CH224210A - Verfahren zur Herstellung eines zyklischen Ketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines zyklischen Ketons.

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CH224210A
CH224210A CH224210DA CH224210A CH 224210 A CH224210 A CH 224210A CH 224210D A CH224210D A CH 224210DA CH 224210 A CH224210 A CH 224210A
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  Verfahren zur Herstellung eines zyklischen     Ketons.       Die     Erfindung    bezieht sich auf die Her  stellung zyklischer Betone, die beispielsweise  als Zwischenprodukte bei chemischen Syn  thesen, insbesondere bei der Synthese von  Heilmitteln, Verwendung finden können.  



  Wenn man     Betone    von der allgemeinen  Formel R . CO . CH" wobei R eine aroma  tische Gruppe, z. B. eine     Phenyl-,        Naphthyl-          oder    in     geeigneterWeise        substituiertePhenyl-          oder        Naphthylgruppe    darstellt, mit     Furfurol     kondensiert, werden Verbindungen von der  allgemeinen     Formel     
EMI0001.0013     
    gebildet. Wenn zum Beispiel die Verbindung  R .

   CO .     CH,        Acetophenon    darstellt, ist das  Erzeugnis     Furfuryliden-acetophenon     
EMI0001.0017     
         wenn    R eine     ss-Naphthylgruppe    ist, ist das       Enderzeugnis    '  
EMI0001.0021     
    Diese     Furfurylidenderivate    werden bei der  Behandlung mit wässrig-alkoholischer Salz  säure in     Diketosäuren    von der     allgemeinen          Formel     <B>R</B>     #   <B>CO</B>     #        CH?,

     <B>'</B>     CH2   <B>' CO</B>     #        c112.        CH2   <B>'</B>     COOH     umgewandelt.  



  Säuren mit dieser allgemeinen Formel  können durch Reagenzien, wie verdünnte,       wässrige        Lösungen    von     Ätzkali    oder Ätz  natron, in     ,substituierte        Zyklopentenon-essig-          säuren    von .der Struktur  
EMI0001.0040     
      umgewandelt werden.

       Wenn    R     eine        ss-Naph-          thylgruppe    darstellt, ist das Erzeugnis     3-ss-          Naphthyl        -d2-zyklopenten-1-    an - 2     -essigsäure     mit der Formel  
EMI0002.0009     
    Die     Zyklopentenon-essigsäuren        können     (z.

   B. durch Hydrieren in methyl-alkoho-  
EMI0002.0012     
         (wobei    R eine substituierte oder     nichtsub-          stituierte        Phenyl-    oder eine     ss-mehrkernige,     aromatische Gruppe, z.

   B. eine     ss-Naphthyl-          gruppe,    darstellt) mit der Gruppe R konden  siert werden kann     unter    Bildung von Verbin  dungen, in welchen der     5-Kohlenfstoffring     mit der     Gruppe    R verbunden ist durch einen       zwischengeschalteten        6-Kohlenstoffring,    in  dem man Wasser zwischen der     Carboxyl-          gruppe    und der     Ortho-    oder     a-Stellung    der  Gruppe R mit Hilfe eines     Kondensations-          mittels    abspaltet.

   Wenn also die Gruppe R  eine     Phenylgruppe    ist, findet die Ring  bildung statt an der     Orthostellung,    wobei  sich eine Verbindung mit dem Strukturskelett  
EMI0002.0033     
    ergibt, während die Ringbildung in der       a-Stellung        eintritt,    wie z.

   B.     bei    dem Ring  skelett  
EMI0002.0037     
         lischer        Lösung    in     Anwesenheit    von     palla-          diumhaltigem        Strontiumearbonat)    zu Ver  bindungen     reduziert    werden,     in    welchen der  aus 5     Kohlenstoffatomen        bestehende    Ring       gesättigt    ist und     welehe        die        Struktur     
EMI0002.0052     
    aufweisen.

