CH222844A - Filmführung für Tonfilmgeräte. - Google Patents

Filmführung für Tonfilmgeräte.

Info

Publication number
CH222844A
CH222844A CH222844DA CH222844A CH 222844 A CH222844 A CH 222844A CH 222844D A CH222844D A CH 222844DA CH 222844 A CH222844 A CH 222844A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
film
dependent
roller
guide according
spring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Haftung Klangfil Beschraenkter
Original Assignee
Klangfilm Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klangfilm Gmbh filed Critical Klangfilm Gmbh
Publication of CH222844A publication Critical patent/CH222844A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/46Controlling, regulating, or indicating speed
    • G11B15/50Controlling, regulating, or indicating speed by mechanical linkage, e.g. clutch

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description


  Filmführung für     Tonfilmgeräte.       Die Erfindung bezieht sich 'auf eine Film  führung für     Tonfilmgeräte,    in denen ein       bandförmiger    Tonträger läuft. Es ist be  kannt,     bei    diesen Geräten zur Vergleich  mässigung des     Filmlaufeseine        Schwungmasse     zu     verwenden,    die von dem Film über eine       ungezahnte    Rolle mitgenommen wird.

   Es ist       ferner    bekannt, mit Hilfe von Spannrollen  die für die Mitnahme der     ungezahnten          Schwungmassenrolle    erforderliche Filmspan  nung zu erzeugen, indem z.     B.    auf der       Einlaufseite    zur     Schwungmassenrolle    eine  Bremse angeordnet wird und auf der Aus  laufseite eine Führungsrolle, die unter Span  nung einer Feder steht.

   Diese bekannten  Anordnungen ermöglichen zwar in einem  gewissen Umfang einen gleichförmigen Lauf  des     Tonträgersi;    es, hat sich jedoch     heraus-          gestellt,        dass    noch gewisse     Gleichlaufsehwan-          kungen        bestehen    bleiben, indem der Film  gegenüber -der     ungezahnten    Rolle selbst eine       Relativbewegung    ausführt.

       Eine    derartige         Relativbewegung    ist aber für die     Güte    der  Tonaufzeichnung von erheblichem Nachteil,  insbesondere in den Fällen, in denen die       Tonsteuerstelle    auf der glatten Rolle selbst  oder in ihrer Nähe ungeordnet ist.  



       Die    Erfindung hat     d-en    Zweck, -den Lauf  des     Tonträgers    so weit zu     vergleichmässigen,     dass praktisch keine Schwankungen mehr  auftreten.     Dies        wird    gemäss der Erfindung  dadurch erreicht,     .dass    auf der Ein- und auf  der Auslaufseite der.

       Schwungmassenrolle     eine     unter    Federspannung verschiebbare       Führungsralle    so angeordnet     isst,    dass sie das  Filmband auf der     Schwungmassenrolle     spannt und     Transportschwankungen    von ihr  fernhält.

   Zweckmässig werden Führungs  rollen in der     Weisse    angeordnet und     ausgebil-          -det,    dass ihre Bewegungswiderstände, kleiner  sind als die     Bewegungswiderstände    der       Sehwungmas,senrolle.    Je kleiner aber die     Be-          wegungswiderstände    der     Führunb    rolle sind;

    desto kleiner können auch die Bewegungs-           widerstände,    der     Schwungmassenrolle    wer  den; die     Schwungnasse    kann dementspre  chend     kleiner        ausgeführt.        sein.    Da die Be  wegungswiderstände der Führungsrollen im  wesentlichen durch die     Lagerreibung    be  stimmt sind, wird für ein     Ausführungi     spiel vorgeschlagen, die Rollen in Kugel  lagern zu lagern und gegebenenfalls auch  ebenso die Drehpunkte der Hebelarme, an  denen die Führungsrollen     angeordnet    sind.

