CH223366A - Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben. - Google Patents

Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben.

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CH223366A
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Deckel Firma Friedrich
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Deckel Fa Friedrich
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
    • B24B53/065Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels having other than straight profiles, e.g. crowned

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  an Schleifmaschinen zum Abrichten der  Schleifscheiben. Die Erfindung zeichnet sich  dadurch aus, dass das Abrichtwerkzeug so ver  stellbar ist, dass sich seine Arbeitsstelle längs  mindestens einer Geraden bewegen kann, und  dass es um     eine    Achse     schwenkbar    ist, so, dass  sich seine Arbeitsstelle einem     Kreisbogen    ent  lang bewegen kann, wobei die Arbeitsstelle  des Abrichtwerkzeuges und die genannte  Schwenkachse ständig in     ein    und derselben  Ebene des Halters des Abrichtwerkzeuges  liegen,

   so dass ein Abrichten der Schleif  scheibe entlang mindestens einer Geraden  und einem Kreisbogen ohne Neueinstellen  der Einstellmittel im Zuge eines     Abrichtvor-          ganges    möglich ist. Dadurch lässt sich das  Abrichten der Schleifscheiben einfach und  rasch durchführen.  



  In der Zeichnung     sind    zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes sche  matisch dargestellt, und zwar zeigen:  Fig. 1 bis 3 eine Ausführungsform in    drei verschiedenen Stellungen beim Abrich  ten einer kegeligen Topfschleifscheibe, in  Draufsicht     und    Ansicht,  Fig. 4 bis 6 eine zweite Ausführungsform  in ähnlichen Ansichten:  Gemäss Fig. 1 bis 3 ist an dem Maschi  nenständer 10     einer    nicht näher dargestellten  Schleifmaschine, die zum Beispiel eine kege  lige Topfschleifscheibe 11 trägt, eine zylin  drische Tragstange 12 angeordnet, an der  ein Tragstück 14 der Abrichtvorrichtung ver  schiebbar angeordnet und mittels einer  Klemmvorrichtung 16 bekannter Art fest  stellbar ist.

   Um     eine    Achse 18, die die Rich  tung der Tragstange 12 kreuzt,     ist    eine  Scheibe 20 drehbar auf dem     Tragstück-    ge  lagert und mit einem die Achse 18 kreuzen  den schwalbenschwanzförmigen Teil 22 ver  sehen, der als Gleitbahn     eines        Schlittens    24  dient, also den den Schlitten führenden     Teil     bildet. Der Drehwinkel der Scheibe 20 kann  mittels einer Marke 26 an einer Skala 28 ab  gelesen werden und durch eine Klemmvor-      richtung 30 bekannter Art festgestellt wer  den.

   Die Längsverschiebung des Schlittens  24 wird mittels einer an ihm befestigten  Zahnstange 32 und eines Zahnrades 34 be  wirkt, das durch einen Stellknopf 36 und  eine Welle 38     betätigt    wird. Eine Feinver  stellung in der Längsrichtung ist möglich  durch Drehen eines durch einen Stellknopf  39 betätigten und im Schlitten 24 gelagerten  Schraubenbolzens 40 gegenüber einer Büchse  41, die zu diesem Zweck mittels einer Druck  schraube 42 im Schlitten 24 festgeklemmt  wird.  



  Um eine weitere, zu der Achse 18 paral  lele Achse 44 ist auf dem Schlitten 24 eine  zweite     Scheibe    46 drehbar gelagert, auf wel  cher der Halter 48 des Abrichtwerkzeuges  50 verschiebbar angeordnet ist. Das Werk  zeug ist also auf dem Schlitten 24 um die  Schwenkachse 44 schwenkbar. Die Drehbewe  gung der Scheibe 46 kann an einer Skala 47  abgelesen und durch eine an sich bekannte  Klemmvorrichtung 51 verriegelt werden. Das  Tragstück 14 ist quer zur Richtung der Ach  sen 18, 44 verschiebbar, und die     Tragstange     kreuzt die Richtung der beiden Achsen 18,  44. Zum Abrichten wird ein Diamant 52 be  nützt.

   Die Arbeitsstelle des     Abrichtwerk-          zeuges    50 und die Achse 44, um die das     Ab-          richtwerkzeug    verschwenkt werden kann, lie  gen ständig in ein und derselben Ebene des  Halters 48 des Abrichtwerkzeuges. Der Hal  ter 48 des Abrichtwerkzeuges lässt sich mit  tels einer Stellschraube 54 und eines als  Schraubenmutter ausgebildeten Bolzens 56  der Scheibe 46 auf dem als Schlittenführung  dienenden obern Teil der Scheibe 46 verstel  len. Diese zur Einstellung der Entfernung  der Spitze des Diamanten 52 von der Achse  44 dienende Relativverschiebung der Teile  48 und 46 kann mit. Hilfe einer Skala 58 und  einer Marke 60 abgelesen werden.  



