CH224235A - Vorrichtung zur Anzeige des Flugzustandes eines Flugzeuges. - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige des Flugzustandes eines Flugzeuges.

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CH224235A
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    • G01C19/02Rotary gyroscopes
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Description


  



  Torrielitung zur Anzeige des   Flugzustandes    eines Flugzeuges.



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur   Anzeige des Flugzustandes    eines Flugzeuges, worunter zum Beispiel   auch d'ie Triebwerksüberwachunig verstanden    werden soll. Die Vorrichtung ist für die Navigation, insbesondere wÏhrend des Blindflues bestimmt. Die bisher hierzu üblichen   Navigationsgeräte zeigen jedoch    jeweils nur eine oder zwei Komponenten des Flugzustandes   a'n,    so   dass, um a. l. le Flugzustände darzu-      stellen, mehrere solcher Geräte erforderlich sind.

   Hierdurch wird aber einerseits ein erheb-    licher Platzbedarf in dem mit   a.nsichschon    f r   andereGerätesta.rkbesetztenInstrumen-    tenbrett beansprucht und anderseits   er-    schwert die gleichzeitige Beobachtung meh  rerer Geräte dem Flugzeugführer    das Na. vigieren.



   Die Erfindung   bezweekt    daher, zur Vermeidung dieser Nachteile den jeweiligen   Fl. ugzustand eines Flugzeuges möglichst    vollständig mit einem einzigen GerÏt anzuzeigen. Gemäss der Erfindung ist dies dadurch erreicht, dass auf einer Bildebene mit Hilfe einer projizierten   Bildaufzeichnumg ein.    Symbol dargestellt ist, das in seiner Lage und Form durch den   projizierenden    Strahlengang beeinflussende Mittel, die von Flugzeug angeordneten Zustandsgebern gesteuert wer  den, veränderlich dst.



   Einige Ausfübrungsbeispiele der Vorrich-    tung gemϯ der Erfindung sind in der Zeich  nung    g dargestellt und werden im   nachfolgen-      dent zusammen    mit Detailvarianten beschrieben. Es zeigt    Fig.leineBildaufzetichnungmittels    eines optischen Linsensystems,
Fig. 2, eine optisch-elektrisch-mechanische Bildaufzeichnung,
Fig. 3 die Abtastung einer Bildschablone mittels   Nipkow-Soheibe,   
Fig. 4 eine elektronenoptische Bildauf  zeichnung mit einem Ereieelhorizont als Zu-    standsgeber, 
Fig. 5 Schaltma¯nahmen an Einzelteilen des in Fig. 4 und 6 dargestellten Braunschen Rohres,
Fig. 7 die optische B ndelung des Elektronenstrahls bei der   elektronen-mikroskopi-      echen    Abbildung,
Fig.

   8 eine Doppelkathodenstrahlanord  nung,   
Fig. 9 eine   topographische Abtastung    eines GelÏndes mittels   Echolotumpulsen,   
Fig. 10 die, gleichzeitige Darstellung von zwei Vorgängen mittels eines einfachen Braunschen Rohres durch Vorschalten, eines Farbfilters,
Fig. 11 die gemeinsame Anzeige meh  rerer    der vorher einzeln behandelten   Flug-      zustände an einem Braunschen    Rohr als Muster einer   Blindfluganzeige,   
Fig. 12 die Verwendung der Darstellung des Flugzeugsymbols unter Zuhilfenahme einer gleichartigen Schablone zu   Steuer-    zwecken,
Fig. 13 den gleichen   Zweek    unter Verwendung von im Schirm der Braunschen R¯hre   sitzenden Fangelektroden.   



   Die Bildaufzeichnung eines Symbols, z.   B.    eines   Flugzeugsymbols,    kann auf verschiedene Weise vorgenommen werden. Am einfachsten erfolgt sie durch ein   optisches Din-    sensystem nach Art eines   Projebtionemikro-      skopes,    wie aus Fig.   1    zu erkennen ist. Das Licht   einer Liehtquelle 1    wird durch eine Sammellinse 2 auf eine Schablone 3 mit einem Flugzeugsymbol 4 geworfen. Die durch die durchsiehtige Schablone hindurchtretenden Lichtstrahlen bilden auf einer Projek  tionswand    5 ein   Flugzeugaymbol    6 ab. Im Strahlengang befinden sich zwei kreuzweise zueinander stehende   Zylinderlinsen    7 und 8.



  Die Linsen sind so gehaltert, dass sie von hier nur schematisch angedeuteten Zustandsgebern 9 und   10    entweder direkt oder fern übertragen, etwa durch Drehstrom-Ringfeld , Systeme 11, verstellt werden   kbnnen.    Dabei sind sie sowohl in ihrer Ebene verdrehbar als auch zu neigen und zu verkanten.



   Eine weitere Möglichkeit der   Bildauf-    zeichnung zeigt Fig. 2. Eine   Glimmlampe    12, der die   Modulatioaspanmrung    des darzustellenden Bildes   zugefahrt    wird, wird durch eine bildzusammensetzende Nipkow-Scheibe 13 betrachtet. Bei dieser Anordnung kann unter UmstÏnden   soga. r eine besonders modu-    lierte Lichtquelle gespart werden und statt des%   die Bordbeleuchtunss, die eame träg-    heitslose Lampe, z. B.    < tim6Gasentladuags-    lampe sein muss, verwendet werden, die dann moduliert wird.



   Die Erzeugung der Modulationsspannung des Bildes,   diederGlimmlampe12zuge-    f hrt wird, ist in Fig. 3 dargestellt. Mit Hilfe eines von einer Lichtquelle 14 aus  gehende'n      Lichtstrahls    und einer   imStrahlen-    gang   angeordneten      Nipkow-'Soheibe    15 wird   eme    Bildschablone 16 zeilenf¯rmig abgetastet.   EmeSammellinse17konzentriertdem       durch die durchsichtige Schablone hindurch-    tretenden Lichtstrahl auf eine Photozelle   18.   



  Die entstehenden   Photoepanmungen    werden in einem VerstÏrker   19      verstärkt      umd.    k¯nnen jetzt der   Gli'mmla. mpe 12 zur Bildmodu-    lation zugef hrt werden. Es ist erforderlich, da¯ die   beidenNipkow-iSeheiban13und    15 synchron umlaufen, was zum Beispiel dadurch zu erreichen ist, da¯ die Antriebs  motorenderbeiden.Scheibenjmitder    gleichen Wechselspannung betrieben werden.



