlussteil-          nehmer,    Betriebsbedingungen erfüllenden Re  lais, um diese zur Erfüllung besonderer Be  triebsbedingungen bei einer Verbindung, die    über     mindestens    einen, dem Leitungswähler  nachgeordneten     Nummernstromstossempfän-          ger    verläuft, heranziehen zu können, auch in  anderer Weise erfolgen.  



  Um zu erläutern, wie besondere     Betriebs-          b < >dingungen    bei einer     Verbindung,    welche  über mindestens einen, dem Leitungswähler  nachgeordneten     Nummernstromstossempfänger     verläuft, unter Heranziehung von Relais er  füllt werden. die bei einer Verbindung zu       einem    unmittelbar an den Leitungswähler an  geschlossenen Teilnehmer ,andere Betriebsbe  dingungen erfüllen, wird     nachstehend    die  Herstellung folgender Verbindungen beschrie  ben:  1.     Verbindung    zu einem     Einzelleitungs-          teilnehmer,     2.

   Verbindung zu     einem        Mehrfachan-          schlussteilnehmer,     3.     Verbindung    zu einem Teilnehmer, der  über einen dem     Leitungswähler    nachgeord  netere     Nummernstromstossempfänger    erreicht       wird.     



  Der dem     Leitungswähler    nachgeordnete       1\Tummernstromstossempfänger    kann in demsel  ben Amt wie der Leitungswähler, oder     in     einem andern Amt, z. B. einem Unteramt,  angeordnet     sein.       <I>1.</I>     Irerbindung   <I>mit dem</I>     unmittelbar   <I>an den</I>       Leitungsmähler        LTIr1        angeschlossenen     <I>Teilnehmer</I>     Tn1.     



  Beim Belegen .des Leitungswählers     LW1     durch     einen,diesem    vorgeordneten, nicht ge  zeigten     'Gruppenwähler    wird     ,das        Belegungs-          relais    Cl erregt:     -I-    in     ,dem    belegenden  Gruppenwähler, Prüfrelais, Schaltarm und  Kontakt des     'letzteren    Kontakte     1c1,    21c  (Kopfkontakt von     LW1),    Wicklung I des  Relais Cl, -.

   Das Relais Cl öffnet unter  anderem den Kontakt     lcl    und     schliesst    den  Kontakt     3c1.    Die     Wicklung    I des Relais Cl  liegt jetzt unabhängig vom Kopfkontakt 21c  an der ankommenden     Belebgungsader.     



  Zur     Einstellung    des     Leitungswählers          LWl    wird an einer diesem     vorgeordneten          Stegle    des     Verbindungsweges    bei der Über  tragung jedes     Strometosses        -i-    an die obere           Sprechader    angelegt und dadurch das     Strom-          stossempfangsrela.is    El erregt:     -f-    an der vor  geordneten     Stelle        ,des    Verbindungsweges,  obere Sprechader, Kontakt 6g1, Relais E1,  Wicklung I, -.

   Das Relais El überträgt  diese Stromstösse auf den Hubmagneten       Hlzvl:        -f-,    Kontakt 7e1, Wicklung I     des     Relais     Y1,        Kontakte    80,     9nal,        101v    (Wellen  kontakt des     LIV1),    Hubmagnet     Hluil,

     <I>-.</I>       Der        Leitungswähler        LWl    wird entsprechend  den wirksam     werdenden    Stromstössen vor  eine     Kontaktgruppe        gehoben.    Während       dieser    Einstellung hält das Relais     V1    seinen  Anker angezogen, da es durch Schliessen des  Kontaktes     11-v1        seine    Wicklung<B>111</B> kurz  schliesst:

       -E-,    Kontakte     11v1,    1291, Wick  lung     III    des Relais     Y1,        -f-.    Das     Relais        V1     erhält somit Abfallverzögerung.  



  Nach     Beendigung    der     Gruppemwahl    und       längerem    Öffnen     des    Kontaktes 7e1 fällt das       Relais        1r'1    ab. Das     Umsteuerrelais        (TI    spricht  an:     -f-,        Kontakte    13k (beim 1. Hubschritt des       Leitungswählers        geschlossen),    14e1,     151v,          16v1,    Relais     LTl,    Wicklung I, -.

   Durch       Öffnen    des     Kontaktas        8,u1    wird der Hub  magnet     Hlwl        ausgeschaltet    und dafür am  Kontakt     171c1    der Drehmagnet Mull unter  den Einfluss des     Strom@stosskontaktes    7e1 ge  bracht.

   Nach Aufnahme     dets    ersten Strom  stosses der     nächsten    Reihe und Öffnen der       Kontakt < ."        157v    und     16v1    wird das Relais     (TI     über     seine    Wicklung     1I    erregt     gehalten:        -i-,          Kontakte    13k, 14e1, 180,     1.9s1,    Wicklung       II        des        Relais        (T1,        Widerstand,    20, -.  



