CH223184A - Einrichtung an aus Schlepper und einachsigem Anhänger bestehendem Schleppzug, zum Kippen und Entleeren des Anhängers. - Google Patents

Einrichtung an aus Schlepper und einachsigem Anhänger bestehendem Schleppzug, zum Kippen und Entleeren des Anhängers.

Info

Publication number
CH223184A
CH223184A CH223184DA CH223184A CH 223184 A CH223184 A CH 223184A CH 223184D A CH223184D A CH 223184DA CH 223184 A CH223184 A CH 223184A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
trailer
drawbar
stop
tractor
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Heinri Lanz
Original Assignee
Heinrich Lanz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Lanz Ag filed Critical Heinrich Lanz Ag
Publication of CH223184A publication Critical patent/CH223184A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D63/00Motor vehicles or trailers not otherwise provided for
    • B62D63/06Trailers
    • B62D63/062Trailers with one axle or two wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


  Einrichtung an aus Schlepper und einachsigem Anhänger bestehendem Schleppzug,  zum Kippen und Entleeren des     Anhängers.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung an aus Schlepper und einachsigem  Anhänger bestehendem Schleppzug, zum  Kippen und Entleerendes Anhängers     mittels     einer am Schlepper angeordneten Heb- und  Senkvorrichtung. Es - liegt ihr im wesent  lichen die Aufgabe zugrunde, die Heb- und  Senkvorrichtung, .die z. B. für landwirt  schaftliche Maschinen und Geräte Anwen  dung findet, zum     Kippen    von Anhängern ver  wendbar zu machen.  



  Bei den bekannten Kippvorrichtungen  wird der die Ladung aufnehmende und zum  Entleeren um die Räderachse     kippbare    Teil,  d. h. die Ladebrücke des Anhängers, beim  Kippen entweder von der Deichsel gelöst oder  mit der Deichsel verschwenkt. Im ersteren  Falle ist entweder ein lösbarer Vorsteckbol  zen vorgesehen, der zum Entleeren der Lade  brücke von Hand gelöst werden muss, oder.  es wird zum Verbinden der Ladebrücke mit  der Deichsel ein Doppelhaken     verwendet,    der    durch einen     ,Seilzig        ebenfalls    von Hand ge  löst wird.

   Diese     Vorrichtungen.        haben    den  Nachteil, dass beim Kippen :die Ladebrücke  mit der vollen Last gegen den Erdboden auf  schlägt, wobei die Teile des Anhängers stark  beansprucht werden. Um das zu vermeiden,  müsste die Ladebrücke beim Kippen von  Hand     unterstützt    werden, wobei aber ein  grosser Teil der Last zu     überwinden    wäre.  Das Kippen der     Ladebrücke-    gegenüber der  Deichsel des Anhängers hat ferner :den Nach  teil, dass die Ladebrücke stärker gebaut wer  den muss, als an sich notwendig wäre; ausser  dem muss sie mit dem     Fahrgestell    des Anhän  gers in besonderer Weise verbunden sein.

   Im  zweiten Falle ist ausser der Deichsel noch     eine     zweite Zugvorrichtung     vorgesehön,    die mit  ihrem einen Ende mit dem Schlepper allseits       gelenkig    und mit ihrem andern Ende mit  dem     hintern    Ende der Deichsel     einknickbar          verbunden    ist, während das vordere Ende der  Deichsel mit dieser Zugvorrichtung lösbar      verbunden ist.

   In     diesem    Falle wird das vor  dere Ende der Deichsel zum Entleeren der  Ladebrücke von der Zugvorrichtung     gelöst,          \nährend    der Schlepper zum Kippen des An  hängers zurücksetzen muss, wobei er die  Deichsel mittels der     Zugvorrichtung;    hoch  drückt bezw. die Deichsel gegenüber der  Zugvorrichtung zum Einknicken bringt. Hier  bei müssen die Räder des Anhängers blockiert  sein. Beim Fahren des Anhängers muss in  diesen Fällen die     kippbare    Ladebrücke  gegenüber der Deichsel     besonders    abgestützt  oder das Gelenk zwischen der Deichsel und  der Zugvorrichtung verriegelt sein.  