   Die   fumfasaendste    Art der Bildaufzeich  nu'ng'istjedochdieelektromenoptiache,    beispielsweise mit Hilfe eines Braunschen Roh  res,    weshalb   auch dieses Verfatfren    den   wei-    teren Ausführungen zugrunde gelegt werden soll.

   Der Aufbau einea   Braunschen Roh-    res ist aus Fig. 4   ersiehtlich.    Das eigentliche Rohr 20 erhält eine Kathode 21, einen    WehneIt-iZylinder'22(geschmttendarges'te'IIt)    zur Modulation des Kathodenstrahls, eine Anode 23, Elektroden 24   fUr      die Vertikal-    ablenkung und 25 f r die Horizontalablenkung   desKathodssnetra < hl < t.Ausserdemist    ausserhalb des Rohres noch eine magnetische   Ablenkelektrode    26 vorgesehen.

   Die für den   zeilenformige'nAufbaudeaBildes    auf dem    SchirmdesBraunsschenRohreserforderliche AblenkungdesEathodenatraMserfolgtdurch    Anlegen von Ablenkspannungen an den Elek   troden24und    25.   DieseAblenkspannungen      werden durch Eippgeräte    27 und 28 erzeugt.



  Die   ModulationsspannungfürdenKathoden-    strahl kann der in Fig. 3 dargestellten Anordnung entnommen werden, die dann über einen   E. inmgangstransformator    29   aufden    Wehnelt-Zylinder 22 gegeben wird.   Selbst-       veratändliehnnisszwischendemzellenförmi- genAufbautundderzellenförmigenZer- legungdesBildesSynchronismusherrschen.    was durch. Speisung sowohl des Antriebs  motoTB für die Nipkow-Scheibe    15 (Fig. 3)   als auch der Eippgeräte    27   und.'28 (Fig.    4)    aus einer gemeinsamem Weehselstromquelle    erreicht werden kann.   



   Die Schaltung der Eippgeräte erfolgt in    der bekannten und üblichen Weise. Sie besteht im   wesentlichein      aus den Ladekonden-    sataren 127 und   138sowiedenRöhren227    und 226. Ihre Wirkungsweise ist genau wie die bei   der.grundlegendenGlimmröhren-      Eippschaltung,    d. h. die   Eondene'atoren    werden bis zur   Zündspannungaufgeladen,wor-    auf die Entladung über die Rohren erfolgt.



   Das Bild   mulB    jedoch   nichet    ineiner be   sonderenlichtelektrisohe.n,.rastera.uflösenden Gebervorrichtung aufgezeichnet : sein, es ge- nügtauch,einenringförmigenWiderstandin seimer Charakteristik so zu bemessen, dass die    an ihm periodisch im   geschlossernenEreis-      lauf abgetasteten Spa. nnu. mgen    im Zeilenver   la.ufdenBildimpulsenentsprechen.Praktisch    kan, n dies so erfolgen, dass eine dem   Ein-    gangstransformator 29 zuzuf hrende Wech  selspanmumgübereineRolle129,die    ein Motor 229 mit konstanter Drehzahl umlaufen lässt, geleitet wird.

   Die Rolle besteht, aus zwe,   nebeneina.nderliegendenSeheiben,    von    denendieeinevölligleitendausgebildet    ist,    währe'nd die amdere von isolierenden Teilen      verschiedener GröBe unterbrochen wird.    Die isolierenden Teile   lieferndiegewünschte   
Charakteristik des   Widersta'ndes,    sodass die an ihr abgegriffene   modulierte'Wechselspan-      nung    den   Bildimpuleen    entspricht.



   Diese Methoden haben den   Vorteil,dass       dieBildschablonebezw.die'Wid.ersta.ndskor-    per einfach auszutauschen sind, so da¯ je nach Notwendigkeit auch andere Symbole verwendet werden k¯nnen.



   Eine andere Methode, die   Kathodender    Braunschen R¯hre als Bildgeber durch Einritzen des   Flugzeugsymbols im. die Eathoden-      flä, ehe    zu verwenden oder eine Blende in der    Form.desFlugzeugsymbolsindenStrahlen-    gang zu   bringem,hatdenVorteildesgerin-      gerenGerätea-ufwandes.Manerzielt    hierbei    eine Anordnung ähnlich dem Elektronen-    mikroskop und braucht keinen zeilenf¯rmigen Aufbau mittels   Eippspannungen    vorzusehen (vergleiche die Fig. 7,   in.    der die optische Bündelung des Elektronenstrahls angedeutet iEt).   E    ist der Elektronenstrahl, der durch die Elektroden G und A geb ndelt wird.

   Die optische   Bündelungistzuerken-       nen'duirohdiezwischen'diesenElektroden      angedeutetenAquipotentiall.inien.    Das Zu   standekommeneinersolchenLa.menstruktur    ist zum Beispiel zu   erreichen durch esne    Spannungsabstufung K = 0, G = 10 und A = 100 Volt.



   An einem so aufgezeichneten   Flugzeug-       symbol können nun alle möglichen Flugzu-    stÏnde sichtbar gemacht werden. ZunÏchst    sei.dieHo'rizontan'zeigebetrachtet.Als    Geber hierfür dient   einE'reieelhorizo'nt,    dessen   Ereisel    30 mit seiner   senkreehten      Umla. ufachse    in einem Kardanring 31 gelagert ist, der seinerseits sich   um eime    zu der   Ereiselumlaufachse senkrechte Achse    in einem zweiten Kardanring 32 drehen kann.

   Der Kardanring 32 wird von   flug-    festen   Lagern33und34getragen.BeiBe-       wegungen'desKreiselsumseineEardan-    achse werden Kontaktarme 35 und 36 auf   gerätefestenPotentiometern    37 und   38    verstellt.   



   NachderbisherüblichenHorizo'ntda'rstel- lung mittels Ereieelgerät muss das Flugzeug-    symbol bei   Längsn'eigungdesFlugzeuges    sich über die   am'Gehäuse markierte Mittel-    linie auf-oder abwärts   verschieben.Dies    wird bei der Anordnung durch   Anlegeneiner       Vorspannung an das Vertikal-Ablenkplatten-    paar 24 der   Brauns'ohienRohreerreicht.Die    in Zeilen elektronisch aufgezeichnete Bild figur wird damit je nach der   Spannungs-    richtung an den Ablenkplatten   auf-oder    abwärts bewegt.