  Nach     Beendigung    der     Stroinstossg@al)r#@     fällt, das Relais     YI    ab. Die     Schliessung    des       Prüfstromkreises    im     Leitunggswähler    wird       eine    kurze Zeit verzögert, um     einen    Anruf        & s        gewählten        Teilnehmers        Tzzl        zii        ve:

  rmci-          den,    falls der anrufende     Teilnehmer        unmit-          telba.r    nach der     NummernA,ahl        (seinen        Hand-          apparat    auflegen     @sollte.    Einige     Zeit;    nach  Schliessen des Kontaktes     16v1    erhält das Re  lais     G1    vom     Langsamunterbrecher        LIT        I          einen    Stromstoss:

       +,        Langsamunterbrccher          LU1,    Wicklung I des     Relais        G1,    Kontakt.(,  2281,     23e1,        241v,        16v1,    Wicklung 3 des Re  lais     U1,    -.

   Das Relais     G1    öffnet unter an-         derein    den Kontakt 4g1 und legt dadurch       seine        eigene        Wieklung        1I    und die Wicklung       II    des Relais<B>81</B> in Reihe mit der Wicklung  I des Relais Cl in die ankommende     Bele-          gungs@ader.    Das     Relais        S1    spricht an.     Das          Relais   <B>GI</B> wird gehalten.

   Am Kontakt 22s1  wird der     Erregerstromkreie    über die Wick  lung I des Relais     G1        unterbrochen.    Am  Kontakt 25s1     wird    der     Prüfstromkreia    ge  schlossen, am Kontakt 19s1 erfolgt das  Öffnen des     Iladtestromkreisce    für das Relais       U1,    dessen Wicklung     1I    gleichzeitig am  Kontakt     26s1        kurzg        schlossen    wird.

   Das     Re-          lais        U1        erhält    durch     diesen    Kurzschluss eine  starke     Abfallverzögerung.     



  Bei Freisein der     gewählten    Teilnehmer  leitung     spricht    das     Prüfrelais    PI an:     -I-,     Kontakte     18k,    14c1,     18u,1,    25s1, Wicklun  gen I und     II        des        Relais        P1,    Prüfarm und       Prüfkontakt    des     lieitung8wählers,        Trenn-          retais        T,    -.

   Das Relais     P1        sperrt    die ge  wählte     Leitung    durch Schliessen seines Kon  taktes 28p1. An den Kontakten 35p1 und       36p1    werden die Sprechadern durchge  schaltet.  



  Die     Abfdllverzögerung        des    Relais<B>UI</B> ist  :so     stark,        dass    sich sein Anker noch nach An  sprechen des Relais     P1    in der     Arl).eitgla.ge     befindet.     Dadurch    wird die     Aussendung        des     ersten     Rufes    nach dem Freiprüfer ohne     Auf-          wendung    eines besonderen Relais ermöglicht.

         Das    Relais E1 erhält vom     Langsamunter-          brecher        LLT2    einen     Stromstoss:        -I-,        Langsam-          unterbrecher        LU2,    Wicklung     III    des     B,e-          lais        17l,    Kontakt     35u1,    Wicklung     1I    des  Relais E1, Kontakte 36x1,     37n1,        38a1_,   <B>3991,</B>       40p1,

      Drehmagnet     Dlwl,    -. Der     Dreh-          magnet        Dlzvl    wird in diesem Strom  kreis nicht     erregt.        Der    Kontakt 41e1  wird     geöffnet    und der     Kontakt        42e1    wird       gcscli@ossen.    Über     letztgenannten        Kontakt     wird die     Rufstromduelle        an,die        obere    Sprech  ader angelegt.  



  Nach Beendigung     des    Stromstosses vom       Langsamunterbrecher        LU2    fallen die Relais       El    und     TTl        nacheinander    ab. Durch     Schliessen          des    Kontaktes     43u1    wird die     Wicklung        1I     des     Rcilais    El an die zum Rufschalter     RS         führende Ader angeschaltet. Der Rufschal  ter     RS        legt    in bestimmten Zeitabständen,  z.

   B. alle fünf oder zehn Sekunden     +    an die  Wicklung     1I    des Relais El an, so dass  dieses     Relais    ansprechen und die     Auseen:dung     von     Rufstrom    veranlassen kann.  



