CH224293A - Wickelkondensator. - Google Patents

Wickelkondensator.

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CH224293A
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CH
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capacitor
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adhesive varnish
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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Publication of CH224293A publication Critical patent/CH224293A/de

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/32Wound capacitors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description


  Wickelkondensator.    Die Durchschlagsfestigkeit von getränk  ten Wickelkondensatoren hängt von der me  chanischen Festigkeit des fertigen     gonden=          satorwickels    ab. Wenn der     Kondensator    im  Betrieb grösseren Temperaturen ausgesetzt  ist, so wird bei Verwendung hochwertiger       Tränkmittel,    z. B. Vaseline, das     Tränkmittel     weich und irgendwelche durch den Her  stellungsprozess im     Kondensatorkörper    ent  standene Spannungen gleichen sich derart  aus, dass die einzelnen Windungen des  Wickels sieh     gegeneinander    verschieben, oder  dass der Kondensator     "aufblättert".     



  Zur Verhinderung des     Aufblätterns    setzt  man im     allgemeinen    die Kondensatoren unter  einen äussern Druck, indem man sie beispiels  weise zwischen Platten aus Blech oder sonsti  gen festen Werkstoffen verspannt. Die Kon  densatoren werden mit diesen Verspannungen  vielfach schon vor dem Tränken in ihre Ge  häuse eingebaut, im     Gehäuse    getränkt und  dieses darauf verlötet.    Diese     Spannvorrichtungen    nehmen ver  hältnismässig viel Platz weg: Ausserdem sind  sie teuer, was bei einem Massenartikel,     wie    es  Wickelkondensatoren sind,     ein    beträchtlicher  Nachteil ist.  



  Die     Erfindung    schlägt daher einen Kon  densator vor, der ohne diese zusätzliche     Ver-          spannungsmittel    ausgeführt werden kann,  ohne dass er während des     Betriebes    der Ge  fahr des     Aufblätterns    oder der Verschiebung  einzelner     Windungen    gegeneinander ausge  setzt ist. Die     Erfindung    besteht darin, dass  mindestens eine Anzahl der Windungen des       Kondensators    durch einen Kleblack mitein  ander verklebt werden.

   Am einfachsten ge  schieht dies dadurch, dass mit Kleblack     ver-          sehenes    Papier als     Dielektrikum        verwendet     wird. Beispielsweise können     sämtliche    zum  Aufbau des Wickels verwendeten Papier  bänder auf beiden Seiten mit einer Schicht       Kleblack    versehen werden. Nach dem  Wickeln braucht der     Kondensator    dann nur      auf eine gewisse Temperatur     erwärmt    zu  werden (es genügt dazu die übliche     Tränk-          temperatur    von etwa 120' C,) dann verkle  ben die einzelnen Windungen des Kondensa  tors fest miteinander.

   Man kann ihn dann an  schliessend noch besonders tränken, oder     das     Verkleben durch die während der     Tränkung     sowieso notwendige Temperaturerhöhung ein  treten lassen.     Ein    Aufblättern oder eine Ver  schiebung einzelner Lagen gegeneinander ist  damit völlig unmöglich geworden.  



       Zweckmässig        wind,    man jedoch nur eine       Seite        jedes        Papierbandes    mit Kleblack     ver-          eehenl,    wenn die     Papierbänder    auf     ihrer    ganzen       Länge    behandelt werden.

       Solche        Kondensato-          ren        können    dann ohne     weiteres        in    der bisheri  gen Art     und    Weise     getränkt    werden und       durch        denn    Kleblack wird trotzdem     erreicht,

            dass    ein     Auäblättern        unmöglich        ist.        Eine        Ver-          beaserung    der     Tränkung    kann man erreichen,  wenn man die     Kleblackschicht    nicht die  ganze Papieroberfläche bedecken lässt, son  dern das Papier nur mit Querstreifen aus  Kleblack versieht,     zwischen    denen die Pa  pieroberfläche unbedeckt bleibt.  



  U m     insbesondere    das     Auffedern    der in  höherem Mass dazu neigenden     äussersten    Win  dungen zu verhindern, kann man den Wickel  anstatt die Papierbänder auf ihrer ganzen  Länge mit Kleblack zu versehen, auch mit       unvorbehandelten    Papieren     wickeln    und nur  über den so entstehenden aktiven     Kondensa-          torkörper    einige     Leerwindungen    aus Papier  wickeln, das man mit dem Kleblack ver  sehen hat.

   Es kann dies das einfach weiter  gewickelte     Kondensatorpapier    sein, das dann  erst von einer     bestimmten    Stelle ab mit  Kleblack versehen ist, oder aber ein anderes  Papier.  



  An Stelle der     Leerwindungen    aus mit  Kleblack versehenem Papier kann man auch  Leerwindungen aus Metallfolie     verwenden,     die auf dieselbe Art und     Weise    miteinander  verklebt werden. Dies hat den Vorteil, dass  um den Kondensator herum ein metallischer       Mantel    gelegt     ist,    der die Wärme besser ab  leiten kann als ein Mantel aus verklebtem  Papier.