    Auf diese Weise wird erreicht,     dass    eine       weiche    Feder benutzt werden kann; je  weicher aber die Feder ist, desto mehr ist sie       geeignet,        Transportschwankungen    von der       Schwungmassenrolle    fernzuhalten.     Dabei    kann  auch das     Trägheitsmoment    der     Schwung-          masse    und damit ihre Grösse erheblich     ver-          kleinert    werden.

   Damit wird wiederum der       Bewegungswiderstand    der     Sch\vungmassen-          rolle    kleiner, weil dieser bei     1>esebleunigter          Bewegung        im        wesentlichen        durch        das        Träg        -          heitsmoment    bestimmt ist. Durch die Ver  kleinerung der     Bewegungswiderstände    wird  das ganze System elastischer und schützt  damit wirkungsvoller     gegen    Transport       störung-en.     



  Auf der Zeichnung sind     mehrere        Aus-          führungsbeispiele    der Erfindung dargestellt.  In     Abb.    1 wird das Filmband 1 mit  Hilfe der     Transportrollen    2 und 3 über die  drehbare, ortsfeste, glatte, d. h.     ungezahnte          Schwunbmassenrolle    4     transportiert    und  nimmt sie durch Reibung mit.

   Die     beiden          Zackenrollen    2 und 3     sind    starr     miteinander          gekuppelt;    sie können auch in einer     einzigen          Zackenrolle        zusammengefasst    sein, so dass  Transportschwankungen immer durch beide  Rollen auf den Film übertragen werden.

   Auf  der     Einlaufseite    zur     Sühwungmassenrolle     liegt die Führungsrolle 5, die unter der       Spannung    der Feder 6 verschiebbar     ist.     Gleichzeitig kann sich' die Rolle 5 um     die     Achse 9     drehen.    Auf der     Auslaufseite    ist  symmetrisch zur Ralle 4     eine        entsprechende     Anordnung     vorgesehen,    nämlich die Füh  rungsrolle 10 an dem Hebelarm 11, der bei  12 drehbar gelagert ist und unter Spannung  der Feder 13 steht. Die Rolle selbst kann    sich um die Achse 14 drehen.

   Der Film 1  ist um die Rollen 5 und 10 mit einem     Um-          sehlingungswinkel        geführt,    der etwa 180   ist. Die Führung kann aber auch so getrof  fen werden, dass ein kleinerer     Umschlingungs-          winkel    zustande kommt bis zu etwa<B>90'.</B> Die  Reibungen um die     Drehachsen    8 und 9     bezw.     12 und 14 sind so gewählt, dass die Bewe  gungswiderstände der Rollen 5 und 10,  deren     Massen        vernachlässigbar    sind, kleiner  sind als der     Bewegungswiderstand    der Rolle  4,

   der bei     Geschwindigkeitsveränderungen     im wesentlichen von dem     Trägheitsmoment     dieser Rolle     abhängt.    Wenn auf das Film  band durch die Rollen 2 und 3 ein Stoss in  Richtung     des,    Pfeils 15 übertragen wird, so  bewegt sieh die     Führungsrollie    5 in die     ge-          st        richelt    gezeichnete Lage 5' und die     Rolle     10 in die     gestrichelt    gezeichnete Lage 10'.

    Bei dieser Bewegung rollt der Film auf den  beiden Rollen 5 und 10 in der Weise ab,  dass der Punkt 16 an der Rolle 5 die Lage  16' einnimmt und der Punkt<B>17</B> an der Rolle  10 die     Lage    17'; hierbei nimmt das Film  stück zwischen diesen     beiden.        Punkten    an der       Stossbewegung    nicht     teil,        a        @d ss    der     Filmlauf     auf der     Schwungmenrolle    4 keiner       Schwankung    unterworfen ist.

