CH224085A - Beleuchtungseinrichtung für Leuchtschaltbilder. - Google Patents
Beleuchtungseinrichtung für Leuchtschaltbilder.Info
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Description
Beleuchtnngseinriehtung für Leuchtschaltbilder. Gegenstand der Erfindung ist eine Be leuchtungseinrichtung für Leuchtschaltbilder, bei welcher die Befestigungsvorrichtung für die Beleuchtungslampen zur gleichzeitigen Befestigung des der Lampe zugeordneten Reflektors am Lampenträger dient. Diese Beleuchtungslampen werden zur rückseitigen Beleuchtung; von schematisch zu vollständi gen Anlagen zusammengestellten, durchschei nenden und die einzelnen Anlageteile dar stellenden Symbolen verwendet.
Zur Er höhung der Lichtausbeute und Vermeidung störender Streustrahlung befindet sich der strahlende Teil der weissen und auch farbigen Lampen im Innern. geeignet geformter Re flektoren, welche möglichst alles Licht auf die zugehörigen durchscheinenden Stellen des Leuchtschaltbildes werfen sollen.
In einer bekannten Ausführungsform weist das Leuchtschaltbild eine Glasplatte auf, die an jenen Stellen, welche Teile der Schaltanlage darstellen, durchscheinend ist. Auf einem besonderen Gerüst hinter den be treffenden Symbolen befindet sich das die Lampen und Reflektoren aufnehmende Trag- gitterwerk. Dieses Gitterwerk wird dabei bekanntlich mit Vorteil aus geeignet durch löcherten Leisten zusammengestellt, wobei die Löcher zur Befestigung der Beleuch- tungseinrichtungen .dienen.
Selbst in einem einfacheren Leuchtschaltbild befinden sich verhältnismässig viele Symbole. Ausserdem ist es notwendig, längere Linienzüge aus Gründen der Gleichmässigkeit der Lichtver teilung meist mit mehreren Lampen zu be leuchten, so dass deren Anzahl stets beträcht lich ist. Man ist deshalb bestrebt, ihre Aus- führung und insbesondere jene der Reflekto ren nach Möglichkeit zu vereinfachen,
um den Gesamtaufwand für das Leuchtschalt- bild zu verringern.
Aus diesem Grunde hat man schon vor- geschla gen, jeder Lampe ihren besonderen Reflektor zuzuordnen und ihre Verbindungs- glieder so zu gestalten, dass sie gleichzeitig für ihre Befestigung am Traggitterwerk die nen.
Es werden dabei die Lampenfassungen mit konzentrisch zur Lampe liegenden Füll- rungsstutzen versehen, welchen Bohrungen im Traggitterwerk und dem Boden des Re flektors entsprechen, durch welche Bohrun gen die Stutzen hindurebge=teckt sind. Mit diesen stets mit etwas Spiel in die Bohrun gen ragenden Stutzen wird die gegenseitige Lage von Fassung zu Reflektor und Trag gitter festgelegt, während für die eigentliche Befestigung eine durch die drei Teile hin durchgesteckte Schraube dient.
Im Gegensatz dazu zeichnet sich die Be- leuchtungseinrichtung gemäss vorliegender Erfindung dadurch aus, dass mit einer Lam penfassung wenigstens nahezu parallel zur Lampenachse verlaufende Befestigungsfedern fest verbunden sind, zieren freie Enden der art eingerichtet sind, dass sie unter Ausnut zung ihrer Federkräfte und unter Vermei dung weiterer Befestigungsteile einerseits die Lampenfassung und anderseits wenigstens noch den Reflektor mit dem Lampenträger verbinden.
Unter .,nahezu parallel" wird dabei verstanden, dass die im Fassungskörper eingespannten Befest bdungsfederteile höch stens einen Winkel von 15 mit der Lampen achse einschliessen. Die Befestigung erfolgt dabei mit Vorteil vermittelst der auf Lam- penträger und Reflektor ausgeübten, senk recht zu der Lampenachse und von dieser weg nach aussen gerichteten Federkraft der freien Federenden.
Zu diesem Zwecke kön nen dieselben je zu einer von der Lampen achse weg nach aussen sich öffnenden Klam mer geformt sein, welche Klammern mit Vor teil gleichzeitig Teile des Lampenträgers und mindestens auch des Reflektors umfas- sen. In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch im Querschnitt dargestellt.
