CH223411A - Schmelzsicherungseinrichtung. - Google Patents

Schmelzsicherungseinrichtung.

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CH223411A
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CH
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Appareillage Gardy S A
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Gardy Particip App
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/54Protective devices wherein the fuse is carried, held, or retained by an intermediate or auxiliary part removable from the base, or used as sectionalisers
    • H01H85/62Protective devices wherein the fuse is carried, held, or retained by an intermediate or auxiliary part removable from the base, or used as sectionalisers the intermediate or auxiliary part being adapted for screwing into the base
    • HELECTRICITY
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Description


  Schmelzsicher     ungseinrichtung.       Es wird als Nachteil empfunden, dass bei       elektrischen    Installationen die Sicherungs  elemente für die Überbrückung des,     Null-          oder    Mittelleiters als     separates    Element oder  ,als Element mit unschöner Bauform verwen  det werden muss. Die Kontaktherstellung       bezw.    Überbrückung des     Nulleiters    geschieht  nicht zwangsläufig, die     Abtrennvorrichtung     wird vielmehr bisher so konstruiert, dass sie  nur mit Hilfe von Werkzeugen gelöst werden  kann. Sie bietet keine Gewähr für zeitliche,  zwangsweise     Nullung.     



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Schmelzsicherungseinrichtung,    in wel  cher eine im Aufnahmeraum der Sicherung       untergebrachte,    isolierte Kontaktvorrichtung  vorgesehen ist, welche von dem zu sichern  den     Stromkreis    elektrisch getrennt ist, der  art, dass diese Kontaktvorrichtung zwangs  weise geschlossen ist, wenn die Sicherung in       Betriebsstellung    ist.  



  Auf der     beiliegenden    Zeichnung sind       Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegen  standes dargestellt.         Fig.    1 ist ein     Längsschnitt    einer ersten  Ausführungsform bei geöffneter Kontakt  vorrichtung.  



       Fig.    2 ist ein Längsschnitt bei     einge-          schraubtemSchmelzeinsatz,    bei hergestellten,       geschlossenen.    Kontakten von Nulleiter und  Phasen.  



       Fig.    3 ist ein Längsschnitt ohne Schmelz  einsatz mit geschlossenem     Nullungskontakt.          Fig.    4 ist ein teilweiser Schnitt einer  zweiten Ausführungsform.  



  Gemäss den     Fig.    1 bis 3 weist ein Sockel  element 10 einen Hohlraum zur Aufnahme       eines        Sehmelzeinsatzes    2 auf. Dieser letztere  weist einen obern Kontakt 13 und einen  untern solchen 3 auf. Im untern Teil des  Hohlraumes für den Schmelzeinsatz ist ein       mittlerer    Fusskontakt 4 angeordnet, welcher  mit einem     Anschlussbolzen    11 verbunden ist.  Der     Kontakt    3 des     Schmelzeinsatzes    2 wird  durch einen mit Schraubengewinde     versehe-          nen    Kopf 1 auf den Fusskontakt 4 aufge  drückt.

   Dieser     Schraubkopf    1     weist    ein Kon  taktstück 12 auf, welches sich in eine Hülse           12a    einschraubt;     w        lche        Hülse    mit dem im  Sockelelement 10 befestigten     Anschlussbol-          zen        llix        verbunden    ist.  



  Es ist ohne weiteres verständlich, dass,  wenn der     Schraubkopf    1     aufgeschraubt    ist,  der im Innern des     Schmelzeinsatzes    2 zwi  schen den Kontakten 3 und 13     gespannte     Schmelzdraht eine elektrische Verbindung  zwischen den     Anschlussbolzen    11 und     lla     herstellt.  



       Der        Schraubkopf    1 weist ausserdem ein       maesives,    aus Metall bestehendes Kontakt  stück 5 auf,     welches    in     achsialer    Richtung  durch einen auf dem Kontaktstück 12 auf  gekitteten     Isolierring    6 gehalten wird. Die  Form des Kontaktstückes 5, sowie diejenige       des    Ringes     f>    sind derart vorgesehen, dass  das erstere sich um das     Kontaktstück    12  drehen kann.  



  Das Sockelelement trägt zwei     Anschluss-          bolzen    8, welche an ihren     obern        Enden    mit  Kontaktfedern 9 versehen sind. Diese letzte  ren sind dazu bestimmt, mit dem     Kontakt-          strick    5 in Eingriff zu kommen, um zwischen  den     Ansehlussbolzen    8 eine elektrische Ver  bindung herzustellen.  



  Um das Einführen des     Kontaktstückes    5  zu erleichtern und eine gute Kontakt  schliessung mit den     Federn    9 zu sichern, ist  der     untere    Rand des     Konta'.ktstückes    5  konisch ausgebildet.

       Wie    aus den     Fig.    1 bis  3 ersichtlich, ist die Anordnung der Federn  9 und des     Kontaktstückes    5 in Bezug .auf den       Fusskontakt    4 und die     Länge    des Schmelz  einsatzes 2 derart gewählt, dass die     An-          schl        ussbolzen    8 vor den     Anschlussbolzen    11  und     11a    elektrisch     miteinander    verbunden  sind.

   Es wird also beim Aufschrauben des       Schraubkopfes    1 selbsttätig durch das Kon  taktstück 5 die     Schliessung    des an die An  schlussbolzen 8     angeschlossenen    elektrischen  Stromkreises     bewerkstelligt,    und zwar vor  der Schliessung des -durch den Schmelzein  satz, geschützten und an die     Anschlussbolzen     11 und     lla    angeschlossenen elektrischen  Stromkreises.  