       Meldet    sich der Teilnehmer     Tnl,    so       spricht,da.s        Brückenrrelais    Al im Mikrophon  speisestromkreis an. Es     unterbricht    am Kon  takt     38a1    den Stromkreis der Wicklung     I1     des     Relais    E1,     schaltet    an den     Kontakten     43a1 und 79a1 die Sprechadern durch und  schliesst am     Kontakt    45a1 einen Stromkreis  über die Wicklung     III        .des:    Relais     V1.    Durch       Öffnen;

      des Kontaktes     37v1    wird der Strom  kreis über die     Wicklung        II    des     Relais    El       nochmals        unterbrochen.    Da     dass.        Relais    V1  durch Überbrücken des Kontaktes:

       45a.1    mit  tels des     Kontaktes        46v1        bis    nach Abfall des       Belegungsrelais    C1 .gehalten wird, ist     nach          Schlussmiehengabe    des Teilnehmers     Tnl    .die       Anschaltung    der     Rufstromquellle    verhindert.  



  Wenn nach Schluss der Verbindung der  Teilnehmer<I>Tal</I> seinen Handapparat auflegt,  fällt das     Relais.    A1 ,ab. Die Sprechadern  werden aufgetrennt. Der Kontakt 38a1 im  Stromkreis der Wicklung Il des,     Relais    EI  wird geschlossen, was aber, wie eben erläu  tert, ohne Bedeutung     ist.    Die     Auslösung    des       Leitungswählers        erfolgt    nach Abschaltung  des     -f-        Potentvä!ls    von der ankommenden     Be-          legungsade,r.    Es fahlen dann die     Relais    Cl,  <B>GI</B> und     S 1    ab.

   Die     Wicklung        III    des     Relais          V1    wird     ausgeschaltet.    Die Wicklung     II    des  Prüfrelais     P1    wird kurzgeschlossen. Das       Relais    All wird über     seine        Wicklung    I ein  geschaltet:     -f-,    Kontakte 48k, 49c1,     Relais     Ml, Wicklung I, -.

   Das Relais     M1    bereitet  am Kontakt 50m1 den Stromkreis des Dreh  magneten     Dlwl    vor.     Dieser    Stromkreis wird  aber erst geschlossen, wenn das Relais     P1     in Auswirkung des Kurzschlusses seiner  Wicklung     II    :am Kontakt 52c1     abfällt    und  den Kontakt     21p1    schliesst:

       -i--,    Kontakte       50m.1,        53u1,        21p1,    Drehmagnet     Dlivl,   <I>-.</I>  Am Kontakt     54dlw1    wird die Wicklung I  des Relais     Z11    eingeschaltet, welches durch  Öffnen des Kontaktes:     53u1    den eben erläu-         terten        Erregenstromkreie    für den Dreh  magneten     Dlwl    öffnet.

   Das Relais     U1    wird  ausgeschaltet und     ssehlliesst    wieder den Strom  kreis des     Drehmagneten        Dlwl.    Die gegen  seitige Aus- und Einschaltung von     U1    und       Dlwl        wiederholt    sich     so    lange, bis nach  Überfahren der Kontaktreihe der Leitungs  wähler in seine     Ruhelage    zurückbewegt wird,  da sich dann ,

  der Kontakt<I>487c</I> öffnet     und    das       Relais        Ml        ausschaltet.        Dass    Relais     U1    ar  beitet während der     Auslösebewegung    des       Leitungswählers        LWl    ohne verzögerten An  kerabfall. Die     Fortschaltung    .des Leitungs  wählers erfolgt also mit hoher Schritt  geschwindigkeit.    <I>2. Verbindung</I>     mit   <I>einem</I>     Mehrfachanschluss-          teilnehmer.     



  Wird der Leitungswähler auf den ersten  Kontakt einer     Kontaktgruppe    eingestellt, an  welche     Anschlussleitungen    eines Mehrfach  anschlussteilnehmers angeschlossen sind, so. ist  der Sammelkontakt     skm    geschlossen. Nach  Abfall des     während,    .der Nummernwahl er  regten     Relais        V1    wird das Relais Ml über  seine Wicklung I erregt:     -I-,        Kontakte        67v1,          skm,        Relais    M1, Wicklung I, -.

   Am Kon  takt     50m,1    wird der Stromkreis. des Dreh  magneten     Dlwl    vorbereitet. Das Relais     G1     wird durch einen Stromstoss vom Langsam  unterbreehar     LUl    erregt:     +,        LUl,        Relais          G1,    Wicklung I,     Kontakte    22s1,     23c1,    24w,       16v1,        Relais        U1,    Wicklung I, -.

