CH224248A - Schallträger für magnetische Aufzeichnung. - Google Patents

Schallträger für magnetische Aufzeichnung.

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CH224248A
CH224248A CH224248DA CH224248A CH 224248 A CH224248 A CH 224248A CH 224248D A CH224248D A CH 224248DA CH 224248 A CH224248 A CH 224248A
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Hans Joachim Von Braunmuehl
Walter Weber
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Hans Joachim Von Braunmuehl
Walter Weber
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  • Hard Magnetic Materials (AREA)
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Description


      Schallträger    für     magnetische    Aufzeichnung.    Es ist bekannt, dass sich das magnetische       Schallaufzeichnungsverfahren        dadurch        we-          seitlieh    verbessern     lässt,        dass-    die bisher  übliche     Gleichstromvorma!gnetisierun:g        durch     eine gleichzeitig mit den     :Sprechströmen    auf  den Schallträger einwirkende Hochfrequenz  behandlun:g ersetzt wird.

   Der besondere Er  folg     dieses        Verfahrens    liegt in     einer    bis  dahin nicht gelungenen Senkung     des        ,Stör-          geräusches.    Die Aufzeichnung geschieht im  allgemeinen mit Ringköpfen, bei denen das  am Spalt     austretende        magnetische    Feld auf  den Schallträger einwirkt. Es konnte gezeigt  werden, dass die     Störgeräusehsenkung    um so  vollkommener ist, je stetiger und     feiustufiger     das in Laufrichtung auf den     ,Schallträger    ein.

         wirkende        Hochfrequenzfeld    auf Null ab  nimmt. Wenn     jedoch    das Abklingen des ein  wirkenden     Hochfrequenzfeldes    sich in der  Laufrichtung des Schallträgers so weit aus  dehnt,     dass    es vergleichbar wird mit den       Wellenlängen,der    höchsten aufzuzeichnenden    Tonfrequenzen, so tritt eine Schwächung der  Aufzeichnung dieser hohen Tonfrequenzen  ein.  



  Zur Vermeidung dieses Nachteils ist ein  steiler Abfall :des     Sprechkopffeldes    anzustre  ben.  < Je steiler dieser Abfallerfolgt, um so  geringer kann die     Geschwindigkeit    des  Schallträgers bei     gleicher        Breite    des: aufge  zeichneten     Tonfrequenzbandes        ,gehalten    wer  den.

   Ein steiler Abfall hat aber     anderseits     zur Folge, dass zur     Erreichung    :des gewünsch  ten stetigen und     feinstufigen:    Abfalles des       Hochfrequenzfeldes    eine     Hochfrequenz        ent-          sprecheud@er        Schwingungszahl        angewendet     werden muss,     sofern    man auf höchstmögliche  Senkung des     Störgeräusches    Wert legt. Für  viele Fälle, z. B. für Diktiergeräte, wird man  sich aber mit     einer    geringeren     Dynamik    der .

    Aufzeichnung begnügen     können;    und den  Hauptwert auf eine möglichst     geringe        Sehall-          trägergeschwindigkeit    legen, so dass hierfür  kein     übertriebener    Aufwand, auch hinsicht-      lieh     des        hochfrequenten        Leistungsbedarfes,     erforderlich     isst.     



       Die    Steilheit des     Abfalles    des auf den       Schallträger    einwirkenden     Feldces,        kumz        be-          zeichnet    als Steilheit der     Feldbegrenzungs-          kurve,

      wird ausser von der Form des Kopfes  beeinflusst von der Dicke und der     Permea.bi-          lität    der     magnetisierbaren    Schicht     .des        Schall-          trägers.    Die Abbildung zeigt als     Beispiel    die       bei    Ringköpfen vorliegenden     Verhältnisse.     Der von den Polschuhen 1     eingeschlossene     Spalt 2 des     Ringkopfes,

      der mit Luft oder  einem magnetisch     indifferenten        Material    von  der     Permeabilität    1 ausgefüllt .ist, wird von  einer     bestimmten        Kraftliniendichte    durch  setzt. An dem Sprechkopf liegt der     magneti-          sierba@re        Schallträger,        bestehend    aus einem  Träger 4 und einer     magnetisierbarenSchicht     3,     einseitig    an.