   Die Hebel  federn 6     und    13 sind     inögliebst    weich aus  zubilden, damit auch kleine     Transport-          schwankungen        ausgeglichen    werden. Wenn  sie dabei     für    die     3litn    ahme der Schwung  massenrolle     nur    eine ungenügende Spannung  erzeugen, so muss die Mitnahme durch     andere          ,eeibnete        Mittel        sichergestellt    werden, z. B.  durch     Andruckrollen..     



       Die        Wirkungsweise        dieses    Ausführungs  beispiels lässt sich somit aus folgendem er  kennen: Wenn auf den Film, z. B. durch die       Zackenrollen    2 und 3, ein     Stoss    ausgeübt  wird, so wird durch diesen     Stoss    der Gleich  lauf des Films an sich gestört.

   Diese     Störung     tritt aber an     ider        Schwun.gmassenrolle    des  wegen nicht in Erscheinung, weil die auf  beiden     Seiten    der     Schwungmassenrolle    liegen  den Führungsrollen eine Verlagerungsbewe  gung ausführen;

   gleichzeitig rollt aber der  Film auf den beiden     Führungsrollen    entspre-           ehend    der Grösse der Störung ab, wodurch  eine     Einwirkung    der Transportschwankung  auf das Filmstück auf der     Scb.wungmassen-          rolle    vermieden wird und kein Rutschen     des:     Films auf der     Rolle    4     eintritt.    Bei den be  kannten     Anordnungen    ist eine kompensie  rende Wirkung durch Rückwirkung der  einen Rolle .auf den Filmteil der andern Rolle  in einem gewissen Umfange möglich;

   es. ent  steht aber im     Falle    .eines Stosses oder einer  andern     Störung    im wesentlichen nur eine       Verlagerungsbewegung,    die aber infolge der       megensseitigen    Rückwirkung eine Pendel  bewegung     hervorruft    und damit eine Ver  schiebung des, Films. auf der     Schwungmassen-          rolle.     



  In     Abb.    2 wird der Film 1 durch eine       Za.ekenrolle    16, die an der Ein- und Auslauf  seite auf den Film wirkt, über die     Schwung-          massenrolle    4     transportiert.    Auf der Ein  und Auslaufseite liegen die     Führungsrollen     17 und 18, die von einem gemeinsamen  Doppelhebel 19 getragen werden, der um die  örtlich     feststehende    Achse 20 drehbar an  geordnet ist.

   Dieser Hebel steht unter dem  Einfluss einer verhältnismässig weichen Fe  der 21, die die Funktion einer     Rückführ-          feder    hat, die dien Hebelarm 19 nach einer  Störung in seine     Ursprung    tage zurückführt;  die Feder 21 ist :dabei so. angebracht, dass sie  die auf der     Ausilaufseite    der     Sehwung-          massenrollle    4 liegenden     Führungsrolle    18  gegen das Filmband zieht. Die Rolle 17 kann  sieh um die Achse 22 drehen und die Rolle  7.8 um die Achse 23.

   Die Lagerreibungen bei  <B>0,</B> 22 und 23     sind\    wiederum so. klein, dass  <B>2</B>  die Bewegungswiderstände der Rollen 17 und  18 kleiner werden als der     Bewegungswider-          stand    der     Schwungmassenrollle    4. Wenn ein  Stoss in Richtung des     Pfeils    15     auftritt,    so  verlagert sich die Rolle 17 in die gestrichelt  gezeichnete Lage 17' und     gleichzeitig    die  Rolle 18 in die Lage 18'.

   Infolge dieser Be  wegung dreht der     Film    die Rollen 17 und  18 um ihre Achsen; dabei verlagert     sich    der  Ablaufpunkt 24 an der Rolle 17 nach 24' und  der Auflaufpunkt 25 an der Rolle 18 nach       25'    ähnlich wie in     Abb.    1 in der Weise,     dass       kein     Einfluss    auf das Filmstück zwischen     den,     beiden     Punkten,    ausgeübt     wind;    damit wird  auch der     Film,    auf der     Schwungmassenrolle     nicht     rutschen.     