      Wickelt man     mehrere    Teilkondensatoren       konzentrisch    aufeinander, so kann jeder der  Teilkondensatoren in der     geschilderten    Weise       ausgeführt        sein.    Einfacher ist es jedoch, nur  den äussern     Teilkondensator    ganz zu verkle  ben oder nur um den äussern Teilkondensator  mit Kleblack versehene     Leerwindungen    zu  legen. Während die     innern    Teilkondensato  ren am     Aufblättern    verhindert werden, wird  der äusserste     Teilkondensator    durch die Leer  windungen ebenfalls daran gehindert.  



  Besonders     vorteilhaft    ist die vorstehend  beschriebene Ausführung auch für     Konden-          satoren,    deren Belegungen     aus    auf     das        Di-          elektrikum    niedergeschlagenen, nichtselbstän  digen, ausserordentlich dünnen Metallschich  ten     bestehen.        Diese    Metallschichten haben die  Eigenschaft,     bei    einem     Durchschlag        um    die       Durchschlagsstelle    herum so weit wegzubren  nen,

   dass der     Kurzschluss        unterbrochen    wird.  Der dabei entstehende Lichtbogen erhitzt an  der     Durchschlagsstelle        sowohl    das     Dielektri-          kum    wie auch das     TränkmitW,    so dass     Gase          entstehen,    die     unter    Umständen dem ganzen  Wickel gefährlich werden können. Der Licht  bogen braucht einen bestimmten Gasdruck,  um zu erlöschen.

   Wenn der Wickel aufge  blättert ist, so sind in ihm     Hohlräume    ,vor  handen, die     durch,die    bei     einem        Durchschlag     entstehenden Gase     ausgefüllt    werden     müssen,     so dass     längere        Zeit        vergeht,    bis der zum  Löschen des     Lichtbogens        notwendige    Druck  erreicht ist.

       Tier        Lichtbogen    brennt also       länger        und    es     entstehen    grössere Gasmengen,  d. h. die im Kondensator stattfindende Ener  gieumsetzung     wird        grösser.    Bei grossen Ener  gieumsetzungen aber wird das     Dielektrikum     des     Kondensators    mechanisch     zerstört:    das  Papier reisst auf, die     Lichtbogenlänge    wird  dadurch verkürzt, das Weiterbrennen -des  Lichtbogens     begünstigt    und so fort.

   Ein sol  cher Wickel     kann        trotz    der     dünnen,    bei einem  Durchschlag     wegbrennenden    Belegung unter  Umständen     bereits    durch den ersten Durch  schlag eine     unzulässig    hohe Leitfähigkeit er  halten.  



  Durch die Verhinderung des     Auffederns     der Wickel durch Ausführung gemäss der Er-           findun.g    werden diese Gefahren alle ausge  schaltet. Die     Windungen    liegen dicht auf  einander, die Gasräume sind klein, der not  wendige Gasdruck wird also schnell erreicht  und der Lichtbogen erlischt.  



  Die Klebkraft des Lackes kann durch  Auswahl geeigneter Weichmacher     und    durch  Bemessung ihrer Menge     eingestellt    werden.  Besonders hat sich ein     Nitrozelluloselack    mit  50 oder mehr Prozent     Diphenylphthalat-          zusatz    bewährt. Auch andere Kunstharz  lacke, z. B.     Styrollack,    ergeben gute Ergeb  nisse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wickelkondensator, dadurch gekennzeich net, dass mindestens eine Anzahl der Win dungen durch einen Kleblack miteinander verklebt sind. UNTERANSPRtTCHE: 1. Wickelkondensator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einander verklebten Windungen längs ein zelnen Querstreifen aus Kleblack miteinan der verklebt sind. 2. Wickelkondensator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem aktiven Teil .des Kondensators weiter gewickelte, aus dem Kondensatorpapier be stehende und mit Kleblack versehene Leer windungen angeordnet sind. 3.
    Wickelkondensator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass über dem aktiven Teil des Kondensators aus mit Kleblack versehenen Metallfolien bestehende Leerwindungen angeordnet sind. 4. Wickelkondensator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass seine Belegungen aus auf .das Dielektrikum nieder geschlagenen, nichtselbständigen und bei Durchschlägen um die Durchschlagsstelle herum wegbrennenden Metallschichten be stehen. 5. Wickelkondensator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem zum Verkleben der Windungen verwendeten Lack Weichmacher zugesetzt sind.
    6. Wickelkondensator nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Kleblack ein Nitrozelluloselack mit Zusatz von Diphenylphthalat verwendet ist. 7. Wickelkondensator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kleblack ein Kunstharzlack verwendet ist. B. Wickelkondensator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus mehreren übereinandergewickelten Teilkon densatoren besteht, wobei der äusserste Teil kondensator durch einen Kleblack miteinan der verklebte Windungen aufweist.
CH224293D 1940-08-01 1941-07-17 Wickelkondensator. CH224293A (de)

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CH224293D CH224293A (de) 1940-08-01 1941-07-17 Wickelkondensator.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3624459A1 (de) * 1986-07-19 1988-01-21 Bosch Gmbh Robert Elektrischer kondensator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3624459A1 (de) * 1986-07-19 1988-01-21 Bosch Gmbh Robert Elektrischer kondensator

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