   Der     Schichtträger    4     besteht     aus     einem    magnetisch     indifferenten    Material,  z. B.     Zelluloid,    Papier     oder        dergl.,    und die       magnetisierbare    Schicht 3 aus     einem    pulver  förmigen,     paramagnetischen        Stoff;

      der in  einem     Bindemittel        eingebettet        ist.    Nach den  aus der Literatur bekannten     Daten    liegt die       Permeabilität    der     magnetisierbaren    Schicht       bei    10.     Dies    hat zur     Folge,        dass    aus den Pol  schuhen des Sprechkopfes Kraftlinien in die       magnetisierbare    Schicht 3 eintreten und dort  eine um den     Pormeabilitätsfaktor    höhere       Dichte    besitzen.  



  Je     grösser    die     Permeabilität    der Schicht  3 ist, um so grösser ist die     Kraftliniendichte,     und um so weniger     haben    aber die Kraft  linien     das        Bestreben,    auf kürzestem     Wege     wieder auf die Polschuhe des     Sprech-          kopfes    zurückzukehren.

   Diese Tendenz wirkt  dem     .gewünschten    steilen Abfall der     Feld-          begrenzungskurve        entao-,gen.    Diese     Fegtstel-          lung        konnte    auch experimentell     erhärtet    wer  den.

       Bei    Benutzung     eines    höher     permeablen     Filmes war die Wiedergabe der hohen Fre  quenzen     untergleichen    sonstigen Versuchs  bedingungen     schlechter    als     bei    einem     Schall-          träger        geringerer        Permeabilität.    Innerhalb  eines     .gewissen        Bereiches    war eine     umgekehrt          pmoportionale        Beziehung        zwischen        

  oberer          Grenzfrequenz    und     Permeabilität    festzustel-  
EMI0002.0096     
  
    len. <SEP> Diese <SEP> theoretisch <SEP> erklärte <SEP> und <SEP> experi  mentell <SEP> bewiesene <SEP> Beziehung <SEP> zwischen. <SEP> Per  meabilität <SEP> und <SEP> guter <SEP> Aufieichnun@ä <SEP> der <SEP> hohen
<tb>  Frequenzen <SEP> verschwindet, <SEP> wenn <SEP> sieh <SEP> die
<tb>  Pormeabilität <SEP> der <SEP> magnetisierbaren <SEP> Schicht
<tb>  dem <SEP> Wert <SEP> 1 <SEP> nähert. <SEP> In <SEP> didrem <SEP> Falle <SEP> tritt
<tb>  kein <SEP> Hineinziehen <SEP> der <SEP> Kraftlinien <SEP> in <SEP> die
<tb>  magnetisierbare <SEP> (Schicht <SEP> und <SEP> damit <SEP> keine <SEP> Er  höhung <SEP> der <SEP> Kraftliniendichte <SEP> ein.

   <SEP> Für <SEP> den
<tb>  Magnetisierungsvorgansgsteht <SEP> nur <SEP> ein <SEP> Streu  feld <SEP> zur <SEP> Verfügung, <SEP> welches <SEP> den <SEP> Verhältnis  sen <SEP> in <SEP> Luft <SEP> entspricht, <SEP> also <SEP> mit <SEP> wachsender
<tb>  Entfernung <SEP> senkrecht <SEP> zur <SEP> magnetisierbaren
<tb>  Schicht <SEP> sehr <SEP> rasch, <SEP> schwächer <SEP> wird. <SEP> Hierdurch
<tb>  tritt <SEP> eine <SEP> ungleichmässige <SEP> Magnetisierung <SEP> der
<tb>  verschieden <SEP> tief <SEP> liegenden <SEP> Zonen <SEP> dieser
<tb>  Schicht <SEP> auf, <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> mit <SEP> wachsender <SEP> Ent  fernung <SEP> vom <SEP> Kopf <SEP> in <SEP> Richtung <SEP> senkrecht
<tb>  zum <SEP> Schallträger <SEP> die <SEP> weiter <SEP> hinten <SEP> liegenden
<tb>  Zonen <SEP> der <SEP> magnetieierbaren <SEP> :

