CH224275A - Doppelwellengegenkolbenbrennkraftmaschine. - Google Patents

Doppelwellengegenkolbenbrennkraftmaschine.

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CH224275A
CH224275A CH224275DA CH224275A CH 224275 A CH224275 A CH 224275A CH 224275D A CH224275D A CH 224275DA CH 224275 A CH224275 A CH 224275A
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CH
Switzerland
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crankshaft
internal combustion
combustion engine
double
compressor
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
Original Assignee
Sulzer Ag
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/33Compressors for piston combustion engines
    • F02M2700/331Charging and scavenging compressors
    • F02M2700/336Arrangements thereof on the engine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description


      Doppelwellengegenkolbenbr        ennkraftmaschine.       Die Erfindung bezieht sich auf im Zwei  takt arbeitende     Doppelwellengegenkolben-          Brennkraftmaschinen    mit     Voreilung    der     aus-          la.ssseitigen    Kurbelwelle gegenüber der     ein-          lassseitigen    Kurbelwelle und besteht darin,

    dass ein zur Verdichtung der Verbrennungs  luft dienender Verdichter von der     auslasssei-          tigen    Kurbelwelle angetrieben wird und eine  durch die Abgase getriebene Turbine ihre  Leistung auf die     einlassseitige    Kurbelwelle  abgibt.  



  Es empfiehlt sich, den Verdichter als  Kolbenverdichter auszubilden und dessen       Kolbenschubstangen    so an die     auslassseitige     Kurbelwelle     anzulenken    und dessen Zylin  derzahl so zu wählen, dass die     Drehmoment-          schwankungen    der Kurbelwelle verkleinert  werden.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel  vereinfacht dargestellt.     Fig.    1 veranschau  licht das Ausführungsbeispiel in einem  Längsschnitt quer zu den Kurbelwellen und         Fig.    2 in einem aufgeklappten Schnitt längs  der gebrochenen Linie     II-II    der     Fig.    1.  



  Die Kurbelwellen 1 und 2 sind je von  einer Gruppe von Kolben 3     bezw.    4 ange  trieben und übertragen die Arbeit über die  Zahnräder 5     bezw.    6 und das zentrale Ge  trieberad 7 auf die Hauptwelle 8, an welche  irgendeine Welle, z. B. eine nicht gezeich  nete Schiffsantriebswelle, angeflanscht sein  kann.  



  Den     Arbeitszylindern    9, in welchen je  zwei Kolben gegenläufig sich bewegen, wird  durch die     Einlassschlitze    10 die zur Verbren  nung notwendige Luft zugeführt. Die Ver  brennungsgase strömen durch die     Auslass-          schlitze    11 aus den Zylindern, alsdann durch  eine Sammelleitung 12 zur Abgasturbine 13  und schliesslich aus dieser durch die Leitung  14 ins Freie oder zur weiteren     Ausnützung     zum Beispiel in einen nicht gezeichneten       Wärmeaustauscher.     



  Die Kurbelwelle 1 auf der     Auslassseite     der Maschine hat gegenüber der Kurbelwelle  2 auf der     Einlassseite        Voreilung.    Beim Be-      trieb im eingezeichneten Drehsinn steht     ,e     eine Kurbel der     einlassseitigen    Kurbelwelle     \_?     gerade im Totpunkt; wenn die gegenüber  liegende Kurbel der     auslassseitigen    Kurbel  welle 1 den entsprechenden Totpunkt bereits  um den Winkel     co    (der beispielsweise 5 bis  <B>10'</B> betragen kann) überschritten hat.

   In  folge der     Voreilung    ist die von der Gruppe  der Kolben 3 an die     auslassseitige    Kurbel  welle 1 abgegebene Arbeit wesentlich grösser  als die von der Gruppe der     einlassseitigon     Kolben 4 an die Kurbelwelle 2 abgegebene  Arbeit. Der Unterschied der     Teilarbeits-          beträge    kann sich auf<B>?0%</B> der Gesamtarbeit  beider Kurbelwellen und noch höher stellen.  



  Die Kolbenverdichter 15 sind mittels der  Schubstangen 16 mit der     auslassseitigen     Kurbelwelle 1 gekuppelt. Jedem Arbeits  zylinder 9 ist ein     Verdichterzylinder    15 zu  geordnet. Sie fördern die verdichtete Luft  durch die     Leitung    18 zu den     Einlassschlit-          zen    10. Die Abgasturbine 13 ist über ein       die    Drehzahl erniedrigendes     Untersetzungs-          getriebe    19 mit der     einlassseitigen    Kurbel  welle 2 gekuppelt.