    Es ist nun     gefunden    worden, dass die       Carbogylgruppe    von Verbindungen vom Typ    falls die     Gruppe    R eine     ss-Naphthylgruppe          darstellt.     



  Wenn der     5-Kohlensf",fe    des     nr,          sprünglichen        Rens    gesättigt' ist,     kann    die       Kondensation        wiks@m        nrnhgeführt    werden  mit     Hilfe    von     Phosphorsäureanhydrid    in       Benzollösung    oder vorzugsweise mit     Phos-          phorsäureanhy        drid    in     sirupöser    Phosphor  säurelösung.

   Das Produkt ist im     allgemeinen     eine Verbindung mit einer     Grundstruktur     vom Typ  
EMI0002.0075     
    in welcher der neu .gebildete     Ring        Keton-          struktur        aufweist.    Die     Kondensation    kann  auch, obwohl mit     schlechterer    Ausbeute,  unter Anwendung von 80%iger Schwefel  säure bei<B>98'</B> C     durchgeführt    werden.

   So  kann     3-ss-Naphthyl-zyklopentan-l-on-2-.essig-          säure    umgewandelt     werden    in     3',4-Diketo-          1,2,3,4    -     tetrahydro    - 1,2 -     zyklopentanophen-          anthren       
EMI0003.0001     
    Wenn jedoch .der     5-Kohlenstoffring    un  gesättigt ist, erscheint der neu gebildete Ring  
EMI0003.0003     
    erhalten.

   Zum Beispiel wird     3-ss-Naphthyl-          d2-zyklopenten-l-on-2-essigsäure    in die Ver-  
EMI0003.0006     
    In ähnlicher Weise kann     3-Phenyl-d'-zyklo-          penten-l-on-2-essigsäure    in     4-Oxy-3'-keto-1,2-          zyklopentennaphthalin        übergeführt    werden.  



  Falls die Verbindungen einen ungesättig  ten     5-Kohlenstoffring    aufweisen, kann die  Kondensation bewirkt werden mit Konden  sationsmitteln, wie Schwefelsäure oder einem       aliphatischen        Anhydrid,    z. B. Essigsäure  anhydrid oder     Propionsäureanhydrid.    Vor  zugsweise     wird    Essigsäure (unter     Kochen.)     verwendet, und in diesem Fall wird das Er  zeugnis in Form des     Acetylderivates    erhal  ten, da die     Hydroxylgruppeverestert    wird.

    Dieses     Acetylderivat    kann leicht zu der       Verbindung    mit freier     Hydroxylgruppe    hy-  
EMI0003.0023     
    immer in der     Enolform,    und es wird ein Er  zeugnis     mit    der     Struktur    von der     Art       Bindung     4-Oxy-3'-keto-1,2-zyklopentenphen-          anthren    umgewandelt.         drolysiert    werden;     beispielsweise    durch Be  handlung mit     wässrig-alkoholischer    Natron  lauge und darauffolgendes Ansäuern.  



  Die Gruppe R kann, wie oben     erwähnt,     in     geeigneter    Weise substituiert sein, z. B.  durch eine oder mehrere     Hydroxylgruppen,     eine oder mehrere     Alkoxygruppen,    wie z. B.  die     Methoxygruppe,    oder ein oder mehrere  Halogenatome, wie z. B. Chlor, oder durch  Kombinationen solcher     Substituenten.    So  kann R     6-Methoxy-ss-naphthyl    oder     5-Chlor-          6-methoxy-ss-naphthyl    darstellen.

   In diesem  Fall :sind die erfindungsgemäss erhaltenen  Produkte, in welchen der erwähnte     5-Kohlen-          stoffring        ungesättigt    ist,      nämlich     (7-Methoxy)-    und     (8-Chlor-7-meth-          oxy)    - 4 -     oxy    -     3'-        keto    -1, 2 - zyklopentenphen-  
EMI0004.0007     
    nämlich     (3',4-Diketo-7-methoxy)-        bezw.    (3',4       Diketo-8-chlor-7-methoxy)-1,2,3,4-tetrahydro-          1,

  2    -     zyklopentanophenanthren.    Wenn die       Gruppe    R     6-Oxy-ss-naphthyl    darstellt, wer  den natürlich die entsprechenden     Oxyverbin-          dungen        erhalten.     



