CH223739A - Schloss, insbesondere für Türen. - Google Patents

Schloss, insbesondere für Türen.

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CH223739A
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pawl
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Meier Gottlieb
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Meier Gottlieb
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/10Devices preventing the key or the handle or both from being used formed by a lock arranged in the handle
    • E05B13/101Devices preventing the key or the handle or both from being used formed by a lock arranged in the handle for disconnecting the handle

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Description


      Schloss,    insbesondere für Türen.         Bekannte    Türschlösser besitzen drei Rie  gel, von welchen der eine durch die Tür  klinken, der andere durch einen Schlüssel  und der dritte von einem     kleinen        Griss    aus  betätigt werden können.  



  Dadurch sind diese Schlösser verhältnis  mässig gross,     umstä.ndlieh    in der Bedienung  und relativ teuer.  



  Diesen Nachteilen hilft der Gegenstand  der vorliegenden Erfindung ab.  



  Das Schloss gemäss Erfindung, insbeson  dere für Türen besitzt. nur einen einzigen  durch     mindestens    eine Klinke     betätigbaren     Riegel, wobei Mittel vorhanden sind, um die  Verbindung der Klinke mit dem Riegel mit  tels eines Schlüssels herstellen und lösen zu  können.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          gegentandes    ist auf dem beiliegenden Zeich  nungsblatt dargestellt.  



       F'ig.    1 zeigt das Schloss an einer Tür  montiert im Aufriss;       Fig.    2 zeigt einen Vertikalschnitt durch  das     Schloss    mit benachbarten Türteilen;         Fig.    3 zeigt einen Horizontalschnitt durch  das Schloss, samt einigen Türteilen und       Fig.    4 einen Seitenschnitt.  



  1 ist der Türflügel, an welchem das       Sehloss,    montiert ist. 2 sind zwei mit' den  Flanschen 2' versehene Büchsen, die zweck  mässig bei 3     etwas        ineinandergreifen:    Diese  Büchsen sind mittels der     Schrauben    4 auf  dem Türflügel befestigt. 5, 5' .sind die zwei  Türklinken, deren Teile 5' senkrecht zum  Türflügel stehen und in den Büchsen 2 zen  triert schwenkbar gelagert sind. Die Tür  klinken haben gegen den Türflügel hin eine  Aussparung 13 mit vierkantigem Querschnitt  und gegen die Griffe 5 hin eine Durch  brechung 12 zum Einführen des Schlüssels  45. 20 ist ein Teilzylinder,- der in den Büch  sen 2 schwenkbar gelagert ist.

   Die Stirn  wände 21 dieses Zylinders haben der Form  des Schlüsselbartes 46 entsprechende Öffnun  gen 22. Ausserhalb .dieser Stirnwände sind an       .denselben    je ein Stück     Vierkantrohr    23 an  geordnet. Diese Rohre dienen zur Verbin  dung der Türklinken mit dem Teilzylinder      20. Damit dieselben von diesen Rohrstücken  nicht abgleiten, sind in den Klinkenteilen 5'  Stellschrauben 14 vorhanden. Diese bilden  lediglich eine beispielsweise Befestigungsart,  da. hierfür noch andere Möglichkeiten vor  handen sind.

   Der Teilzylinder 20 besitzt un  gefähr in der Mitte eine Trennwand     bezw.     eine     Querwand,    welche oben (siehe     Fig.    2)  in eine hakenförmige Spitze 24 ausartet. 25  ist ein an dem Teilzylinder 20 vorgesehener,  nach innen gerichteter Lappen mit zwei  Nocken, welche zur Befestigung der einen  Enden der Federn 26 dienen, deren andere  Enden an     Innenausbuchtungen    17 des Zylin  ders 2 befestigt sind. Durch diese Federn 26  wird der Lappen 25 des Teilzylinders gegen  die im Zylinder 2     eingeschraubte    Schraube  15 gedrückt, wenn keine Gegenkräfte vor  handen sind. 7 sind Stifte in den exzentrisch  an den Naben 5' angeordneten Klinkenteilen  6, welche Stifte bei 8 verjüngt und aussen  mit Knöpfen 10 versehen sind.

   Diese Stifte  sind in .den Klinkenteilen 6 längsverschieb  bar angeordnet. Deren Bewegung nach aussen  ist begrenzt in bekannter Art und Weise  durch ein durch eine Feder 11 gegen den  Stift gepresstes Kügelchen, das in der vor  dersten Endlage des Stiftes in eine Einker  bung 9 im Stiftteil 8     einspringt.    16 sind  nach innen gerichtete Nocken an den Büch  sen 2, und zwar befinden sich jene ausserhalb  der Zylinderwandungen 21. 35 ist ein ge  schweifter Bügel mit U-förmigem Quer  schnitt, dessen mit ihm fest verbundener  Träger 34 geradlinig und massiv ist und in  einer Öffnung 27 des Türflügels unterge  bracht ist. Mittels der     Schraube    33 ist an  diesem Träger der Riegel 30, 31 angebracht.