  Wenn dagegen der     Schraubkopf    1 heraus  geschraubt wird, so erfolgt die Unter-    Brechung des an die     Ansehlussklemmen    8 an  geschlossenen Stromkreises durch das Kon  taktstück 5, welches ausser Eingriff mit den  Federn 9 kommt, erst nachdem der Kontakt  3 des Schmelzeinsatzes     ausser        Eingriff    mit  dem     Fusskontakt    4 gekommen ist:  Die oben beschriebene     Vorrichtung    kann  an jede Art von Schmelzsicherungen für       rückseitigen    Anschluss angewendet     werden,     wie z.

   B. in     Fig.    1 bis 3 gezeigt, oder für  vorderseitigen     Ansehluss,    wie     beispielsweise     in     Fig.    4 gezeigt.  



  Die Kontaktoberflächen der Federn 9  können unter Berücksichtigung der Eichung  des     Elementes,    d. h. des höchsten Nennwer  tes der Stromstärke des     Schmelzeinsatzes    2,  für welche der     Sockel    1 gebaut ist, vorge  sehen werden.  



  In der Ausführungsart gemäss     Fig.    4 sind  die Kontaktstücke 5 und 9 im     untern    Teil des  im Sockelelement vorgesehenen Hohlraumes  zur Aufnahme des Schmelzeinsatzes angeord  net. Zu diesem Zwecke ist     -ein        Hohlraum    14  vorgesehen, in welchem ein Körper 15 aus  Isoliermaterial untergebracht ist, welcher  einen Fusskontakt 4, der mit dem zu schützen  den Stromkreis verbunden ist und ein Kon  taktstück 5 trägt, das mit dem     Nulleiter    ver  bunden ist. Der     Fusskontakt    4 weist ein mit  Schraubengewinde     versehenes    Ende 15 auf,  welches dazu bestimmt ist, in ein Verbin  dungsstück 11     eingeschraubt    zu werden.

   Die  Anordnung der     Verbindungsteile    8 in Bezug  auf das Verbindungsstück 11 ist derart vor  gesehen, dass durch das Festschrauben des  Gewindes 15 die     Kontakte    5 auf die     Verbin-          dungsteile    8 aufgedrückt werden, zum  Zwecke, eine gute elektrische Verbindung  zwischen diesen letzteren herzustellen.  



  Der     Kontakt    4 mit dem Isolierkörper  kann mittels     eines    Schlüssels     herausgenom-          rnen    werden. Es ist ohne     weiteres    ersichtlich,  dass die     Herau@snahme    des     Isolierkörpers    die       Unterbrechung    des an die Verbindungsteile 8  angeschlossenen     Nulleiters    zur Folge hat.  



  Da der     Isolierkörper    15 nicht vor dem       Schmelzeinsatz    2 herausgenommen werden  kann, folgt, dass der     Nulleiterstromkreis         selbsttätig vor dem zu schützenden Strom  kreis geschlossen und auch nach diesem ge  öffnet wird. Die Form und     Anordnung    der  durch den Isolierkörper getragenen Kon  takte 4 und 5 sind derart vorgesehen,     .dass    der       Nulleiterstromkreis    des an die Verbindungs  teile 8 und     8a    :angeschlossenen Nulleiters  erst nach Trennung der Kontakte 4 und 11  unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schmelzsicherungseinrichtung, dadurch ge kennzeichnet, dass eine im Aufnahmeraum der Sicherung untergebrachte, isolierte Kon taktvorrichtung vorgesehen ist, welche von dem zu sichernden Stromkreise elektrisch ge trennt ist, derart, dass diese Kontaktvorrich tung zwangsweise geschlossen ist, wenn die Sicherung in Betriebsstellung ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schmelzsicherungseinriehtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung zwangsweise mit dem Einschrauben bezw. Ausschrauben des Schraubkopfes geschlossen bezw. geöff net wird.
    2. Schmelzsicherungseinrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein am Schraub- ,kopf angebrachtes Kontaktstück beim Ein schrauben des Schraubkopfes zwangsweise im Aufnahmeraum des Schmelzeinsatzes vor- gesehene Kontaktelement überbrückt und beim Ausschrauben zwangsweise unterbricht.
    3. Schmelzsicherungseinrichtung nachdem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Sicherungssockel ein einsetzbarer, als Fusskontakt für den Schmelzeinsatz ausge bildeter Kontaktträger vorgesehen ist, wel cher ein Kontaktstück trägt, welches, einge schraubt, im Aufnahmeraum vorgesehene Kontaktelemente überbrückt, wobei dieses Kontaktstück durch den in Betriebsstellung festgehaltenen Schmelzeinsatz auf die Kon- taktelemente gepresst wird.
    4. Schmelzsicherungseinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger erst nach Herausnahme des Schmelzeinsatzes zu- gänglieh wird, so dass eine Schliessung des zu sichernden Stromkreises nicht möglich ist, solange die Kontaktvorrichtung nicht ge schlossen ist, und ebenso eine ;Öffnung der Kontaktvorrichtung nicht möglich ist, bevor der zu sichernde Stromkreis durch Heraus nahme des Seh#melzeinsatzes unterbrochen ist.
CH223411D 1942-04-29 1941-07-15 Schmelzsicherungseinrichtung. CH223411A (de)

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