  Gegenstand des     vorliegenden    Patentes ist  nun ein Verfahren zur Herstellung von     7-          Methoxy    - 3' -     keto    - 1,2 -     zyklopentenophen-          anthren,    das dadurch gekennzeichnet ist,     daB     man auf die Verbindung der Formel  
EMI0004.0025     
    ein wasserabspaltendes Mittel einwirken     lässt,     durch welches     RingschluB    zwischen der       Carboxylgruppe    und der     a-Stellung        des          Naphthylrestes    bewirkt wird.  



       Beispiel:     Die Verbindung     7-Methoxy-4-oxy-3'-keto-          1,2-zyklopentenophena.nthren    von der Formel  
EMI0004.0035     
    wird wie folgt hergestellt:         anthren.    Wenn     der        5-Zohlenstoffring        ge-          sättigt    ist, sind die     entsprechenden    Verbin  dungen    10 Teile     3-(6-Methoxy-ss-naphthyl-dz-          zyklopenten-l-on-2-essigsä,

  ure    der Formel  
EMI0004.0044     
    werden mit 75 Teilen     Essigsäureanhydrid     am     Rückflusskühler        während    30 Minuten     ge.     kocht und das     überschüssige        Essigsäure-          anhydrid    durch     Destillation        'entfernt.    Zum  Rückstand gibt man eine     geeignete    Menge  (etwa 40 cm') Methylalkohol und kocht das  Gemisch unter     Zerreiben    der Klumpen des  festen Materials.

   Nach Abkühlen des Ge  misches wird das     kristallinische        Material        ab-          filtriert    und getrocknet. Es besteht aus     dem          Acetylderivat    des gewünschten     Produktes     und kann aus Essigsäure     kristalVsiert    wer  den, aus der es sich in     farblosen    Nadeln ab  scheidet, die bei 243' C     schmelzen.        Es    wird  durch Kochen mit     wä;

  Brirg-methylalkoho-          lischem        Kaliumhydrogyd        hydrolysiert,    wo  bei es sich rasch auflöst, und beim Ansäuern  der Lösung mit     Essigsäure    wird das ge  wünschte     Produkt    ausgefällt. Es kann     ge-          wünschtenfalls    durch Lösen in     Pyridin    und  durch Zusetzen von     Essigsäure        umkristalli-          siert    werden.

   Beim Erhitzen färbt     sich    die  Substanz     bei        268'C    dunkel,     erweicht        bei          285'C    und     schmilzt    bei 293 bis     299'C    zu  einem braunen 01.  



       Die    bei diesem Beispiel als     Ausgangs-          material        verwendete        Säure    kann     wie    folgt       hergestellt    werden:           Eine    1     %    ixe Lösung von     @-(6-Methoxy-ss-          naphthyl)-y-@-diketaheptansäure    in 2%igem       wässrigem        Kaliumhydroxyd    wird eine Stunde  lang auf     95'C    erhitzt.

   Beim Ansäuern der  Lösung mit Salzsäure wird die     Zyklopentenon-          säure    ausgefällt; sie wird gesammelt und mit  Wasser gewaschen. Sie kann aus     Äthylacetat     oder     wässriger    Essigsäure umkristallisiert  werden und bildet strohfarbige Nadeln, die  bei 204 bis<B>205'</B> C     schmelzen.     



  Die     Heptansäure        selbst    kann erhalten  werden nach der von     gehrer    und     Igler          (Ber.    1899, Jahrgang 32, S. 1178, und 1901,  Theorie Jahrgang 34, S. 1263)     beschriebenen     Methode.  