    Oben und unten (siehe     F'ig.    2) sind mittels  der Nieten 37 am Teil 34 Flachfedern 38  befestigt, die über das Gelenk zwischen Rie  gel und Teil 34 hinausragen und auf dem  Riegelteil 31 aufliegen, so dass, wenn keine  äussern Kräfte vorhanden sind, die Achse des  Teils 34 in, der Verlängerung der Achse des  Riegelteils 31 liegt. 29 sind Schraubenfedern       ober-    und unterhalb des Riegelteils 31, die       einerends    gegen die Wandung 28' des Riegel-         gehäuses    28 und     andernends    gegen den Rie  gelteil 30 anliegen, also die Tendenz be  sitzen, .den Riegel nach aussen zu     stossen.    36  ist ein Querstift am freien Ende des .Bügels  35.

   18 ist ein Schlitz in der Büchse 2, durch  welchen hindurch der Bügel 35 in das Innere  dieser Büchse hineinragt.  



  Das Schloss funktioniert folgendermassen:  So wie dasselbe gezeichnet ist, ist der       Büxe:    34, 35 mittels des     Stiftes    36 mit der  Spitze 24 der Querwand 23 des Teilzylinders  20 verhängt. Drückt man die Türklinken 5,  5' nach     unten,    so bewegt sich die Spitze  nach links mit Bezug auf     Fig.    2, und die  Tür kann geöffnet werden, weil der Riegel  teil 30 (der im geschlossenen Zustand der  Tür im     Schliessblech    41 des     Türrahmens    40  liegt) in die     Öffnung    27     dee    Türflügels       bezw.    in das Riegelgehäuse 28 zurückgezogen  wird.

   Der Riegel 30, 31 kann also wie der  Riegel     eines    gewöhnlichen     Türschlosses    von  der Türklinke aus     betätigt    werden. Beim  Niederdrücken der Klinken werden die  Federn 26 gespannt und die Federn 29 kom  primiert.     Lässt    man die Klinken los, so  schnellt der Riegel 30, 31 wieder nach aussen.  Die     angegebene        Funktionsweise    setzt voraus,  dass keiner der     Stifte    7 nach innen gedrückt  ist.

   Sobald einer dieser Stifte bei gehobenen  Klinken nach innen gedrückt wird, so kön  nen die Klinken nicht gesenkt     bezw.    das  Schloss nicht     betätigt    werden, weil .dann der  entsprechende Nocken 16 die Bewegung des  Stiftes     bezw.    der Klinken verhindert. Dies  stellt eine Sicherung gegen die Betätigung  des Schlosses dar. Sind die Stifte 7 beide  nach aussen gezogen und will man verhüten,  dass trotzdem das Schloss betätigt, d. h. ge  öffnet werden kann, so steckt man einen  Schlüssel 45 in eine der Klinken hinein, bis  der Bart 46 dieses Schlüssels an der Quer  wand 25 des Teilzylinders 20 ansteht     bezw.     bis der     Sehlüsselbart    unter einer der Seiten  wände des Bügels 35 liegt.

   Dann dreht man  den Schlüssel in der Richtung des Uhrzeigers  mit Bezug auf     F'ig.    2, wodurch dessen Bart  den Bügel 35 hebt und     derselbe    unter der  Wirkung der Schraubenfedern 29 sich etwas      nach rechts bewegt, bis die Enden der Federn  38 gegen die     Riegelgehäusewand    28' an  stehen. Dadurch dreht     ,sich    nur noch der  Teilzylinder 20, wenn die     Klinken    gesenkt  werden, der Riegel 30 wird aber nicht mehr  zurückgezogen, weil die Verbindung dessel  ben mit den Klinken unterbrochen ist.

   Will  man nun das Schloss wieder mittels der Klin  ken öffnen, so dreht man den Schlüssel 45 in  umgekehrter Richtung, wodurch dessen Bart  den Bügel 35 an dessen Schenkelfläche 35'  packt, denselben etwas hoch und nach links  zieht, bis sich, sofern die Klinken nicht ge  senkt sind, der Stift 36 des Bügels wieder  mit der Spitze 25 der Querwand 25 des Teil  zylinders 20 verhängt, wodurch der Riegel  30 mittels der Türklinken wieder normal  betätigt werden kann. Das Profil des Schlüs  selbartes kann wie bei jedem Schloss einfach  oder kompliziert sein. Entsprechend .dem  Profil müssen auch die Löcher 22 in den  Stirnwänden des Teilzylinders 20 ausgeführt  sein, damit das Schloss möglichst nicht mit  einem andern Schlüssel betätigt werden kann.