  Es ist ferner     bei    Schleppern für aufge  sattelte einachsige Anhänger bekannt, die  Schlepper mit einer Heb- und Senkvorrich  tung auszurüsten eigens zu dem Zweck, den  Anhänger, der auf diese Vorrichtung abge  stützt ist, mittels dieser zu kippen sowie zu  entleeren. Abgesehen davon, dass es sich in  diesen Fällen um ausgesprochene     Sonder-          fahrzeuge    nur für diesen einen Zweck han  delt, wird der deichsellose Anhänger unmit  telbar mit dem     vordern    Teil seiner Lade  brücke auf die Heb- und Senkvorrichtung  abgestützt. Infolgedessen ist eine beträcht  liche Aushebehöhe erforderlich.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die  Heb- und     Senkvorrichtung        beten    Kippen den  vordern Teil der mit einem eine waagrechte  Achse aufweisenden, in der Ruhelage des  Anhängers gesperrten Gelenk     versehenen     Anhängerdeichsel anhebt, während der am  Schlepper fest     angebrachte    Träger der An  hängerkupplung das Vorderende der Deich  sel allseitig beweglich festhält, so dass die  Deichsel um die waagrechte Achse des  nannten Gelenkes nach oben durchknickt.  Auf diese Weise ist es möglich, den Anhän  ger zu kippen bezw. die Ladebrücke zu ent  leeren, ohne den Schlepper rückwärtsfahren  und die Räder des Anhängers blockieren zu  müssen.

   Hierdurch kann das Entleeren des  Anhängers ohne     besondere    Hilfskräfte und  ohne Zeitverlust vor sich gehen, was beson  ders im landwirtschaftlichen Betrieb sehr er  wünscht ist. Ein weiterer Vorteil besteht    darin, dass der Anhänger mittels der Heb  und Senkvorrichtung des Schleppers in jedem.  Falle mit Sicherheit entleert wird, da er  während des Kippens von der Stelle bewegt,  und zwar näher an den     Schlepper    heran  gezogen wird. Bei den bekannten Ausführun  gen wird der Anhänger dagegen auf der  Stelle gekippt und ebenso wieder in die Fahr  stellung zurückgeschwenkt, so dass die Ge  fahr besteht, dass beim     Zurückschwenken    ein  Teil des Ladegutes wieder mit aufgenommen  wird.

   Um das zu verhindern; muss bei den be  kannten Anhängern mit kippbarer, von der  Deichsel lösbarer     Ladebrücke    nach dem  Kippen     vorwärtsgefahren    werden, wobei das  hintere Ende der     Ladebrücke    auf dem Boden  schleift, während bei den     Anhängern;    bei  denen das Kippen durch     Zurücksetzen        des     Schleppers bewirkt wird, zum Entleeren eine       Hilfskraft    erforderlich ist.  



  Es können im Zusammenhang mit der  Erfindung noch eine Reihe weiterer Einzel  heiten vorgesehen sein, um die     Unvollkom-          menheiten    der bekannten     Ausführungen    zu  beseitigen.     So    können die bei den     bekannten          Ausführungen    erforderlichen zusätzlichen  Verbindungen und     Abstützungen    des An  hängers auf die Deichsel im wesentlichen da  durch     heseitio-t    werden,

   dass die Einrichtun  gen zum     Starrmachen    und zum Lösen des die       waagrechte    Achse aufweisenden Knick  gelenkes     unmittelbar    in     dieses    selbst ver  legt sind.

   Um das zu     erreichen,        kann    das  Knickgelenk der     Deichgel        als        Gelenk    mit  zwei durch die Achse     miteinander    verbunde  nen     Scheiben    ausgebildet sein, wobei die  Scheiben mit Aussparungen versehen sein  können, in welche beim Einknicken ausge  rückte     Sperrmittel    eingreifen und wobei fer  ner die eine Scheibe mit einem     Schlitz    und  die andere mit einem in     diesen    Schlitz ein  greifenden, die Endstellungen der Scheiben  begrenzenden Anschlag     versehen    sein kann.

