lieizeiagriehtung mit selbsttätiger Regelung der Raumtemperatur von Gebäuden. Die Erfindung bezieht sich auf Heizein- richtungen mit selbsttätiger Regelung der Raumtemperatur von Gebäuden und betrifft eine Regelanlage der genannten. Art mit mindestens zwei gesondert regulierbaren Heizsträngen. Jeder Strang soll gemäss den Witterungsverhältnissen, die auf den ihm entsprechenden Gebäudeteil einwirken,, regu liert werden.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass jedem Heizstrang ein Aussen thermostat und ein Anlegethermostat zuge ordnet sind und die Wärmequelle der Heiz anlage stets von demjenigen Anlegethermo staten selbsttätig gesteuert wird, dessen zu gehöriger Aussenthermostat von allen Aussen thermostaten am meisten Wärme verlangt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan- cles, und zwar zeigt: Fig. i den Grund-riss eines Gebäudes, welches in zwei Heizgruppen mit je einem Strang I bezw. II unterteilt ist, und Fig. 2 veranschaulicht eine entsprechende Regelanlage für den Strang I und den Strang 1I der Heizanlage.
Bei dem Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine selbsttätige Temperaturregel anlage, bei welcher nicht nach der Raum temperatur, sondern in Abhängigkeit von den Abkühlungsverhältnissen des beheizten Gebäudes, also nach dessen Wärmeverlusten, geregelt wird, die nicht nur von der Aussen temperatur, sondern nebenbei in starkem Masse auch von der Windstärke, von der Sonnenbestrahlung, der Luftfeuchtigkeit usw. abhängen.
Die Regelanlage gemäss vorliegendem Bei spiel arbeitet .dem Prinzip nach in der Weise, dass Vorlauf-Anlegethermostaten, welche die durch Motorventile gebildeten Betät@gungs- organe der Gebäudeheizung steuern, durch ausserhalb des Gebäudes angeordnete, als Wärmeverlustmessgeräte , wirkende Aussen thermostaten in Abhängigkeit von den Wit terungsverhältnissen verstellt werden. Diese Verstellung erfolgt auf elektrischem Wege, und zwar so, dass die Temperatur des Heiz- mittels von den Wärmeverlusten des Gebäu des abhängig, und zwar bei starker Abküh lung höher, bei schwacher Abkühlung tiefer ist.
In Fig. 1 entspricht dem Nordwest- Strang I der Aussenthermostat TR' und dem Südost-Strang II der Aussenthermostat TR.
Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden die beiden Stränge I und 1I von einer durch einen Wärmeumformer TYU (Heisswasser oder Dampf) gebildeten Wärme quelle gespeist. Der Wärmeumformer besitzt auf der Primärseite eine Heizschlange<B>Sch</B> mit Vorlauf PY und Rücklauf<I>PR.</I> Im Vor lauf PY ist das die Wärmequelle W IT steuernde Motorventil Yp angeordnet.
Der Nordwest-Strang I und der Südost-Strang TI führen auf der Sekundärseite des Wärme- umformes WIT über den Vorlaufsammler YS zu den entsprechend angeschlossenen Heizkörpern bezw. Radiatoren <I>Ra</I> des Ge bäudes.
Sie münden beide in den Rücklauf sammler RS. Von diesem aus führt der Rücklauf über die Umwälzpumpe P zum Wärmeumformer WU. Vom Rücklauf R sind zwei Beimischkanäle abgezweigt, von denen BI zum Nordwest-Strang I und Btt zum Südost-Strang 1I führt.
An der ''Ein mündung der beiden Beimischkanäle in die entsprechenden Stränge sind die Motor ventile<I>Y</I> und<I>Y'</I> angeordnet. Arn Vorlauf des Stranges I ist ferner der Anlegethermo- stat <I>TA'</I> und am Vorlauf des Stranges I der Anlegethermostat<I>TA</I> angeordnet.
Der Anlegethermostat<I>TA'</I> steht mit dem Heiz- kreis des Aussenthermostaten TR' für den Strang I und der Anlegethermostat<I>TA</I> mit dem Heizkreis des Aussenthermostaten TR für den Strang 1I in Schaltungsverbindung. Die beiden Aussenthermostaten TR und TR' stehen in der nachstehend geschilderten Weise mit einem thermischen Differenz relais TU in Verbindung.