  Eine     etwas    ab     eänderte    Form ist in       Abb.    3     dargestellt.    Einander     entsprechende     Teile sind genau     su        wie    in     Abb.    2 bezeichnet.

    Der Unterschied in der     Filmführung    liegt  jedoch darin, dass zwischen .den Führungs  rollen 17 und 18 und der     Schwungmaesen-          rolle    4     Umilenkrodllen    26     bezw.    27 vorgesehen  sind, deren     Bewegungswiderstände    zu dem       Bewegungswiderstand    der Schwungmassen  rolle hinzuzurechnen: ist.  



  Eine     gegenüber    der     Abb.    3 abgeänderte  Ausführungsform zeigt     Abb.    4. Auch     hier     sind die     einander    entsprechenden Teile in der       gleichen    Weise bezeichnet. Der Doppelhebel  19 besitzt keine     feststehende    Drehachse 20,  wie in     Abb.    2.

   Diese Drehachse ist vielmehr  beweglich     angeordnet    und steht unter dem       Einfluss,der    Feder 28, die deswegen     angeord-          net    ist, um die     Spannung    des Films auf der       Schwungmassenrolle    4 zu erhöhen; dement  sprechend ist die Feder 28 stärker zu wählen  als die Feder 21. Auf diese     Weisse    können       besondere        Andruckmittel    an der     Sühwung-          masisenrolle    vermieden werden, die sonst an  zubringen     :sind,    wenn die Mitnahme nicht  hinreichend gesichert ist.

   Ein besonderer       Vorteil        di        esser    Anordnung liegt darin, dass sie  auch bei einseitigen Störungen wirksam ist,  indem sich beispielsweise die Rolle 17 bei  einem Zuge an     dsm        fnksseitigen    Filmende  in     die    Lage 17'     verlagert    um .die Achse 23  der     Führungsrolle    18     als,    Drehpunkt. Der  selbe     Vorteil    ist auch bei getrennten Hebel  armen vorhanden, z. B. bei der Anordnung  in     Ab:b.    1.  



  Eine     in    der Wirkung ähnliche Anord  nung ist in     Abb.    5 dargestellt, bei der .auf  der     Ein-    und Auslaufseite noch     besondere.          Filmspannrodlen    29 und 30 vorgesehen sind,  die unter dem     Einfluss    der     Federn.    31     bezw.     32     stehen.        Auch    hier werden diese Federn so       dimensioniert,        dass    sie die erforderliche Film  spannung für die Mitnahme     der    glatten     Rolle,

       4     sicherstellen.              Demgegenüber    abgewandelte Ausfüh  rungsformen zeigen     Abb.    6 und 7, in der  dieselben     Bezugszeiehen    gewählt sind;, wie  bei den     übereinstimmenden    Teilen in den vor  hergOhenden     Abl)ildungen.    An Stelle     des          Doppelhebels    19 können auch zwei Hebel  treten mit dem gleichen Drehpunkt; es ist  dann an jedem Hebel eine Feder anzuord  nen entsprechend der Feder 21, oder es sind  beide Hebel durch eine Feder zu kuppeln,  wie das     Abb.    8 zeigt.

      Für die Verlagerung der     Hebeldrehachse     20 kann so     vorgegangen    werden,     dassdiese     Achse     selbst    wieder an einem Hebedarm  drehbar gelagert ist, auf den eine Feder zur  Erzeugung der     erforderlichen    Filmspannung  wirkt. Eine derartige Anordnung ist in       Abb.    9 dargestellt in Anlehnung an das  Ausführungsbeispiel gemäss     Abb.    4. Die  Achse 20 sitzt auf dem     Hebelarm    33, auf den  die     Feder    28 wirkt.