  Zur Herstellung des     @-(6-Methoxy-ss-          naphthyl)-y-@-,diketoheptansäure    wird z. B.       6-Acetyl-2-methaxynaphthalin    (beispielsweise  erhalten nach der Methode von     Hawarth    und       Sheldrick,    J.     Chem.        Soc.    1934, 865) in das       Furfurylidenderivat    übergeführt, und diese  Verbindung wird in die gewünschte Säure  umgewandelt durch Kochen der Verbindung  (14 g) am     Rückflusskühler    mit Alkohol       (240om')    und     Salzsäure        (60em@Säurevonder     Dichte 1,16) während 15 Stunden.

   Nach Ent  fernen des Alkohols durch Destillation wird  das Produkt     extrahiert    mit einem siedenden  Gemisch aus Salzsäure (80     em3        Säure    von der  Dichte 1,16), Eisessig (100 cm') und Wasser  (200 cm"), wobei die Extraktion wiederholt  wird,     bis    keine weitere     nennenswerte    Menge  des Produktes mehr erhalten wird. Die     Meth-          oxynaphthyl-diketoheptansäure    schmilzt nach  dem     Umkristallisieren    aus wässriger Essig  säure bei 142 bis 143' C.  



  Es muss noch erwähnt werden,     .dass    beim  Umwandeln des     Furfurylidenderivates    von       6-Acetyl-2-methoxynaphthalin        in    die     Diketo-          säure    durch Kochen mit Salzsäure eine ge  wisse     Entmethylierungeintritt,    so dass in ge  wissem Ausmasse .die Verbindung     @-(6-Oxy-          ss-naphthyl-y-@-diketoheptansäure        gebildet     wird, welche bei der Behandlung mit dem       wässrigen        Kaliumhydroxyd    in     3-(6-Oxy-ss-          naphthyl)

          -42-zyklopenten-l-on-2-essigsäure     übergeführt wird. Der letztgenannte     Stoff          liefert    bei der Arbeitsweise gemäss dem Bei-    spiel     4,7-Dioxy-3'-keto-1,2-zyklopentenphen-          anthren.    Wenn man für das     erfindungs-          gemässe        Verfahren        .den    Ausgangsstoff frei  von     Ogyzyklopentenon-essngsäure        verwenden          will,    so empfiehlt es sich, die rohe Zyklopen  tenonessigsäure einer     Methylierung    (z. B.

    durch Behandlung mit     Methylsulfat    und Na  triumhydroxyd in wässriger oder alkoho  lischer Lösung) zu unterwerfen, um die     Hy-          droxylgruppe    im     Naphthalinkern    zu     methy-          lieren,    oder bereits die rohe     Diketoheptan-          säure    mit     Methylierungsmitteln    zu be  handeln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 7-Meth- oxy - 4 - oxy - 3'- keto -1,2 - zyklopentenophen- anthren, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Verbindung der Formel EMI0005.0084 ein wasserabspaltendes Mittel einwirken lässt, durch welches Ringschluss zwischen der Carboxylgruppe und der u-Stellung des Naphthylrestes bewirkt wird.
    Die neue Verbindung bildet beim Um kristallisieren aus Pyridin farblose Nadeln, ,die bei<B>268'</B> C dunkel werden, bei<B>285'</B> er weichen und bei<B>293-299'</B> C zu einem braunen 01 schmelzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als wasser- abspaltendes Mittel Phosphorsäureanhydrid verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als wasserabspaltendes Mittel Phos- phorsäureanhydrid in sirupöser Phosphor säure gelöst verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als wasser- abspaltendes Mittel Schwefelsäure verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als wasser- abspaltendes Mittel das Anhydrid einer ali- phatischen Säure verwendet und anschliessend hydrolysiert. 5. Verfahren nach Patentanspruch ':
    und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Essigsäureanhydrid verwendet und anschliessend hydroly$iert.
CH224210D 1938-05-05 1939-05-03 Verfahren zur Herstellung eines zyklischen Ketons. CH224210A (de)

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