CH224461A - Verfahren zur Herstellung einer stereophonischen Tonaufzeichnung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer stereophonischen Tonaufzeichnung.Info
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- H04S3/00—Systems employing more than two channels, e.g. quadraphonic
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Description
Verfahren zur Herstellung einer stereophonischen Tonaufzeichnung. Die Wiedergabe stereophonischer Ton aufzeichnungen erfolgt in der Regel über zwei Kanäle; dementsprechend werden bei der Aufnahme solcher stereophonischer Ton aufzeichnungen zwei Tonaufzeichnungen her gestellt. Zwar hat man bei der Aufnahme wohl mehr als zwei Mikrophone benutzt; die von den Mikrophonen ausgehenden Kanäle mündeten aber stets in zwei Aufzeichnungs vorrichtungen, mit deren Hilfe zwei Ton aufzeichnungen hergestellt wurden. Gemäss dem Verfahren nach der Erfin dung werden demgegenüber bei der Auf nahme zunächst über eine Anzahl von Ka nälen, die grösser als n ist, wobei n eine ge rade Zahl ist, die grösser ist als Eins, mehr als n Tonaufzeichnungen hergestellt; diese Tonaufzeichnungen werden dann auf n Ton aufzeichnungen umgeschrieben, wobei man die Verteilung der in den mehreren Aufzeich nungen festgelegten Energien auf die n Ton aufzeichnungen entsprechend der bei der Wiedergabe erwünschten Stereowirkung, z. B. entsprechend dem Bildszenenausschnitt des synchronen Bildfilmes, vornimmt. Dieses Verfahren hat den Vorteil, .dass man nachträglich den Ton dem Bildszenen ausschnitt anpassen kann. Bekanntlich wer den sehr häufig Bildszenen mit mehreren Ka meras gleichzeitig aufgenommen und nach träglich nur der günstigste Bildausschnitt für den Wiedergabefilm benutzt. Man kann dann entsprechend dem kleineren oder grösseren Bildausschnitt mehr oder weniger Tonspuren, und zwar gerade die dem Bildausschnitt ent sprechenden Tonspuren, miteinander in der dem Bildausschnitt entsprechenden Weise mischen. In der nachfolgenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens erläutert. Die Zeichnung stellt im übern Teil eine Bildszene B dar, vor der vier Mikrophone <B><I> & </I></B> M2, M3, M4 stehen, die vorzugsweise als Richtmikrophone ausgebildet sind. Die Mi krophone sind über getrennte Kanäle, in denen sich Verstärker V1, Y1, Y,", V, befin den, mit Tonaufzeichnungsgeräten Al, A2, A$, A, verbunden, die auf einem Filmstrei fen F vier getrennte Tonspuren b'1, S., 8.11 S, aufzeichnen. Bei der Wiedergabe werden diese Tonstreifen (regelmässig natürlich nach Entwicklung und Kopie des Films) über vier Photozellen P1, P2, P", P, abgetastet. Die von diesen Photozellen herrührenden Ströme werden dann miteinander gemischt und mit tels zwei Aufzeichnungsgeräten A5, Ad um geschrieben auf zwei Tonspuren SG, SB des Wiedergabefilms W. Die Mischung der Photozellenströme kann durch Regelung der doppelt vorhandenen Ausgänge der in den Photozellenkreisen liegenden Verstärker U1, U2, U8, U, oder auf eine andere bekannte Weise erfolgen. Die beiden Tonspuren Sb und SB werden dann (in der Regel nach Entwick lung und Herstellung von Kopien) durch zwei Photozellen Z1, Z, der Wiedergabeappa ratur abgetastet und die Photozellenstrcime mittels zweier getrennter Kanäle zwei Laut sprechern (oder Lautsprechergruppen) L1, L, zugef ührt. Die Mischung der von den Photozellen P1 bis P, herrühenden Photozellenströme er folgt entsprechend der Bildszene oder dem gewählten Bildszenenausschnitt. Beispiels weise kann bei Benutzung eines Bildes, wel ches die ganze Szene B umfasst, dem Auf