CH222845A - Vorrichtung zur stereophonischen Schallübertragung. - Google Patents

Vorrichtung zur stereophonischen Schallübertragung.

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CH222845A
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04SSTEREOPHONIC SYSTEMS 
    • H04S3/00Systems employing more than two channels, e.g. quadraphonic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Stereophonic System (AREA)

Description


      -Vorrichtung    zur stereophonischen Schallübertragung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Vorrichtung zur stereophonischen Schall  übertragung mittels mehrerer     getrennter     Kanäle. Solche mit mehreren räumlich ge  trennten Mikrophonen und für jedes Mikro  phon mit einem Verstärker und einem Wie  dergabelautsprecher versehene Vorrichtungen  sind bekannt.  



  Es ist bereits bekannt, statt räumlich  getrennter Mikrophone diese an einem Ge  genstand anzubringen, der akustisch die Auf  gabe des     Menschenkopfes    erfüllt und dessen  Mikrophone an die     Stelle    der Ohren treten.  Es hat sich aber erwiesen, dass ein solcher  Gegenstand, dessen Grösse jener eines norma  len     14lenschenkopfes    entspricht, eine so grosse  Schirmwirkung für das von der Schallquelle  abgewendete Mikrophon hat, dass an der       Wiedergabeseite    eine sehr starke Stereowir  kung wahrnehmbar ist, d. h.

       da.ss        bereits    bei  einer geringen seitlichen Verstellung der     ur-          s.prünglichen    Schallquelle an der Wieder  gabeseite ein scharfer     Übergang    der Rich-         tung    stattfindet, aus der der Schall zu  stammen scheint.  



  Um diese allzu starke Stereowirkung der       Schallaufna-hmevorrichtung    auszugleichen, ist  bereits     vorgeschlagen    worden, die Abmessun  gen     des    Gegenstandes, an dem die Mikro  phone befestigt sind, derart zu verringern,  dass dieser Gegenstand für Schwingungen  unterhalb 600 Hertz kein     akustisches        Ifinder-          nis    mehr bildet, also die Aufnahmevorrich  tung     fürSchallschwingungen    unterhalb dieser  Frequenz keine     Stereowirkung    mehr hat.

   Aus  baulichen Gründen ist es aber häufig er  wünscht, diesen Gegenstand grösser als diese       ,gestellte    Grenze zu     bemessen.     



  Die vorliegende Erfindung schafft eine  Lösung, falls die     Mikraphone    an einem Ge  genstand angebracht werden müssen, der in  folge seiner     Bemessung    eine zu grosse Stereo  wirkung aufweist.  



  Nach der Erfindung wird der hohe und  der niedrige     Frequenzbereich    durch     geson          derte        Wiedergabevorrichtungen    wiedergege-           ben,    und es wird die Trennung zwischen dem  hohen und dem niedrigen     Frequenzbereich     derart gewählt, dass die zu grosse     Stereo-          %1#irkung    der Aufnahmevorrichtung durch     (las     Fehlen -der Stereowirkung der     Scliallschwin-          gun-gen        des    niedrigen     Frequenzbereiches,    die,

    nur von einer einzigen Wiedergabevorrich  tung wiedergegeben werden, ausgeglichen  wird. Hierbei wird aber zur Erzielung der  erwünschten Wirkung die Anforderung ge  stellt, dass sich die     Wiedergabevorrichtung     für den niedrigen     Frequenzbereich    zwischen  den für den hohen Frequenzbereich bestimm  ten befindet.     I-nter    Wiedergabevorrichtung  soll auch eine     Lautsprechergruppe,    die aus  mehreren nahe     beisammenliegenden    Laut  sprechern     besteht,    verstanden sein.  



  Die von den     Wieder,galxvorrichtungen     für den hohen Frequenzbereich     ausgestrahl-          ten    Schallwellen haben eine Stereowirkung.  Infolge der Schirmwirkung der Aufnahme  vorrichtung ist diese Wirkung     aber    so stark,       da.ss    eine plötzliche     Änderung    der schein  baren Richtung des Schalles von der Mittel  stellung nach einer der Wiedergabevorrich  tungen eintritt.

   Wenn -die einzige Wieder  gabevorrichtung für den niedrigen Frequenz  bereich nur Frequenzen bis etwa 300 Hertz       wiedergeben    würde, die bekanntlich keine       Richtwirkung    haben, so hätte     dies    keinen  Einfluss auf die     gesamte    Stereowirkung.