   Es öffnet       unter    anderem ,den     Kontakt        4g1.    Die Wick  lungen     II    der Relais GI und     S1    werden in  die ankommende     Belegungsader        eingeschal-          tet.    Das     Relais        S1    schliesst am Kontakt  25s1 den Prüfstromkreis,

   öffnet am Kontakt       22s1    den Stromkreis über die Wicklung I  des Relais     G1    sowie die     Wicklung    I des  Relais     U1.    Die     Wicklung        Il    .des Relais     U1     wird am Kontakt 19s1     ;aabgeschaltet    und am  Kontakt<B>2681</B>     kurzgeschlros-sen.    Das Relais  UZ erhält dadurch eine starke Abfall  verzögerung.  



       Ist,die        -gewählte        erste    Leitung des     Mehr-          fachanschlussteilnehmers        ,gesperrt,    so kann       .das        Prüfrelais    PI nicht     ansprechen,.    Nach      Abfall des     Relais        U1    ist der Stromkreis des  Drehmagneten     Dlwl        geschlossen:

          -I-,    Kon  takte     507n1,        53-u1,    21p1,     Drehmagnet        Dlavl,     -. Am Kontakt     54d1w1    wird die Wicklung     -          I    des Relais     U1        eingeschaltet,        welches    den  Stromkreis des     Drehmagneten        Dlull    am Kon  takt     53u1    öffnet.

   Der Drehmagnet fällt ab  und schaltet das     Relais        (T1    aus, das, da  seine Wicklung Il     kurzgeselilossen    ist,     ver-          zögert        abfällt    und dann den Stromkreis des       Drehmagneten    erneut schliesst.

   Das     Zusam-          menarbeiten    des Drehmagneten     Dl^avl        init     dem Steuerrelais U1 dauert so     lange,    bis  eine freie     Mehrfaehanschlussleitung        gefunden     worden ist, das Prüfrelais     P1        anspricht    und  den     Stromkreis    des     Dreliniagneten        Dlw'1    am  Kontakt 21p1 öffnet.

   Der     Prüfstromkreis     wird bei jedem Schritt des     Leitungswählers     an den Kontakten     68dlu@l    und     18u1    ge  schlossen.  



  Da während der Auswahl einer freien       Mehrfachansühlussleitung    die Wicklung     11     des Relais U'1 über die Kontakte 26s1 und  <I>27x1</I>     kurzgeschlossen    ist, das Relais     U1    dem  nach eine starke     Abfa1ilverzögerung    hat, er  folgt nach dem     Belegen    einer freien     Mehr-          fachansclilussleiturig        "die    Vollendung der     Vc@r-          bindung    in     dersellben    Weise wie nach der  Wahl einer     Einzelteilnehmerleitung.     



  3.     I%        erbindung   <I>mit dem an das</I>     Unteramt   <B><I>(TA</I></B>  <I>angeschlossenen</I>     Teilnehmer        Tn2.     Nach     EinsteNung    des     Leitungswählers          LWl    auf den     ersten    Kontakt einer Kontakt  gruppe, an welche     Verbindungsleitungen    zu  einem Unteramt     UA    angeschlossen sind, ist  der     Sammelkontakt        sku    geschlossen.

   Fällt das  Relais     Y1    nach Beendigung der     Stromstoss-          gabe    ab und schliesst den     Kontakt        67v1,    so  ist folgender Stromkreis hergestellt:     -f-,    Kon  takte 67v1,     sku,        Wicklung    Il des     Relais        311,          Kontakt        70-u1,    Wicklung I des Relais<B>81,</B>  Relais     X1,    Kontakte     71g1,        33c1.,    Wider  stand 34, -.  



  Das Relais     Ml    schliesst den     parallel    zum  Kontakt     702c1    'liegenden Kontakt 72m1 und       bereitet    am     Kontakt    50m1 den     Stromkreis     des     Drehmagneten        Dlrvl    vor.

      Das Relais     S1,    welches nach der     Wahl     des     Teilnehmers        Tn'1    oder eines     Mehrfach-          anschlussteilhehmers    den     Prüfstromkreis    erst  nach einer Karenzzeit     schliesst,    in ,der sich  ein Verzicht auf die Verbindung seitens des  anrufenden Teilnehmers auswirken kann,       schliesst        unverzügilich    nach der Wahl der  Kennziffer des     Unteramtes        UA    am Kontakt  25s1 den     Prüfstromkreie.    Es,

   schliesst ferner  am Kontakt 26s1 .die Wicklung     II    des Re  lais<B>UI</B> kurz und öffnet den über diese Wick  lung verlaufenden     Haltestromkreis    am Kon  takt 19s1.  



  Das     Relais        X1,    welches     Ansprechver-          zügerun,g    hat, öffnet an seinem     Kontakt    27x1  den     Kurz@schluss@    der     Wicklung        II        des    Relais  1T1, so     dass    dieses zwar verzögert, aber be  reits nach einer nur zur Prüfung der Ver  bindungsleitung     VL'1    erforderlichen Zeit ab  fällt und     anschliessend,    falls die Verbin  dungsleitung     YLI.        gesperrt    ist,

   bei der Aus  wahl     einer    freien     Veibindungsleitlmg    zu       einem        Unteramt    als     unverzögert    arbeitendes       Relais        mitwirkt.     