  Schicht <SEP> immer
<tb>  schlechter <SEP> ausgesteuert <SEP> werden. <SEP> Wenn <SEP> zur
<tb>  Erzielung <SEP> hinreichender <SEP> Aussteuerung <SEP> der
<tb>  entfernt <SEP> liegenden <SEP> Zonen <SEP> der <SEP> iSprechstrom <SEP> er  höht <SEP> wird, <SEP> so <SEP> tritt <SEP> für <SEP> die <SEP> u=ittelbar <SEP> am
<tb>  Sprechkopf <SEP> liegenden <SEP> Zorn <SEP> eine <SEP> magnetische
<tb>  Übersteuerung <SEP> auf.
<tb>  Aus <SEP> dem <SEP> Vorgesagten <SEP> ergibt <SEP> @sieh, <SEP> dass
<tb>  einerseits <SEP> sehr <SEP> grosse, <SEP> anderseits <SEP> verschwin  dend <SEP> kleine <SEP> Permeabilitäten <SEP> der <SEP> magnetisier  baren <SEP> ,Schicht <SEP> nachteilig <SEP> sind.

   <SEP> Genauerae <SEP> Vor  schriften <SEP> für <SEP> die <SEP> günshgste <SEP> Parmeabilität
<tb>  lassen <SEP> sich <SEP> aber <SEP> erst <SEP> unter <SEP> Berücksichtigung
<tb>  der <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> magnetisierbaren <SEP> Schicht <SEP> ab  leiten.
<tb>  Aus <SEP> der <SEP> Abbildung <SEP> ist <SEP> nämlich <SEP> zu <SEP> ent  nehmen, <SEP> dass <SEP> bei <SEP> .gleicher <SEP> Permeabilität <SEP> eine
<tb>  Zunahme <SEP> der <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> magnetisierbaren
<tb>  Schicht <SEP> dem <SEP> gewünschten <SEP> steilen <SEP> Abfall <SEP> der
<tb>  Feldbegrenzungskurve <SEP> entgegenwirkt. <SEP> Auch
<tb>  hierfür <SEP> wurden <SEP> die <SEP> theoretischen <SEP> Schlussfol  gerungen <SEP> durch <SEP> Experimente <SEP> erhärtet.

   <SEP> Durch
<tb>  Dünnerschleifen <SEP> einer <SEP> ursprünglich <SEP> zirka
<tb>  20 <SEP> M@ikron <SEP> ,starken <SEP> magnetisierbaren <SEP> Schicht
<tb>  auf <SEP> eine <SEP> Dicke <SEP> von <SEP> zirka <SEP> 10 <SEP> Mikron <SEP> ergab
<tb>  sich <SEP> eine <SEP> Verbesserung <SEP> in <SEP> der <SEP> Wiedergabe
<tb>  der <SEP> hohen <SEP> Frequenzen <SEP> um <SEP> 6 <SEP> db, <SEP> d. <SEP> h. <SEP> um <SEP> den
<tb>  Faktor <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 2. <SEP> Auch <SEP> hier <SEP> wurde <SEP> also <SEP> wenig  stens <SEP> in <SEP> dem <SEP> betrachteten <SEP> Bereich <SEP> eine <SEP> umge-         kehrt     proportionale    Beziehung     zwischen          Schichtdieke        und;    oberer     Grenzfrequenz    fest  gestellt.

   Die     Grenzen    für die an sich     wün-          schenswerte    Verringerung der     Schichtdi.cke     liegen einmal bei den     Fabrikatio#usschwierig-          keiten,    die sich dann der Erzielung einer  hinreichend gleichmässigen     Sühicht    entgegen  stellen; dann aber auch in der Tatsache,     dass     der Nutzpegel der Wiedergabe proportional  mit der     Schächtdicke        abnimmt.     



  Die     vorstehenden    Überlegungen führen  zu dem     'Schluss,        dass    für einen optimalen       Sehallträger    Dicke und     Permeabilität    der       magnetisierba@renSchicht    des .Schallträgers in  einer bestimmten Beziehung stehen müssen.

         Erfindungsgemäss    soll das Produkt aus bei  den     Grössen        den,        Wert    100     unterschreiten,    wo  bei die -Schichtdicke in.     Mikron        (1j0-3    mm)

    und die     Permeabilität    als     Verhältniszahl    der       magnetischen    Leitfähigkeit der Schicht zu  der der Luft     ausgedirückt        sind.    Ferner soll  darüber     hinaus    erfindungsgemäss die     Permea-          bilität    der     ma.gnetisierbareu        iSchicht    ,grösser  als 2 sein.

   Die     Begründung    für     diesie        crfi,n-          dungsggemässe    Beziehung ergibt sich aus der  oben     .gesonderten    Behandlung der beiden       Einzel=faktoren.    Sie soll noch durch     folgende     Überlegungen plausibel gemacht werden.