    Zum Kippen des Anhängers kann das  Knickgelenk beweglich     gemacht    werden.  



  Das Sperrmittel' für das 'Knickgelenk  kann über ein     Gestänge    mit dem einen Ende  eines am vordern     Deichselteil    schwenkbar      gelagerten Schwenkhebels verbunden sein,  für dessen Betätigung durch die Heb- und  Senkvorrichtung an letzterer ein Anschlag  vorgesehen ist. Der Schwenkhebel kann als  Winkelhebel ausgebildet sein, an dessen  einem Arm ein unter dem Druck einer  Feder stehender Bolzen angreift, auf den der  Anschlag beim Kippen auftrifft. Hierbei be  wirkt dann der heb- und senkbare Anschlag  zweckmässigerweise das Ausrücken des Sperr  mittels sowie das Einknicken der Deichsel  und damit das Kippen des Anhängers.

   Es  kann dadurch vorgesehen sein, dass beim  Senken des Anschlages die Deichsel zwang  läufig wieder aus der Knicklage zurückgeht,  wenn der mit dem     Sperrmittel    in Wirkungs  verbindung stehende Schwenkhebel mit einer  schwenkbaren und feststellbaren, am     vor-          dern    Deichselteil gelagerten Sperrklinke ver  bunden ist, die beim Einknicken der Deich  sel den Anschlag zwangläufig untergreift  und dadurch ein selbsttätiges Kippen des  Anhängers verhindert, Der     Anhänger    kann  dann also nur so weit gekippt werden, als  die Deichsel unter dem Einfluss des Anschla  ges eingeknickt wird,

   so dass ein zu Beschä  digungen des Anhängers führendes Auf  schlagen seiner Ladebrücke auf den Boden  unter dem Einfluss der Last     ausgeschlossen     ist. Der Anschlag kann als     kreissegment-          förmige    Schiene mit dem Anhängepunkt der  Deichsel als Mittelpunkt ausgebildet sein,  so dass der Anhänger in jeder Winkelstel  lung zur Zugmaschine gekippt werden kann.  Zum Öffnen der Entleerungsklappe kann fer  ner an das Knickgelenk ein mit der Klappe  verbundenes, die Klappe beim Kippen  zwangsläufig entsperrendes Gestänge ange  schlossen sein, so dass also ,die     Bewegungen     der Klappe vom Knickgelenk aus freigegeben  werden.

   Auf diese Weise kann das Öffnen  der Entleerungsklappe in an sich bekannter  Weise mit dem Einknicken der Deichsel  bezw. dem Kippen, der Ladebrücke erfolgen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in den Fig. 1 bis 5 an einem Aus  führungsbeispiel veranschaulicht.  



  Fig. 1 ist eine Gesamtansicht,    Fig. 2 eine Teilansicht zu Fig. 1 von oben  gesehen, während     die     Fig. 3 bis 5 Teilausschnitte der Einrich  tung in grösserem Massstabe als demjenigen  der Fig. 1 und 2 wiedergeben.  



  Der Anhänger 1, der aus einem zwei  rädrigen Kastenwagen     besteht,    ist mit sei  ner Deichsel in an sich     bekannter    Weise an  die Anhängevorrichtung 2 der Zugvorrich  tung, im     Ausführungsbeispiel    einer Zug  maschine 3, gelenkig     angeschlossen.    Die  Deichsel ist einknickbar und besteht aus den  beiden Teilen 4     und    5, die durch waag  rechte Bolzen 6 gelenkig     miteinander    ver  bunden sind.

   Der Teil 4 ist am Anhänger 1       befestigt    und der Teil 5 an die am Schlep  per fest angebrachte, den Träger der An  hängerkupplung bildende     Anhängevorrich-          tung    2     allseitig    beweglich     angelenkt.    An der       Einknickstelle    besitzen die     Rahmenteile    4  und 5     gegeneinander        verdrehbare,    durch den  Bolzen 6 miteinander     verbundene    Gelenk  scheiben 7     und    8, die am Umfang je eine  Aussparung 9     bezw.    10 aufweisen.

