CH223067A - Verfahren zur Darstellung von Phytal. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Phytal.

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CH223067A
CH223067A CH223067DA CH223067A CH 223067 A CH223067 A CH 223067A CH 223067D A CH223067D A CH 223067DA CH 223067 A CH223067 A CH 223067A
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CH
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phytal
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pyridine
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Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • C07C45/51Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by pyrolysis, rearrangement or decomposition
    • C07C45/54Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by pyrolysis, rearrangement or decomposition of compounds containing doubly bound oxygen atoms, e.g. esters

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von     Pliytal.       Für die Darstellung     ungesättigter    höhe  rer     aliphatischer        Aldehydie    ,gab es     bisher     keine guten.     Darstellungsverfahren.    Diese       Verbindungsgruppe    ist daher noch. sehr wenig  bekannt.

   Es wurde nun gefunden,     dass    sich       derartige    Aldehyde aus     ungesättigten    Halo  genverbindungen der Formel         RCR'    =     CR'CHZX,       worin R     einen        verzweigten    oder unverzweig-         ten,        gesättigten    oder     ungesättigten        alipha-          tischen        Rest,    R' Wasserstoff oder     Alkyl-          gruppen    und X Halogen     bedeuten,

          dadurch     herstellen lassen, dass man die     genannten     Halogenverbindungen mit     Pyri@din    oder einer  andern     ä.hnliclhen        cyclischen    Base zu     quar-          tären        :

  Salzen        kondensiert,    .diese mit aroma  tischen     Nitrosoverbindungen    zu     Nitronen        @um-          setzt    und     letztere        hydrolytisch        spaltet.    Die       Reaktionen    nehmen folgenden Verlauf:

    
EMI0001.0041     
  
    RCR' <SEP> = <SEP> CR'CH,-X
<tb>  R <SEP> . <SEP> CR' <SEP> = <SEP> CR'--CH@X <SEP> <U>Pyr</U>idin <SEP> RCR'= <SEP> CR'-CH2-N <SEP> <I>Z</I>\ <SEP> Nitr'osodi  I <SEP> <B><I>X-17</I></B> <SEP> methylanilin
<tb>  X
<tb>  RCR' <SEP> = <SEP> CR'-CH <SEP> = <SEP> N. <SEP> CoH4 <SEP> . <SEP> N <SEP> (CH3)n <SEP> Hydrolyse <SEP> <B>;,</B> <SEP> RCR' <SEP> = <SEP> CR'CHO
<tb>  0       Einige einfache     a,ss-ungesättigte        Alde-          hydesind    auf diesem Wege schon hergestellt    worden     (Berichte    .der Deutschen Chemischen  Gesellschaft,     Bd.    69 [1936], S. 2006;

       Bd.    71           [1938],        S.2583).    Dabei     wurden        stets        unge-          sättigte    fettaromatische Aldehyde darge  stellt, während die entsprechende Herstellung  rein     aliphatischer    Aldehyde nicht beschrie  ben wurde.     Es    war daher nicht vorauszu  sehen, dass das     erfindungsgemässe    Verfahren  sich zur Gewinnung höherer ungesättigter,       insbesondere    auch mehrfach ungesättigter  Aldehyde eignen würde.  



  Gegenstand des     vorliegenden,    Patentes ist  ein     Verfahren    zur Darstellung von:     Phytal,     welches dadurch gekennzeichnet ist, dass ein       PhSt-lhalogenid    mit     Pyridin    kondensiert,  auf das erhaltene     quaternizre    Salz ein Ni  trosodialkylarylamin einwirken gelassen und  das     entstandene        Nitron    mit. Säure     hydroli-          siert    wird.  



  Das bisher unbekannte     Phytal    ist ein farb  loses,     viskoses    01, das unter einem Druck  von 0,3 mm bei 157       siedet    und typische       Aldehydreaktionen    zeigt (Reduktion     ammo-          niakalischer    Silbernitratlösung, Aldehyd  reaktion nach     Raudnitz).     



  Es soll als     Ausgangsverbindung    zur     Dar-          stellung    von Arzneimitteln dienen.    <I>Beispiel:</I>  16 Gewichtsteile     Phytylbromid    werden  zusammen mit 80 Gewichtsteilen wasser  freiem     Pyridin    während 20 Stunden im gut         verschlossenen    Kolben     stehen        gelassen.    Kurz  nach dem Zusammengeben tritt Selbsterwär  mung auf     und    die Lösung färbt sich etwas  dunkler.

   Nach der genannten     Zeit    wird das       überschüssige        Pyridin    im Vakuum entfernt  und der ölige     Rückstand    viermal mit je  100 Raumteilen     absolutem        Petroläther    auf  geschlemmt und     abzentrifugiert.    Im Vakuum  von allem Lösungsmittel     befreit    und ge  trocknet, wiegt der     ölige        Rückstand    von       Phytylpyri,diniumbromid    14     Gewichtsteile.     



  14 Gewichtsteile     Phy        tylpyridiniumbro-          mid    werden in 320     Raumteilen    Alkohol ge  löst, zu der klaren     Lösung        -1,5        Gewichtsteile          p-Nitrosodimethylanilin    und 3,2     Raumteile     1-n.     Natronlauge    gegeben, und die     lfisehung     während dreier Stunden stehen     gelassen.          Dann        versetzt    man sie mit 290 Raumteilen  destilliertem Wasser und bewahrt sie wäh  rend 20 Stunden im Eisraum auf.

   Nach die  ser     Zeit    wird mit viel     Petroläther        ausge-          schüttelt,    der     Petrolätheregtrakt    zur Zer  legung des     Nitrons        dreimal    mit     je        250Raum-          teilen    2-n. Salzsäure     gewaschen        und        nach     dem     Waschen    mit     Wasser,        Biearbonat        und     wiederum Wasser, über Natriumsulfat ge  trocknet.

   Der     Petroläther    wird dann auf  dem Wasserbad     abdestilliert    und der Rück  stand im Hochvakuum fraktioniert.     Dem          Phytal    kommt die Formel  
EMI0002.0084     
    zu; es siedet unter 0,3 mm bei 1.57   C. Aus  beute 3,2     Gewichtsteile.    Aus Nachwaschun  gen     können    nochmals 1.2 Gewichtsteile Al  dehyd     erhalten    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Phytal, dadurch gekennzeichnet, dass ein Phytylhalo- genid mit Pyridin kondensiert, auf das er haltene quaternäre Salz ein Nitrosodialkyl- arylamin einwirken gelassen Bund das ent standene Nitron mit Säure hydroliniert wird.
    Das bisher unbekannte Phytal ist ein farbloses, viskoses 01, das unter einem Druck von 0,3 mm bei 157 siedet und typische Aldehydreaktionen zeigt (Reduktion ammo- niakalischer Silbernitratlösung, Aldehyd reaktion nach Raud nitz).
CH223067D 1941-04-23 1941-04-23 Verfahren zur Darstellung von Phytal. CH223067A (de)

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CH223067D CH223067A (de) 1941-04-23 1941-04-23 Verfahren zur Darstellung von Phytal.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0051229A1 (de) * 1980-10-31 1982-05-12 F. HOFFMANN-LA ROCHE & CO. Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung von Citral

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0051229A1 (de) * 1980-10-31 1982-05-12 F. HOFFMANN-LA ROCHE & CO. Aktiengesellschaft Verfahren zur Herstellung von Citral

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