    Gegenüber bekannten Schlössern besteht hier  noch der Vorteil, dass das Schlüsselbart  profil aussen am     Schlossgehäuse    nicht kopiert       bezw.    hergestellt werden kann, weil dieses  Profil sich nicht aussen am     Schlossgehäuse     befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schloss, insbesondere für Türen, mit einem einzigen durch mindestens eine Klinke betätigbaren Riegel, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um die Verbin dung der Klinke mit dem Riegel mittels eines Schlüssels herstellen und lösen zu kön nen. UNTERANSPRüCHE: 1. Schloss nach Patentanspruch an Türen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel (45) durch die zum .Türflügel ,senkrecht stehende Nabe (5') der Klinke in das Schloss eingeführt werden muss. 2. Schloss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Klinken (5, 5') vorhanden sind. 3.
    Schloss nach Patentanspruch und nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die im Patentanspruch erwähnten Mittel darin bestehen, dass die Klinkennaben (5'), die an einer in dem Tür flügel (1) festsitzenden Büchse (2, 2') schwenkbar gelagert sind, mit einem Teil zylinder (20), der in .der Büchse (2;
    2') schwenkbar gelagert ist, verbunden; sind, dass dieser Teilzylinder eine in eine Hakenspitze auslaufende Querwand (23) aufweist, welche Spitze (24) in der Verbindungsstellung der Klinken mit dem Riegel (30, 31) mit dem freien Ende eines Mitnehmers (35) von U-förmigem Querschnitt verhängt ist, dass dieser Mitnehmer mittels eines mit ihm fest verbundenen Anschlussteils (34) am Riegel angelenkt ist und unter der Einwirkung von zwei Federn (38) steht, die den erwähnten Anschlussteil (34) in Richtung des Riegels (30, 31) zu halten suchen, und dass .der Rie gel (30, 31)
    unter der Wirkung von Federn (29) steht, die demselben; die Tendenz ertei len, nach aussen zu treten; das Ganze .derart, dass zum Lösen der Verbindung zwischen den Klinken (5, 5') und dem Riegel (30, 31) der Schlüssel (45) so weit in eine Aussparung (12) der einen oder andern Klinke hineinge steckt werden muss, bis sich der Bart (46) des Schlüssels unter der einen der Seiten wände des Mitnehmers (35) befindet, wonach durch Drehen des Schlüssels der Mitnehmer so hoch gehoben werden kann, dass der Stift (36) nicht mehr gegen die Spitze (24)
    der erwähnten Querwand (23) ansteht und der Riegel eine kleine Bewegung nach aussen macht, bis die erstgenannten Federn (38) gegen das Riegelgehäuse (28, 28') anstehen, wodurch der Riegel so lange durch das Sen ken der Klinken nicht mehr aus der Schliess stellung des Schlosses herausgenommen wer den kann, bis man mit dem gleichen Schlüs sel durch eine entgegengesetzte Drehung die Verbindung zwischen dem Mitnehmer (35) und der Querwand (23) wieder herstellt. 4. Schloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass noch Mittel vorhanden sind, um die Bewegung der Klinke zu ver hindern. 5.
    Schloss nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, mit zwei Klinken, dadurch gekennzeichnet, dass zu diesen Mitteln Stifte (7) gehören, welche exzentrisch zu den Klin kennaben in Bohrungen von Klinkenteilen (6) längsbeweglich angeordnet sind, derart, dass bei eingeschobenen Stiften und gehobe nem Zustand der Klinken; die Stifte gegen mit einer Büchse (2, 2') verbundene An- Schläge (16) anliegen, so dass die Klinken erst dann wieder gesenkt werden können; wenn -die Stifte nach aussen gezogen sind.
CH223739D 1942-01-17 1942-01-17 Schloss, insbesondere für Türen. CH223739A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3529621A1 (de) * 1984-08-24 1986-03-27 Hayashibara, Ken, Okayama Anordnung zum herbeifuehren einer frequenzverminderung in einer gehirnwelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3529621A1 (de) * 1984-08-24 1986-03-27 Hayashibara, Ken, Okayama Anordnung zum herbeifuehren einer frequenzverminderung in einer gehirnwelle

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