   Die Vorspannung, die im Kippgerät 28 zur   Bildablenkung      zwgefügt    wird, liefert das Potentiometer 37, das von dem vom Horizont betÏtigten Kontaktarm 35 gesteuert wird. Die Querneigung des Flugzeuges wird durch eine   Querneigung    des Symbols dargestellt, was durch eine SchrÏg  stalluaut    der gesamten   Zeilenstruktur    des Bildes erreicht   werdenkann.Dieskann.ge-       schehen'durchentsprechendeZuordnungder      KippspammungenfürZeile    und Bild.

   Die Ablenkelektroden k¯nnen auch au¯erhalb der   Röhreangebrachtwerden,soweitdies    elektrostatisch überhaupt möglich ist wegen der elektrischen Aufladung der Glaswand, und mechanisch in die gewünschte   Scbräg-      stellumg durch Fernverstellung    vom Horizon her gebracht werden. Letzteres kann unmit  telbarmechanisch,    zum Beispiel mittels   bieg-    samer Welle, oder durch eine elektrische Fern bertragungseinrichtung geschehen. Noch besser erreicht man die   SchragsteJIung    des Bildes durch eine magnetische Sammellinse   26,    die in AbhÏngigkeit von der Stellung des vom   Rreiselhorizont    betäbigten   Kontakt-    armes 36 auf dem Potentiometer 38 gesteuert wird.



   Die   Steig-und iSinkgeschwindigkeit      konnteebensowiedie    oben beschriebene LÏngsneigungsanzeige, falls die letztere nicht benötigt wird, angezeigt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, für diese Anzeige Symbole eines nach unten oder oben   gerichteten Flugzeugleitwerkes    in der Front  ansicht    einzuf hren. Die kann so geschehen, dass in Abhängigkeit von einem   Variometer    verschiedene   Geberschablocen    in den   Strah-      lengang    der in Fig.   3    dargestellten   Abtast-    vorrichtung geschoben werden.

   Diese ver  schiedenenGeberschablonenkönnen    auf einer   Kreisscheibe oder    auf einem Filmstreifen angeordnet sein und durch ein von dem Me¯werk des   Variometers    gelieferten Drehmoment entspreehend dem jeweiligen Flugzustand in den Strahlengang   hineimgedreht    werden.



   Die Wendung eines Flugzeuges in der    SilhouettendajstellumgimerstenStadium    der Wendung kann durch eine Verkürzung    der Qussrauawanderung des Flugzeugsymbols    gekennzeichnet werden. Die Schrumpfung   desBildesinderQuernchtmngerzielt    man zum Beispiel durch eine Verringerung der Spannung an den horizontalen Ablenkplatten 25. Hierzu   wirdderelektrischeAbgriff    des Wendezeigers auf diese Spannung mittels Potentiometer aufgeschaltet, was an einer   spateren    Stelle bei der Beschreibung der Fig. 11 ausf hrlich noch dargelegt wird.



  Die Unterscheidung einer Links- von einer Rechtskurve geht an   oich    aus der zugeordneten Querneigung hervor, jedoch lässt sich eine weitere Verdeutlichung g dadurch erzielen,,   dans man    bei einer Linkskurve das Bild etwas nach links, bei einer Rechtskurve etwas nach rechts schiebt. Die Mittel   hierfüraind    die gleichen, wie sie vorher   bei der Beschrei-    bung   von #Steigen# und #Fallen# am Hori-      zontbeispiel    erläutert winden, nur dass in diesem Fall selbstverstÏndlich   das horizon-      tale Ablenkplattenpaar 25 benutzt    wird.



   Es ist nat rlich auch denkbar, mit dem Wendekreisel eine Steuerung der nach Fig. 3 geberartig abzutastenden   Flugzeugschablo-    nen derart vorzunehmen, dass mit zunehmender   Drehgeschwindtgkeit    statt   eines Flugzeug-    symbols in   Frontansichteinsolchesin      Sei-      tenansicht in den Stmhlengang gedreht    wird.



   Bei den üblichen   Navigationsgeräten wird    eine   Schiebekurve    dadurch   angezeigt,dass    ein mechanisches Pendel, z. B. eine   Libellen-    kugel, sich durch die Fliehkraft nach au¯en bewegt. Die elektronenoptische Darstellung kann durch seitliches Verschieben des Flug  zeugsymbols    erfolgen ; es ist aber   zweck-    mässiger,   diesenFlugzustanddurcheine       Bildverzerrumgdarzustellen',undzwardurch    Verformung des Bildes, des normalerweise    rechtechige Ausmasse bat, in trapezförmige    Ausmasse.

   Erzielt wird   vorteilhaflerweise    eine solche Bildverzerrung   dadurch,dassman    eine oder beide   Ablenkspannungen    gegen Erde unsymmetrisch macht   d,      gleichzeitii,       g    auch die Anode erdet. In Fig. 5 ist   achenm-    tisch diese Schaltung für   dasvertikale    Ablenkplattenpaar r 24 und die Anode 23 gezeigt. Diese   Sehaltung      wird dadurch herge-       sbellt, daB d, ie Libellenkugel beim Auswan-    dern aus der Mittellage einen   Kontaktfür      einenStromkreisschliesst,der    zum Beispiel mit Hilfe von   RelaisentsprechendeSchalter       betätigt.

   Die trapezförmige Bildverzerrung    ergibt dann den Eindruck einer   Beschleuni-      gungnachder    sich   verjüngendenRichtung      d & 3Flugzeugsymbols.   



   Um die von einem   EompassoderAzimut-       kreiselerhältlicheEursriehtungdesFlug-      zeugesnochindasselbeBildfeld,dasdie    bis  her behandelten Flugzustände enthält,    aufnehmen   zu'können, lässt eich dem Flugzeugsym-    bol ein Strich   überlagern,derum360 dreh-    ba. r ist und den jeweiligen Kurs einer festen   Roseneinteilunganzeigt.    Der   Emrsstrich lässt    sich im   intermittierenden Bildwechsel mit    dem   Flugzeugsymbol    auf den Schirm der   BraunschenRohrebringen.    Die Mittel hierf    werdenbeiderBeschreibungderFig.    11 noch eingehend angegeben.