Mit 1 ist die zu durchleuchtende Glas platte des Leuchtschaltbildes dargestellt, 2 ist ein Reflektor und 3 eine Beleuchtunp- lampe. Der Fassungskörper 4 der Lampe be steht mit Vorteil aus elektrisch isolierendem Pressmaterial, mit welchem die Befestigungs federn 5 und 6 zu einem untrennbaren Bau element zusammen verpresst sind. Aus mecha- nischen Gründen sind Blattfedern vorzu ziehen, doch können auch anders geformte und mehr als ihrer zwei in Betracht kom inen. Hier stehen sie sich bezüglich der Lam penachse gegenüber.
Die Klammern 7 umfas sen den hier aus Blech geformten Reflektor und den Lampenträger 12 innerhalb von vor zugsweise kreisförmigen Aussparungen 8 und halten diese Teile mittelst Feder- und auch Reibungskräften zusammen.
Der Strom wird der Lampe über eine (gegebenenfalls auch mehrere) nicht mit dem Lampenträger 12 direkt in Berührung stehende, zusätzliche Feder 9 zugeführt, welche mit den Befestigungsfedern an nähernd gleichgerichtet ist, d. h. mit diesen an der Einspannstelle im Körper 4 einen Winkel von höchstens 15 einschliesst.
Im allgemeinen kann dann die Wegleitung des Stromes vom zweiten, seitlich der Lampe an geordneten Kontakt 13 durch eine Berüh rung desselben mit der Klammer 7 erfol gen. welche über das den Lampenträger 12 enthaltende Traggitterwerk mit dem allen Lampen gemeinsamen<B>Pol der</B> Stromquelle (Rückleiter) verbunden ist.
Die Führung der Lampe erfolgt dann ausser durch die Fassung 4 < b.irch den Berührungspunkt mit der Feder 6, während der Kontaktdruck in sehr vor teilhafter Weise allein durch den Druck der Feder 9 bestimmt wird. Damit wird eine Be schädigung der Lampen beim Hineinschieben und Auswechseln mittelst des Griffes 11 weitgehend verhindert, da keine weiteren Kräfte, beispielsweise durch die Fassung, auf dieselben ausgeübt werden. Die Feder 9 hat im allgemeinen eine wesentlich kleinere Biegungssteife als die Befestigungsfedern 5 und 6.
Die beschriebene Einrichtung hat gegen- über den erwähnten bekannten Ausfübrun- gen den Vorzug grösserer Einfachheit im Aufbau. Bei der bekannten. starken Abhän gigkeit der Lebensdauer der Lampen von den Kühlverhältnissen ist die Möglichkeit, class infolge des einfachen Aufbaues die Kühlung verbessert werden kann, von grosser Bedeu- tung für den Betrieb, da bei besserer Küh lung viel weniger oft störende Auswechslun- gen notwendig werden.
Eine nachträgliche Erweiterung des Leuchtschaltbildes wird ebenfalls wesentlich erleichtert. Die Vermeidung von Verschrau bungen und unelastischen Führungsstellen, welche durch den Lampenträger hindurchge steckt werden müssten, ermöglicht nämlich die Einführung der Reflektoren und ihre Be festigung durch die Klammern 7, ohne dass das Traggitterwerk, wie bei einer bekannten Lösung, von aussen zugänglich sein muss. Die aus Glas bestehende, heikle Frontplatte 1 braucht deshalb bei solchen Arbeiten nicht entfernt zu werden, wird deshalb also viel eher geschont.
Die Befestigungsfedern können weniger Platz als die bekannten Verschraubungen be nötigen und ermöglichen bei Gleichmässigkeit der Befestigungskräfte genaue Einhaltung der gegenseitigen Lage der Elemente. Die Aussparungen 8 können mindestens eine der Anzahl Biegungsfedern entsprechende Zahl von Einkerbungen aufweisen, in welche die Klammern 7 zu liegen kommen. Aus Preis- und Dispositionsgründen gibt man allen Klammern 7 vorzugsweise die gleiche Öff nungsweite, so dass die gesamte Dicke der von einer Klammer zu umfassenden Teile stets gleich bleiben muss.
Es ist oft notwendig, ausser dem Reflektor 2 und Träger 12 noch weiter, mit gleichen Aussparungen 8 ver sehene Teile zusammen zu verbinden. Solche Teile sind im allgemeinen Zwischenbleche; bei ihrem Wegfall müssen dann aus dickerem Blech bestehende Reflektoren oder verstärkte Träger verwendet werden.