  Um die Wirkungsweise dieser     Abricht-          vorrichtung    klar zu machen, wird nach  stehend das Abrichten einer kegeligen Topf  schleifscheibe beschrieben.  



  Beim Einstellen der Abrichtvorrichtung  wird an Hand der Skala 28 durch Schwen-    ken der Scheibe 20 um die Achse 18 der  Schlitten 24 in der Abrichtrichtung, also zum  Beispiel parallel zu der kegeligen Fläche 66  der Schleifscheibe, eingestellt. Durch  Schwenken der Scheibe 46 wird an Hand der  Skala 47 der Halter 48 quer zur Längs  richtung des Schlittens 24 eingestellt und das  Abrichtwerkzeug 50 an Hand der Skala 58  gegenüber der Achse 44 so versetzt, dass die  Spitze des Diamanten 52, also die Arbeits  stelle des Werkzeuges, von dieser Achse einen  dem Halbmesser der Krümmung 68 entspre  chenden Abstand hat. Als Einstellmittel die  nen hier also die Skalen 28, 47 und 58.

   Nach  diesem Einstellvorgang     kann    durch Längs  verschieben des Schlittens 24 und damit auch  des Diamanten 52 das Abrichten der Kegel  fläche 66 der Schleifscheibe erfolgen. Bei  dem Längsverschieben des Schlittens 24 be  wegt sich die Arbeitsstelle des Werkzeuges  einer Geraden entlang.  



  Das Abrichten der Rundung 68 kann an  schliessend an das Abrichten der Kegelfläche  ohne Neueinstellung der     Einstellmittel    28,  4 7 und 58 erfolgen, d. h. ohne Neueinstellung  einer neuen Abrichtrichtung des     Abricht-          werkzeuges    und seiner Entfernung von der  Schwenkachse 44. Zu diesem Zweck wird  nur an der Stelle, an welcher das Abrichten  der Rundung 68 beginnen soll, die Längs  bewegung des Abrichtwerkzeuges durch Fest  stellen des Schlittens 24     verriegelt    und statt  dessen durch Lösen der Klemmvorrichtung  51 eine Drehbewegung des     Abrichtwerkzeu-          ges    um die Achse 44 ermöglicht.

   Das Ab  richten der Rundung 68 erfolgt dann durch  Schwenkung des Halters 48 um diese Achse,  wie in     Fih.    2     gezeigt    ist. Dabei bewegt sieh  die Arbeitsstelle des     Werkzeuges    längs eines  Kreisbogens.  



  Wenn anschliessend auch die Stirnfläche  70 der     Topfschleifscheibe    abgerichtet     werden     soll, wird gemäss     Fig.    3 der     Schlitten    24  durch Drehung um die Achse 18 in seiner  Längsrichtung parallel zu der Stirnfläche  eingestellt; zugleich wird der Halter 48 des       Abrichtwerkzeuges    um die Achse 44 quer  zum Schlitten 24 gedreht und dann seine           Drehbewegung    verriegelt. Das Abrichten er  folgt hierauf durch Längsverschieben des  Schlittens 24. Dabei bewegt sich die Arbeits  stelle des Abrichtwerkzeuges entlang einer  Geraden.  



  Um unmittelbar vor und nach dem Ab  richten einer Rundung die Schleifscheiben  auch entlang gerader Linien abrichten zu  können, um also zum Beispiel nach dem vor  stehend beschriebenen Abrichten der Kegel  fläche 66 und der Rundung 68 auch anschlie  ssend ohne     Neueinstellung    der Einstellmittel  die Stirnfläche 70 abrichten zu können, ist  bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach  Fig. 4 bis 6 die Tragstange der     Abrichtvor-          richtung    als Schwenkarm ausgebildet. Zu die  sem Zweck ist am Maschinenständer 10 ein  Schwenkarm 82 um eine zu den beiden Ach  sen 18, 44 der Abrichtvorrichtung parallele  Achse 80 schwenkbar und mittels einer  Klemmvorrichtung 84 feststellbar gelagert.

