CH224450A - Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Gasvolumens in einem teilweise mit Flüssigkeit und im übrigen mit Gas gefüllten Behälter. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Gasvolumens in einem teilweise mit Flüssigkeit und im übrigen mit Gas gefüllten Behälter.

Info

Publication number
CH224450A
CH224450A CH224450DA CH224450A CH 224450 A CH224450 A CH 224450A CH 224450D A CH224450D A CH 224450DA CH 224450 A CH224450 A CH 224450A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pressure
container
line
gas
manometer
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Armaturfabrikerna Akt Nordiska
Original Assignee
Nordiska Armaturfab Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nordiska Armaturfab Ab filed Critical Nordiska Armaturfab Ab
Publication of CH224450A publication Critical patent/CH224450A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/14Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of pressure
    • G01F23/16Indicating, recording, or alarm devices being actuated by mechanical or fluid means, e.g. using gas, mercury, or a diaphragm as transmitting element, or by a column of liquid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Gasvolumens in einem   teilsweise    mit Flüssigkeit und im übrigen mit Gas gefüllten Behälter.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren und eine Einrichtung zur Bestimmung des Gasvolumens in einem teilweise mit Flüssigkeit und im übrigen mit Gas gefüllten Behälter.



   Das   erfindungsgemässe    Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Unterschied zwischen dem Gasdruck im Behälter und dem Druck hinter einer am Behälter vorgesehenen   Druekausgleiehsleitung    erzeugt wird und dass man diesen Druckunterschied über die Druckausgleichsleitung einen Ausgleichstrom erzeugen lässt und ein Manometer verwendet.



   Die erfindungsgemässe Einrichtung zur   Durchführug    des Verfahrens kennzeichnet sieh durch eine Druckquelle zur Erzeugung eines   Unterschiedes    zwischen dem Gasdruck im Behälter und dem Druck hinter der Druckausgleichsleitung und durch einen Zeitmesser und ein Manometer zur Beobachtung des sich über die   Druckausgleichsiei-    tung   vermindernden    Druckunterschiedes.



   Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung drei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einrichtung, an Hand deren auch Durchführungsbeispiele des er  findungsgemässen    Verfahrens erläutert sind.



  Es ist:
Fig. 1 eine   Ausführungsform    mit ge  schlos senem    Behälter,
Fig. 2 eine Ausführungsform mit einem mit der   Atmosphälre    in Verbindung stehenden Behälter,
Fig. 3 eine Ausführungsform mit selbsttätiger   : ompensation    der Einwirkung der Luftdruck- und   Temperat-urschwankungen    und
Fig. 4 eine Einrichtung für Flugzeuge, an Hand deren ein weiteres Durchführungsbeispiel des Verfahrens erläutert wird.  



   In Fig. 1 ist mit 1 ein Behälter   bezeich-    net, der teilweise mit einer Flüssigkeit 2 und im übrigen mit einem Gas 3 gefüllt ist.



  Am obern Teil des Behälters 1 befindet sich eine Einfüllöffnung 4, die durch einen Dekkel abgeschlossen ist. Die Einrichtung umfasst weiterhin ein ganz mit Gas gefülltes Hilfsgefäss 5, einen Zeitmesser 6 und ein Differentialmanometer 7, das durch eine Leitung 8 mit dem Behälter 1 und eine Leitung 9 mit dem   Hilfsgefäss    5 in Verbindung steht. Der Behälter 1 und das   llilfsgefäss    5 sind durch eine Druckausgleichsleitung 10 miteinander verbunden, in der sich ein Absperrventil 11 und ein Nadelventil 12 zur Regelung und damit zur gewünschten Einstellung des Strömungswiderstandes befinden.

   Schliesslich gehört zu der Einrichtung noch eine nicht dargestellte, als   Saug-oder    Druckpumpe arbeitende Luftpumpe, die über eine Leitung 13 und von dieser abgehende Zweigleitungen 14, 16 mit Absperrventilen 15, 17 an den Behälter 1 und das Hilfsgefäss 5 angeschlossen ist.