  Am Kontakt 73x1     wird    ein eigener Halte  stromkreis und am     Kontakt    115x1 ein     Stroni-          kreis    über die Wicklung     III    des Relais     U1          vorbereitet.    An den     Kontakten    75x1 und  76x1 werden beide Wicklungen des Brücken  relais A 1 abgeschaltet. Am Kontakt 77x1  wird der     @Stromstosskontakt        78e1    an die un  tere Sprechader     angeschaltet.     



  Ist die     erste    der zum     Unteramt        (T,1    ab  gehenden Verbindungsleitungen gesperrt, so       kann    das Prüfrelais     P1    nicht ansprechen.  Nach     Abfallli    des Relais     UI    wird der Lei  tungswähler mit grosser     Schrittgeschwin-          digkeit,    d. h. mit einer     @Sehritt.g"eschwindig-          keit,    die höher ist als diejenige, die durch  Nummernstromstösse bewirkt wird, so lange       fortgeschaltet,    bis er eine freie Verbindungs  leitung erreicht.

   Diese     schnelle        Fortschaltung     ist erforderlich, weil noch eine     Stromstoss-          reihe    zur Einstellung des     Leitungswählers          LW2    im Unteramt zu diesem übertragen  werden muss, und bei langsamer     Fortschal-          tung    die Gefahr     besteht,        dass    der erste Strom  stoss dieser Reihe wirksam wird, bevor eine      freie Verbindungsleitung erreicht     und.        belegt     worden ist.

   Würde dieser Fall eintreten, so       wäre    eine     Fehlverbindung    die Folge, wenn  nicht besondere     Vo=rkehrungen,    wie Anord  nung     eines        Strom-stossspeichers,    getroffen  sind, die aber, lediglich für diesen     Fall    an  gewendet, unwirtschaftlich sein würden.  



  Das Relais U1 kann abfallen, da die       Stromkreise    über seine Wicklungen I,     1I,        III     an den Kontakten     22s'1,   <B>1981</B>     bezw.    40p1  offen sind.  



  Der Stromkreis des. Drehmagneten     Dlu,l     ist geschlossen:     -f-,    Kontakte 50m1,     53u1,          21p1,    Drehmagnet     Dlwl,   <I>-.</I> Am Kontakt       54d1-wl    wird die Wicklung I ,des Relais     1T1     eingeschaltet und am Kontakt     68d1-w-l    des  Prüfstromkreis     geschlossen.    Das Relais.

       t%    1  öffnet am Kontakt     53-u1    den Stromkreis des  Drehmagneten und schliesst am Kontakt     18u1     ebenfalls den     Prüfstromkreis.    Der Dreh  magnet     Dlwl    fällt ab und     schal=tet    das Re  lais     U1    aus, welches schnell abfällt und den  Drehmagneten     Dlwl    einschaltet.  



  Kommen -die     Schaltarme    des     Leitungs-          wählers        LW-1    auf die Kontakte der freien       Verbindungsleitung        YLl,

      so     spricht    das       Prüfrelais        P'1    an und öffnet am     Kontakt     21p1 den Stromkreis des Drehmagneten       Dlwl.    Am Kontakt 28p1 wird die belegte  Verbindungsleitung     VL1    gesperrt und an  den Kontakten     35p1    und 36p1 erfolgt die       Durchschaltung    der     Spreehadern.    Am Kon  takt     30p11    wird der am Kontakt 73x1 vor  bereitete     Haltestromkreis    für das Relais XI  geschlossen:

       -i-,    Kontakte     30p1,        73x1,    Wi  derstand 74,     Relais,        X1,    Kontakte 71g1,       33c1,        Widerstand    34, -.  



  Die Ausrüstung des abgehenden Endes  der     Verbindungsleitung        VL1    und des Un  teramtes.     UA    interessiert im vorliegenden       Falle    im     einzelnen    nicht.     Es    sind an.

   der       Verbindungsleitung    nur das     Stromstossüber-          tragungsrelais    B und im Unteramt der Dreh  magnet     D1w2        gezeigt.    Die Kontakte     93p2,     113p2 werden von einem am abgehenden  Ende der Verbindungsleitung     VL1    angeord  neten,     denn        Belebungszustand    der im Unter  amt gewählten Leitung feststellenden Prüf-         relais        gesteuert.    Diese Prüfung findet im  Hauptamt<I>HA</I> über einen gleichzeitig mit  dem Leitungswähler     LW2    einzustellenden,

    am abgehenden Ende der Verbindungsleitung       T'Ll        angeordneten    Mitläufer :statt.  



