CH224167A - Sägemehl-Ofen. - Google Patents

Sägemehl-Ofen.

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CH224167A
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CH
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sawdust
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furnace
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gases
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Inventor
Manz-Dietrich Fritz
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Manz Dietrich Fritz
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

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  Sägemehl-Ofen.         Sägemehlöfen    mit im gedeckten Ofen  mantel     aushehbar    befindlichen, zur Auf  nahme des komprimierten Sägemehls be  stimmten Behälter sind seit Jahren in der  einschlägigen Branche bekannt. Der     Abbrand     des komprimierten Sägemehls erfolgt von  unten nach oben, indem die Verbrennungs  gase in einem durch das Sägemehl gebildeten  vertikalen Kamin hochsteigen und den zwi  schen dem Ofenmantel und dem Behälter be  findlichen Hohlraum zwecks Abgabe der  Wärme vor Abzug in den Rauchkamin be  streichen.  



  Es zeigt sich nun, dass infolge des von  unten nach oben verlaufenden vertikalen Ab  brandes des komprimierten Sägemehls dieses  meist ruckartig entsprechend des fortgeschrit  tenen     Abbrandes,    abwärts gegen den     Behälter-          boden.        nachrutscht.    Dies hat oft ein Ver  schütten des durch das     komprimierte    Säge  mehl gebildeten Kamins zur Folge, indem       Sägemehlbrocken    über die     Lufteintrittsöff-          nung    des Behälterbodens fallen und diese ver  stopfen. Dies ist die Folge der unzweck-    mässigen Konstruktion.

   Daraus resultieren  unregelmässige     Verbrennung    der Heizgase,  dadurch bedingte mangelhafte Wärmeabgabe  und ausserdem Explosionsmöglichkeiten.  



  Diese erwähnten Mängel bekannter Säge  mehlöfen zu     beheben,    ist der Zweck .der vor  liegenden Erfindung.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des vorliegenden     Sägemebl-          ofens    dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt den     Sägemehlofen    teilweise in  einem Vertikalschnitt, teilweise in Ansicht.       Fig.    2 stellt den     Sägemehlofen    bei ab  genommenem Deckel in Draufsicht dar,  während       Fig.    3 einen Stab darstellt.  



  1 ist der auf Füssen 2 auf dem Boden  abgestützte     Ofenmantel,    der von einem  Deckel 3 gedeckt ist. Im     Ofenmantel    befindet  sich der     aushebba.re,    für das     komprimierte     Sägemehl 4 bestimmte     Behälter    5. Letzterer  besitzt vorzugsweise einen lediglich in     Fig.    1  angedeuteten Tragbügel 6. Der Behälter 5  besitzt eine     Lufteintrittsöffnung    7 im Boden      8, die sich über einer Aschenschale 9 befindet.

    Zwischen dem Ofenmantel 1 und dem     Be-          hälter    5 ist der Heizraum 10 für die Rauch  gase     vorgesehen,    die durch den Kamin 11  abziehen.  



  12 ist ein Vertikalrost, der durch Kreis  ringe und Stäbe     gebildet    wird und lose über  der     Lufteintrittsöffnung    7 auf dem Behälter  boden 8 sitzt. Der Vertikalrost 12 wird vom       komprimierten        Sägemehl!    4     kreisringartig     umschlossen, wodurch ein von der Luft  eintrittsöffnung 7 zentral hochsteigendes,  einsturzsicheres Kamin 13 für die hochstei  genden Verbrennungsgase erzielt wird. Oben  stützt sich der Vertikalrost 12 mittelst radial       abstehender    Streben 14 lose an der Innen  wand des     Behälters    5 ab. Der Vertikalrost 12  ist     daselbst    von einem losen Teller 15 über  deckt.

   Ungefähr auf Höhe dieses Tellers sind  regulierbare     Lufteintrittsöffnungen    16 für       Sekundärluft    im Ofenmantel 1 vorgesehen.  Ein schräg im Ofenmantel 1     eingesetzter,    an  nähernd geschlossener     Kreisring    17 distan  ziert den Behälter 5 gleichmässig von der  Innenwand des     Ofenmantels.    Dieser Kreis  ring 17 dient zugleich als Rauchführung.  



  Der     beschriebene        Sägemehlofen    funk  tioniert wie nachstehend     beschrieben:          Der        Behälter    5 wird im     Sägemehllager     mit einem     Stab    18     (Fig.    3) versehen, der in  den     Vertikalrost    12 geschoben wird. Darauf  füllt man den     Behälter    mit Sägemehl, das  man     festpresst.    Alsdann kann der Stab 18  wieder herausgezogen werden, wodurch das  im     Vertikalrost    12 befindliche Kamin 13 ent  steht.

   Den gefüllten Behälter 5 setzt man in  den Ofen ein und der Teller 15 wird auf den       Rost    12 gelegt. Durch die     Lufteintrittsöff-          nung    7 wird das Sägemehl 4 entzündet, wo  bei sich der Albrand regelmässig von unten  nach oben vollzieht. Die im Kamin 13 hoch  steigenden Verbrennungsgase bringen den  Teller 15 zum Glühen, und eventuell nicht  verbrannte Gase werden     mittele    der Sekun  därluft verbrannt. Die Rauchgase zirkulieren  gemäss den     Pfeilen    von oben nach unten und  gelangen unterhalb dem Kreisring 17 in den       Abzugkamin    11.

   Der     Vertikalrost    12 ge-         währleistet        während    dem     Verkohlungsprozess     ein Freilassen der     Lufteintrittsöffnung    7  und .dadurch     eine        intensive        regelbare    Luft  zirkulation im Ofen und     somit    einen     geruch-          losen,        gleichmässig    störungsfrei verlaufenden       Verbrennungsprozess.     



  Infolge des     Vertikalrostes    können dem  Sägemehl     Tannzapfen,    Holzstücke und     an-          derweitige        brennbare    Abfälle beigegeben       werden..  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sägemehlofen, bestehend aus einem mit Deckel überdeckten Ofenmantel, mit in diesem befindlichen aushebbaren Behälter zur Aufnahme des komprimierten Sägemehl und zwischen dem Ofenmantel und dem Be hälter befindlichem Raum für .den Abzug der zum Rauchkamin gelangenden Rauchgase, dadurch gekennzeichnet,
    dass im Behälter ein Vertikalrost aushebbar sitzt, mit auf dem obern Ende sitzenden Teller, weIeher Rost im komprimierten Sägemehl einen einsturz- sicheren Kamin für die hochsteigenden Ver- brennungsgase bildet,
    wobei diese den ge- nannten Teller zum Glilhen bringen und eventuell nicht verbrannte Gase mittelst zu geführter Sekundärluft verbrannt werden. UNTERANSPRÜOHE 1.
    Sägemehlofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Zuführung der Sekundärluft in ungefährer Höhe des lose auf dem Vertikalrost sitzenden Tellers im Ofenmantel regulierbare Öffnungen für die Sekundärluft sich befinden. 2.,Sägemehlofen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Rauchgase durch einen im Ofen mantel schräg eingesetzten, annähernd ge= schlossenen Kreisring zwangsläufig im Kohl- raum von oben nach unten geführt und un terhalb des, Kreisringes zum Rauchkamin geleitet werden,
    wobei dieser Kreisring zu gleich als Distanzring für den aushebbaren Behälter dient.
CH224167D 1942-03-28 1942-03-28 Sägemehl-Ofen. CH224167A (de)

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