   Wenn   nur der Kurs angezeigt    werden soll, dann kann auch eine Drehung des   Flug-       zeugsymbolsentsprechenddemgeflogenen      Kurs    eingeführt werden. Die   elektronenopti-       schen Mittel hierfür sind bereits bei der Dar-      stellungderSchräglage    des Flugzeuges dargelegt worden.



   Die Geschwindigkeit des Flugzeuges lässt sich   inder'Weisesymbolisieren,dass    man@   einer steigenden Geschwindigkeit    eine Ver  grösserungdesganzenFlugzeugsymbols    zuordnet. An einer auf dem Schirm ange   brachten Querskala kann man die jeweilige
GrossedesFlugzeugsymbolsunddamitdie   
Geschwindigkeit ablesen. Die Vergrösserung des ganzen   Flugzeugsymbols    geschieht durch    gleichzeitigeVergrösserungderAblenkspan-    nungen an den beiden Plattenpaa. ren 24 und   
25,diedurchbeispielsweisevoneinemStau-    rohr   gesteuerte Widerstände entsprechend    ge regelt werden. Auch hierauf wird noch an    einerspäteren;StellederBeschreibungnäher eingegangen werden.

   Die barometrische Hö-    henanzeige wird zweckmϯig unabhÏngig vom Flugzeugsymbol an einer gehÏusefesten   Lfängsskala    am   RandedesSchirmes    der   BraunschenRöhrearngegeben.    In   intermittie-       rendan Bildwechsel wird dann beispielsweise einerseitsdaselektronischeFlugzeugsymbol    und anderseits ein elektronischer Strich an der   Längsskala    aufgezeichnet, der infolge    ungleichmässigerÄnderungderSpajnnungen    an   denjAblenkplatten24,diedurcheinen       barometrischen Hohenmesser hervorgerufen    werden,   auf-und    abwandern kann.



   Au¯er den bisher   beschriebenenZustands-      anzeigen, decken Kenntnis    zum   Navigieren    erforderlich ist, k¯nnen auch an dem Flug   zeugsymbol gefährlicheFlugzuständewieFlü-    gelflattern, Leitwerkschwingungen, Rumpf   biegeschwingungenu'sw.angezeigtwerden.   



  Eine   symbolhafteAndeutung      soleher.Schwin-    gungen ist zum   Beispielzuerreichendmrch    ein   U.nsoha.rfmachenderUmrissedesFlug-      zeugsymbols oder durch    ein Hin-und Her   vibrieren ! desselben oder durch ein plastisches    Pulsieren der Figur, indem beispielsweise die    konkaveAusbauchungineinekonvexeüber-      geht,oderdurcheineDurchsetzung    des   Flug-      zeugsymbols    mit einer   Gitterstruktur.Das       UnschaTfmachenkannmanerzielen,indem    man   derelektrischenLimjseeinenOffn'ungs-      fehler(sphärisoheAberration)    erteilt,

   was besonders gut   bei magnetischen Linsen durch-    führbar ist.   ZurErzeugungdes    Hin-und    HervibrierensdesFlugzeugsymbolsüber- lagerb man.den'Eippspa;nn!ungen(inden    Geräten 27 und 28 der Fig. 4), die dem   Ka.-       thodemistrahldiefürdenBildaufbaunotwen- digeAblenkungerteilen,eineWechselspan-    nung von einer Frequenz, die klein gegen die   Kippspannungsfrequenzen ist.    Das plastische   
Pulsieren : ka-nn durch Einführung des aniso- tropen Verzeichnungsfehlers erfolgen.

   Bei-    spielsweise mit Hilfe von zwei gegeneinander    geschaltetenMagnetspulenalsLinsenerhält    man   n ei iSpannungsanderungen-wie aus    der   Elektronenoptik      bekannt-denÜber-    gang von einer   kissenformigen    ineime ton   nenförmigeVerzeichnung.   



   Ein   gefährlicher Flugzustand, dessen     Anzeige sehr notwendig ist, ist die   Vereijmmg    von   Flugzeugteilen. Hierzu lässt eich eine       BUdverzerrung'nutzbarmachen,dieTinter    dem   Namen #Bildplastik# bekannt ist und    ale wei¯e Umrandung schwarzer Konturen erscheint. Diese   Bildverzerrung erreicht man      durchEinführung    einer   Phasenverzerrung    in dem   Verstärker de, r Modulationsfrequenz    (z. B. Verstärker 19 der Fig.   3). Dadurch       entstehenverschiedeneLaufzeitenfürdie    verschiedenen Frequenzen.

   Die meisten der gebräuchlichen   Eisansatz-Warpgfräte    beruhen auf der Erscheinung, da¯ durch den Eisansatz   eingelegteWiderständesichändern      oder Photozellen verschieden Mmhtet    werden. Diese Widerstandsänderungen oder   Spannutngsschwankungen    können dann in be  kannter    Weise dazu benutzt werden, die Vor  spannun,      der Verstärkerröhre    im Sinne einer Phasenverzerrung zu verändern.



   Damit sind einige Beispiele aufgezählt, wie man durch   Xnderung    der elektrischen   Linseneigenschaften die    Form und Lage des    Flugzeugsymbolaafufdem.SchirmdesBraun-      eohen    Rohres ändern n kann. Es gibt darüber hinaus noch eine gro¯e Zahl von Messgrössen, die die Navigation und die   Flugeigenscha. f-    ten kennzeichnen und ebenso eine weitere grosse Zahl von elektrischen Linsenverzerrungen, mit denen man beliebige Verlagerungen und Verzeichnungen von Symbolen vornehmen kann. Daraus ergeben sich ge  nügend Möglichkeiten,    um eine gut ausge   statteteBlindfluginetrumentierunga.ufdem    Schirm der Braunschen Rohre unterzubringen.

   In den   Abbildungen sind fiir    die    Ablenkung stets Eondenaatorplatten gezeigt.   



  Dabei bleibt es offen, je nach   Zweckmässig-    keit die elektrische Optik in die Rbhre einzubauen und elektrisch zu steuern oder auBen um die   Boire      herumzubauen    und durch die Geber mechanisch zu steuern oder den elek  trisch      abzutastendenGebermechanisch    zu bewegen.