    Die Grösse der     Schwenkung    des Schwenk  armes kann mittels einer Marke 86 an einer  Skala 88 abgelesen werden. Dieser zweck  mässig mit Schwalbenschwanzquerschnitt aus  geführte Schwenkarm dient als Gleitbahn für  das als Schlitten ausgebildete Tragstück 14,  das eine entsprechend geformte Öffnung auf  weist und mit einem durch einen Stellknopf  90 drehbaren Zahnrad 92 versehen ist; dieses  Zahnrad greift in eine Zahnstange 94 des  Schwenkarmes ein. Wird der Stellknopf 90  betätigt, so gleitet das Tragstück 14 an dem.  Schwenkarm entlang. Auf der Achse 18 des  Tragstückes 14 sind dann in der beschrie  benen Weise die Teile 20, 24, 46 und 48 der  Abrichtvorrichtung dreh- und verschiebbar  gelagert.  



  Bei Benützung dieser     Vorrichtung    wird,  wie in Fig. 4 und 5 gezeigt ist, der Schwenk  arm 82 mittels der Skala 88 und der Klemm  vorrichtung 84 parallel zu einer der beiden  geraden Abrichtrichtungen, also zum Beispiel  zu der kegeligen Fläche 66 der Schleif  scheibe ein- und festgestellt, während der  Schlitten 24 mittels der Skala 28 mit seiner  Längsrichtung parallel zu der andern ge  raden Abrichtrichtung, hier also zu der Stirn-    fläche 70, eingestellt wird. Die Einstellung  des Halters 48 und des Abrichtwerkzeuges 50  geschieht in der beim ersten Beispiel bereits  beschriebenen Weise an Hand der Skalen 47  und 58. Als Einstellmittel dienen hier also  die Skalen 28, 47, 58 und 88.  



  Durch Verschieben des Tragstückes 14  längs des Schwenkarmes 82     wird    mit dem  Abrichtwerkzeug 50 zuerst die Kegelfläche  66 abgerichtet, wobei sich die Arbeitsstelle  des Abrichtwerkzeuges 50 entlang einer Ge  raden bewegt. An der Stelle, an welcher das  Abrichten der Rundung 68 beginnen soll,  wird ohne Neueinstellen der Einstellmittel  das Tragstück 14 gegen eine weitere Be  wegung verriegelt und die Drehbewegung des  Abrichtwerkzeuges um die Achse 44 frei  gegeben; durch seine Verschwenkung erfolgt  das Abrichten der Rundung 68, wie in Fig. 4  gezeigt ist. Dabei bewegt sich die Arbeits  stelle des Abrichtwerkzeuges 50 längs eines  Kreisbogens. Hierauf wird ebenfalls ohne  Neueinstellen der.

   Einstellmittel die Dreh  bewegung des Abrichtwerkzeuges wieder ver  riegelt und der Schlitten 24 zu einer Längs  verschiebung freigegeben, durch die das Ab  richten der Stirnfläche 70 erfolgt. Hierbei  bewegt sich die Arbeitsstelle des     Abricht-          werkzeuges    50 entlang einer andern Geraden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Schleifmaschinen zum Abrichten der Schleifscheiben, dadurch ge kennzeichnet, dass das Abrichtwerkzeug so verstellbar ist, dass sich seine Arbeitsstelle längs mindestens einer Geraden bewegen kann, und dass es um eine Achse (44) schwenkbar ist, so dass sich seine Arbeits stelle einem Kreisbogen entlang bewegen kann, wobei die Arbeitsstelle des Abricht- werkzeuges und die genannte Schwenkachse (44) ständig in ein und derselben Ebene des Halters (48) des Abrichtwerkzeuges liegen, so dass ein Abrichten der Schleifscheibe ent lang mindestens einer Geraden und einem Kreisbogen ohne Neueinstellen der Einstell mittel (28, 47, 58, 88)
    im Zuge eines Abricht- vorganges möglich ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug auf einem Schlitten (24) um die Schwenk achse (44) schwenkbar ist und dass der diesen Schlitten (24) führende Teil (22) um eine weitere, zu der Schwenkachse (44) parallele Achse (18) auf einem quer zur Richtung der beiden Achsen (18, 44) verschiebbaren Trag stück drehbar ist. 2. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trag- stück an einer die Richtung der beiden Ach sen (18, 44) kreuzenden Tragstange angeord net ist. B.
    Vorrichtung nach dein Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragstiick als Schlitten ausgebildet und auf einem Schwenkarm angeordnet ist, der um eine zu den beiden Achsen (18, 44) parallele Achse (80) schwenkbar gelagert ist.
CH223366D 1939-06-16 1940-05-28 Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben. CH223366A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2744515A (en) * 1952-08-14 1956-05-08 George W Bruderick Dressing apparatus
US2794433A (en) * 1953-03-06 1957-06-04 Walter A Shanley Tool and work holding apparatus

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