Das thermische Differenzrelais weist zwei entgegengesetzt zueinander wirkende Bimetallstreifen b,, bz auf, welche an einem Ende fest eingespannt und am andern Ende mechanisch durch ein
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Gelenk <SEP> gekuppelt <SEP> sind. <SEP> Diese <SEP> Kupplung <SEP> be tätigt <SEP> den <SEP> Schalter <SEP> t". <SEP> Beide <SEP> Bimetallstrei fen <SEP> sind <SEP> mit <SEP> je <SEP> einer <SEP> Heizwicklung <SEP> <B>bi',</B> <SEP> <I>b,'</I>
<tb> versehen:
<SEP> Die <SEP> Heizwicklung <SEP> b1' <SEP> ist <SEP> über <SEP> den
<tb> Kontakt <SEP> <I>i</I> <SEP> des <SEP> Impulsrelais <SEP> <I>J</I> <SEP> und <SEP> die <SEP> Heiz wicklung <SEP> b.' <SEP> über <SEP> den <SEP> Kontakt <SEP> i <SEP> des <SEP> Im pulsrelais <SEP> <I>J'</I> <SEP> über <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> nx, <SEP> <I>hl</I> <SEP> mit
<tb> dem <SEP> Netzleiter <SEP> A <SEP> verbunden,. <SEP> Der <SEP> Schalter
<tb> <I>t"</I> <SEP> des <SEP> Differenzrelais <SEP> <I>TU</I> <SEP> besitzt <SEP> zwei <SEP> Kon taktstellungen, <SEP> von <SEP> denen <SEP> die <SEP> eine <SEP> zum <SEP> Re lais <SEP> IT <SEP> mit <SEP> den <SEP> Kontakten <SEP> u,, <SEP> uz <SEP> führt;
<SEP> die
<tb> mit <SEP> dem <SEP> Umschaltrelais <SEP> <I>ITR</I> <SEP> und <SEP> dessen
<tb> Kontakten <SEP> u", <SEP> u", <SEP> und <SEP> hR' <SEP> mit <SEP> dessen <SEP> Kon takten <SEP> u"'; <SEP> <I>u=z'</I> <SEP> in <SEP> Verbindung <SEP> stehen. <SEP> Von
<tb> den <SEP> Kontakten <SEP> @u,l, <SEP> u,.., <SEP> führt <SEP> einerseits <SEP> eine
<tb> Leitung <SEP> zu <SEP> dem <SEP> Mischventil <SEP> Y <SEP> des <SEP> Stranges
<tb> TI, <SEP> anderseits <SEP> zu <SEP> dem <SEP> Durchgangsventil <SEP> Yi,
<tb> auf <SEP> der <SEP> Primärseite <SEP> des <SEP> Wärmeumformers.
<tb> Desgleichen <SEP> sind <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> <I>u"',
<SEP> ur_'</I> <SEP> ent sprechend <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Mischventil <SEP> T" <SEP> für <SEP> den
<tb> Strang <SEP> I <SEP> und <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Durchgangsventil <SEP> <I>Yp</I>
<tb> verbunden.
<tb> Die <SEP> Zusammenhänge <SEP> der <SEP> übrigen <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 2 <SEP> gezeigten <SEP> Schaltelemente <SEP> ergeben
<tb> sich <SEP> aus <SEP> der <SEP> nachstehend <SEP> beschriebenen <SEP> Wir kungsweise <SEP> der <SEP> Anlage.
<tb> Um <SEP> die <SEP> Wärmeverluste <SEP> klein <SEP> zu <SEP> halten
<tb> und <SEP> vom <SEP> Winkeleinfall <SEP> au.
<SEP> der <SEP> Bonne <SEP> und
<tb> des <SEP> Windes <SEP> unabhängig <SEP> zu <SEP> sein, <SEP> wird <SEP> das
<tb> Ventil <SEP> Yp <SEP> auf <SEP> der <SEP> Primärseite <SEP> des <SEP> Wärme umformers <SEP> WU <SEP> von <SEP> einem <SEP> Anle,-",ethermo slaten <SEP> <I>TA, <SEP> TA'</I> <SEP> gesteuert. <SEP> der <SEP> demjenigen
<tb> Aussentlierinostaten <SEP> TR, <SEP> <I>TR'</I> <SEP> zugeordnet <SEP> ist,
<tb> welcher <SEP> mehr <SEP> Wärme <SEP> verlangt, <SEP> d. <SEP> h. <SEP> die
<tb> Priniä <SEP> rseiie <SEP> des <SEP> Wärmeumformersr <SEP> WU <SEP> wird
<tb> so <SEP> gesteuert, <SEP> dass <SEP> dessen <SEP> Wärmeerzeugung
<tb> den <SEP> Wärmebedarf <SEP> derjenigen <SEP> Gebäudehälfte
<tb> deckt, <SEP> die <SEP> mehr <SEP> Wärme <SEP> braucht.