   Um sämtliche   Blindfluggrossen    auf dem Bildschirm unterbringen zu   könmen,    wird es günstig sein, mehrere   Ablenkelektro-       den-elektrostatisch und elektromagne- tisch- ! an dem Braunschem Rohr anzubrin-    gen   undjeweilseinedavonzmrDMsteIhmg    einer bestimmten   Fluglage    zu verwenden. iSo kann zum Beispiel ausser den   norma-    len elektrischen   Linaen    eine magnetische    LinaeabsichtMchschiefznrRichtungdea    Elektronenstrahls    & age < ndnetwerden,    um einen astigmatischen Fehler und damit die gewünschte Bildverzenrung zu erzeugen.

   F r den vorliegenden Fall d rften als Ablenkelektroden die mehrfachen Ringlinsen oder Spirallinsen geeignet sein. Wie beispielsweise eine   soles    mehrfache   RingHnse    ausgebildet ist, zeigt Fig. 6. In dem   zylindrischenTei]    39 des Braunschen RobMa'ist an die Ebene der   Ringlinae      40    ein Spannungsteiler 41 angelegt, der van Ring zu Ring so unterteilt ist,   da3    zwischen je zwei Ringen eine   dar-       zustellendeGebergrOsseangelegtwerdenkann.   



  Ebensogut lassen sieh magnetische   Litnsen    zur   Erzeugung gleichartiger oder ähnlicher      Bildeffekteeinsetzen.   



   F r den Rasteraufbau des Bildes bestehen   mehrere Möglichkeiten, nm jeweils    zu    den günstigsten Bildverzerrungen zo. gelan-    gen. Die Zeilen- und Bildablenkspannungen lassen sieh umpolen, so da¯ eine   Bildverzer-      runginderentgegengesetztenRichtung    zu erreichen   Ist. Neben der Methode der Zeilen-    ablenkung   fAr    den   elektroniischen      Bildaufbau    ist noch   dieSpil'alaHenkHMtgzunennen,    die beliebig mit Kondensatorplatten oder Magnetspule erfolgen   kannnndetwasandersge-    artet die gew nschten.

   Linsenverzerrungen   hervorrufenkann.An    die Platten werden in    bekannter Weise Spannungen von gedämpf-    tem   Sehwiagungsverlauf    gelegt.



   Für die vorliegende Erfindung ist auch die Thunsche Liniensteuerung anwendbar, die anstatt der IntensitÏtsmodulation des Lichtpunktes bei konstanter   Lanfgeschwin-       digkeit umgekehrtdie'Geschwindigkeits-    modulation des Lichtpunktes bei konstanter Intensität einführt.



   In der Weiterentwicklung des Braunschen Rohres gelangt man zu einigen Sonderausf hrungen, mit denen man die Blindfluginstrumentierung noch universeller auf einer Bildebene darstellen kann. Hierzu geh¯ren die Systeme mit zwei   getrenntenEatboden-    strahlen. Eine bekannte Ausf hrung ist der in   Fi,-,.    8 dargestellte Doppelkathodenstrahl  oszillograph    mit zwei   nebeneina.nderliegenden       Kathoden 4-2 und zwei Linsansystemen 43    bis 46, aber gemeinsamem Bildschirm 47.



  Ein solches Rohr gibt zum   BeispieldieMög-      lichkeit, mit dem    einen Elektrodensystem das    Flubzeugsymbol, mit dem andern zugleich      erdfeste    Bezugspunkte bezw.   Bezugscichtun-    gen abzubilden. Der eine Strahlengang kann   auch noch elektronen-mikroskopiEch    sein.



     Ebenfalls ZM    der   gleiehen    Darstellung ge   langtman)miteinerDoppelrohre,diesich des.Streuelektroneneffektesbedientunda.n- dern ähnlichen Ausführungen.   



   Wie gesagt ist eine Röhre mit doppeltem Elektronenstrahl besonders dazu geeignet,    neben.demFlugzeugsymbolerdfesteBezugs-    punkte bezw.   BezugSTiehtungendarzustellen.   



  Darunter ist zum Beispiel eine   Echolotung    zu verstehen, die nicht nur jeweils einen Lotpunkt liefert,   sonderndasGeländeübereine    grosse Strecke quer oder längs zur   Flugrich-    tung abtastet, was eine bessere Geländeaus   kumftfürdieNavigationergibt.Hierzuwor-    den zum Beispiel, wie in Fig. 9 schematisch angedeutet ist, von einem Flugzeug 48   syn-       chronmitderZeilena.blenkungakustische    oder elektrische Lotimpulse 49 ausgesendet, die   nach der Beflexion die Intensität des    Elektronenstrahls modulieren.

   Die durch die periodische Schwenkung der Impulsgeber (Schallgeber oder Richtantenne) pendelnde    Senderichtung der Lotimpulse wandert in Flugriehtung oder quer dazu synchtron mit    der Bildablenkung im Braunschen Rohr. Man sieht dann im kombinierten elektronischen Bild richtig ein Flugzeug - durch   Scha-    blone abgetastet   unddurch.deneinen      Elek-    tronenstrahl   abgebildet'-überdas'wa-hre      Gelände-unmittelbarabgetastet    und durch den zweiten   Elektronssnstrahl    abgebildet   flieben.   



   Zur   gleichzeitigenAufzeichnungdesSym-       bolsunddererdfestenBezugspunktekönnen nebeneinander angeordnete Plattenstrahl-    systeme mit zwei Schirmen benutzt werden, von   denendereineSchirmmiteiner    vom   andern versehiedenen Färbung    der Fluores  zenzschichtatusgerüstet    ist bezw. einen Farbfilter besitzt, wobei beide Bilder auf einer Wand   durch Projektion zur Deckung ge-    bracht sincl.



   Statt   einer Rohre mit doppeltem Ea-       thodens'trahl können zwei vollkommen ge- trennteElektrodensystememiteigenemBild-    schirm benutzt werden. Die beiden   getrenn-    ten   Darstellungenwerdendannaufeinem    gemeinsamen Wandschirm  bereinander pro  jiziert.   



   Wie schon   an einer früheren Stelle er-    wÏhnt, k¯nnen zwei verschiedene Darstellungen auch mit einem einfachen   Eathoden'-      strahloszillographen, und    zwar   durchinter-       mittierenden Bildwechsel abgebildet werden.



  Zmr besserenUnterscheidungderbeidenDar-    stellungen ist es zweckmässig, synchron mit dem   Bildwechsel vor dem Schirm    des Braunschen Rohres Farbfilter rotieren zu lassen.