    Wenn zum Beispiel aus     fabrikatoriechen     Gründen die gleichmässige     Herstellung    einer  sehr dünnen .Schicht     ,Schwierigkeiten    berei  tet, muss zur Erzielung einer optimalen Wie  dergabe,     @d.    h. des     gewünschten    Abfalles der       Feldbegrenzunäskurve,    die     Permeabilität    ge  ring sein.

   Der angegebene untere Grenzwert  für die     Permeabilität    der Schicht berücksich  tigt darüber hinaus"     da.ss        diese    nicht auf  Werte in der Nähe von 1 absinken. darf, weil       an=dernfalls    die     vorbeschriebenen    Nachteile       eintreten    würden. Anderseits kann es er  wünscht sein, zum Beispiel bei wohlfeilen  Geräten für Diktierzwecke, die aufgewendete       Hochfrequenzleistung    gering zu halten.

   Da       diese        Le=istung    nahezu     umgekehrt    mit dem       Quadrat    der     Permeabilität    abnimmt, kann es  erwünscht sein,     .diese    in gewissen Grenzen  höher zu     halten    und dafür die Schichtdicke  zu verringern. Die geringere     :Sthichtdicke    be-    wirkt zusätzlich noch -eine geringere Dicke  des gesamten     Sohallträgers    und damit eine       Verkleinerung    von Spulen,     Antriebsme-elha-          nismue        us:w.     



  Der erfindungsgemässe     Sehallträger    eig  net sich nicht nur für     Aufzeichnungen    mit       Ringköpfen,    die     im        vorstehenden,    als Bei  spiel erwähnt wurden,     sondern        auif    alle  Köpfe, die zur Herstellung     einer        stetig    ab  fallenden     Feldverteilungskurve        geeignet    sind.

         Dass        vorbeschriebene        erfin.dungsgemässeMerk-          mal    des     magnetisierbaxenSchallträgers    wirkt  sich noch in einer andern     Päch!tung    aus.

   Bei  der erreichten neuen     Aufzeiehnungsgüte     magnetischer     Schallaufzeichnungen        nach     dem     Hochfrequenzvormagnetisierungsverfah-          ren    macht     sieh    die     Erscheinung    des     Durch:-          kopierens        @stö,rend    bemerkbar.  



  Das von einem starken magnetischen Auf  zeichnungsimpuls ausgehende Feld ruft     näm-          licli    bleibende     magnetische        Veränderungen     auch in den     benachbarten    Lagen     einer    Film  spule hervor. Dies     ist    besonders dann stö  rend, wenn das     Durchkopieren    einer starken  Aufzeichnung auf eine Nachbarlage erfolgt,  die an     sich    nur eine     leise        Nutzaufzeiohnung     oder eine Pause enthält.

   Es konnte bei den       ersten    Versuchen     festgestellt        werden,        @dass    bei       8challträgern,    deren     magnetislerbare        8'chicht     nicht der     erfindungsgemässen    Vorschrift ge  rügt,

   die auf Nachbarlagen     übertragene        Ma-          gnetiGierungsstärke    50     db        unter    der der das       Durelikopieren        verursachenden        SehalltrIger-          stelle    liegt.

   Da mit dem     verbesserten,        magne-          tischen        SS.challaufzeichnungsverfahreu    eine       Herabsetzun=g    des     Grundgeräusches    auf 65       bis    70     4b    unter der maximalen: Nutzlaut  stärke möglich wurde, liegt die     durch    das       Du.rchkopieren    bewirkte     Maguetisierung    15  bis<B>20</B>     .db    über dem Grundgeräusch.

   Es     konnte     experimentell gezeigt und theoretisch plau  sibel gemacht werden,     dass    die Stärke     .des          Durchkoperens    von der Frequenz abhängt  und ein Maximum besitzt in der Gegend von  1500 Hz.  



  Der     sinusförmig        magnetisierte        Schallträ-          ger    trägt in seiner     Längsrichtung    magne  tische Dipole, deren Längen der halben Wel-           lenlänge        entsprechen.    Die von diesen Dipolen       ausgehenden        Kraftlinien        schliessen    sich nur       teilweise    in der     magnebisierbaren        Schicht          selbst        und.        treten    zum andern Teil aus dem    <RTI  

   ID="0004.0012">   Schallträger    hinaus. Der heraustretende     An-          teil    ist massgeblich für die Stärke des     D'urch-          kopierens.        Bei    tiefen     Frequenzen    sind die  Dipole lang, d. h.