zeichnungsgerät A6 75% des Stromes der Photozelle P1, <B>50%</B> des Stromes der Photo zelle P2 und 25% der Photozelle P$ zuge führt werden, während dem Aufzeichnungs- gerät AB 100% des Stromes der Photozelle P,, 75 % des Stromes der Photozelle P", 50 % des Stromes der Photozelle P2 und 25% des Stromes der Photozelle P1 zugeführt wird. Die Einstellung kann gemäss Rechnung, vor- zugsweise aber nach dem Gehör eines erfah renen Tonmischers, erfolgen. Bei Auswahl eines bestimmten Bildausschnittes, der den Mikrophonen Ml und M2 wesentlich näher rückt als den Mikrophonen M$ und M,, ist es möglich, von den Strömen der Photozellen P$ und P, den Aufzeichnungsgeräten nur einen verhältnismässig geringen Teil beizumischen. Die einzelnen Spuren können bei der Auf nahme auf einem Träger oder auch auf ge trennten Trägern aufgenommen werden. Sie werden dann unter Berücksichtigung der für die Lokalisierung bei der Wiedergabe erfor derlichen Energieverteilung vorzugsweise auf einen Träger zusammengeschrieben. Dies ist beim Tonfilm das zweckmässigste Verfahren; bei andern Trägern;, z. B. Schallplatten, magnetischen Bändern, kann es zweckmässig sein, die Tonspuren für die Wiedergabe auf zwei getrennte Träger umzuschreiben. Der Träger für die Tonspuren für die Wieder gabe kann direkt der Vorführfilm sein; es können von ihm aber auch Kopien gezogen werden, indem beispielsweise die Kopie auf einem Tonbildfilm vorgenommen wird. Na türlich können bei der Aufnahme auch mehr als die im Ausführungsbeispiel dargestellten vier Kanäle benutzt werden, es können also je nach dien Bedürfnissen fünf, sechs, sieben oder auch eine erhebliche grössere Zahl von Kanälen Verwendung finden; ebenfalls ist die Erfindung auch für den Fall anwendbar, dass für die Wiedergabe mehr als zwei Ka näle verwendet werde..
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer über 7a Kanäle wiederzugebenden stereophonischen Tonaufzeichnung, wobei n eine ganze Zahl ist, die grösser ist als Eins, dadurch gekenn zeichnet, dass über eine Anzahl von Kanälen, die grösser ist als n, mehr puls n Tonaufzeich nungen hergestellt und diese Tonaufzeich nungen unter Berücksichtigung der er wünschten Stereowirkung auf n Tonaufzeich nungen umgeschrieben werden..UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekeiinzeichnet, dass die Umschreibung in Anpassung an den entsprechenden Bild szenenausschnitt des synchronen Bildfilms erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE224461X | 1941-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH224461A true CH224461A (de) | 1942-11-30 |
Family
ID=5856053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH224461D CH224461A (de) | 1941-02-25 | 1942-02-16 | Verfahren zur Herstellung einer stereophonischen Tonaufzeichnung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH224461A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870912C (de) * | 1948-10-02 | 1953-06-18 | Karl Dr Kesselschlaeger | Schallplatte mit Verfahren zur Herstellung und Abtastung |
| FR2275847A1 (fr) * | 1974-06-20 | 1976-01-16 | Siemens Ag | Procede d'utilisation multiplex d'un poste de regie du son |
-
1942
- 1942-02-16 CH CH224461D patent/CH224461A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870912C (de) * | 1948-10-02 | 1953-06-18 | Karl Dr Kesselschlaeger | Schallplatte mit Verfahren zur Herstellung und Abtastung |
| FR2275847A1 (fr) * | 1974-06-20 | 1976-01-16 | Siemens Ag | Procede d'utilisation multiplex d'un poste de regie du son |
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