   Die Kolbenverdichter 15  vermindern die zur Übertragung von der  Kurbelwelle 1 auf das Zentralgetriebe be  stimmte Arbeit, während die Turbine 13 die  von der Kurbelwelle 2 auf das Zentral  getriebe zu übertragende Arbeit vermehrt.  Durch die auf der einen Seite stattfindende  Verminderung und auf der andern Seite  stattfindende Vermehrung der Arbeit wird  der Unterschied der     Teilarbeitsbeträge,    wel  che von den Kurbelwellen über das zentrale  Getriebe auf die Hauptwellen zu     übertragen     sind, verkleinert.

   Es wird dadurch möglich,  den Gang der Maschine derart zu vergleich  mässigen, dass die Gefahr nicht mehr besteht,  dass das Drehmoment insbesondere der     ein-          lassseitigen    Kurbelwelle in einzelnen Bewe  gungsabschnitten infolge von     Schwankungon     so weit sinkt, dass es negativ wird. Ein Lärm  der Getriebezahnräder, der beim Abheben       aneinanderliegender    Zahnflanschen entstehen  könnte, wird hierdurch vermieden.  



  Die     Anlenkung    der Kolbenverdichter an  die     auslassseitige    Kurbelwelle 1, die Zylin-         derzahl        und    gegebenenfalls auch, die beweg  lichen     Verdichtermassen    sind so gewählt,  dass das Drehmoment an der Kurbelwelle 1  noch weiter     vergleichmässigt    wird.  



  Die     Kolbenstangen    der mit der     auslass-          seitigen    .Kurbelwelle     gekuppelten    Verdichter  können an die Schubstangen der     auslassseiti-          gen    Kolben     angelenkt    sein: Dadurch kann  zur     Vergleichmässigung    des     Drehmomentes     noch weiter beigetragen     werden.     



  hie Erfindung lässt sich selbstverständ  lich auch bei     Brennkraftmuschinenanlagen     anwenden; bei denen mehr als eine Doppel  wellengegenkolben-Brennkraftmaschine über  ein     mehreren    oder allen     Maschinen    gemein  sames zentrales Getriebe eine Hauptwelle an  treiben. Das zentrale Getriebe kann aus meh  reren Rädern bestehen, welche die beiden  Kurbelwellen miteinander verbinden und die       Teilarbeitsbeträge    auf die Hauptwelle über  tragen. Die     Brennkraftmaschine    nach der  Erfindung kann auch nur einen einzigen  Zylinder aufweisen.

   Insbesondere bei Ein  zylindermaschinen oder Maschinen mit ge  ringer Zylinderzahl wirkt sich die     Ver-          gleichmässigung    des Ganges besonders vor  teilhaft aus, weil bei solchen Maschinen die  Gefahr erhöht ist, dass das Drehmoment in  einzelnen     Bewegungsabschnitten    negativ wird.  



  Als Verdichter können Kolbenverdichter  ebensogut wie     ';jede    Art von Rotationsver  dichtern, z. B:     Fliehkraftverdichter,        Achsial-          verdichter,        Kapselverdichter    oder dergleichen,  verwendet werden. Wenn mehrere Verdich  ter vorhanden sind, können dieselben auch       bintere@nandertesebaltet    sein, so dass die  Luft in mindestens zweistufiger Verdichtung  auf den zur     Einführung    in die     Brennkraft-          zylinder    vorgesehenen Druck gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANBI'RUCII: Im Zweitakt arbeitende Doppelwellen- gegenkolben-Brennkraftmaschine mit Vor eilung der auslassseitigen Kurbelwelle gegen über der einlassseitigen Kurbelwelle; dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Verdichtung der Verbrennungsluft dienender Verdichter von der auslassseitigen Kurbelwelle angetrieben wird und eine durch die Abgase getriebene Turbine ihre Leistung auf die einlassseitige Kurbelwelle abgibt.
    UNTERANSPRUCH: Doppelwellengegenkolben-Brennkraftma- schine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verdichter als mehr zylindriger Kolbenverdichter ausgebildet ist, dessen Kolbenschubstangen so an die auslass- seitige Kurbelwelle angelenkt und dessen Zylinderzahl so gewählt ist, dass die Dreh momentschwankungen der Kurbelwelle ver kleinert werden.
CH224275D 1941-09-05 1941-09-05 Doppelwellengegenkolbenbrennkraftmaschine. CH224275A (de)

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