CH222853A - Schutzvorrichtung an Bandsägen. - Google Patents

Schutzvorrichtung an Bandsägen.

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CH222853A
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CH
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wood
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Inventor
Cie X Suter
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Suter & Cie X
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B25/00Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description


  Schutzvorrichtung an Bandsägen.    Wenn Rundholz, sogenannte "Rugel",  welche als Abfall zur Verarbeitung als Gas  holz dienen, mittels einer Bandsäge zer  schnitten werden,     besteht    die Gefahr des  Drehens des Holzstückes, wobei öfters Un  fälle     (Zerquetschen    von Fingerspitzen) vor  kommen:. Das Gefahrenmoment nimmt zu, je  kürzer das noch zu zerschneidende Holzstück  wird. Da. solche Stücke für die Verwendung       als    Gasholz in Längen von 5-7 cm zer  schnitten werden, ist besonders beim letzten  Schnitt die Gefahr derart gross, dass sogar  geübte Arbeiter sich weigern, solches Holz  bis zum letzten Rest zu zerschneiden.  



  Die vorliegende Erfindung hilft diesen  Übelständen ab und bezweckt, dem Arbei  ter volle Sicherheit gegen die vorbeschriebe  nen Unfälle zu gewähren. Die erfindungs  gemässe Schutzvorrichtung an Bandsägen  weist einen auf der einen Seite des Säge  blattes angeordneten     Rolltisch    mit daran an  gebrachten Anschlägen für das zu zersägende  Holzstück auf, wobei diese Anschläge derart  ausgebildet sind, dass sie ein Drehen des    Holzstückes unter dem Einfluss des Säge  blattes verhindern.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar in  Fig. 1 in einer Ansicht von der Bedie  nungsseite aus gesehen, in  Fig. 2 eino solche gemäss Fig. 1 von links,  also von der     Sägeblattseite    aus gesehen, wo  bei die Anfangsstellung des Rolltisches, d. h.  die Stellung vor dem Schnittbeginn, in vollen  Linien und die Endstellung, d. h. die Stel  lung nach dem     Schnitt,    gestrichelt angedeu  tet ist.  



       Fig.    3 ist eine Draufsicht.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist je ein Teil ge  schnitten gezeichnet. Der vom Sägeblatt 1  durchfahrene Sägetisch besteht aus einer       Platte    2 mit einem Rahmen 3. Auf der       Platte    2 sind Geleise 4 für den auf Rollen 5  gleitenden Rolltisch 6 aufgesetzt. Es wäre  selbstverständlich nicht notwendig, die Tisch  platte 2 unter dem Rolltisch durchzuführen.  Als Abstützungen für die Rahmen und die      Geleise     \würden    auch entsprechend angeord  nete Traversen genügen. Der Rolltisch 6 ist  so bemessen, dass er in der Ruhelage auf der  Bedienungsseite am Rahmen 3 anliegt,  während in dieser Lage die gegenüberlie  gende hintere Kante hinter dem Rücken des  Sägeblattes 1 liegt.

   Unter dem     Rolltisch    ist  an demselben mittels eines über eine Rollee 7  geführten Seils 8 ein Gewicht 9 befestigt,  welches den Rolltisch in Ruhelage gegen den  vordern Teil des Rahmens 3 stösst, wie es in  Fig. 2 und 3 dargestellt ist.  



  Auf dem     Rolltisch    sind in der Nähe der       hintern    Kante zwei Anschläge 10 montiert.  Jeder     derselben    besteht     ans    einem mit der  flachen Seite in der Richtung der Tisch  bewegung hochgestellten Flacheisen, welches  auf der Vorderseite eine nach oben gerichtete  Zähnung 11 aufweist. Diese Zähnung dient  dazu, um in das zu zersägende Holzstück ein  zugreifen, wenn dasselbe gegen die Anschläge  gehalten wird. Durch dieses Eingreifen der  Zähne ins Holz entgegen der vom Sägeblatt  erzeugten Drehrichtung wird verhindert,  dass das Holzstück beim Sägen sich unter  dem Einfluss des     Sägeblattes    drehen kann.