   Zur Bestimmung des Flüssigkeitsvolumens im Behälter 1 bestimmt man zuerst das Gasvolumen, indem man folgendermassen vorgeht:
Man öffnet eines der Ventile 15, 17 und lässt die Luftpumpe arbeiten, bis man durch Beobachtung des Differentialmanometers 7 findet, dass eine   hestimmte    Druckdifferenz zwischen dem Behälter 1 und dem Hilfsgefäss 5 erreicht ist. Darauf schliesst man das geöffnete Ventil und öffnet statt dessen das Absperrventil 11 in der Leitung 10, deren Nadelventil 12 auf einen geeigneten Durchströmquerschnitt eingestellt ist. Die Druckdifferenz beginnt sich auszugleichen, und mit Hilfe des Zeitmessers 6 wird die Zeit bestimmt, die vergeht, bis die Druckdifferenz auf einen vorher bestimmten Wert abgesunken ist.

   Diese Zeit hängt bei unveränderter Durchströmöffnung des Nadelventils 12 eindeutig vom Gasvolumen im Behälter 1 in einer Weise ab, die sich leicht aus den bekannten Gasgesetzen der Thermodynamik ableiten lässt. Infolgedessen könnte bei dieser Art der Gasvolumenbestimmung der Zeitmesser 6 unmittelbar in Volumeneinheiten gradiert und weiterhin so angeordnet sein, dass er mittels des Manometers 7 selbsttätig in   Gang    gesetzt wird, wenn dessen Zeiger einen obern   Druekdifferenzwert      durehläuft,    und stehen bleibt, wenn der untere, vorher gewählte   Druckdifferenzwert    vom Manometerzeiger durchlaufen wird.



   Die Volumenbestimmung kann jedoch auch so erfolgen, dass man den Druckausgleich durch die Leitung während einer gewissen, vorher gewählten Zeitdauer nach dem Zeitpunkt, in dem die Druckdifferenz einen Anfangswert aufweist, fortdauern lässt. In diesem Fall wird am   Manometer    7 die Druckdifferenz abgelesen, die am Schluss des gewählten Zeitintervalles vorhanden ist.



  Diese   Druekdifferenz    hängt hierbei eindeutig vom Gasvolumen im Behälter 1 ab und gestattet dessen Bestimmung. Bei dieser Art der Gasvolumenbestimmung kann das Differentialmanometer 7 mithin unmittelbar in Volumeneinheiten gradiert sein.



   In vielen Fällen steht das Gas im Behälter 1 in Verbindung mit der umgebenden Atmosphäre. So ist dies beispielsweise beim Brennstoffbehälter eines Flugzeuges oder Motorfahrzeuges der Fall. Wenn die Verbindung mit der Atmosphäre in diesem Fall einen im Verhältnis zum Nadelventil 12 grossen Widerstand hat, kann die Ausführungsform gemäss Fig. 1 auch hier angewendet werden. Zweckmässiger ist es in des sen, die Ausführungsform nach Fig. 2 zu benutzen, bei der das Hilfsgefäss 5 der Fig. 1 durch die freie Atmosphäre ersetzt ist.



   In dieser Figur bezeichnet wiederum 1 den teilweise mit einer   Flüssigkeit    2 und im übrigen mit einem Gas 3 gefüllten Behälter, der mit der umgebenden Luft durch eine Ausgleichsleitung 18 in Verbindung steht.



  Der Durchströmwiderstand in dieser Leitung, die aus einem   Xapillarrohr    bestehen kann, ist mittels des regelbaren Nadelventils 19 einstellbar. Die Vorrichtung umfasst weiter den Zeitmesser 6 und ein gewöhnliches Manometer 20, das mit dem Behälter 1  durch eine Leitung 21 verbunden ist und eventuelle Differenzen zwischen dem Druck im Behälter 1 und dem Luftdruck angibt.



  Schliesslich steht der Behälter 1 mit einer   Saug-oder    Druckpumpe über eine Leitung   22    die ein Absperrventil 23 besitzt, in Verbindung.