  Ein solches Beispiel für ein   Braunsches    Rohr nach Fig. 4   ist;schematisc.hin    Fig.   1j0-dar-    g Eine Wechselstromquelle 50 speist den Antriebsmotor 51 f r das vor   der Matt-    scheibe des Braunschen Rohres rotierende Farbfilter 52 und gibt die   Bildablenkungfür    das Plattenpaar 24. Die   Zeilenablenkspan-      nung    am   Plattenpaar 2'5 wird durch einen      Frequenzvervielf acher    53 amf die für die    ZeilenablenkungnotwendigehöhereFrequenz    gebracht.

   Die   Weohselstromquelle    50 speist auch   den nicht mehr dargestellten Anttfiebs-    motor für einen Wechselschalter 54, der abwechselnd die Modulation zweier verschiedener Bilddarstellungen, also beispielsweise des    Flugzeugsymbolsundirgendeinererdifesten      Bezugsrichtung, an    den Wehnelt-Zylinder 22 anlegt. Dadurch rotieren der Farbfilter 52 und der   Weohselschalter      54    synchron, so dass jeder   Bildda-rstellungeinebestimmteFarbe      zugeordnet ist, die zur erhöhten Unterschei- dungsfähigkeitbeiträigt.



   BisherwarendieDarstellungenderFlug-      zuständeimmereinzelnbehandelt    worden.



  Es soll nun an einem praktischen Ausf hrungsbeispiel dargelegt werden, wie mehrere   dieserFlugzuständegemeinsamangezeigt    werden   k & n'nen,sodasszumBespielaneinem    einzigen'Gerät alle die Flugzustände ablesbar sind, deren Kenntnis eine ausreichende Navigation im   Blindflug    ermöglicht. In Fig. 11 ist ein solches Ausführungsbeispiel dargestellt, mnd zwar ist   hierfürdaaBraun-    sche Rohr nach Fig. 4 mit den gleichen Bezugszeichen verwendet.



   Die f r den   zeilenformigen    Aufbau des Flugzeugsymbols auf   demSehirm desBraun-      echen    Rohres 20 erforderliche Ablenkung des   Kathodenstrahiaerfolgtdurch    von den Kippgeräten 27 und   28gelieferteAblenkspannun-    gen, die den Elektroden 24 ; und 25 zugeführt werden. Die   ModuJationsspannuntg    für den Kathodenstrahl soll ebenfalls der in Fig. 3 dargestellten   Abtastvorriehtung    entnommen und über den   Eingangstransformator    29 auf den Wehnelt-Zylinder   22    gegeben werden.



  Mit dieser   Anordeung    wird, wie bereits be  schrieben,    auf dem Schirm des Braunschen Rohres ein   Flugzeugsymbol    abgebildet, dessen Lage und Form entsprechend der Flug   geschwindigkeit,derQuer-undLängslage    sowie der Wende-und   Schiebegeschwindig-    keit des Flugzeuges geändert wird.



   Die   ErmittlungderFluggeschwindigkeit    erfolgt durch Messe4 ;des Staudruckes, der einer   dmrch    eine Membran 55 in zwei Kammern unterteilten Dose 56 zugeführt wird.



  ¯ber einen AnschluBstutzen 57 gelangt er in die eine Kammer, während die andere Kammer über einen Anschlussstutzen 58 mit der   A'ussenJuft    in Verbindung steht, so dass hier immer Atmosphärendruck herrscht. Der zuoder abnehmende Staudruck verstellt danm die Membran 55 und über eine an ihr be  festigte    Stange 59 einen bei 60 drehbar gelagerten   Kontaktarm    61. Hierbei gleitet der   Kontaktarm    61 mit zwei gegeneinander iso  liertenSchleifkontakten    62 und 63 über Wi  derstandssegmente    64 und 65.

   Der infolge der Bewegung des   Kontaktarmes    61 sich ändernde Teil des Widerstandes 64 ist in den   von dem Kippgerät    28 gespeisten   Ablenk-       spannungskreiageschaltet,währenddersich    ändernde Teil des Widerstandes 65 in dem vom   Kippgerät    27 gespeisten   Ablenkspan-    nungskreis liegt.

   Bei einer   Geschwindigkeits.       zuna,hmeerfahrendanmdurchdiehiermit    verbundene Verkleinerung des sich   ändssm-    den   Widerstandsteils sowohl des Wider-      standssegmentes64alsamsshdes    Wider   sta.ndseegmentes65beideAMenkspann'ungen gleichzeitigeineVerg'rS8erung,waaeine    Vergrösserung des   Flugzeugsymbola    zur Folge hat. Umgekehrt wird in der gleichen Weise bei einer Geschwindigkeitsabnahme   einjeVerkleinerungdesFlugzeugsymboLs    erzielt. Diese Veränderungen des   Flugzeug-    symbols geben ein Mass für die Fluggeschwindigkeit, die an einer auf dem Schirm des    Braunschen Rohres vorgesehenen geeichten    Skala abgelesen werden kann.

   Viel einfacher lϯt sich diese   AnzeigeaufeineWeiseer-    zielen, die in Fig.   4    gestrichelt eingezeichnet    ist.DerStaudruckmesseristlediglichmit seinerSta.nge59andemKontaktarm135    zu befestigen. Beim Arbeiten des Staudruck  messers wdrd damn    der   Kon'ta.kta.rm    135 auf den Potentiometerwiderstand 137 verstellt und dadurch die Amplituden im Kippkreis geregelt, was ebenfalls eine Vergr¯¯erung oder   VerkleinerungdesFlugzeugsymbola    zur Folge hat.

   Um bei   einerÄnderungder    Am  plitude im Kippgerät    die   Kippfrequenz    konstant za halten, kann man   nbekanntlich    so verfahren, da¯ man bei einer ¯nderung des   Regelwiderstandes auch für    eine   Anderung    der Spannung am Gitter der   Laderohre    und damit des Ladestromes sorgt, wodurch die durch die veränderte Amplitude bedingte FrequenzÏnderung kompensiert werden kann.



   Als Geber f r die Quer- und LÏngsneigung des Flugzeuges dient ein   Kreiselhori-      zont,    dessen Kreisel 66 mit seiner   senkrech-    ten Umlaufachse in einem Kardanring 67 und dieser wiederum in einem   KaTdanring    68   gelagertist.Letztererwirdvon      flugzeug-    festen Lagern 69 und 70 getragen. Die Kar  danachsentragenKontaktarme    71 und 72, die mit gerätefesten Potentiometern 73 und 74 zusammenarbeiten.