    Über der Platte des     Rolltisches    ist     dieses     Flacheisen nach hinten, d. h. in Vorschub  richtung des Rolltisches, abgekröpft und in  der Abkröpfung durch ein winkelförmig ab  gebogenes Bandeisen 12 versteift. In der       Ruhestellung    des     Rolltisches    liegen die  Zähnungen 11 der Anschläge 10 etwa 5 bis  10 mm vor den Zahnspitzen des Sägeblattes  und die Abkröpfungen der Anschläge reichen       über    den Rücken des Sägeblattes hinaus.  Dies ist insbesondere beim Anschlag, welcher  neben dem     Sägeblatt    angeordnet ist, wichtig.

    Da nicht nur Rundholz, sondern auch     Spähen     zersägt werden, welche sehr oft Splitter und  Späne aufweisen, kommt es vor, dass sich  letztere zwischen Anschlag und Sägeblatt  verfangen. Durch eine Schiefstellung solcher  Splitter gelangen dieselben     bei    der Rück  führung des     Rolltisches    in die Ruhelage  hinter den Sägeblattrücken und werden durch  den Anschlag gegen denselben gedrückt, wo  durch ,das Sägeblatt nach vorn     gestossen    wer-    den kann. Durch die nach hinten reichende  Abkröpfung bleiben aber solche Splitter       hinter    dem Sägeblatt liegen, so dass eine Ver  klemmung nicht stattfinden kann.  



  Die Distanz zwischen den beiden An  schlägen ist so gross; dass der Arbeiter mit       mindestens    einer Hand das Holzstück zwi  schen denselben erfassen kann. Wird nun das  Holzstück so kurz, dass es nicht mehr an  beiden Anschlägen abgestützt werden kann,  so dient zum Halten     de=sselben    neben dem  dem Sägeblatt     nächstliegenclen    Anschlag eine  Vorrichtung,     bestehend    aus einem unmittel  bar neben diesem Anschlag stehenden, an  der     Rolltischplatte        befestigten        Support    13       aus    einem     hochgestellten    Bandeisen,

   welches  mit Langlöchern 14     versehen        ist.    Je nach  dem Querschnitt des zu zersägenden Holz  stückes wird in das eine oder das andere  dieser Langlöcher     mittels    eines Hakens 1 5       e#in        Hebel    16 eingehängt, dessen Unterseite,  da wo sie auf das Holzstück aufzuliegen  kommt, mit Zähnen 17 bewehrt ist. Am  freien Ende ist der Hebel 16 mit einem  Griff 18 versehen.  



       Sobald        das    Holzstück 19 zu kurz gewor  den ist, um es noch     gefahrlos    und mit Sicher  heit mit den Händen     halten    zu können, wird       der    Hebel 16 mit dem Haken 15 in eines der       Langlöcher        eingehängt,    am Handgriff     her-          untergepresst    und damit, das Holzstück gegen  die     Rolltischplatte    geklemmt, wobei es gleich  zeitig auch am Anschlag anliegt.

   Ist das  Holzstück so kurz, dass es nicht mehr an  beide Anschläge     angestützt;    immerhin aber  noch von Hand gut     geha=lten    werden kann, so  dient. zur     Abstütztung    noch eine zwischen  den beiden Anschlägen angeordnete Traverse  20, welche gleichzeitig mit dem Holzstück  mit der Hand gefasst werden kann.  



  Auf der dem     Rolltisch    entgegengesetzten       Seite    des Sägeblattes ist eine Führungs  schiene 21 über die ganze Länge des Säge  tisches in der Schnittrichtung angeordnet,  derart, dass deren Oberkante die Platte des  Rolltisches um 1-2 mm überragt. Beim  Sägen ;gleitet das Holz auf dieser     Führungs-          schiene    und diese dient damit zur Entlastung      des     Rolltisches.    Die Schiene 21 ist an der  Tischplatte 2 dadurch befestigt, dass an .den  beiden Enden der Schiene Schraubenbolzen  ?2 angeschweisst sind, welche durch Muttern  23 unter- und oberhalb der Tischplatte 2 an  dieser festgeklemmt sind.

   Diese     Muttern    er  lauben auch eine     Höhenverstellung    der  Schiene.  