   Zur Messung des Flüssigkeitsvolumens im Behälter 1 öffnet man zuerst das normalerweise geschlossene Ventil 23 und lässt die Pumpe arbeiten, bis ein bestimmter   Unter    schied zwischen dem Druck im Behälter 1 und dem vorhandenen Luftdruck am Manometer 20 abgelesen werden kann. Darauf wird das Ventil 23 geschlossen, und der Druckausgleich beginnt infolge der Strömung durch die Leitung 18. Ebenso wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 können zwei Methoden zur Volumenbestimmung angewendet werden. Entweder kann man die Zeit bestimmen, während der der Druckunterschied um ein bestimmtes Mass   abge-    nommen hat, oder auch den Wert, auf den der Druckunterschied von einem gewissen   Ausgangswert    während einer bestimmten Zeit gesunken ist.

   Auch hier kann der Zeitmesser bezw. das Manometer in Volumeneinheiten gradiert werden, und auch hier lassen sich die beiden Instrumente ebenso wie bei der Anordnung nach Fig. 1 automatisieren.



   Für die beiden Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2 gilt, dass die beobachtete Zeit für eine gewisse Abnahme der Druckdifferenz während einer bestimmten Zeit von der vorhandenen Temperatur abhängt. Steht der Behälter 1 in Verbindung mit der umgebenden Atmosphäre, so hängen diese beobachteten Werte ausserdem auch von dem vorhandenen Luftdruck ab. Infolgedessen müssen die erhaltenen Werte mit Rücksicht auf die Temperatur und gegebenenfalls auch den Luftdruck korrigiert werden. Dieser Nachteil kann jedoch durch besondere   Kompen-      sationsmassnahmen    beseitigt werden. Beispielsweise kann der Widerstand in der Ausgleichsleitung 10 bezw. 18 in Abhän  gigkeit    von Druck und Temperatur gebracht werden, oder man kann den Enddruck bezw. die Messzeit bei verschiedenem Druck und verschiedener Temperatur verschieden wählen.



   In Fig. 3 ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, bei der die   Kom-    pensation der   Luftdruck- und    Temperaturschwankungen nicht vom Beobachter vorgenommen zu werden braucht und die dadurch einen besonderen Vorteil im Vergleich zu den beiden andern Anordnungen bietet. Zur Zeitbestimmung wird hier nicht ein als Zeitmessuhr ausgebildeter Zeitmesser, sondern    ein Zeitmesser benutzt, für den das B ! Mano-    meter als Anzeigeinstrument dient, und mit dessen Hilfe ein Resultat erreicht wird, das von dem herrschenden Luftdruck und der Temperatur unabhängig ist, indem die durch diese Zustandsgrössen hervorgerufenen Ver änderungen im Resultat kompensiert sind.



   Bei der Ausführungsform naeh Fig. 3 ist der Behälter 1 mit einer Druckausgleichsleitung 24 versehen, die das Innere des Behälters 1 mit der freien Luft verbindet. Zu der Vorrichtung gehört ein gasgefülltes    Hilfsgefäss 25 mit Manometer 26, das durch    eine Leitung 27 mit dem Hilfsgefäss in Verbindung steht und den Gasdruck in diesem, d. h. die Druckdifferenz zwischen dem Ge  fässinneru    und der Atmosphäre, anzeigt, und eine zweite Ausgleichsleitung 28, mittels   welcher das      Hilfsgefäss    25 mit der freien Luft in Verbindung gebracht werden kann, und die ein regelbares Nadelventil 29, sowie ein Absperrventil 30 enthält.

   DasAbsperrventil 30 ist mit einem druckgesteuerten Membranorgan 31 gekuppelt, das durch eine Leitung 32 mit dem Behälter 1 in Verbindung steht und durch den Unterschied zwischen dem Gasdruck im Behälter 1 und    dem Luftdruck beeinflusst wird. Die : Supp-    lung ist so ausgeführt, dass das Ventil 30 nur offen gehalten wird, wenn dieser Druckunterschied einen bestimmten Wert übersteigt. Eine Druck- oder Saugleitung 33 einer nicht dargestellten Luftpumpe kann durch ein Ventil 34 und Leitungen 35, 36 mit dem Behälter 1 und dem   HilfsgefäB    25 in Verbindung gebracht oder von diesen ab  gesperrt werden, wobei in letzterem Falle auch der Behälter und das   llilfsgefäss    voneinander abgesperrt werden.