   Dieser Hebelarm ist  koaxial zur     Dreha:chee    der einen     Führungs-          rollle    18 drehbar angeordnet und zu diesem  Zweck mit einer Wand 34 ,des Gehäuses  drehbar verbunden. Auf der Achse 20 ist  zur Verringerung der Reibung ein Kugel  lager vorgesehen. Die Drehbewegung des  Hebels 19 und die Bewegung der weichen  Feder 21 ist durch einen Dämpfer gedämpft;  der aus einer Platte 35 besteht, die einen  Filzring 36     gegen    den Hebelarm 19 drückt.  Der Dämpfer wirkt so leicht, dass der Be  wegungswiderstand der Führungsrollen prak  tisch nicht erhöht wird. Das gleiche Prinzip  kann auch bei einer Anordnung nach     Abb.    8  angewendet werden.

      In den bisher beschriebenen Ausführungs  formen     liegen    die Drehachsen     der    Führungs  rollen ausserhalb der Drehachse der Schwung  massenrolle, wenn auch     vorteilha.fterweise    so,       class    die Führungsrollen zur     Schwungmassen-          rolle    symmetrisch liegen.

   Die Drehachsen der       Führunl,grollen    können aber auch koaxial: zur       Drehachs@c    der     Sehwungmassenrolle    liegen,  wie dies     Abb.    10     zeigt.    Die Führungsrollen  37 und 38 sind an Hebelarmen 39 und 40 ge  lagert, die um die Achse der Tonrolle 4 ge-         trennt        .drehbar    angeordnet sind. Die erfor  derliche Spannung wird durch eine gemein  same Feder 41 erzeugt. Es können     natürlich     hierfür auch     getrennte    Federn     vorgesehen     werden.

   In Anlehnung an die Ausführungs  form .gemäss     Abb.    5 kann die     Abb.    10 auch       abgewandelt    werden, wie das     Abb.    11 zeigt.  Die     Führungsrollen    37 und 38 sind an einem  Doppel-     bezw.    Winkelhebel 42 befestigt, der       unter    Spannung der Feder 43     steht    und       dessen    Drehachse koaxial zur Drehachse der  Ralle 4 liegt. Die Feder 43 ist auch verhält  nismässig weich.

   Die für die Mitnahme der       Sehwungmassenrodse    4 erforderliche Span  nung wird durch die     Spannrolle    29 und 30  e -t<B>. s</B> 49       rzeug    Statt des Winkelhebel<B>2</B> kann       unter    Umständen auch ein gerader Hebel vor  gesehen sein. Die Hebel 39, 40     bezw.    42 in       Abb.    10 und 11 können auch ähnlich wie in       Abb.    9     unter    dem Einfluss einer zweiten Fe  der verschiebbar angeordnet sein.

   Eine solche  Anordnung zeigt     Abb.    12, in der der Hebel  42 eine Kulisse 44 besitzt, in der sich die  Achse .der     Schwungmassenrolle    4      befindet;     hierbei     steht    der     Rebell    so     unter    dem Einfluss  der Feder 28, dass die für     die    Mitnahme der       Schwungmaseenrolle        erforderliche    Spannung  erzeugt wird.

   Die Bewegung der Feder 43       bezw.    die     Drehbewegung,        welche    der Hebel  42     ausführt,    ist     durch    einen Luftkolben  dämpfer 45 leicht gedämpft. Ein solcher       Dämpfer        kann    auch an dem     Hebelarm    19       vergesehen    sein. Es ist jedoch darauf zu       achten,    dass er, insbesondere bei kleinen Be  wegungen, den     Bewegungswiderstand    des       Hebels    42 und damit die Bewegungswider  stände der     Halden:    37 und 38 praktisch nicht  vergrössert.

   Der Dämpfer muss also ganz  sanft arbeiten. Die Beeinflussung bei kleinen  Bewegungen kann     beispielsweise    dadurch       ausgesehaltet    werden, dass der Dämpfer mit  einem     ,gewissen        toten    Gang arbeitet.  



