CH223814A - Vorrichtung zum Aufwalzen von Gewinden auf dünnwandige zylindrische Hohlkörper. - Google Patents
Vorrichtung zum Aufwalzen von Gewinden auf dünnwandige zylindrische Hohlkörper.Info
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- CH223814A CH223814A CH223814DA CH223814A CH 223814 A CH223814 A CH 223814A CH 223814D A CH223814D A CH 223814DA CH 223814 A CH223814 A CH 223814A
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H3/00—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
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Description
Vorrichtung zum Aufwalzen von Gewinden auf dünnwandige zylindrische Hohlkörper. Es ist bisher nicht gelungen, Gewinde auf Hohlzylinder (z. B. Rohre) aufzuwalzen, wenn die Wandstärke des Materials so dünn ist, dass sie den für das Walzen des Gewin des erforderlichen Walzendruck nicht auf nehmen kann. Im allgemeinen -wird dabei der Hohlzylinder zusammengedrückt. Wenn man versucht, das Zusammendrücken zu vermei den und einen festen Dorn in den Hohlzylin der einlegt, so führt dies auch nicht zum Ziel, da sich dann die Wandstärke dünner walzt, wodurch die lichte Weite und der Aussendurchmesser des Hohlkörpers grösser werden.
Ein masshaltiges Gewinde lässt sich auf diese Art nicht herstellen und ausserdem wird das GeR.-indestück unrund.
Im Gegensatz dazu ermöglicht die Er findung die Herstellung einwandfreier Ge winde auf dünnwandigen, hülsenförmigen Werkstücken, das heisst zylindrischen Hohl körpern, dadurch, dass als Träger des Werk stückes beim Walzen ein Walzdorn dient, der in radialer Richtung federnd ist. Zweck- mässigerweise setzt sich der Walzdorn aus einem festen Dorn und einer darauf gelager ten federnden Patrone zusammen.
Dieser federnde Walzdorn ist bestimmt, den zylindrischen Hohlkörper, auf welchen das Gewinde aufgewalzt - werden soll, wäh rend des Walzvorganges zu tragen. Unter dem Walzdruck kann der elastische Walz- dorn um ein gewisses Mass nachgeben, wel ches bei Verwendung einer elastischen Pa trone .auf einem festem Dornteil durch den Spielraum zwischen dem festen Dornteil und der elastischen Patrone bestimmt ist.
Die Nachgiebigkeit des Walzdornes bezw. dieser Spielraum, der je nach den Erfordernissen verschieden gewählt werden kann, bestimmt die Grenzen, zwischen welchen das Walz- stück bezw. das Gewinde während der Her stellung pendelt.
Es hat sich gezeigt, da.ss beim Walzen von Gewinden auf sehr dünnwandige Hülsen diese leicht unrund werden, bezw. dass das mit Gewinde versehene Ende einer solchen Hülse sich aufweitet. Diese Gefahr kann da durch beseitigt werden, dass ein elastischer Walzdorn benutzt wird, der auf der Walz- länge schwach konisch ausgebildet ist, der art, dass sein Durchmesser nach dem Ende der zu walzenden Hülse abnimmt. Die koni sche Form kann sowohl durch entsprechende Ausbildung der elastischen Patrone bezw. durch eine verjüngte Gestalt des festen Dorn teils erzielt werden.
Vorteilhafterweise wird der feste Walz- dornteil doppelseitig konisch ausgebildet, so dass er sich von beiden Enden nach der Mitte zu verjüngt. Durch die konische Form des festen Walzdornteils -wird sowohl das Aufweiten der Hülsenenden, wie auch gleich zeitig in Zusammenwirkung mit der federn den Patrone das Unrundwerden der Hülse verhindert.
Im einzelnen sind der Walzvorgang und Ausführungsbeispiele der Vorrichtung nach der Erfindung im nachfolgenden an Hand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1, 2 und 3, 4 zeigen in verschiedenen schematischen Ansichten, wie ohne Anwen dung eines Walzdornes der dünnwandige Hohlkörper von den Walzen zusammen gedrückt wird.
Fig. 5, 6 und 7, 8 zeigen das Weiter walzen des Hohlkörpers bei eingelegtem festem Walzdorn.
Fig. 9 und 10 zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des elastischen Walzdornes gemäss der Erfindung in Ansicht bezw. Schnitt nach der Linie A-B von Fig. 9.