<SEP> Die <SEP> andere
<tb> Hälfte <SEP> des <SEP> Gebäudes <SEP> wird <SEP> durch <SEP> Bei mischung <SEP> geregelt; <SEP> Weil <SEP> im <SEP> übrigen <SEP> der
<tb> Wärmebedarf <SEP> der <SEP> Gebäudebälften <SEP> je <SEP> nach
<tb> der <SEP> Tageszeit <SEP> und <SEP> dem <SEP> Wetter <SEP> wechselt, <SEP> ist
<tb> gemässe <SEP> der <SEP> vorliegenden <SEP> Ausführungsform
<tb> für <SEP> jeden <SEP> Strangvorlauf <SEP> I, <SEP> 1I <SEP> ein <SEP> Misch ventil <SEP> V', <SEP> Y <SEP> vorgesehen.
<tb> Die <SEP> beiden <SEP> Aussenthermostaten <SEP> <I>TR</I> <SEP> und
<tb> TR' <SEP> erzeugen <SEP> wetterabhängige <SEP> Stromim pulse,
<SEP> die <SEP> unter <SEP> anderem <SEP> auch <SEP> über <SEP> die <SEP> Im- pulsrelais <I>J</I> und<B>J</B> .den beiden Heizwick- lungen b,', b2' des Differenzrelais. TU zuge führt werden, wobei die beiden Heizwick- lungen als Impulsspeicher dienen.
Das prinzipielle Zusammenwirken der Aussenthermostaten TR bezw. TR' mit den zugehörigen Anlegethermostaten<I>TA</I> und <I>TA'</I> in Verbindung mit dem Regelorgan ist wie folgt.
Die Aussenthermostaten bezw. Wärmever- lustmessgeräte TR, TR' stellen im wesent lichen kleine Abbilder des beheizten Ge bäudes dar, bestehend aus, einer Kammer, in der sich eine elektrische Hilfsheizung Tr, bezw. Tr2 und ein Temperaturfühler, z. B. ein Bimet.allkontakt tr, bezw. tr, be finden.
Der Temperaturfühler hält zufolge seiner Einstellung in der Kammer durch Ein- und Ausschalten der elektrischen Hilfs heizung die gleiche Temperatur ein, wie sie im Gebäude gewünscht wird. Die Witte rungsverhältnisse beeinflussen aber die Wärmeverluste dieser Kammer in derselben Weise wie die des Gebäudes. Je grösser diese Wärmeverluste sind, um so länger muss die elektrische Hilfsheizung durch den Fühler eingeschaltet bleiben, um die Temperatur der Kammer auf der gewünschten Höhe zu halten.
Diese Aussenthermostaten steuern mit ihren Kontakten tr, bezw. tr.- einen Heiz- widerstand ta, bezw. ta,' in den entspre chenden Anlegethermostaten<I>TA</I> bezw. <I>TA'</I> derart, dass die Heizwicklungen der Anlege thermostaten immer dann eingeschaltet sind, wenn die Hilfsheizung der Aussenthermo staten ausgeschaltet ist. Auf diese Weise er halten die Anlegethermostaten eine mittlere Beheizung, die umgekehrt proportional .den Wärmeverlusten in den Aussenthermostaten ist.
Je grösser die letzteren sind, um so weni ger werden die Anlegethermostaten beheizt.
Die Anlegethermostaten werden nun so wohl von der Vorlauftemperatur als auch von ihrem Heizwiderstand (durch Impulse ies Aussenthermostaten) beeinflusst. Dies wirkt sich so aus, dass die Vorlauftempera tur um so höher sein muss, je kürzer die Einschaltzeiten .dieses Heizwiderstandes oder je grösser die Wärmeverluste im Aussen thermostaten sind, damit der Anlegethermo stat zum Ausschalten bezw. Umschalten kommt.
Die Anlegethermostaten erteilen nun ihrerseits den entsprechenden Betäti gungsorganen der Gebäudeheizung, d. h. im vorliegenden Falle den Ventilen Yp bezw. Y und V', Impulse in der Weise, dass die sich ergebende Ventilstellung stets dem Wärmeverlust des Aussenthermostaten TB bezw. TR' entspricht.
Da. der Wärmeverlust des Aussenthermo- staten ein Mass. für die Wärmeverluste des Gebäudes .selber ist, wird auf diese Weise dann die Wärmelieferung der Gebäudehei zung so beeinflusst, dass sie .sich im Sinne der Wärmeverluste des Gebäudes ändert. Damit kann im wesentlichen eine gleichblei bende Temperatur im Innern des Gebäudes bei allen praktisch vorkommenden Abküh lungsverhältnissen erreicht werden.