  In .den Fällen, in denen die Spannung des  Films zur Mitnahme der Schwungmassen  rolle nicht     ausreicht,    können besondere     An-          .druckro41äen    an der     Sehwungmassenrolle          vorgesehen    sein, so z. B. bei     Ausführungen     gemäss     Abb.    1, 2     und    3.      Um die     Bewegungswiders    fände, der Füh  rungsrolle mit ihrem Hebel möglichst klein  zu halten, werden alle zugehörigen     Achsen     zweckmässig mit einem Kugellager versehen.

    Die weichen     AusgleichsIadern    21     bezw.    41  und 43 werden zweckmässig auf das Träg  heitsmo-ment der     Schwungma.ssenrofle    4     ab-          gestimmt.    Ein besonderer Vorteil der ver  schiedenen     Anordnungen        liegt    darin, dass die  Schwungmasse     bezw.    ihr     Trägheitsmoment     verkleinert werden     kann,    ohne dass die       Wirkung    ungenügend wird.  



  Die dargestellten Filmführungen sind in  allen     Tonfilmgeräten    zur Aufnahme, Wie  dergabe     und        Vervielfältigung    von Tönen  brauchbar, insbesondere bei     kontinuierlich     laufenden Filmen. Unter Tonfilme im Sinne  der vorliegenden Erfindung werden band  förmige Aufzeichnungsträger verstanden, wo  bei das     Material        dieses    Trägers und die Art  der Aufzeichnung unwesentlich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filmführung für Tonfilmgeräte mit einer vom Filmband mitgenommenen ungezahnten Schwungsmassenrolle, dadurch gekennzeich net, dass auf derEin- und auf derAuslaufseite .der Schwungmassenrolle (4) :eine unter Feder spannung verschiebbare Führungsrolle (5, 10, 17, 18) so angeordnet ist, dass sie das Filmband auf :der @Schwungmaso;enrodle spannt und Transportschwankungen von ihr fern hält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Filmführung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bewegungs widerstand der Führungsrollen kleiner ist als der Bewegungswiderstand der Schwung- massenrolLe (4). 2. Filmführung nach Unteranspruch 1, :dadurch dass die Führungs rollen an getrennten Hebeln angeordnet sind.
    3. Filmfülhrung nach Unteranspruch I., dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs rollen an einem gemeinsamen Doppelhebel angeordnet sind, auf den, eine derart weiche Feder (21, 43) wirkt, dass auch kleine Transportschwankungen ausgeglichen werden. 4. Filmführung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder so :auf den Hebel wirkt, dass die auf der Aus laufseite oder SGhwungmassenrolle liegende Führungsrollo gegen das Filmband gezogen wird. 5.
    Filmführung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs rollen auf Kugellagern gelagert sind. 6. Filmführung nach Unteranspruch 1, :dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebel, an dem die Führungsrollen gelagert sind, dreh bar in einem Kugellager gelagert ist. 7. Filmführung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass :die Drehachse des Doppelhebels unter dem Einfluss einer zweiten Feder (28) verschiebbar gelagert ist.
    B. Filmführung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass: die zweite .Feder (28) so stark wirkt, dass sie die für die Mitnahme der Schwungmassenrolle er forderliche Filmspannung erzeugt. 9. Filmführung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeiohnet, dass die Drehachse des Doppelhebels auf einem Hebel (33) an geordnet ist, dessen Drehachse koaxial zur Drehachse der einen Führungsrolle angeord- .net ist. 10.
    Filmführung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf den gemein samen Doppelhebel eine weitere Feder (28) wirkt, welche die für die Mitnahme der ,Schwungmass,senrolle erforderliche Spannung erzeugt. 11. Filmführung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die den Film über die Schwungmas:senrolle spannende Feder (28) stärker wirkt als .die als Filter wirkende weiche Feder (21, 41, 43). 12.
    Filmführung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppelhebel als Winkelhebel ausgebildet ist. 13. Filmführung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ,der Doppelhebel in einer Kulisse (44) unter dem Einfluss einer stärkeren Feder (28) verschiebbar an geordnet isst und die weiche Feder (43) zum Drehen ödes Doppelhebels dient. 14.
    Filmführung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt des Doppelhebels ausserhalb der Drehachse der Schwungmassenrolle (4) liegt. 15. Filmführung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt des Doppelhebels koaxial zur Drehachse der Schwungmassenrolle (4) liegt. 16.
    Filmführung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Dop- pelhebel ein die Bewegung der weichen Feder (21, 41, 43) dämpfender Dämpfer vorgesehen ist, der so leicht wirkt, dass der Bewegungs widerstand der Führungsrollen praktisch nicht emhöht wird.
CH222844D 1940-11-06 1941-10-28 Filmführung für Tonfilmgeräte. CH222844A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE222844X 1940-11-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH222844A true CH222844A (de) 1942-08-15