   In der  Ladestellung des Anhängers 1, wie sie in der       Fig.    1 durch die     ausgezogenen    Linien dar  gestellt     ist,        sind    die die Deichsel bildenden  Rahmenteile 4 und 5 gegeneinander unbeweg  lich, was durch die Riegel 11 bewirkt wird,  die hierzu in die Aussparungen 9 und 10 ein  greifen.

   Die Riegel 11. sind     mit    den im     Innern     der Teile 5 angeordneten Gestängen 12 ver  bunden, die an dem Winkelhebel 13 gelenkig  angreifen, der seinerseits von dem unter der  Wirkung einer Feder 14     stehenden    Bolzen 15  betätigt     wird.    Mit .dem Winkelhebel 13 ist  ferner die Sperrklinke 17, die am Teil 5 der  Deichsel schwenkbar gelagert ist, über den  Lenker 16 und einen an der     Sperrklinke    17  befestigten Bolzen 1<B>7</B> verbunden.

   An den  Gelenkscheiben 7 sind Zapfen 18 vorgesehen,  auf denen Stangen 19 gelagert sind, die unter  dem Boden des Anhängers 1 entlanggeführt  und mit den am     hintern    Ende des Anhängers  schwenkbar gelagerten, unter     Federwirkung          stehenden    Sperrhaken 20 gelenkig     verbunden     sind. Die .Sperrhaken 20 haben die Aufgabe,      die Entleerungsklappe 21 geschlossen zu hal  ten.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist  folgende:  Die Zugmaschine 3 ist mit einer bei  spielsweise vom Motor über ein nicht weiter  dargestelltes     Hebegetriebe    aus betriebenen  heb- und senkbaren Parallelogrammführung  22-23 ausgerüstet, an deren Koppel 23 ein  Anschlag 24     befestigt    ist. Dieser Anschlag  ist als kreissegmentförmige Schiene mit dem  Anhängepunkt der Deichsel als Mittelpunkt  ausgebildet. Er trifft beim Anheben der  Parallelogrammführung, das vom Fahrer  sitz aus eingeleitet wird, auf den abgefeder  ten Bolzen 15 und verschiebt ihn gegen den  Druck der Feder 14 in seiner Längsrichtung  in das     Innere    der Deichsel.

   Dabei wird der  mit dem Bolzen 15 in Verbindung stehende  Winkelhebel 13 um seine Lagerstelle 25     ver-          schwenkt    und dieser zieht die Riegel 11 aus  den Aussparungen 9 bezw. 10, wodurch das  Gelenk der Deichsel frei wird. Nun beginnt  der eigentliche Kippvorgang,     wobei    die die  Deichsel bildenden Rahmenteile 4 und 5  nach oben einknicken und den Anhänger 1  um seine     Radachse    26 kippen sowie näher  an die Zugmaschine 3 heranbewegen.

   (Siehe  gestrichelte Stellung in Fig. 1.) Gleichzeitig  wird auch die mit dem Winkelhebel 13 durch  den Lenker 16 verbundene     Sperrklinke    17 in  die in den Fig. 1 und 3 gestrichelt angedeu  tete Stellung geschwenkt, so dass sie den An  schlag 24 untergreift und dadurch ein selbst  tätiges Kippen des Anhängers 1 verhindert.

    Die     Kippbewegungen    des Anhängers sind       ausschliesslich    von den     Aufwärtsbewegungen     des     Anschlages    24 abhängig.     Beim    Kippen  des Anhängers, d. h. also beim Einknicken       der-    Rahmenteile 4 und 5, werden auch die  Lagerzapfen 18 der Stangen 19 wie Kurbel  zapfen um die Drehachse der Gelenkschei  ben.     verschwenkt.    Dabei werden die     Steingen     19 in ihrer Längsrichtung entsprechend ver  schoben, derart, dass die Sperrhaken 20 um  ihre Lagerstelle 2 7     verschwenkt    werden.