   .die     Kraftlinien        müssten          einen        entsprechend    grossen Weg     .durch    Luft       zurücklegen.    Infolge der geringen magne  tischen Leitfähigkeit der Luft ist die auf  tretende Feldstärke     entsprechend        klein.    Mit       wachsender    Frequenz sinkt     die        Dipoldänge     und damit der     Widerstand    für die sich in  Luft     schliessenden    Kraftlinien.

   Bei     hohen          Frequenzen    ist die     Dipollänge    vergleichbar  mit dem     Abstand    zweier     benachbarter    Film  lagen.     Infolgedessen        erreichen    die     austreten,     den     Streulinien    die Nachbarlagen in     vernach-          lässi:gbarerStärke.     



       Hiermit    ist die     festgestellte        Frequenzab-          hängigkeit    des     Durchkopiervorganges    er  klärt.  



  Für die     Stärke    des     Durchkopierens    ist       aber    auch die     Permeabilität    von     EinfluB,     insofern, als sie den magnetischen Wider  stand für die austretenden     Kraftlinien    be  stimmt.

   Eine grosse     Permeabilität    der     magne-          tisierbaren    Schicht     begünstigt    also den       Durchkopiervorgang.    Da die Dicke der     ma-          gnetisierbaren    Schicht die     magnetische    Leit  fähigkeit für die     austretenden    Kraftlinien im  gleichen Sinne beeinflusst,

   begünstigt auch  eine grosse     iSchiehtdicke    den     Durchkopiervor-          gang.            Gleichzeitig        vergrössert        sich    mit der  Schichtdicke die     magnetomotorische    Kraft  der Dipole und damit die Stärke des auf die  Nachbarlagen     hinwirkenden,        Feldes.     



  Die     geschilderten        Nachteile        lassen    sich  vermeiden, wenn     das        Produkt    aus Dicke und       Permeabilität    einen     bestimmten    Wert     unter-          schreitet.    Wenn'     aus        bestimmten    Gründen  zum     Beispiel    die Dicke einen     gewissen    Wert  nicht     unterschreiten,        kann,

          lässt        eich    die opti  male Wirkung durch     Anwendung    einer be  sonders geringen     Permeabilität    erzielen d       umgekehrt.    Die für     eine    optimale Frequenz  kurve     abgeleitete        erfindungsgemässe    Bezie  hung     bewirkt        also        gleichzeitig    eine Besei  tigung des     Durchkopiereffektes.  

Claims (1)

  1. EMI0004.0099 PATENTANSPRUCH: <tb> Schallträger <SEP> zur <SEP> magnetischen <SEP> Schallauf zeichnung <SEP> mit <SEP> Hochfrequenzvormagnetisie rung <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> von <SEP> @Gleichetromvormagneti sierung, <SEP> bestehend <SEP> aus <SEP> einer <SEP> auf <SEP> einem <SEP> Trä ger <SEP> aus <SEP> magnetisch <SEP> indifferentem <SEP> Material <tb> aufgebrachten, <SEP> magnetikerbaren <SEP> Nicht, <SEP> die <tb> aus <SEP> einem <SEP> .in <SEP> einem <SEP> Bindemittel <SEP> eingebette ten, <SEP> pulverförmigen, <SEP> paramagnetischen <SEP> Stoff <tb> besteht;
    <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> das <tb> Produkt <SEP> aus <SEP> der <SEP> Dicke <SEP> der <SEP> magnetisierbaren <tb> Schicht <SEP> in <SEP> Mikron <SEP> und <SEP> ihrer <SEP> Permeabidität <SEP> als <tb> Verhältniszahl <SEP> der <SEP> magnetischen <SEP> Leitfähig keit <SEP> der <SEP> magnetisierbaren <SEP> Schicht <SEP> zu <SEP> der <SEP> der <tb> Luft <SEP> den <SEP> Wert <SEP> Hundert <SEP> unterschreitet, <SEP> wobei <tb> die <SEP> Permeabilität <SEP> der <SEP> magrnetisierbaren <SEP> Schicht <tb> grösser <SEP> als <SEP> zwei <SEP> ist.
CH224248D 1941-03-28 1942-03-06 Schallträger für magnetische Aufzeichnung. CH224248A (de)

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