CH223357A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Stacheldraht. - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung von Stacheldraht.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F25/00—Making barbed wire
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Description
Verfahren und lIasehine zur Herstellung von Stacheldraht. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung von Stacheldraht. Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht darin, dass zunächst auf einer Maschine ein aus Längs- und Quer drähten bestehendes, geschweisstes Drahtnetz hergestellt wird und dann die Querdrähte zwischen den Längsdrähten durch eine Zer- sehneideinrichtung zu Stachelstücken zer schnitten werden.
Zweckmässig erfolgt das Zerschneiden der Querdrähte zu S achelstücken durch Schräg schnitt, so dass die Stachelstücke spitze En den erhalten.
Es empfiehlt sich, die Längsdrähte nach dem Zerschneiden der Querdrähte in der Weise in sich zu verdrehen, dass die spitzen Enden der Stachelstücke in verschiedene Richtungen zeigen.
Dieses Verdrehen kann auch dadurch herbeigeführt werden, da,ss den Längsdrähten vor dem Verschweissen mit den Querdrähten eine Verdrehungsvorspannung erteilt wird, so dass die Längsdrähte nach dem Verschweiss- vorgang im Drahtnetz unter dieser Verdre hungsspannung stehen. Wenn dann die Quer drähte zu Stachelstücken zerschnitten werden, so erfolgt von selbst eine Entspannung der einzelnen Längsdrähte in der Weise, dass die spitzen Enden der Stachelstücke in verschie dene Richtungen zeigen.
Es ist ein Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung, dass zu dessen Durchführung im wesentlichen nur die bereits bekannten Tgaschinen erforderlich sind, die zur Herstel lung von aus Längs- und Querdrähten be stehenden geschweissten Drahtnetzen verwen det werden. Man kann an diese Maschine ohne weiteres die erforderliche Zerschneide einrichtung anbauen, die jeweils zwischen zwei Längsdrähten die Querdrähte in Sta chelstücke zerschneidet. Es können hierzu umlaufende oder feststehende Messer, eine Stanzeinrichtung oder dergleichen benutzt werden.
Um eine Verdrehung der Längs drähte derart vornehmen zu können, dass sie im geschweissten Drahtnetz unter Verdre hungsspannung stehen, wird zweckmässiger weise vor der Verschweisseinrichtung an der Maschine eine Vcrdrehvorrichtung für die zu geführten Längsdrähte angebracht.
Soll das Verdrehen der Längsdrähte nach dem Zer schneiden der Querdrähte zu Stachelstücken erfolgen, dann wird man diese Verdrehvor- richtung vorteilhafterweise hinter der Zer- sehneideeinriehtung anordnen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des nach dem Verfah ren gemäss der Erfindung hergestellten Sta cheldrahtes wiedergegeben, und zwar zeigt: Fig. 1 das Drahtnetz vor dein Zerschnei den, Fig. 2 die durch Schrägschnitte zerschnit tenen Querdrähte des Drahtnetzes, Fig. 3 einen Längsdraht des zerschnit tenen Drahtnetzes mit in einer Ebene liegen den Querdrahtstücken, Fig. 4 einen Längsdraht des zerschnit tenen Drahtnetzes mit in verschiedenen Rich tungen zeigenden Stachelstiieken.
Die Längsdrähte 1 und die Querdrähte 2 werden an den Kreuzungsstellen in bekannter Weise miteinander verschweisst, so dass das in Fig. 1 dargestellte Drahtnetz entsteht. Darauf "werden die Querdrähte 2 durch eine nicht dargestellte Zerschneideinriehtung durch Sehrägsehnitte in Stachelstücke 3 zerschnit ten. Hierdurch entstehen Stacheldrähte, die aus einem Längsdraht 1 und in einer Ebene liegenden Stachelstücken 3 bestehen.
Die Längsdrähte 1 -erden darauf durch eine Ver- drehvorriehtung verdreht, so dass die Stachel stücke 3, wie aus Fig. 4 ersichtlich, in ver schiedene Richtungen zeigen.
Die Drahtnetzschweissmaschine kann eine Aufwiekelvorrieht.ung aufweisen, der die fer tigen Stacheldrähte zugeleitet werden.