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird die   Volumenbestimmung    grundsätzlich durch Beobachtung der Zeit durchgeführt, die bis zum Zustandekommen einer bestimmten Druckdifferenz vergeht. Man geht fol  gendermassen    vor:
Man öffnet das Ventil 34 und lässt die Pumpe so lange arbeiten, bis ein bestimmter Uber- oder Unterdruck im   Hilfsgefäss    25 herrscht. Hierbei soll die Pumpenkapazität im Verhältnis zur Strömungsgeschwindigkeit durch die Leitungen 24 und 28 gross sein, so dass der resultierende   tiber- bezw.   



     Unterdruck    im   Rilfsgefäss    25 und im Behälter 1 gleich gross werden kann. Ist der gewünschte Druck erreicht, der durch das Manometer 26 kontrolliert wird, so wird das Ventil 34 geschlossen, worauf die Differenz zwischen dem Druck in dem Behälter 1 und dem Gefäss 25 und dem Luftdruck sich auszugleichen beginnt.

   Wenn die Druckdifferenz zwischen dem Behälter 1 und dem Luftdruck auf den vorher bestimmten Wert herabgesunken ist. schliesst das   Membranorgan    31 das Ventil   30    so dass die Druckdifferenz zwischen dem Innern des Gefässes 25 und der umgebenden Luft sich nicht weiter vermindern kann.   Dese    so erreichte letzt  erw ihnte    Druckdifferenz wird am Manometer 26 abgelesen und hängt gemäss den bekannten Gasgesetzen eindeutig vom Gasvolumen im Behälter 1 ab; sie ist nämlich ein Mass für die Zeit, die verstreicht, um die Druckdifferenz zwischen dem Behälter 1 und dem Luftdruck auf den Wert zu senken, bei dem das Membranorgan 31 das Ventil 30 schliesst und diese Zeit hängt unter den gewählten   Vorauesetzungen    unmittelbar vom Gasvolumen im Behälter 1 ab.

   Da weiterhin die Ausgleichsleitungen 24 und 28 gleiche Strömungscharakteristik, d. h. untereinander gleichen Zusammenhang zwischen Druckdifferenz und in der Zeiteinheit durchströmender Gasmenge aufweisen, wird das Messergebnis von dem vorhandenen Luftdruck und der vorhandenen Temperatur unabhängig. Hierbei ist es gleichgültig, ob die Ausgleiehsleitungen 24, 28 aus   Kapillarrohren    gebildet sind oder aus dickeren Rohren bestehen und der Strömungswiderstand im wesentlichen in einer kleinen Gasausströmöffnung eines   Drosselventils    oder dergleichen liegt.



   Selbstverständlich kann auch bei dieser Ausführungsform das Manometer 26 in Volumeneinheiten gradiert sein.



   In Fig. 4 ist   schliesslich    eine besonders für die Tankmessung eines Flugzeuges geeignete Ausführungsform dargestellt. Mit 37 ist das Profil eines   Flugzeugflugels      bezeich-    net, in dem ein Brennstofftank 38, ein Rilfsgefäss 39 und eine   statischeDruckkammer    40 eingebaut Bind. Der Behälter 38 und das   Hilfsgefäss    39 sollen nahe aneinanderliegen, um die gleiche Temperatur aufzuweisen. Die Druckkammer 40 steht mit der umgebenden Atmosphäre durch eine statische Drucköffnung 41 in Verbindung, die so angeordnet ist, dass die   Kammer    40 unter dem Druck der umgebenden Atmosphäre unabhängig von der Flugzeugbewegung steht.

