CH224435A - Zeitungshalter. - Google Patents
Zeitungshalter.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
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Description
Zeitungshalter. Vorliegende Erfindung betrifft einen Zeitungshalter mit zwei Holzstäben von mühteckigem Querschnitt, die durch auf ihre ganze Länge verteilte Drahtbügel miteinan der beweglich verbunden sind und dadurch in ihrer Längsrichtung parallel zueinander <B>-</B> und zugeklappt werden können; ähn <B>,</B> auf lich wie dieses Prinzip schon zum Ausein ander- und Zuklappen von in Nähkästchen und Werkzeugkasten zuoberst plazierten flachen Behältern angewendet wird.
Bei den :schon bekannten Zeitungshaltern dieser Art werden die beiden Holzstäbe durch eine im Handgriff untergebrachte Schraubenfeder unter Mitwirkung .der obge- nannten Drahtbügel der ganzen Länge nach federnd gegeneinander gepresst.
Es hat sich aber gezeigt, dass schon nach kurzem Ge brauch durch allmähliche Ausweitung der Drahtbügeldrehlager das gleichmässige, durch die Schraubenfeder und die Drahtbügel be wirkte Gegeneinanderpressen der Holzstäbe gegen das obere Ende zu nachlässt, und zwar um so mehr, je länger die Holzstäbe sind, also je um so mehr, je mehr Drahtbügel von der einzigen Federkraftquelle aus betätigt werden müssen, so dass bei Zeitungshaltern für grossformatige Zeitungen der obere Teil des Zeitungsrandes gar nicht mehr festge klemmt wird.
Diesem Fehler will zwar da durch begegnet werden, dass die Innenseite des einen Holzstabes der ganzen Länge nach mit mehreren scharfen Drahtspitzen besetzt ist, die in passende Löcher des andern Sta bes .eingreifen, was aber wieder den Naeh- teil hat, dass der obere Teil der Zeitung, weil nur noch an diesen Drahtspitzen. hän gend, leicht ausreisst, und bei vielblättrigen Zeitungen müssen diese beim Einspannen vor dem Zuklappen der Stäbe von Hand über jede einzelne Drahtspitze gesteckt wer den, was aber grosse Handfertigkeit ver langt.
Bei vorliegender Erfindung sind diese Mängel beseitigt, indem die obgenannten Drahtbügel jeder einzeln für sich als federn der Spannbügel ausgebildet sind, also nicht alle Drahtbügel zusammen von nur einer Federkraftquelle aus betätigt werden, so dass auch bei ausgeweiteten Drehlagern die Spannkraft an allen Drahtbügeln immer gleich stark bleibt.
In beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des dargestellt.
Fig. A ist eine Seitenansicht des obern Teils des Zeitungshalters in geschlossenem Zustand, wobei nur das am einen Stabs be festigte untere Ende des Aufhängehakens sichtbar ist.
Fig. B ist ein teilweiser Längsschnitt nach der Linie a-b der Fig. A.
Fig. C zeigt den gleichen Teil wie Fig. A, aber in ganz geöffnetem Zustand.
Fig. D ist eine Draufsicht auf die Stirn fläche des Holzstabes la.
Die beiden Holzstäbe 1 und la von rechteckigem Querschnitt sind durch meh rere, mindestens aber zwei aus federndem Draht bestehende Drahtbügel 2, die in den Bohrlöchern 3 drehbar gelagert sind, mit einander gelenkig verbunden und können so in ihrer Längsrichtung parallel zueinander auf- und zugeklappt werden. Die Länge der Holzstäbe und die Anzahl der Drahtbügel richtet sich jeweils nach der Längsseite der Zeitung. Um nun eine Zeitung zwischen die Stäbe festklemmen zu können, sind die Drahtbügel 2 aus federndem Material, z. B.