    Wenn der von dieser     Wiedergabevorrichtung     wiedergegebene Frequenzbereich bis zu Fre  quenzen mit einer     Richtwirkung    ausgedehnt  wird, also     oberhalb    300 Hertz, so ist die ge  samte Stereowirkung des     wiedergegebenen          Schalles    sowohl vom     Schall    im     niedrigen     Frequenzbereich, als auch von dem im  hohen     Frequenzbereich    abhängig, weil das       Menschenohr    Schall gleichen     Charakters     (Sprache oder Musik) aus verschiedenen  Richtungen zu einer einzigen scheinbaren  Richtung     kombiniert.     



  Vorzugsweise wird die Grenze     bei    etwa  1200 Hertz gelegt. Die Frequenzen von 300  bis 1100 Hertz     kompensieren    dann die über  mässig starke     Stereowirkung    der Aufnahme  vorrichtung.    Es ist an sich     bekannt,    die Schallwieder  gabe, namentlich in grossen Räumen, mit für  den hohen und den niedrigen Frequenz  bereich     gesonderten    Wiedergabevorrichtun  gen erfolgen zu lassen.

   Es ist     bereits    bekannt,  derartige     Wiedergal>evorriehtungen    auch zur  stereophonischen     Schallwiedergabe    zu ver  wenden, wobei dann für den hohen Fre  quenzbereich mehrere gesonderte     Wieder-          ;;albevorriohtungen,    für den     niedrigen    Fre  quenzbereich nur eine einzige     'N#@"iedergabe-          vorrichtung    vorhanden zu sein braucht.  



  Die Erfindung wird nachstehend an  Hand eines in der     beiliegenden        Zeichnung     schematisch     dargestellten    Ausführungsbei  spiels näher     erläutert.     



  In der Figur ist ein akustisches Hinder  nis, z.     ss.    ein Pult oder eine Säule des Saals,  an der zwei     Mikrophone    13 und 14 zu  beiden Seiten befestigt     sind,    mit 12     Nr-          zeichnet.    Diese Mikrophone sind über     ge-          trennto    Leitungen mit den     Verstii.rkern    1:5  und<B>16</B> verbunden.

   Die Ausgänge dieser Ver  stärker sind mit den     Wiedergabevorrichtun-          (,en    19     bezw.    20 über Filter 17     bezw.    18  verbunden, die     ausschliesslich    den hohen  Frequenzbereich durchlassen. Die untere  Grenze dieser Filter liegt zwischen 1000 und  1200 Hertz. Von diesen Verstärkern wird  ausserdem die     )Viedergabevorrichtung    23 für  den niedrigen Frequenzbereich gespeist; die  Frequenzen     oberhalb    einer Grenze von 1000  bis 1200 Hertz werden     mittels    Filter 21 und  22 entfernt gehalten.  



  Im dargestellten     Ausführungsbeispiel    be  steht die Wiedergabevorrichtung für niedrige  Frequenzen aus einem einzigen auf einem       Randsehirm    24 angeordneten Lautsprecher 223.  Insbesondere in grossen Anlagen kann die  Wiedergabevorrichtung für den niedrigen  Frequenzbereich aus     mehreren        Lautsl)reehern,     die zusammen auf einem Randschirm an  geordnet sind, bestehen.

   In     diesem    Falle  können diese Lautsprecher     entweder    sämtlich       parallel    geschaltet sein und     über    die beiden  Filter 21 und 22 gespeist werden, oder es  ist ein jedes Filter mit einem Teil der Ge  samtzahl Lautsprecher für die niedrigen Fre-           cüienzen    verbunden.

   Auch die     Wiedergabe-          vorrichtungen    19 und 20 für .den hohen       Fr@ecIneiizbereich    können gegebenenfalls je       au.,    mehreren nebeneinander angeordneten,  parallel     geschalteten    Lautsprechern statt je  eine., einzigen Lautsprechers     bestehen.     



  Der     Gegenstand    12 ist aus baulichen oder       Dekorationsgründen        derart    bemessen, dass die       Mindestabmessung    wenigstens der Breite       ein^@y        Menschenkopfes,    also wenigstens 15 cm  entspricht. Demnach ist die Schirmwirkung  für von der     Schalllquelle    11 stammende  Schallwellen derart., dass das Mikrophon 13  für Schwingungen, denen eine     Richtwirkung     beizumessen ist, d. h. oberhalb 300 Hertz,       praktisch    keine Schallintensität empfängt.  



  Die Verstellung der     .symmetrisch    in     be-          zug    auf die beiden     Mikrophone    13 und 14  liegenden     Schallquelle    10 nach der Stelle 11  ,wird also zur Folge haben, dass der Schall  anstatt von den beiden Lautsprechern 19 und  20 mit     gewünschter    ungleicher Intensität,  praktisch ausschliesslich vom Lautsprecher 20  zu stammen     s-cheint.    Eine weitere Verstellung  ;der     Sehal'lquelle    in seitlicher Richtung hat  also keine weitere Änderung im     Intensitäts-          verhältnis,des    von den Lautsprechern 19 und  20 wiedergegebenen Schalles zur Folge.