  Sendet der     anrufende    Teilnehmer die der  Einstellung des Leitungswählers     LW2    im  Unteramt     UA    dienende Nummernstromstoss  reihe aus, so überträgt das Relais El ,diese  Stromstösse auf das     Relais,    B an der Ver  bindungsleitung:     +,    Kontakte     78e1,   <I>77x,1,</I>  36p1, Schaltarm 91, Kontakte 92,     98p2,    Re  lais B, -.

   Gleichzeitig wird auch das Relais       Trl    im     Leitungswähler    erregt:     +,        Kontakt     7e1, Wicklungen I und     II    des Relais     T'1,     Kontakt 94x1, Hubmagnet     Hlwl,   <I>-.</I> Der  Hubmagnet spricht in diesem Stromkreis  nicht an. Durch Öffnendes Kontaktes     67v1     fallen im     Leitungswähler    die     Relais.        1V11    und  81 ab.

   Das Relais     S1    bereitet     durcb     Schliessen des Kontaktes     22s1    das Wieder  erregen des Relais<B>UI</B> über dessen Wicklung       III    nach später erfolgendem Ansprechen des  Relais     G1    und Schliessen ,des Kontaktes 39g1  vor, damit das Relais     U1    auch bei dieser Ver  bindung den ersten Ruf     veranlassen    kann.  Das     Relais    XI hält sich im Stromkreis:     -I-,     Kontakte     30p1,    73x1, Widerstand 74, Relais  XI, Kontakte 71g1,     33e1,    Widerstand 34, -.  



  Das Relais B an der Verbindungsleitung       VLl    überträgt :die :aufgenommenen Strom  stöss-o     zudem        Drehmagneten    DM: -, Kon  takt 97b, untere Sprechader,     Drehmagnet          D1w2,        -f-.     



  Nach Beendigung der     Stromstossgabe     wird bei Freisein der gewählten     Teilnehmer-          leitung    der     Kontakt        93p2    geöffnet und der  Kontakt     113p2    geschlossen.  



  Im Leitungswähler     LW1    fällt infolge  dauernden     Öffnens    des     Kontaktes,    7e1 das  Relais     T'1    ,ab und schliesst am Kontakt 16v1  den Stromkreis über das Relais GI Wick  lung I und     .das        Relais        U1        Wicklung    I.

   Nach  einer Karenzzeit, während     welcher    sich ein  Verzicht des     anrufenden    Teilnehmers auf  die durch die Nummernwahl eingeleitete       Verbindung    durch Abschalten von     +    von der       Belebungsader    im vorgeordneten Wähler      auswirken kann, wird     +    durch den Lang  samunterbrecher     LL71    angelegt. Es spricht  nur das Relais     G1    an, aber nicht     das    Relais  <B>UI,</B> da die Wicklung I des Relais     G1    einen  zu hohen Widerstand hat. Das Relais<B>GI</B>  schaltet seine eigene Wicklung     II    und die.

    Wicklung     II    des Relais     S"1    durch     Offnen     des Kontaktes 4g1. in Reihe mit .der Wick  lung 1 des     Belegungsrelais    Cl. Am Kontakt  71g1 wird der Haltestromkreis des mit ,star  ker     Ankerabfallverzögerung        ausgestatteten     Relais     X1    geöffnet.

   Am Kontakt 39g1     wird     der Stromkreis des Relais     Ul.    bergerstellt:       Langsamunterbrecher        LU2,        Wicklung          III    des Relais     U1,    Kontakte 115x1,     37r1,          38a1,    39g1, 40p1, Drehmagnet     Dlzul,   <I>-.</I>  Der Drehmagnet     Dlu?l.    spricht nicht an.

   Das  Relais<B>UI</B> bereitet durch Schliessen des Kon  taktes 35u1 die     Erregung        ,des        Relais    E1     über     seine Wicklung     II    durch einen     Stromstoss     aus dem     Langsamunte        rbrecher        LTT2    vor.  Fällt das Relais XI ab, so spricht das Relais  El an. Der erste Ruf wird ausgesendet.

   Er  wähnt sei noch, dass die Stromstösse von den       Langsa.munterbrechern        LUI    und     LIT   <B>2</B> nach  einander herausgehen,     so,dass    die     Erdanschal-          tung    durch     LU2    erst. dann erfolgt, wenn der  Kontakt 39g1 geschlossen ist.

   Die Abfall  zeit des Relais X1 ist nun so bemessen, dass  es nach Schliessen des     Kontaktes        35u1    ab  fällt, und zwar zu einem Zeitpunkt., an     dem     die Erde zur Erregung des Relais     IT1    am       Langsamunterbrecher    noch angeschaltet ist,  so dass das Relais EI anspricht.  