Die Stromzuführung zu den Lampen braucht nicht durch Verschraubungen, son dern kann durch Anlöten der Zuleitungs drähte erfolgen. In diesem Falle sind die der Stromzuführung dienenden Federn über den isolierenden Fassungsteil 4 hinaus nach hin ten verlängert und beispielsweise durch Spreizung für die Verlötung geeignet ausge bildet (siehe z. B. Feder 9 und Draht 10).
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Beleuchtungseinrichtung für Leuchtschalt- bilder, bei welcher die Befestigungsvorrich tung für die Beleuchtungslampen zur gleich zeitigen Befestigung des der Lampe zuge ordneten Reflektors am Lampenträger dient, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Lam penfassung wenigstens nahezu parallel zur Lampenachse verlaufende Befestigungsfedern fest verbunden sind, deren freie Enden der art eingerichtet sind, dass sie unter Ausnut zung ihrer Federkräfte und unter Vermei dung weiterer Befestigungsteile einerseits die Lampenfassung und anderseits wenigstens noch den Reflektor mit dem Lampenträger verbinden. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federkräfte senkrecht zur Lampenachse und von dieser weg wirken. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die freien Feder enden je zu einer von der Lampenachse weg nach aussen sich öffnenden Klammer geformt sind, welche Klammern gleichzeitig Teile des Lampenträgers und mindestens auch des Re flektors umfassen. B. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass Lampenträger und Reflektor gleiche Aussparungen aufweisen, deren Ränder stellenweise von den Klam mern umfasst werden und durch welche Aus sparungen hindurch die Lampe in das Innere des Reflektors hineinragt. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass durch die Klam mern mindestens ein weiterer, mit einer- glei chen Aussparung wie der Lampenträger ver- sehener Teil umfasst wird. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Aussparungen kreisförmig sind. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Aussparungen mindestens eine der Anzahl der Befesti gungsfedern entsprechende Zahl von Einker- bungen aufweisen, in welche die Klammern zu liegen kommen, zum Zwecke, die gegenseitige Lage von Fassung, Reflektor und Lampen träger unverrückbar festzulegen. 7.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Fassungskör per aus elektrisch isolierendem Pressmaterial besteht und die Befestigungsfedern in ihm miteingepresst sind. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass als Befestigungs federn Blattfedern verwendet sind. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Fassung am Lampenträger zwei einander bezüglich der Lampenachse gegenüberlie gende Federn verwendet sind. 10.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Lampenfas sung ausser den Befestigungsfedern minde stens eine nicht direkt mit dem Lampenträ ger in Berührung kommende, wenigstens an nähernd gleich wie die Befestigungsfedern gerichtete Kontaktfeder aufweist, welche der Stromzuführung zu einer seitlich auf der Lampe angeordneten Kontaktstelle dient. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Be festigungsfedern der elektrischen Verbin dung des einen Lampenkontakt: finit dem allen Lampen gemeinsamen Rückleiter dient, während der andere Lampenkontakt mit einer Kontaktfeder in Berührung steht. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11.dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt feder eine kleinere Biegungssteife aufweist als die Befestigungsfedern. 13. Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die der Strom zuführung dienenden Federn nach hinten über den isolierenden Fassungskörper hin aus verlängert und mit Mitteln für den An- sehluss der stromführenden Drähte versehen sind. 14.Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die der Strom zuführung dienenden Federn an der An schlussstelle gespreizt sind und der Anschluss der stromführenden Drähte durch Verlötung erfolgt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH224085T | 1941-11-06 |
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| CH224085A true CH224085A (de) | 1942-10-31 |
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ID=4453360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH224085D CH224085A (de) | 1941-11-06 | 1941-11-06 | Beleuchtungseinrichtung für Leuchtschaltbilder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH224085A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102614B (de) * | 1955-10-31 | 1961-03-16 | Electricite Mors Sa Soc D | Fuer Leuchtschaltbilder bestimmter Symboltraeger |
-
1941
- 1941-11-06 CH CH224085D patent/CH224085A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102614B (de) * | 1955-10-31 | 1961-03-16 | Electricite Mors Sa Soc D | Fuer Leuchtschaltbilder bestimmter Symboltraeger |
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