Bei den bekannten Maschinen zur Her stellung von Stacheldraht kann mit einer Na schine jeweils nur ein einziger Stacheldraht berzestellt werden. Mit der beschriebenen DTaschine können im gleichen Arbeitsgang nicht nur ein einziger, sondern so viele Sta cheldrähte hergestellt werden, als in dem zer- schnittenen Drahtnetz Längsdrähte vorhan den waren, so dass eine erhebliche Leistungs steigerung mit einer Maschineneinheit er reicht werden kann.
Während bei den bekannten Stacheldraht- herstellungsmasehinen die Werkzeuge und Antriebsteile beim Ein- und Ausrücken sehr stark durch Stösse beansprucht werden, wo durch ein erheblicher Verschleiss bedingt ist, fallen derartige Beanspruchungen bei dem be schriebenen Herstellungsverfahren fort. Die Herstellungsweise nach dem beschriebenen Verfahren ist ununterbrochen und stossfrei.
Es ist auch möglich, dünnere Drähte als hisher mit höherer Festigkeit zu verwenden, insbesondere dann, wenn man Stahldraht be nutzt. Hierdurch kann das Gewicht des fer tigen Stacheldrahtes erheblich verringert und zugleich eine wesentliche Eisenersparnis er reicht werden.
Die Längsdrähte können quadratische, rechteckige, oder andere Querschnittsformen aufweisen. Es ist auch möglich, zwei Längs drähte unmittelbar nebeneinander zu legen, so da,ss dann der fertige Stacheldraht aus zwei Längsdrähten besteht, auf dem die Quer drahtstücke als Stacheln aufgeschweisst sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von Sta cheldraht, dadurch gekennzeichnet, dass zu nächst auf einer Maschine ein aus Längs- (1) und Querdrähten (2) bestehendes, ge schweisstes Drahtnetz hergestellt wird und dann die Querdrähte zwischen den Längs drähten durch eine Zerschneideinriehtung zu Stachelstücken (3) zerschnitten werden. Il.Maschine zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, bestehend aus einer Drahinetzschweissmaschine, die eine Zerschneideeinrichtung zum Zerschneiden der Querdrähte (2) zwischen den Längsdrähten (1) zu Stacheldrähten (3) aufweist. ÜNTERANSPRVCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Zerschneiden der Querdrähte (2) zu Stachelstücken (3) durch Schrägschnitt erfolgt, so dass die Sta chelstricke spitze Enden erhalten. 2.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsdrähte (1) nach dem Zer schneiden der Querdrähte (2) zu Stachelstük- ken (3) in sich verdreht werden, so dass die spitzen Enden der Stachelstücke in verschie dene Richtungen zeigen. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den Längsdrähten (1) vor dem Ver schweissen mit den Querdrähten (2) eine Ver- drehungsvorspannung erteilt wird. 4.Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da,ss die Drahtnetz- schweissmasehine hinter der Zerschneideein- riehtung eine Verdrehvorrichtung für die fer tigen Stacheldrähte aufweist. 5. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Drahtnetz- schweissmaschine vor der Verschweisseinrich- tung eine Verdrehvorrichtung für die zuge führten Längsdrähte (1) aufweist. 6.Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Drahtnetz- im eine Aufwickelvorrichtung für die fertigen Stacheldrähte aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE223357X | 1939-09-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH223357A true CH223357A (de) | 1942-09-15 |
Family
ID=5850055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH223357D CH223357A (de) | 1939-09-20 | 1941-09-27 | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Stacheldraht. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH223357A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040940B (de) * | 1957-05-02 | 1958-10-09 | Keller & Knappich Ges Mit Besc | Mit Stacheln ausgeruestete Drahtspirale |
| DE1279630B (de) * | 1964-05-07 | 1968-10-10 | American Mach & Foundry | Stacheldrahtrohling und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1941
- 1941-09-27 CH CH223357D patent/CH223357A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040940B (de) * | 1957-05-02 | 1958-10-09 | Keller & Knappich Ges Mit Besc | Mit Stacheln ausgeruestete Drahtspirale |
| DE1279630B (de) * | 1964-05-07 | 1968-10-10 | American Mach & Foundry | Stacheldrahtrohling und Verfahren zu seiner Herstellung |
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