CH223904A - Verfahren zur automatischen Ventilation von Räumen, insbesondere von in der Erde gelegenen Lagerräumen. - Google Patents

Verfahren zur automatischen Ventilation von Räumen, insbesondere von in der Erde gelegenen Lagerräumen.

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CH223904A
CH223904A CH223904DA CH223904A CH 223904 A CH223904 A CH 223904A CH 223904D A CH223904D A CH 223904DA CH 223904 A CH223904 A CH 223904A
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CH
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Tschudi Rudolf
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Tschudi Rudolf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B13/00Special devices for ventilating gasproof shelters

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description


  Verfahren zur automatischen     Tentilation    von Bäumen, insbesondere von in der Erde  gelegenen Lagerräumen.    Wird in kühle Räume     warme    Aussenluft  eingeführt, besteht immer die Gefahr, dass  die     relative    Feuchte der Luft im Innern so  hoch wird, dass sich Kondenswasser bildet.  



       Die    sich im     Raum        eins:tell.ende    relative       Feuchte    ist eine Funktion des absoluten  Wassergehaltes der     Zuluft    und der Innen  temperatur. Der     absolute        Wassergehalt    ist       nichtdirekt    messbar, er ist bestimmt durch  die .relative Feuchte -der     Zuluft    -und deren  Temperatur. Die relative     Feuchte    der Luft  im Raum ergibt sieh somit als     Funktion    von  drei Grössen:  1.     Zulufttemperatur,     2.     Raumtemperatur,     3.

   Relative     Feuchte    :der     Zuluft,     oder     ebensogut    ade     Funktion    folgender     :drei     Grössen:  1.     Temperaturdifferenz        zwischen        Zuluft     und     Raumluft,     2.     Zulufttemperatur,     3.

   Relative Feuchte der     Zuluft.       Durch die nachstehend     beschriebene    Er  findung wird erreicht,     .dass    die     automatische          Steuerung    die     Ventilationsanlage        numdann     in Betrieb setzt, wenn'     die    relative     FeuGhtig-          keit    der     Zuluft    nach Annahme der Raum  temperatur ein :gewisses     vorgeschriehenes     Mass     nicht        überschreitet.     



  Je     nachdem    die     Steuerung    auf     Grund    der  ,drei Grössen:  1.     Zulufttemperatur,     2. Raumtemperatur,  3.     Relative    Feuchte der     Zuluft,     oder auf Grund der     ümei    Grössen:

    1.     Temperaturdifferenz    zwischen     Zuluft     und     Raumluft,     2.     Zulufttemperaturr,     3.     Relative    Feuchte der     Zuluft     aufgebaut wird., sind praktisch zwei     prinzi-          pielle        Lösungen    möglich, welche an Hand  von     Beispielen        näher    beschrieben werden.      <I>Erstes Beispiel:</I>       Bestimmungsgrössen     1.     Zulufttemperatwr,     2.     Raumlufttempera-tur,     3.

   Relative     Feuchte    der     Zuluft.          Fig.    1.  



  Die     eigentliche        Ventilationsanlage        des     durch die     Wand,    B isolierten     Raumes    R       besteht    schematisch aus dem     Zuluftventilator     V und der     Abluftklappe    A.  



  Der     Ventilator    V     wird    von einem Steuer  aggregat aus, bestehend aus dem     Wärme-          austa.uscher   <I>W,</I> dem     Hygrostaten   <I>H, dem</I>       Hilfsventilator    C und den     dazugehörenden     Verbindungen D in Funktion gesetzt.  



       Die        Wirkungsweise    des     Steueraggregates     ist folgende:  Der Hilfsventilator C     saugt    durch die       Verbln,dungsroh@re    D, den Wärmeaustausches       I3'    und den     Hygrostaten    H diagleiche Luft  an,

   wie sie dem Ventilator V zur Verfügung       steht.    Die vom     Hilfsventilator    C     angesogene          Zuluft    von der     Temperatur        tz    wird im       Wärmeaustauscher    W     ungefähr    die     Tempe-          ratur        tr    annehmen. Dabei     wird    sieh die rela  tive Feuchte der     Zuluft    ändern.  



       Diese    so     behandelte    Luft wird durch  den     Hygrosta.ten    H geführt. Der     Zuluftven-          t.ilator    V wird nur     dam,n    in     Betrieb        gesetzt,     wenn die relative     Feuchtigkeit    der Luft ein       gewisses,    im     Hygrostaten        einstellbares    Mass  nicht     überschritten    hat.

   Im     andern    Fall wird  der Betrieb des     Zuluftventilatons    V     durch     den     Hygrostaten        .gesperrt.     