   Der Brennstofftank 38 und das   Hilfsgefäss    39 sind als   Ausgleichsgefässe    mit den Manometern 42 und 43 in der sogenannten Variometeranordnung, durch die unter anderem die Messung der Druckänderungsgeschwindigkeit möglich ist, ausgebildet. Zu diesem Zweck sind die Manometer 42, 43 durch das Rohrsystem 44 mit der Druckkammer 40 verbunden, der Brennstofftank 38 steht durch das Rohr 45 mit dem   Manometer    42 und durch die   Druckauegleichsleitung    46 mit der Druckkammer 40, das   Hilfsgefäss    39 durch das Rohr 47 mit dem Manometer 43 und durch die Ausgleichsleitung 48 mit der Druckkammer 40 in Verbindung.

   Die Ausgleichsleitung 48 besitzt ein regelbares Nadelventil 49, mit dessen   Hilfe    der   Sturz    mungswiderstand in dieser Leitung auf den gewünschten Wert eingestellt werden kann.



  Die beiden Manometer 42, 43, die am Instrumentenbrett des Flugzeuges angebracht  sind, können gegebenenfalls zu einem Instrument zusammengebaut sein.



   Die Bestimmung des Gasvolumens und damit des Brennstoffvolumens des Brennstofftanks erfolgt bei dieser Anordnung auf folgende   Weise:       Man    lässt das Flugzeug ruhig steigen oder fallen, so dass das Manometer 43 oder   4- einen    bestimmten Ausschlag aufweist, der eine konstante   Drueksteigerung    bezw. einen   konstanten      Druekabfall    angibt. Der Ausschlag des andern Manometers hängt dann eindeutig vom Gasvolumen des Brennstofftanks 38 ab, und dasselbe kann infolgedessen unmittelbar in Volumeneinheiten gradiert werden.

   Da die   Ausgleichsleitungen    46 und 48 die gleiehe   Strömungscharnkteristik    haben, wird das   Messresultat    vom statischen Druck und der   Temperatur    der Luft unabhängig. Der Beobachter braucht daher keine Korrektur der   abgelesenenWerte vorzunehmen.   



   Bei dieser Ausführungsform ist für eine genaue Messung erforderlich, dass die Ausgleichsströmungen ausreichend lange Zeit andauern, damit ein   Beharrungszustand    erreicht wird, bei dem eine weitere äussere Druckänderung eine weitere Änderung der Druckdifferenz zwischen dem Behälter 38 und dem Gefäss 39 nicht mit sich bringt.



  Dureh geeignete Wahl des   Empfindlichkeits-    grades der Manometer und des Strömungswiderstandes in den Ausgleichsleitungen kann der Zeit, nach der dieser Zustand erreicht wird, ein für die Praxis geeigneter kleiner Wert gegeben werden.



   Das Verfahren, die Volumenbestimmung durch Beobachtung der Druckdifferenz zwischen zwei Gefässen vorzunehmen, die sich bei konstanter, fortschreitender   Druckände-    rung unveränderlich einstellt, kann beispielsweise auch mit einer Anordnung durchgeführt werden, bei der die   fortsehieitende    Druckänderung mittels einer Pumpeneinrichtung hierfür geeigneter Art erzeugt wird. Die Messung kann dann unabhängig von der Steuerung des Flugzeuges erfolgen.



      PATENTANSPRCHE:   
I. Verfahren zur Bestimmung des Gas volumens in einem teilweise mit Flüssigkeit und im übrigen mit Gas gefüllten Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass ein Unterschied zwischen dem Gasdruck im Behälter und dem Druck hinter einer am Behälter vorgesehenen Druckausgleichsleitung erzeugt wird, und dass man diesen Druckunterschied über die   Druekausgleichsleitung    einen Aus  gleichsstrom    erzeugen lässt und ein Manometer verwendet.   

