CH223509A - Verfahren zur Herstellung von Uhrgläsern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Uhrgläsern.

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CH223509A
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Uhrglas-Fabrik G M B Deutsche
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Uhrglas Fabrik G M B H Deutsch
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00—Re-forming shaped glass
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
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    • C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
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Description


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 Verfahren zur Herstellung von    Uhrgläsern.   Die Erfindung    betrifft   ein Verfahren zur Herstellung von Uhrgläsern und ein nach diesem Verfahren hergestelltes Uhrglas. Es ist bereits bekannt, Uhrgläser aus einer Kugel mittels Diamant herauszuschneiden. Da die Kugel nicht genau sphärisch geblasen werden kann, weist ein Teil, etwa 30 bis 50  /o der Gläser, unebene Ränder auf, die durch Nachbiegen gerichtet werden müssen. Die Gläser werden zu diesem Zwecke auf    kleinen   Kaolinformen in    1Muffelöfen   erwärmt und mit einem Holzstöpsel nachgedrückt.

   Nach dem Schneiden    bezw.   Nachbiegen wird dann die Facette auf    Faeettiermaschinen   angeschliffen und die Facette anschliessend mittels Bimsstein und andern Hilfsmitteln an ihrer spitz zulaufenden Kante abgerundet und poliert. Dieses bekannte Verfahren ist teuer und gibt in der Regel viel Ausschuss. 



  Es ist weiter bereits bekannt, Uhrgläser durch Strecken über einer gewölbten Form aus ebenen,    kreisförmigen   Glasplatten herzu- stellen. Bei einer so weitgehenden Verformung der Gläser wird deren    Oberfläche   aber in vielen Fällen unter dem Einfuss der Wärme durch Blasenbildung beschädigt, so dass ein Nachschleifen und Polieren der äussern Oberfläche erforderlich ist. Schliesslich ist es auch bereits bekannt, die Facette von Gläsern beliebiger    Formgestaltung   durch Feuerpolitur abzurunden. 



  Erfindungsgemäss werden die Nachteile der bekannten Verfahren dadurch vermieden, dass die mittels Diamant aus einer Kugel herausgeschnittenen gewölbten Gläser zunächst    fa-      cettiert   und anschliessend daran auf einer gewölbten Form nachgebogen werden, wobei die Facette gleichzeitig durch    Feuerpolieren      mittels   einer    zusätzlichen      Beheizung   abgerundet wird. 



  Dadurch, dass die    Facettierung   nicht wie üblich nach dem Nachbiegen, sondern vor dem Nachbiegen erfolgt, wird der Vorteil erreicht, dass das Nachbiegen mit dem Abrun- 

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 den der Facette durch Feuerpolitur zu einem Arbeitsgang vereinigt werden kann. Die Erwärmung der Gläser zum Zwecke des    Bie-      gens   wird dann gleichzeitig zur Erleichterung der Feuerpolitur benutzt, und vor allem werden durch den Fortfall eines Arbeitsganges erhebliche Kosten eingespart. Bei sorgfältiger Bemessung der Wärmezufuhr während des Streck- und    Feuerpoliturvorganges      werden   Uhrgläser mit überaus gleichmässiger Form unter Vermeidung von Ausschuss hergestellt. 



  Uhrgläser von besonders regelmässiger Wölbung und hervorragend gleichmässigem    Randabschluss   werden erhalten, wenn man die einzelnen Gläser während des Feuerpolierens in an sich bekannter Weise um die eigene Achse umlaufen lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Uhrgläsern, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels Dia- mant aus einer ]Kugel herausgeschnittenen gewölbten Gläser zunächst facettiert und im Anschluss daran auf einer gewölbten Form nachgebogen werden, wobei die Facette gleichzeitig durch Feuerpolieren mittels einer zu- 2 sätzlichen Beheizung abgerundet wird. PATENTANSPRUCH II: Uhrglas, dadurch gekennzeichnet, dass es nach dem Verfahren nach dem Patentanspruch I hergestellt ist. s UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gläser während des Feuerpolierens zur Erzielung einer gleichmässigen Abrundung um ihre eigene Achse s: gedreht werden.
CH223509D 1941-01-27 1941-12-22 Verfahren zur Herstellung von Uhrgläsern. CH223509A (de)

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