  Die     Bedingungen    der     Steuerung        gemäss     der vorliegenden Erfindung sind erfüllt, da  die Änderung der relativen Feuchtigkeit der       Zuluft    beim     Ventilator    V     und    dem Hilfs  ventilator C genau die Gleiche     ist.     



  <I>Zweites Beispiel:</I>       Bestimmungsgrössen     1.     Temperaturdifferenz        zwischen        Zuluft     und     Raumluft,     2.     Zulufttemperatur,     3. Relative     Feuchte    der     Zuluft.          Fig.    2.

           Diese        Kombination    der     Bestimmungsgrö-          ssen        bietet    den grossen     Vorteil,    dass     eine    Va  riable, nämlich die     Zulufttemperatur        prak-          tiseh    keinen     Einfuss        mehr    hat.

   Im     interes-          sierenden        Temperaturbereich    ist die     relative          Feuchte    im     Raum    nur noch     eine        Funktion     von zwei     Grössen.    Mit der     Festsetzung    der       maximalen        innern,    Feuchte wird die     maximale          zulässige        Temperaturdifferenz        Funktion    von  nur     noch    einer     Grösse,

          nämlich    der     relativen          Feuchtigkeit    der     Zuluft.     



       Diese        Bedingung        kann        durch    einen ein  fachen     -Schaltautomaten        gewährleistet    wer  den.  



  Die     eigentliche        Ventilationsanlage        des     durch die     Wand.    B     isolierten        Raumes    B be  steht     schematisch        aus    dem     Zuluftventilator     V und der     Abluftklappe    A.  



  Der Ventilator V     wird    durch     den        Hygro-          statem    H in     Betrieb        gesetzt,        der        ,gesteuert     wird     durch    die     Verbindung        der        beiden    Ther  mostaten     Tz    und     Tr        ftvr        Zuluft    und     für          Raumluft.     



       Die        Wirkungsweise    des     Steueraggregates     besteht darin,     dass        durch    die     jeweiilige    Tem  peraturdifferenz der     Zugluft        und    der     Raum-          luft        der        Hygrostat    auf     genau        bestimmten     Wert     eingestellt    wird,

       durch    welchen die       mazima1        zugelassene        relative    Feuchtigkeit  der     Zuluft        begrenzt        und        die        AussohaIbumg          des        Ventilators        bestimmt        wird.     



       Es        ist        zweekmässig,        die        Ventflationrs-          anla$e        gemäss        Fig.    1     oder        Fig.    2 noch mit  einem zusätzlichen     Raumthermostaten        auszu-          rüsten,

      welcher den     Ventilator    beim     Absin-          ken    der     Raumtemperatur        unter        einen        gewis-          sen    Wert     abschaltet.     



       Das        vorliegende        Verfahren    soll     insbeson-          dere    bei     Lagenranmen        Anwendung        finden,     die .in     dar        Erde    gelegen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur automatischen Ventilation von Räumen, insbesondere von in der Erde ge- legenen Lagerräumen, dadurch gekennzeich- net, dass der Ventilator durch eine automa- tische,
    Steuereinrichtung nur dann eingeschal- tet und in Betrieb gehalten wird, wenn die relative Feuchtigkeit der Erisehluft nach Ab na.hme der Raumtemperatur ein gewisses Mass nicht übensichr.eitet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator in Abhängigkeit von,der relativen Feuchtig keit der Aussenluft und der Temperaturdif ferenz zwischen Aussen- und R.aumlufttem- peratur ein- und aus.gesehaltet wird. 2.
    Verfahren nach dem Patentanspruch. und Unteransprwch 1, dadurch gelkenn.zeich- net, dass etin von der Aussenluft beeinflusster, den Ventilator steuernder Hygrostat in<B>Ab-</B> hängigkeit von der Temperaturdifferenz zwi schen Aussen- und Raumluft derart ver stellt wird, @dass ,
    die relative Feuchtigkeit der Frischluft nach Annahme der Raumtempe- ratur ein gewisses Mass nicht übensühreitet. 3.
    Verfahren mach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Hilfskanal Frischluft angesogen und im Kanal auf Raumtemperatur gebracht wird, und dass ein von dieser Luft beeinflusster Hygrostat dem Ventilator ein- und aus- schültet. 4.
    Verfahren nach dem Patentanspruch und Unteranspruch $, dadurch gekenm.zeich- net, dass die Frischluft im Hilfskanal durch einen Wärmeaustausoher auf Raumtempe ratur gebracht wird. 5.
    Verfahren mach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator durch einen zusätzlichen Raumtemperatur- regler beim U:nters,chreiten einer gewissen Temperatur abgeschaltet wird.
CH223904D 1943-01-13 1942-01-27 Verfahren zur automatischen Ventilation von Räumen, insbesondere von in der Erde gelegenen Lagerräumen. CH223904A (de)

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