Family

ID=5847455

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH222844D CH222844A (de) 1940-11-06 1941-10-28 Filmführung für Tonfilmgeräte.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH222844A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2053525A1 (de) Vorschubeinrichtung für Wandlerköpfe
CH222844A (de) Filmführung für Tonfilmgeräte.
DE3446259A1 (de) Wickelvorrichtung fuer eine konische kreuzspule
DE943565C (de) Geraet zur Laufbildwiedergabe
DE3613580C2 (de)
DE947233C (de) Lagerung fuer einen umlaufenden, vom ablaufenden Faden nachgeschleppten Fadenfuehrer, insbesondere an Doppeldraht-Zwirnspindeln
DE963021C (de) Tonfilmgeraet mit vom Film gezogener Schwungmassenrolle
DE943443C (de) Filmgeraet mit vom Film gezogener Schwungmassenrolle
DE2049817A1 (en) Stretching cylinder - for tensile rubber material with an air cushion between cylinder and material
AT166209B (de) Vorrichtung an kinematographischen Apparaten zur selbsttätigen Wiederherstellung der Länge der zwischen dem Objektiv und der Vorschubrolle eingeschalteten Filmschleife
DE887877C (de) Vorschubeinrichtung fuer Schallfilme mit einer vom Film gleichmaessig angetriebenen Schallrolle
DE730462C (de) Breitfaerbemaschine mit Geweberuecklauf
AT150388B (de) Vorrichtung zur Erzielung eines gleichförmigen Laufes bandförmiger Aufzeichnungsträger.
DE691788C (de) Vorrichtung zum gleichfoermigen Antrieb von Baendern o. dgl., insbesondere von Tonfilmen
DE1910087A1 (de) Vorrichtung zum Erfassen des Endes eines aufgerollten Bandes
DE537661C (de) Einrichtung zum absatzweisen Schalten von Filmen
DE943812C (de) Bewegungseinrichtung fuer Lamellenstores
DE525124C (de) Geraet zum Erzeugen, Darstellen und Analysieren von Bewegungen
DE2922362C2 (de) Vorrichtung zum Ausbreiten und Führen einer durchlaufenden Bahn
AT275182B (de) Antriebsvorrichtung für Magnettongeräte mit umspulbarem Tonträger
DE2032955A1 (de) Automatische Spannvorrichtung fur Riemen Seil oder Kettenantriebe
DE350192C (de) Vorfuehrungskinematograph mit endlosem Bildband und zwanglaeufigem Antrieb der Bildbandfuehrungsrollen
DE663814C (de) Filmfortschalteinrichtung an Kinogeraeten
DE894383C (de) Einrichtung zur Herstellung biegsamer, endloser Rohre
DE684984C (de) Vorrichtung zum Ausgleich der Filmschrumpfung bei Tonfilmgeraeten mit gezahnter und ungezahnter Antriebswelle