Fig. <B>11,</B> 12, 13 zeigen in Ansicht bezw. im Schnitt die Teile des elastischen Walz- dornes eines weiteren Ausführungsbeispiels, Fig. 14 den Walzdorn nach Fig. 11 bis 13 mit aufliegender Gewindehülse und Fig. 15 zeigt im Schnitt einen Walz- dorn mit einseitig konischer elastischer Pa trone in der Arbeitsstellung.
Der federnde Walzdorn besteht nach Fig. 9 und 10 aus der mit Einschnitten ver- sehenen Patrone 2 und dem festen Dorn teil 1. Das zu walzende Hohlstück 3 wird über den Dorn gesteckt. Unter dem Walzen- druck der Gewinderollen oder Walzbacken wird die Patrone 2 zusammengedrückt, bis sie auf dem Dornteil 1 aufliegt. Solange die Patrone nachgibt, wird das Gewinde stück zusammengedrückt, das heisst es wird im Aussendurchmesser und in der lichten Weite enger. Dieser Vorgang dauert so lange, bis die Patrone 2 fest auf dem Dorn teil 1 aufliegt.
In diesem Falle bilden Pa trone 2 und Dornteil 1 zusammen einen festen Dorn. Jetzt tritt der in Fig. 5 bis 8 gezeigt-- Vorgang ein, dass das Gewindestück sich (z. B. in der lichten Weite) grösser aufwalzt. Wenn das GeR@indestäck in seiner lichten Weite grösser ist, so hebt sich die Patrone 2 vom Dornteil 1 ab, so dass beide Teile nicht mehr einen festen Dorn bilden.
Das Gewinde stück kann sich dann nicht mehr grösser walzen, vielmehr tritt ein Engerw alzen des Gewindestückes ein und der vorhin geschil derte Vorgang wiederholt sich.
Da die Tole ranz zwischen Patrone 2 und Dornteil 1 sehr klein gehalten werden kann, so bewegt sich auch das Pendeln des Gewindee :in sehr engen Grenzen, so dass die Gewindetoleranz ein gehalten werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 bis 14 hat der feste Walzdornteil 1 zwei nach der Mitte zu enger werdende konische Flächen 4 und 5. Die elastische Patrone 2 besitzt in der Mitte auf ihrem Umfang einen ringförmigen Vorsprung 6, gegen welchen sich das Ende der zu walzenden Hülse 3 ab stützen soll (Fig. 14).
Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 ist nicht der feste Dorn, sondern die ela stische Patrone 2 konisch gestaltet. Der Walzdorn 1 wird von zwei Lagern 7 und 8 zwischen den Walzen 9 und 10 gehalten. Durch die konische Form des Walzdornes wird erreicht, dass der Flankendurchmesser des Gewindes bei 11 und 12 gleich bleibt.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zum Aufwalzen von Gewin den auf dünnwandige, hülsenförmige Werk- stücke, gekennzeichnet durch einen zum Tra gen des Werkstückes bestimmten, in radialer Richtung federnden Walzdorn. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Walzdorn aus einem festen Dornteil und einer auf diesem gelagerten federnden Patrone besteht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss der elastische Walzdorn eine konische Aussenfläche be- sitzt. 3. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Patrone (2) auf ihrer Aussenseite konisch ist. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der feste Walz- dornteil (1) eine konische Form besitzt. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der feste Walz- dornteil (1) doppelseitig konisch mit nach seiner Mitte abnehmendem Durchmesser aus gebildet ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die elastische Pa trone (2) in der Mitte zwischen. den beiden konischen Flächen (4 und 5) einen ring förmigen Vorsprung (6) besitzt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE223814X | 1940-07-29 | ||
| DE442258X | 1940-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH223814A true CH223814A (de) | 1942-10-15 |
Family
ID=33491283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH223814D CH223814A (de) | 1940-07-29 | 1941-07-19 | Vorrichtung zum Aufwalzen von Gewinden auf dünnwandige zylindrische Hohlkörper. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE442258A (de) |
| CH (1) | CH223814A (de) |
| FR (1) | FR875006A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925108C (de) * | 1944-03-31 | 1955-03-14 | Hans Seydel | Einrichtung zum Aufspannen von insbesondere duennwandigen, quer zu walzenden Hohlkoerpern |
-
1941
- 1941-07-19 CH CH223814D patent/CH223814A/de unknown
- 1941-07-23 BE BE442258D patent/BE442258A/fr unknown
- 1941-07-28 FR FR875006D patent/FR875006A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925108C (de) * | 1944-03-31 | 1955-03-14 | Hans Seydel | Einrichtung zum Aufspannen von insbesondere duennwandigen, quer zu walzenden Hohlkoerpern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR875006A (fr) | 1942-09-03 |
| BE442258A (de) | 1941-08-30 |
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