CH224254A - Zinklegierung. - Google Patents

Zinklegierung.

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CH224254A
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Georg Von Giesche S Erben
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Georg Von Giesche S Erben
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C18/00Alloys based on zinc
    • C22C18/04Alloys based on zinc with aluminium as the next major constituent

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Description


  Zinklegierung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Zink  legierung mit Gehalten an Aluminium und  Kupfer und bezweckt die Schaffung einer  zur Herstellung von     Kaltverformungserzeug-          nissen    geeigneten Legierung.  



  Es sind seit längerer Zeit Bestrebungen  im Gange, die bisher für Zwecke der Kalt  formgebung üblicherweise benutzten hoch  kupferhaltigen Legierungen, wie     Pressmessing     Ms 58 und vor allem einige     Sondermessinge,     durch geeignete Zinklegierungen auszutau  schen. Bei diesen Versuchen hat sich jedoch  herausgestellt, dass die gebräuchlichen Zink  legierungen, die zum Beispiel Aluminium  gehalte von zirka 4 % und Kupfergehalte von  0,9 bis 2,7 % neben geringen Mengen an Ma  gnesium besitzen, für diese Zwecke wenig ge  eignet sind.

   Die genannten Legierungen zei  gen nämlich, wenn sie nach dem Warm  pressen im zweiten     Verformungsgang    kalt  verformt werden, eine Oberfläche, die mit  zahlreichen Rissen und Sprüngen versehen  Der Werkstoff ist oberflächlich gerissen    und geplatzt und aus diesem Grunde für eine  Weiterverarbeitung unbrauchbar. Die be  kannten     Zinkgusslegierungen    mit Gehalten an  Aluminium, Kupfer und Magnesium kom  men selbstverständlich nur für     Gusszwecke,     aber niemals zur Herstellung von     Kaltver-          formungserzeugnissen    in Frage.  



  Es wurde nun gefunden, dass die Übel  stände der geschilderten Art überraschender  weise dann nicht auftreten,     wenn    ein gerin  gerer Kupfergehalt gewählt wird, als dieser  in den bereits erwähnten Legierungen vor  handen     ist.    Wird eine Legierung verwendet,  die einen eng begrenzten Kupfergehalt von  0,3 bis 0,6 % aufweist, so wird bei     einer     Kaltverformung dieser Legierung, z. B. beim  Kaltschmieden, eine vollkommen glatte  Schmiedefläche erhalten, die keinerlei Risse  oder Sprünge zeigt.  



  Die     Erfindung    besteht demnach darin,  dass die zur Herstellung von     Kaltverfor-          mungserzeugnissen    geeignete Zinklegierung  einen Gehalt von 3,8 bis 4,1 % Aluminium,      0,3     bis    0,6     %    Kupfer und 0,02 bis     0,04e     Magnesium besitzt, während der Legierungs  rest aus Feinzink mit mindestens<B>99,99%</B> Zn  besteht. Insbesondere eignet sich diese Le  gierung zur Herstellung von Erzeugnissen  durch Kaltschmieden.

   Weitere     Kaltverfor-          mungsvorgänge,    für welche die Legierung       verwendbar    ist, sind zum Beispiel: , Rollen,  Hämmern,     Kaliberwalzen,        Kaltstauchen    oder  dergleichen. Durch solche Arten der Form  gebung können aus der     erfindungsgemässen          Zinklegierung    besonders vorteilhaft herge  stellt werden: Nieten, gerollte Schrauben,  Holzschrauben und -stifte usw.  



  Der Vorteil, der durch die Senkung des  Kupfergehaltes auf 0,3 bis 0,6     %    erzielt wird,  ist ausserdem noch durch die     Tatsache    er  staunlich, dass ein weiteres Absinken des  Kupfergehaltes die eben erzielte Eigenschaft  wieder verlorengehen lässt. So zeigt zum Bei  spiel eine Zinklegierung, die entsprechend zu  sammengesetzt ist, jedoch nur etwa 0,05 $  Kupfer enthält, dieselben Nachteile, wie dies  bei Legierungen mit einem oberhalb des       erfindungsgemässen    Kupfergehaltes liegenden       Prozentsatz    an dieser Legierungskomponente  der Fall ist.

   Die Oberflächen von Kalt  schmiedeproben einer derart niedrig mit Kup-         fer    legierten     Zinklegierung        sind        wiederum          mit    den erwähnten     Rissen        und    Sprüngen ver  sehen. Dieselben     Erscheinungen    sind     dann     folgerichtig auch bei     einer    kupferfreien     Le-          gierung    der     entsprechenden        Zusammensetzung     zu beobachten.  



  Durch die     Versuchsergebnisse    ist bewie  sen, dass es für die     Herstellung    von     Kaltver-          formungserzeugnissen    aus der angegebenen       Zinklegierung    wesentlich     ist,    dass der Kupfer  gehalt in den angegebenen,     verhältnismässig     engen Grenzen gehalten wird.     Durch    die Er  findung wird ermöglicht, dass     Kaltverfor-          mungserzeugnisse    der genannten Art nun  mehr auch aus Zinklegierungen hergestellt  werden     können.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zur Herstellung von Kalkverformungs- erzeugnissen geeignete Zinklegierung, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Gehalt von 3,$ bis 4,19e Aluminium;
    0,3 bis 0;6e''0 Kupfer und 0,02 bis 0,04,% Magnesium besitzt, :wäh- rend der Legierungsrest aus Feinzink mit mindestens 99;99 % Zn besteht,
CH224254D 1939-10-30 1940-10-21 Zinklegierung. CH224254A (de)

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