Claims (1)

  1. II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Druckquelle zur Erzeugung eines Unterschiedes zwischen dem Gasdruck im Behälter und dem Druck hinter der Druckausgleichsleitung und durch einen Zeitmesser und ein Manometer zur Beobachtung des sich über die Druckausgleichsleitung vermindernden Druckunterschiedes.
    UNTERANSPRttCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da-durch gekennzeichnet, dass man den sich über die Druckausgleiehsleitung vermindernden Druckunterschied auf einen bestimmten. am Manometer ablesbaren Wert herabsinken lässt und dann an einem Zeitmesser die hierfür benötigte Zeit ermittelt, die ein Mass für das Gasvolumen des Behälters ist.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den sich über die Druckausgleichsleitung vermindernden Druckunterschied eine durch einen Zeitmesser angegebene, bestimmte Zeit absinken lässt, und dann am Manometer den so erreichten Wert des Druckunterschiedes ermittelt, der ein Mass für das Gasvolumen des Behälters ist.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung de-s Druckunterschiedes mit Hilfe einer statischen Druckkammer erfolgt, die mit der Atmosphäre so in Verbindung gebracht sind, dass der Druck in ihr unabhängig von der Luftbewegung dem Atmosphärendruck gleich ist, und die mittels der DruckausgleieXslei- tung an den Behälter, mittels einer weiteren Durckausgleiehsleitung an ein gasgefülltes Hilfsgefäss und mittels einer weiteren Leitung an zwei Manometer in Variometerschaltung angeschlossen wird, von denen das eine mit dem Behälter und das andere mit dem Hiifsgefäss verbunden wird.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter über die Druckausgleichsleitung mit der Atmosph, äre verbunden ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter über die Druckausgleichsleitung mit einem gasgefüllten Hilfsgefäss verbunden ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in der Druckausgleichsleitung ein einstellbarer Strö mungswiderstand angeordnet ist.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungswiderstand durch ein Nadelventil gebildet ist.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Druekaus- gieichsleitung als Kapillarrohr ausgebildet ist.
    9. Einrichtung nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckausgleichsleitung eine verengte Ausströmöffnung hat.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckquelle durch eine Luftpumpe gebildet ist.
    11. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Manometer als ein an den Behälter (1) und an das mit diesem durch die Druckausgleichsleitung (10) verbundene, gasgeftillte Rilfsgefäss (5) angeschlossenes Differentialmanometer (7) ausgebildet und die Druckquelle durch mit Absperrventilen (15, 17) versehene Leitungen (14, 16) an den Behälter (1) und das Hilfsgefäss (5) angesehlossen ist (Fig. 1).
    12. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Atmosphäre durch die Druckausgleichslei- tung (18) verbundene Behälter (1) an das Manometer (20), das den Druckunterschied gegenüber der Atmosphäre angibt, und durch eine mit einem Absperrventil (23) versehene Leitung (22) an die Druckquelle angeschlossen ist (Fig. 2).
    13. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Manometer (26) als Anzeigeinstrument für den Zeitmesser dient, welcher mit einem Hilfsgefäss (25) versehen ist, das zusammen mit dem Behälter (1) durch die Druckquelle auf den gleichen Anfangsdruck gebracht wird und durch eine Druckausgleiehsleitnng (28) an die Atmosphäre angeschlossen ist, wobei in der Druckausgleichsleitung (28) ein Absperrventil (30) liegt, das das lfilfsgefäss (25) automatisch von der Atmosphäre absperrt, sobald der Druckunterschied gegen über der Atmosphäre im Behälter (1) unter einen bestimmten Wert sinkt (Fig. 3).
    14. Einrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrventil (30) unter der Einwirkung eines vom Gasdruck im Behälter (1) beeinflussten Mem- branorgans (31) steht.
CH224450D 1940-10-25 1941-08-15 Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Gasvolumens in einem teilweise mit Flüssigkeit und im übrigen mit Gas gefüllten Behälter. CH224450A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE224450X 1940-10-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH224450A true CH224450A (de) 1942-11-30