   Der  Hörer wird also keine weitere Verstellung       i        wahrnehmen.     



  Wenn der     Lautsprecher    23 den niedrigen       Frequenzbereich    mit der allgemein üblichen       obern        Frequenzgrenze    von 300 bis 500 Hertz  wiedergibt, so wird die Richtung, aus der der  s Schall an der Wiedergabeseite scheinbar  stammt, praktisch nicht ändern, da diesen  niedrigen Frequenzen keine     Richtwirkung     innewohnt. An diesen niedrigen     Frequenzen     vermag der Hörer die Richtung der Schall  quelle nicht festzustellen. Durch Aus  dehnung des Frequenzbereiches nach höheren  Frequenzen werden von dem Lautsprecher  23 ausserdem jedoch     SehalLwellen    mit einer       Richtwirkung    ausgesandt.

   Der Hörer nimmt       dann    den Schall aus drei verschiedenen       Richtungen    wahr,     das    heisst von den Laut  sprechern 19, 23 und 20. Das Menschenohr       kombiniert    dies zu einer einzigen scheinbaren    Richtung der Schallquelle. Weil der Laut  sprecher 23     zwischen    den beiden andern an  g,ordnet ist, liegt die scheinbare Richtung  des     Schalles    dichter an dem Lautsprecher 23,  als wenn dieser keine     Schallwellen    mit     Richt-          wirkung    ausstrahlt.

   Die scheinbare seitliche       Verstellung    ist also verringert; grössere seit  liche Verstellungen der Schallquelle sind  noch wahrnehmbar. Diese Erscheinung ist  um so     stärker,    je nachdem der     Lautsprecher     23 einen grösseren Teil der Frequenzen     aber-          halb    300 Hertz     wiedergibt,    mit andern  Worten, je nachdem die     Trennung    zwischen  dem hohen und niedrigen Frequenzbereich  nach höheren Frequenzen verschoben wird.  Praktisch hat es sieh gezeigt, dass eine Tren  nung im     Bereiche    zwischen 1000 und 1200  Hertz     befriedigende    Ergebnisse liefert.  



  Die meist regelmässige Verteilung des       Schalles    und also auch die beste Annäherung  der wirklichen Stelle der     Schallquelle    bei der  Wiedergabe wird erhalten, wenn der Laut  sprecher 23 mit dem Randschirm 24 symme  trisch     zwischen    den Lautsprechern 19 und 20  angeordnet ist. In Sälen bildet dies auch  baulich die einfachste Lösung, weil die Laut  sprecher 19 und 20 dann an den Seiten und  der     Randschirm    24     halbwegs    einer     Seite    des  Saales angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur stereophonischen Schal:l- übertrabgung mittels mehrerer getrennter Ka näle, bei der die Schallempfänger durch ein akustisches Hindernis für Schwingungen auch unterhalb 600 Hertz getrennt sind, Ja.
    durch gekennzeichnet, da.ss zur Wiedergabe des hohen Frequenzbereiches mehrere ge trennte Wiedergabevorrichtungen vorhanden sind, dass für die Wiedergabe des niedrigen Frequenzbereiches eine einzige Wiedergabe vorrichtung vorhanden ist, die zwischen den Wiedergabevorrichtungen für den hohen Frequenzbereich angeordnet ist, und dass die Trennung zwischen dem hohen und niedrigen Frequenzbereich derart gewählt ist, dass die zu grosse Stereowirkung der Aufnahmevor richtung durch das Fehlen :
    der Stereowirkung der Wiedergabevorrichtung des niedrigen Frequenzbereiches ausgeglichen wird. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Trennung zwi schen dem hohen und dem niedrigen Fre- quenzbereich bei 1100 Hertz gelegt ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, -dass die Wiedergabe vorrichtung für den niedrigen Frequenz bereich symmetrisch in bezug auf die Wie dergabevorrichtungen für den höheren Fre quenzbereich angeordnet ist. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, in der elektrische Filter vorhanden sind, welche die höheren Frequenzen nach den Wieder- gabevorrichtungen für den hohen Frequenz bereich und die niedrigen Frequenzen nach der Wiedergabevorrichtung für den nied rigen Bereich durchlassen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Trennfrequenz dieser Filter zwischen 1000 und 1200 Hertz liegt.
CH222845D 1940-11-27 1941-11-25 Vorrichtung zur stereophonischen Schallübertragung. CH222845A (de)

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