  Fällt das Relais     U1    ab, so wird .das Relais  EI in     bestimmten    Zeitabständen durch Anlegen  von     -I-    über den Rufschalter ES erregt und  'legt die     Rufstromquelle    an die Sprechleitung.  



  Meldet sich der     gewünschte    Teilnehmer,  so spricht wie bei einem unmittelbar über  den Leitungswähler     LIFI    erreichbaren Teil  nehmer das Relais A1 an. Die weitere Ruf  stromsendung wird unterbunden.  



  Zur Beeinflussung der Abfallzeit des  Relais     U1    ist bei dem     dargestellten    Aus  führungsbeispiel dasjenige Relais verwendet,  welches bei der Umschaltung des Leitungs  wählers zur     1)urchführun@,"    .der besonderen         Betriebsbedingungen    bei der aufzubauenden  Verbindung die     Stromstossübertragung    über  die Schaltarme des Leitungswählers ermög  licht.

   Es     könnte    hierzu aber auch ein anderes  Relais verwendet werden,     beispielsweise    das  nach der Richtungswahl die selbsttätige       Einstellung    ,des Leitungswählers auf eine  freie abgehende Verbindungsleitung einlei  tende Relais M1. ,  Bei dem     :gezeigten    Ausführungsbeispiel       isst    dem Leitungswähler in einer Verbindung  nur ein     Nummernstromstossempfänger    nach  geordnet.

   An den     Leitungswähler    können  jedoch auch Verbindungsleitungen     angc-          schl.ossen    sein, über welche zum Herstellen  von Verbindungen mehrere     hintereinander-          liegende,    dem Leitungswähler nachgeord  nete     Nummernstromstossempfänger    einzustel  len sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für steuerschalter- lose Leitungswähler in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, über welche Teilnehmer unmittelbar und auch zu Grup pen zusammengefasste und durch .den Lei- tungs < vähle@rn nachgeordnete Nummernstrom stossempfänger auswahlbare Teilnehmer er reichbar sind, .dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (67v1, sku) von nach Einstellen eines Leitungswählers (LWl)
    auf eine Ver bindungsleitung (VLl) wirksam werdenden Schaltmitteln (67v1, sku XI) ein nach Wahl eines unmittelbar an den Leitungswähler (LWl) angeschlossenen Teilnehmers (Tnl) den Prüfstromkreis (bei 25s1) verzögert schliessendes Relais (S1) unverzüglich zur Wirkung bringt und ein anderer Teil (X1) jener Schaltmittel das Relais (U1), welches bei einer Verbindung zu dem genannten Teilnehmer (Tnl)
    infolge verzögerten Anker abfalles die Prüfzeit bestimmt (18u1), so wie den ersten Ruf sichert (durch 350) derart beeinflusst, dass dieses Relais (U1) be- ,reits nach einer Zeit abfällt, die nur die Prüfung der erreichten Verbindungsleitung (VLl) ermöglicht und bei deren Sperrung, ohne Ankerabfallverzögerung arbeitend, die Weiterschaltung des Leitun-uswählers (LIVl)
    auf eine andere freie Verbindungsleitung mit einer Schrittgeschwindigkeit veranl.asst, die höher ist als diejenige, die durch Nummern stromstösse bewirkt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das bei einer Verbindung- zu einem unmittelbar an den Leitungswähler .angeschlossenen Teil nehmer den. Prüfstromkreis verzögert schlie ssende Relais (8l) nach Einstellen des Lei- tungSwählers auf eine Verbindungsleitung (VLl)
    zusammen mit einem Relais (X1) wirksam wird, .das den Ankerabfall des bei Verbindungen zu unmittelbar angeschlossenen Teilnehmern die Prüfzeit bestimmenden und den ersten Ruf sichernden Relais (U1) be einflusst. 2.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Re- 1ais (X1), welches die Ankerabfallzeit des die Prüfzeit bestimmenden und den ersten Ruf sichernden Relais (U1) beeinflusst, An sprechverzögerung hat und bei seinem An sprechen durch Aufheben des Kurzschlusses einer Wicklung (bei<I>27x1)</I> die Abfallverzö gerung desletztgenannten Relais (U1) aufhebt.
    3. Schaltung ganordnung nach Patentan spruch. und mindestens einem dem Leitungs wähler in einer Verbindung nachgeordneten Nummernstromstossempfänger, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ankerabfallzeit des die Prüfzeit bestimmenden und den ersten Ruf sichernden Relais (U1) durch dasjenige Relais (X1) beeinflusst wind, welches nach Wahl der Kennziffer für über mindestens einen dem Leitungswähler<I>(LW 1)</I> nachgeord neten Nummernstromstossempfänger (LW2) verlaufende Verbindungen die Übertragung von Stromstössen über den Leitungswähler ermöglicht.
    4. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch mit mindestens einem dem Leitungs wähler in einer Verbindung nachgeordneten Nummernstromstossempfänger, dadurch ge kennzeichnet, dass das bei Wahl:
    einer Ver bindungsleitung (VLl) den Prüfstromkreis unverzüglich schliessende Relais (S1) nach Belegen .einer freien Verbindungsleitung aus geschaltet wird und die Aussendung des erstere Rufes nach Einstellen des dem Lei tungswähler (LWl) nachgeordneten Num- mernstromstossempfängers (LW2) dadurch ermöglicht, dass es das- Wiedereinschalten,
    des bei Verbindungen zu unmittelbar an den Leitungswähler (LW-1) angeschlossenen Teil nehmern (Tnl) den ersten Ruf sichernden Relais (U1) vorbereitet. 5.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das den Prüfstromkreis schliessende Relais (S1) bei seinem Abfal?l: dasjenige Hilfsrelais<B>(GI)</B> einschaltet (bei 22s1), das nach einer Ka renzzeit, in der sich ein Verzicht des an rufenden Teilnehmers auf die Verbindung auswirken kann, anspricht und den Strom kreis des den ersten, Ruf herbeiführenden Relais (U1) schliesst.
    6. Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais (X1), welches nach Wahl einer Ver bindungsleitung (VL1) die Abfallverzöge- rung des bei einer Verbindung zu einem un mittelbar angeschlossenen Teilnehmer die Prüfzeit bestimmenden und den ersten Ruf sichernden Relais (U1) aufhebt, nach Been digung der Nummernwahl über den Lei tungswähler ausgeschaltet wird und eine solche Abfallverzögerung hat, dass noch bei angezogenemAnker (über 115x1)
    die Erregung des den ersten Ruf veranlassenden Relais (U1) durch einen Zeitkontakt (LU2) erfolgt. 7. Schaltungsanordnung nach Unteran sprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, -dass das die Abfallverzögerung des die Prüf zeit bestimmenden und den ersten Ruf sichernden Relaisi (U1) aufhebende Relais (XI) durch das nach Ablauf der Karenz zeit wirksam werdende Relais (G1) aus geschaltet wird.
CH222658D 1940-06-05 1941-06-26 Schaltungsanordnung für Leitungswähler in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen. CH222658A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE222658X 1940-06-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH222658A true CH222658A (de) 1942-07-31