Family

ID=20305539

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH224450D CH224450A (de) 1940-10-25 1941-08-15 Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Gasvolumens in einem teilweise mit Flüssigkeit und im übrigen mit Gas gefüllten Behälter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH224450A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2937966A1 (de) * 1979-09-20 1981-04-02 Bosch und Pierburg System oHG, 4040 Neuss Verfahren und vorrichtung zum messen des fuellstandes
DE3315238A1 (de) * 1983-04-27 1984-10-31 Leybold-Heraeus GmbH, 5000 Köln Verfahren zur volumenmessung
DE102004007855A1 (de) * 2004-02-17 2005-09-08 Christian Oliveri Füllstandsmessverfahren

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2937966A1 (de) * 1979-09-20 1981-04-02 Bosch und Pierburg System oHG, 4040 Neuss Verfahren und vorrichtung zum messen des fuellstandes
US4354383A (en) * 1979-09-20 1982-10-19 Bosch & Pierburg System Ohg Method of and device for measuring the amount of liquid fuel in a tank
DE3315238A1 (de) * 1983-04-27 1984-10-31 Leybold-Heraeus GmbH, 5000 Köln Verfahren zur volumenmessung
DE102004007855A1 (de) * 2004-02-17 2005-09-08 Christian Oliveri Füllstandsmessverfahren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10227160A1 (de) Verfahren zur Durchführung eines Integritätstests von Filterelementen
CH224450A (de) Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Gasvolumens in einem teilweise mit Flüssigkeit und im übrigen mit Gas gefüllten Behälter.
DE1927551A1 (de) Fotoelektrisches Blasenmessgeraet zur Pruefung gasdichter Behaelter u.dgl.
DE2257289C3 (de) Vorrichtung zum Prüfen und Einstellen von Vergasern und anderen Kraftstoff verbrauchenden Geräten
DE746038C (de) Verfahren zum Bestimmen des Fluessigkeitsvorrates in Behaeltern durch Drucksteigerung im gaserfuellten Behaelterraum
DE2553813B2 (de) Vorrichtung zum Messen der Oberflächenrauhigkeit eines Prüflings
DE639967C (de) Vorrichtung zur Ermittlung des Gewichtsinhalts von Fluessigkeitsbehaeltern, insbesondere oberirdischen Tanks
DE2511268A1 (de) Verfahren zum feststellen von undichtheiten an einem behaelter und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE812119C (de) Mengenmessanlage nach dem Druckunterschiedsmessverfahren fuer Heberleitungen und Saugleitungen von Zentrifugalpumpen
DE4127435A1 (de) Kammer mit volumenausgleich zur messung von verdampfungsemissionen von einrichtungen wie einem fahrzeug
DE676443C (de) Einrichtung zum Berichtigen der zeitlichen elastischen Nachwirkung bei Messinstrumenten
AT82247B (de) Vorrichtung zur Herstellung des Rauminhaltes eines geschlossenen Behälters.
DE350791C (de) Vorrichtung zum Messen der Spiegelhoehe einer Fluessigkeit, insbesondere auf Schiffen
AT89190B (de) Vorrichtung zum Messen der Flüssigkeitshöhe.
DE106779C (de)
DE577573C (de) Pumpe fuer pneumatische Fluessigkeitsstandanzeiger
DE408841C (de) Einrichtung zum Fernanzeigen des Fluessigkeitsstandes, bei welcher die Druck- und Messleitung getrennt an eine gemeinsame Kammer angeschlossen sind
DE102024105601A1 (de) Verfahren zur Ermittlung des akuellen Ist-Vordrucks eines Membrandruckausdehnungsgefäßes
DE652359C (de) Vorrichtung zum Aufkraeusen des Bieres im Lagertank
DE2753699C2 (de) Vorrichtung zum Messen des Porenwasserdrucks im Grundbau
DE594331C (de) Vorrichtung zur Ermittlung des Gewichtsinhalts von Fluessigkeitsbehaeltern
DE936542C (de) Einrichtung zur Bestimmung der relativen Dichte von Gasen unter Verwendung eines von Hand betaetigten Kalorimeters
DE2515405A1 (de) Automatischer druckregler
DE3151309A1 (de) Geraet zur messung des verbrauchs von kraftstoffen
DE621826C (de) Pruefgeraet zur Bestimmung der Totpunktslage der Kolben von Brennkraftmaschinen