   Um aus   einer Schräg-    stellung der ganzen Zeilenstruktur ein Ma¯ für   die Quemeigungen des Flugzeuges    zu ge winnen, kann man die   Zeilenkippspannung    der   Bildkippspannung überlagern.    Es wird    alsodieZeilenkippspannungausdeinEipp-    gerät 27 abgenommen, im Widerstand 74 geregelt und dann im   Bildkippgerät 28 über-    lagert, d. h. also die   Zeilenkippspannung       unter Zwischenschaltung eines Potentio-    meters direkt auf die   Bildkippspannung ge-    geben.

   Der bei   Lfangsneigung'desFlugzeuges    ansprechende Kontaktarm 71 und sein Potentiometer 73 sind mit dem vertikalen Ablenk   plattenpaar24zusammengeschaltetundlegen    beim Ansprechen an dieses eine der   Verstell-      grosseund-richtung    des   Kontaktarmes    ent   sprechendeVorspannung.Jenachdersspan- nungsrichtungwirddanndasFlugzeugsym-    bol auf-oder abwärts bewegt.



   Die   Wen'degeschwinidigkeit;wird    mit einem Wendekreisel   75 gemessen, der mit    seiner   horizontalen Umlaufacbse in einem      Eardanring 76 gelagert ist.    Die   Ache'des    Kardanringes 76 ist   flmigzeugfest    und drehba. r   angeordnetunddurch    eine Feder 77   ge-       fesselt. Sie trägt ausserdem einen Eontakt-    a. rm   78,    der iiber einen Widerstand 79 schleift.

   Bei Drehung des Flugzeuges um seine Hochachse, zum Beispiel während des   Kurvenfluges, wird    der   Ereiselentgegen    der Kraft der   Federfesselung    präzedieren und   demEontaktafrm    78 eine der Grösse der Prä  zessionundamit    der   Wendegeschwindigkeit      entsprechendeEinstellung    erteilen.

   Dadurch    wird ein Widerstand in den Spannungskreis    des   Kippgerätes      gescha.ltetund:infolge    der Verringerung der Spannung an dem horizon   talenPlattenpaar25eineQueTSchrumpfumg    des   FlugzeugByrnboIshervorgerufen.    Die    Unterscheidung einer Links-oder einer    Rechtskurve geht aus der Darstellung für    'dievomHorizontermittelteQuerneigungdes    Flugzeuges hervor.



     DieSchiebegeschwindigke'itschliesslich    er   mittelt in vorliegendem Fall eine Kugel-      libelle, deren Kugel    80 in einer gebogenen    Rohre 81 bei auftretenden Zentrifugalkräf-      ten nach aussen bewegt wird. Hierbei    rollt sie auf einem Widerstand 82, mit dem sie zusammen als   Spannungsteiler in den Kipp-      spajNNmgskTeisfürdieQuera-blenkplatteTü.   



  25   5geschaltetist.Dieshat'beiAuftreteneiner       Schiebegeschwirbdigkeita.ndemPlattenpaa.r    eine   Vorspannumgnacheiner.Seitebinzur       Folge,wodurcheineQuerversohiebungdes ganzen Flugzeugsymbols eintritt.   



   Bei dem oben beschriebenen Gerät ist ferner die M¯glichkeit vorgesehen, in die Symboldarstellung noch andere Darstellungen z.   B.      Kennwerte der Funkna. viga. tion, einzu-      blendes.    Durch einen   rotierenden..Schalter84       werden die Modulationen beider Darstellun-    gen, die f r das   Flugzeugsymbolüberdem    Eingangstransformator 29 und für die andere    DarstellungüberdenEinga.ngstra.nsformator    83 zugeführt werden, abwechselnd auf den   Wehnelt-Zy linder 22 des Braunsohen    Rohres gegeben.

   Gleichzeitig wechseln synchron    damitauchdieEippspa'nnungen,indemdurch      .rotierendeSchalter87und    88 die   Kippgeräte    27 und   218      8 durch die Eippgeräte    85 und 86 ersetzt werden.

   Dies letztere ist aber nur    dannerforderlich,wenndiezweiteeinzublen-    dende Darstellung mit andern Daten abgetastet ist.   Mit diesen angezeigten Zusta. nds-    darstellungen kann, wie schon gesagt, die Navigation eines   FlugzeugesimBlindflug      dmrohgeführt    werden, und es ist zunächst daran    gedacht, dieses durch Betätigung der Flug- zeugsteuerungvonHandauszuführen.Selbst-      verständlichist    es aber auch möglich, von den   a;ufdemSchirmderBraunschenRohre       hervorgerufenenDarstellungenelektrische Impulse auelosen zu lassen, die selbsttätig einenentsprechenden.Steuervorga.ngeinlei-    ten.

   Es kann zum Beispiel, wie in Fig. 12 schematisch angedeutet, das elektronische Flugzeugsymbol 89 im normalen Zustand   dutreheineSchablone90    auf dem Schirm der   BraunsohemRöhre20abgedecktsein.    Wenn   nul}    der übrige Teil des Schirmes   91,    der mit einer   mosaikförmigenphotoelektrischen       SchichtnachArteinesIkonjoskopesbedeckt    sein möge, von Lichtstrahlen, die von einer Lampe 92 ausgehen, getroffen wird, dann   entstehenjeweilsLadeströmein.    den Photo  zellenkreisen,    wenn das   Flugzeugsymbol    sich nach irgendeiner   Richtung über.

   die Scha-    blone   hinausbewegt.    Diese   Strume    können an den Kontakten 93 abgenommen und zur   Ans ;    l¯sung   eines Steuervorganges benutzt    werden.



   Neben dieser photoelektrischen   Losung      kamn    man auch bei einer Braunschen Röhre den Leuchtschirm entsprechend der Form und der   GrössedesdarzustellendenSymbols    abdecken und am   Randediesesabgedeckten    Teils in der   Leuchtschirmmasse sogenajinte      Fangelektroden einbauen, die    bei 94 (Fig.   13)    mit den   einzelnenStromkreisender'Geber    verbunden sind und diese über die   Flugzeug-    steuerung korrigieren. Die   Fangelektroden    sind-wie erwähnt-in die   Schirmmasse    eingebettet und in der Zeichnung   nicht sieht-    bar.