  Um ein seitliches Ausweichen des Säge  blattes 1 zu verhindern, was vorkommen kann,  wenn sich Äste im Holz befinden, sind beid  seitig des Blattes Holzfutter vorgesehen. Das  eine Futter, 24, erstreckt sich über die ganze  Länge der dem     Sägeblatt    gegenüberliegenden  Seite des Rolltisches und ist an diesem be  festigt, während -das andere, 25, an der Füh  rungsschiene befestigte nur so lange ist, um  dem Sägeblatt eine gute Führung zu sichern.  



  Die feststehende Tischplatte 2 ist tiefer  als die     Platte    des     Rolltisches,    damit das ab  gesägte Holzstück kippen und damit sofort  aus dem     Bereich    des Sägeblattes fortkommen  kann.  



  Vorteilhafterweise wird man dieser fest  stehenden Tischplatte von der Bedienungs  seite aus gesehen eine Neigung nach abwärts  nach der entgegengesetzten Seite geben, da  mit die beim Sägen von Rundholz     entstehen-          den    Walzen dorthin abrollen können, oder  wenigstens aus dem     Arbeitsbereich    heraus  kommen.  



  Statt die Anschläge an der hintern     Roll-          tischseite,    d. h. so anzuordnen, dass das zu  verarbeitende Holzstück vor dieselben zu  liegen kommt, könnten sie auch an der Vor  derkante des     Rolltisches    angeordnet sein,  wobei dann die Zähne der Anschläge nach  abwärts gerichtet sein müssen, um ein Ver  drehen des     Holzstückes    beim Sägen zu ver  hindern.  



  Der Rolltisch kann auch auf der linken  Seite (von der Bedienungsseite aus gesehen)  des Sägeblattes angeordnet sein. Es ist ferner  möglich, die Tischkonstruktion so zu gestal  ten, dass nach Wahl der Rolltisch von der  einen Sägeblattseite auf die andere umstell  bar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schutzvorrichtung an Bandsägen, ge kennzeichnet durch einen auf der einen Seite des Sägeblattes angeordneten Rolltisch mit daran angebrachten Anschlägen für das zu zersägende Holzstück, wobei diese Anschläge derart ausgebildet sind, dass sie ein Drehen des Holzstückes unter dem Einfluss des Säge- blattes verhindern. UNTERANSPRÜCHE: 1.Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ganten der Anschläge, an welche das Holzstück zu liegen kommt, gezähnt sind, derart, dass die Zähne entgegen der vom Sägeblatt erzeugten Drehrichtung in das Holzstück eingreifen. 2.
    Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge über der Platte des Rolltisches in Vorschub richtung desselben abgekröpft sind und diese Abkröpfungen mindestens bis auf die Höhe des Sägeblattrückens reichen. <B>3.</B> Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge durch eine Traverse miteinander verbunden sind. 4.
    Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Halten von Holzstücken, welche so kurz geworden sind, dass sie nicht mehr von Hand gehalten wer den können, neben dem dem Sägeblatt be nachbarten Anschlag eine Vorrichtung vor handen ist, welche erlaubt, das Holzstück an diesen Anschlag anzulegen und gleich zeitig gegen die Rolltischplatte zu klemmen. 5.
    Schutzvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemm vorrichtung aus einem mit Langlöchern ver- sehenen Support und einem in diese Löcher mittels eines Hakens einhängbaren Hebel mit einem Handgriff an dessen freiem Ende be steht, wobei die Unterseite dieses Hebels Zähne aufweist, um damit das Holzstück sicher zu erfassen.
    6. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem Rolltisch entgegengesetzten Seite des Säge- Blattes auf der feststehenden Platte des Säge tisches eine Führungsschiene in der Schnitt richtung angeordnet ist, derart, dass deren Oberkante 1-2 mm höher liegt als die Platte s des Rolltisches, welche ihrerseits höher liegt als die feststehende Tischplatte. 7.
    Schutzvorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die fest stehende Platte des Sägetisches von der Be dienungsseite aus gesehen nach der entgegen- gesetzten Seite nach abwärts geneigt ist.
CH222853D 1941-10-30 1941-10-30 Schutzvorrichtung an Bandsägen. CH222853A (de)

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