Stahl, Messing oder Bronze hergestellt und die im Stab 1 gelagerten Enden sämtlicher Drahtbügel 2 sind als Spannhebel mit Arre- tierhaken 4 bezw. 4a ausgebildet, die, wie Fig. C zeigt, in ungespanntem Zustand der art geformt sind, dass, wenn sie niederge drückt und mittelst der Spannhebelhaken an den Nägeln 5 eingehakt und damit arretiert.
werden, dann die Teilstücke 4, 4a der Spannhebel gekrümmt bezw. die abgekröpf- ten Teile 2a verdreht, unter federnde Span nung gebracht und dadurch die beiden Stäbe 1, la dauernd gegeneinander gepresst werden, wobei der Bügel 2 als kürzerer Arm eines zweiarmigen Hebels wirkt. Der oberste Spannhebel 4a darf nicht wie die andern am Holzstab 1 eingehakt werden, sondern nur am Holzstab la, weil sonst das Ende des Stabes 1 vom Ende des Stabes la wegge- ; zogen und so die Klemmwirkung des ober sten Drahtbügels aufgehoben oder doch ge schwächt würde.
Damit die Federstärke der Drahtbügel und der Spannhebel möglichst gering gehal- i ten werden kann, könnten die Innenflächen der beiden Holzstäbe mit grobem Glaspapier oder direkt mit Glaspulver beklebt sein.
Auf die Innenfläche des Holzstabes la könnte auch eine einer Zeitung entsprechend grosse Auflageplatte aus Sperrholz, Kunst stoff ete" befestigt sein. Diese hätte den Zweck, das Zeitungspapier zu schonen und das Lesen bequemer zu machen.
Aus den Fig. <I>A</I> bis<I>D</I> ist eine neuartige i Befestigungsweise desAufhängehakens leicht ersichtlich. Das untere Ende des Haken schaftes 6 ist rechtwinklig umgebogen. Am obern Ende des Holzstabes la ist ein zylin drischer Zapfen 7 angedrechselt. Unter die sem befindet sich die Bohrung 8, die in die im Querschnitt U-förmige Aussparung 9 ausläuft.
Die Aussparung und die Bohrung sind so gross, dass das abgebogene Ende des Hakenschaftes 6 in diese mit der Mantel oberfläche .des Zapfens 7 bündig eingelegt werden kann; über den Zapfen 7 ist eine Metallhülse 10 gesteckt, wodurch der Auf hängehaken am Zeitungshalter sehr solid be. festigt und gegen Verdrehung und Heraus fallen gesichert ist. Die Hülse 10 ist gegen das Abgleiten durch den Schaft des Nagels 5 geschützt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zeitungshalter mit zwei Stäben (1 und ja) von rechteckigem Querschnitt, die durch auf ihre ganze Länge verteilte Drahtbügel (2) miteinander beweglich verbunden sind und dadurch in ihrer Längsrichtung paral lel zueinander auf- und zugeklappt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel aus federndem Draht bestehen, und dass das eine Ende derselben als ein federn der Spannhebel (4) mit Arretierhaken aus gebildet ist, zum Zwecke,beim Gegeneinan- derklappen der Stäbe jeden Drahtbügel für sich durch Niederdrücken und Arretieren des Spannhebels unter dauernde Spannung bringen zu können, wobei der Drahtbügel !?) als kürzerer Arm eines zweiarmigen Hebels wirkt, derart, dass die beiden Stäbe (l. und la) der ganzen Länge nach gleich mässig federnd gegeneinander gepresst wer den, zwecks Festhaltens einer zwischen die Stäbe gelegten Zeitung, ferner dadurch ge kennzeichnet, dass. zwecks Befestigung des Aufhängehakens das untere Ende des Hakenschaftes (6) rechtwinklig umgebogen.in eine am obern Stabende befindliche Quer bohrung (8) und in eine an diese Bohrung anschliessende Aussparung (9) mit der Stab- oberfläche bündig eingelegt und durch eine über das Stabende und den Hakenschaft ge schobene Metallhülse (10) am Stabende un- verdrehbar festgehalten ist. UNTERANSPRüCHE 1. Zeitungshalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenflä chen der beiden Holzstäbe mit grobem Glas pulver beklebt sind. 2. Zeitungshalter nach Patentanspruch.dadurch gekennzeichnet, dass auf die Innen fläche des einen Holzstabes (la) eine Auf lageplatte für die Zeitung befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH224435T | 1942-07-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH224435A true CH224435A (de) | 1942-11-30 |
Family
ID=4453531
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH224435D CH224435A (de) | 1942-07-10 | 1942-07-10 | Zeitungshalter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH224435A (de) |
-
1942
- 1942-07-10 CH CH224435D patent/CH224435A/de unknown
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