   Ihre Lage und Form richtet sich   natur-    gemäss mach der Grosse und Form des Symbols bezw. des entsprechend diesem Symbol abgedeckten   Leuchtschirmteils.    Bei Steuerung von Hand arbeitet   einederartigeEin-    richtung ale Nullanzeige, indem nämlieh   durchrichtigeHandsteuerung    das elektronenoptische Bild auf dem Leuchtschirm immer in Deckung mit dem abgedeckten Teil des Schirmes   gebraeht    werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Anzeige des Flugzustandes eines Flugzeuges, dadurch gekennzeich- net, da¯ auf einer Bildebene mit Hilfe einer projizierten Bildamfzeichnung ein Symbol dargestellt ist, das gleichzeitig sowohl in seiner Lage als auch in seiner Form durch den projizierenden Strablengang beemflussende Mittel, die von im Flugzeug angeordneten Zustandagebern gesteuertwerden,veränder- lioh iet.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bildaufzeichnung ein optisches Linsensystem verwendet ist und im Strahlengang optische Mittel angebracht sind, durch deren von den Gebern gesteuerte Drehungen, Neigungen und Verschiebungen das Symbol in seiner Lage und Form entsprechenddemFlugzustandge- ändert werden kann.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯' f r die Bildaufzeichnung ein mechanisches Bildaufbausyetem mit Nipkow-Scheibe verwendet ist.
    3. Vorrichtung mach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ als Beleuchtung für das rastermϯig aufgebaute Bild die in der Nähe befindliche Bordbeleuchtung dient, die, als trÏgheitslose Lichtquelle ausgebildet, mit den Bildsignalen moduliert ist.
    4. Varxichtung nach Pabent, da durchgekennzeichnet,d-aSfürdieBildtMif' ZeichnungeinBraunechosBohrverwendetist und im Strahlengang elektronenoptische Linsen amgebrach'tsind,dnn)hdarenvon den Gebern gesteuerte elektnaehe Linsenverzerrungen das Symbol in seiner Lage und Form entepreohssnddemFlugzuata.ndgBanderi)wird.
    5. Vorfichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dassfBifdieBildauf- zeichnung ein Braunsches Rohr verwendet ist und die Iaage.-und FormÏnderungen des Symbols durch mechanische ¯nderungen einer Sendeschablone erfolgt.
    6. Vorrichtung aa < ABtenttmspruch,bei der finir die Bildaufzeichnung ein Braunsches Rohr veTsvendet wird, dadurch gekennzeich- net!,dassausser den zum Bildaufban notwen- digen Elektroden des Braunschen Rohres zu sätzlichElektrodenang'ebtMhitsind, mit denen unabhWig von den bildMifbauendem Linsen Lagen-Tind Formänderungen ! herbei- zuf hren sind.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, deS die Ablenkumga- und Bildverzerrungaelektroden au¯erhalb des Braunachen Rohres angebracht und mecha nisch durch die Flugzenglugan-unid Navi gationsgeber vereteLlbaf d.
    8. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da¯ das auf dem Schirm des Braunschen Rohm abzubildende Symbol durch Abtasten eines Widerstandee mit einer demSymbolentsprechendenCha- rakteristik erzeugt wird.
    9. Vorrichtung nach Unterauspruch 4, dadurch gekennzeichnet,dassdaaaufdem Schirm des Braunschen Rohres elektronen mikroskopisch abzubildende Symbol auf der Kathoaenfläehe fest aufgetragen ist.
    10. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da¯ die H¯he des Flugzeugesgegenüber der Erde durch Ab tastenderUmrissliniedesErdbodens in einer zur Flugrichtung festen Ebene nach dem Radiolotverfahren feststellbar und der lotende Strahl in dieser Ebene synchron mit dem Bildwechsel der Aufzeichnungsvor. rich- tung beweglich ist und die Einzellotungen synchron mit dem Zeilenwechsel erfolgen.
    11. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Schirm des BraunschenRohresdasBilddes Symbols auf das von erdfesten Bezugskoordinaten abwechselnd durch mechanische Umschaltung abbildba-r sind, so dass beide Bilder dem Auge. gleichzeitig erscheinen.
    12. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da¯ zur gleichzeitigen Aufzeichnung des Symbols und von edfestenBezugskoordinaten.einBcra'unsches Rohr mit Doppelkathodenstrahllrohr benutst ist,wobeidereineStra.hl.das.Symbol und der andere. die erdfesten Bezugskoordinaten aufzeichnet.
    13. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur, gleiehzei- tigen Aufzeichnung des Symbols und von erdfesten Bezugskoordinaten nebeneinander angeordnete.Eathodenstrahlsystememitzwei Schirmen benutzt sind, von. denen der eine Sohirm mit einer vom andern verschiedenen Färbung der Fluo. reszenzschi. cht abgerüstet ist und beide Bilder auf einer Wand durch Piojektion zur Deckung gebracht sind.
    14. Voirrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwen- dung von nebeneinander angeordneten Ka- 'tih.odens.tra.hlsye'bemenmH;zweiSo'hiirmen.zfmr gleichzeitigenATlfzeichnngdesSymbols und von erdfesten Bezugakoordina, ten dem einen Schirm ein Farbfilter vorgeschaltet ist.
    15. Vorriciitung nach Unteranspruch 4, dadureh gekennzeichnet, da¯ das auf dem mit einer PhotosohichtbedecktenBildsohi.rm projizierte Symbol in der Normallage mit einer gleichen Schablone in Deckung ge brachtisst,beiAbweichungendesSymbols aus dieser NormaHagenabtasteinderLicht- strahl an den ber die Schablone hinaus ragenden Stellen des Symbols Photoelememte entlÏdt und der entstehende Photostrom zur Steuerung des Flugzeuges entsprechend der AbweichungausderNormallagevea-wendet ist.
    16. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Flugzeug- symbol bei Abweichung aus der Normallage in der Fluoreszenzschicht. des Braunschen : Rohres angeo,DdnefteFangelektrodembeein- fluez und der in. diesen Elektroden emt- stehende. Strom zur Steuerung des Flugzeuges entsprechend der Abweichung aus der Normallage benutzt wird.
CH224235D 1939-03-14 1940-02-15 Vorrichtung zur Anzeige des Flugzustandes eines Flugzeuges. CH224235A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2637022A (en) * 1947-01-16 1953-04-28 Radio Industrie Sa Communication system between two stations linked by television
DE1170662B (de) * 1955-01-21 1964-05-21 Sud Aviation Einrichtung fuer die Fernanzeige der Fluglage eines Flugkoerpers

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