    Dadurch wird die Entleerungsklappe 21 ent  riegelt und unter dem Druck der Ladung um    ihren Angelpunkt 28 am Wagenaufbau des  Anhängers in die in     Fig.    1 gezeichnete Stel  lung geschwenkt, so dass sich der Anhänger  entleeren kann.  



  Das Schwenken des Anhängers von der       Kippstellung    in die in     Fig.    1 ausgezogen ge  zeichnete     Ladestellung    geschieht in der  Weise, dass der Anschlag 24 durch die Motor  kraft der Zugmaschine 3 wieder gesenkt  wird, wobei er auf die Sperrklinke 17 drückt  und die     Deichsel        entsprechend    nach unten  bewegt: Dabei werden     die        Gelenkscheiben    7  und 8 der     Deichsel        gegeneinander        verdreht,     bis ihre     Aussparungen    9 und 10 wieder die  ursprüngliche Lage einnehmen, d. h. sich  wieder decken.

   Eine weitere gegenseitige  Verdrehung der Gelenkscheiben 7 und 8 ist  nicht möglich: denn die     Drehbewegung    die  ser Scheiben ist durch eine Schlitzführung  30 und einen in diese hineinragenden An  schlag 29 begrenzt,     wobei    der Anschlag in  der einen und die Schlitzführung in der  andern Scheibe vorgesehen sind.

   Bei der     Wei-          terbewegung    des     Anschlages    24 dehnt sich  die Feder 14 aus und der Bolzen<B>15</B>     bewegt     sich wieder gegen     seine        Ausgangsstellung,     so dass die     Sperrklinke    17 in ihre Anfangs  stellung zurückschwingen und die Riegel 11  wieder in die Aussparungen 9 und 10 ein  schnappen     können.    Wenn der Bolzen 15'  seine Endlage erreicht hat, verlässt der An  schlag 24     bei        .seiner        Weiterbewegung    den  Bolzen 15.

   Auf diese     Weise    ist das     Gelenk     der Deichsel wieder     starr:        Beim    Zurückgehen  des Anhängers 1 in die Anfangsstellung be  wegt sich die Entleerungsklappe 21 infolge  ihres Eigengewichtes wieder an den Wagen  aufbau heran und wird durch die Sperrhaken  20, die ebenfalls     zwangläufig        wieder    in ihre  Anfangsstellung zurückgehen, verschlossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an aus Schlepper und ein achsigem Anhänger bestehendem Schlepp zug, zum Kippen und Entleeren des Anhän gers mittels einer am Schlepper angeordneten Heb- und Senkvorrichtung, dadurch gekenn zeichnet, dass die Heb- und Senkvorrichtung (22, 23) beim Kippen den vordern \feil (5) der mit einem eine waagrechte Achse auf weisenden, in der Ruhelage des Anhängers gesperrten Gelenk (6, 7, 8) versehenen An hängerdeichsel (4, 5) anhebt, während der am Schlepper fest :
    angebrachte Träger (2) der Anhängerkupplung .das Vorderende der Deichsel allseitig beweglich festhält, so dass die Deichsel um die waagrechte Achse des genannten Gelenkes (6, 7, 8) nach oben durchknickt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das, eine waag rechte Achse aufweisende Knickgelenk (6-8) der Deichsel (4, 5) zwei durch diese Achse (6) miteinander verbundene Scheiben (7, 8) besitzt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (7, 8) mit Aussparungen (9, 10) versehen sind, in welche beim Ein knicken der Deichsel ausgerückte Sperrmit tel (11) eingreifen und dass ferner in einer der beiden Scheiben eine weitere Aussparung (30) vorgesehen ist, in welche ein an der andern Scheibe befestigter, die Endstellun- gen der Scheiben begrenzender Anschlag (29) eingreift. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussparung, in welche der Anschlag eingreift, in einem Schlitz (30) be steht. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, .dadurch gekenn zeichnet, dass die Sperrmittel (11) über ein Gestänge (12) mit einem am vordern Deich- selteil (5) schwenkbar gelagerten Hebel (13) verbunden sind, für dessen Betätigung durch die Heb- und Senkvorrichtung (22, 23) an letzterer ein Anschlag (24) vorgesehen ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schwenkhebel (13) als Winkelhebel ausgebildet ist, an dessen einem Arm das Gestänge (12) und an dessen zwei tem Arm ein unter dem Druck einer Feder (14) stehender Bolzen (15) angreift, auf .den der Anschlag (24) beim Kippen auftrifft. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass mit dem Schwenkhebel (13) eine schwenkbare und feststellbare, am vordern Deichselteil (5) gelagerte Sperrklinke (17) verbunden ist, die beim Einknicken der Deichsel (4, 5) den Anschlag (24) zwang läufig untergreift und dadurch ein selbst tätiges Kippen des Anhängers (1) verhindert. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (24) als kreissegmentförmige Schiene mit dem An hängepunkt der Deichsel (4, 5) als Mittel- punkt ausgebildet ist. B.
    Einrichtung nach Paentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an das die waagrechte Achse aufweisende Knickgelenk (6-8) ein mit der Entleerungsklappe (21) des Anhän gers (1) verbundenes, die Klappe beim Kip pen zwangläufig entriegelndes Gestänge (19) gelenkig angeschlossen ist.
CH223184D 1940-10-24 1941-08-27 Einrichtung an aus Schlepper und einachsigem Anhänger bestehendem Schleppzug, zum Kippen und Entleeren des Anhängers. CH223184A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE223184X 1940-10-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH223184A true CH223184A (de) 1942-08-31