Family

ID=5846484

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH222658D CH222658A (de) 1940-06-05 1941-06-26 Schaltungsanordnung für Leitungswähler in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH222658A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE551234C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Stromstossspeichern
CH222658A (de) Schaltungsanordnung für Leitungswähler in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen.
DE421519C (de) Schaltungsanordnung fuer Verkehrsbeobachtung
DE546288C (de) Schaltungsanordnung zur zwangsweisen Trennung niederwertiger Verbindungen zugunsten hochwertiger Verbindungen in Anlagen mit an einer Gesellschaftsleitung liegenden Anschlussstellen
DE948619C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE676568C (de) Schaltungsanordnung zur UEbermittlung von Meldungen
DE606844C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen
DE718136C (de) Schaltungsanordnung zur Begrenzung der Verbindungsdauer in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE433595C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit selbsttaetigem Betrieb
DE649270C (de) Schaltung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen
DE475161C (de) Schaltungsanordnung zur Begrenzung der Dauer von Stromstoessen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE594911C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE566201C (de) Schaltungsanordnung fuer eine mit mehreren Abzweigstellen versehene Verbindungsleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE636153C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern und Waehlerbetrieb
DE865468C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechzentralen
DE675763C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, bei denen bei Stoerung einer zweiadrigen Verbindungsleitung deren Sperrung vorbereitet und durch eine darauffolgende Belegung der Leitung seitens eines Waehlers vollendet wird
DE671201C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE636513C (de) Schaltungsanordnung fuer Konferenzanlagen
DE898460C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE580964C (de) Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige und halbselbsttaetige Fernsprechanlagen mit Umgehungswaehlern
DE630955C (de) Schaltungsanordnung fuer Gesellschaftsleitungen
DE393491C (de) Selbsttaetige oder halbselbsttaetige Fernsprechanlage, in welcher Schaltvorrichtungen mit verschiedenen Wirkungsweisen verwendet werden
AT91994B (de) Automatische Fernsprechanlage.
DE871467C (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung eines Fernkriteriums in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE631986C (de) Schaltungsanordnung fuer Selbstanschlussanlagen