Family

ID=5849165

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH223184D CH223184A (de) 1940-10-24 1941-08-27 Einrichtung an aus Schlepper und einachsigem Anhänger bestehendem Schleppzug, zum Kippen und Entleeren des Anhängers.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH223184A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0695655B1 (de) Zugvorrichtung und Verriegelungsvorrichtung
EP0856342B1 (de) Anhänger-Kupplung für Spiel-Fahrzeuge, insbesondere Traktorkupplung
CH223184A (de) Einrichtung an aus Schlepper und einachsigem Anhänger bestehendem Schleppzug, zum Kippen und Entleeren des Anhängers.
DE4111267C2 (de) Heuwerbungsmaschine
DE3047092C2 (de) Lastzug
DE735541C (de) Kippvorrichtung fuer einachsige Anhaenger
DE1580349A1 (de) Schlepperkupplung
EP0147582B1 (de) Feststellvorrichtung für zwei nebeneinander angeordnete Pedale, insbesondere Bremspedale
EP0111760B1 (de) Lastzug mit Zwangslenkung
DE2650270C2 (de) Lastkraftfahrzeug
DE406178C (de) Kupplung zwischen Zugwagen und Anhaenger mit einer selbsttaetig wirkenden Einrichtung zum Belasten des Zugwagens durch einen Teil des Gewichts des Anhaengers
DE2910377C2 (de) Anhängerfahrzeug für eine Mähvorrichtung
DE620803C (de) Anhaengerkupplung fuer Sattelschlepper
DE1252077B (de)
DE1907456A1 (de) Fahrersitz,insbesondere fuer mit einem Tiefloeffel ausgeruestete Kraftfahrzeuge
DE841692C (de) Kraftfahrzeug mit einer Einrichtung zur Lastuebertragung vom Anhaenger auf das Zugfahrzeug
DE1985943U (de) Kupplung fuer ein sattelschlepper-spielfahrzeug.
DE954029C (de) Zugvorrichtung zwischen Traktor und Anhaenger
DE486463C (de) Anhaengerkupplung, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge
AT117108B (de) Stützvorrichtung für Zugwagenanhänger (Sattelschlepper).
DE4008648A1 (de) Heuwerbungsmaschine
DE1630441A1 (de) Stuetzrad,insbesondere fuer einachsige Anhaenger oder Anhaengemaschinen
AT248885B (de) Einachsiges Anhängefahrzeug oder -gerät
DE528641C (de) Verbindung zwischen einem Sattelschlepper und einem Anhaenger
AT215831B (de) Straßenfahrzeug