Es sei nun zur Erklärung der Wirkungs weise im einzelnen gemäss vorliegendem Beispiel angenommen, dass im betrachteten Zeitpunkt der Nordwest-,Strang I mehr Wärme benötigt als vorher, während der Wärmebedarf des Südost-Stranges II gleich bleibt.
Bei geschlossenem Leitungsschalter H sind die Aussenthermostaten TR, TR' in be kannter Weise über die Speisetransformato ren<I>TL</I> und<I>TL'</I> eingeschaltet. Beide Aussen thermostaten senden vermittels ihrer tempe raturempfindlichen Kontakte tr,, tr2 Im pulse nach einem Diagramm aus, in wel chem das Verhältnis von Einschalt- plus Ausschaltzeit zur Einschaltzeit um so grö sser ist, je stärker die Abkühlung des Ther mostaten ist.
Als Einschaltstellung der Kontakte t, .sei diejenige bezeichnet, in wel cher die Kontakte nach unten (Fig. 2) um gelegt sind. Es werden also durch die be treffenden Kontakte tr,, trz über die Impuls relais<I>J, J'</I> und deren Kontakte<I>i</I> und<I>i'</I> wetterabhängige Stromimpulse auf die Heiz- wicklungen b,,
b2 des Differenzrelais<I>TU</I> übertragen. Da gemäss obiger Annahme der dem Strang I entsprechende Aussenthermo stat TR' mehr Wärme verlangt als der Thermostat TR für den Strang II, so hat die Heizwicklung b' infolge der längeren Einschaltimpulse den Kontakt t" auf ihre Seite zum Kippen gebracht (Fig. 2), wo durch das Umschaltrelais U erregt wird und durch dessen Schaltstellung unter Vermitt lung seines Kontaktes U2 >den Stromkreis zum Umschaltrelais UR schliesst,
denjenigen zum Umschaltrelais<I>UR'</I> aber mit seinem Kontakt UI unterbricht und zudem noch den "Auf"-Draht des Mischventils Y' an Span nung legt, wodurch dieses sich in die Off- nungsstellung bewegt, in welcher der Vor lauf des Stranges I freigegeben und das Beimischrohr BI geschlossen wird.
Dadurch, dass das Umschaltrelais 1TR erregt wurde, wird das Beimischventil Y über die Relais TV, K durch den Anlegethermostaten Tzl gesteuert, während durch das Abfallen des Umschaltrelais 11R' das Regelventil Up über die Relais IV', <I>K'</I> durch den Anlegethermo staten TA' gesteuert wird.
Der Anlege thermostat<I>TA'</I> bewirkt also durch Steue rung des Ventils 1'p die nötige Wärme zufuhr zum Wärmeumformer fVU und da mit zum Strang I, während der Anlege thermostat TA des Stranges II, der an das Ventil T<B>'</B> angeschaltet ist, dieses z. B. auf Beimischung durch den Kanal BI, steuert.
Die erwähnte Steuerung einerseits des Ventils TTp durch den Thermostaten<I>TA'</I> und des Ventils Y durch den Thermostaten TA anderseits geht wie folgt vor sich: Der Schalter<I>tu</I> hat über die Kontakte U" u;, des Relais<I>U</I> den Stromkreis zum Re lais<I>UR'</I> unterbrochen und dessen Konlakte atr,', ury' auf die Verbindung mit dem Ventil <I>Up</I> umgelegt.
Der Anlegethermostat Tzt' legt seinen Kontakt td auf k' um (da der Strang I Wärme benötigt), so dass das Re lais<I>K'</I> anspricht und seinen Kontakt<I>k'</I> schliesst. Hierdurch ist der Stromkreis A, lt" 5 Kontakt rat, <I>k',</I> urx', "Auf"-Draht des Ven tils Vp, B geschlossen.
Das Ventil Yp wird geöffnet, bis der Kontakt t"' wieder in seine Mittelstellung geht und -damit über das Re- lais K' den oben erwähnten Stromkreis wie der unterbricht, so class das Ventil Up -in irgendeiner Zwischenstellung stehen bleibt.
Dieser Vorgang wiederholt sich infolge der durch die erregten Relais K' bezw. TU' kurz geschlossenen oder hinzugeschalteten Vor sehaltwiderstände gegebenenfalls mehrere Male, wodurch die Heizwicklung ta'1 im Thermostaten<I>TA'</I> mehr oder weniger Wärme abgibt und damit den Mittelkontakt ta' thermisch rückführt.
Bezüglich der fast gleichzeitig mit den obigen Vorgängen erfolgenden Schaltung des Anlegethermostaten<I>TA</I> auf das Ventil V ist zu erwähnen, dass durch den Schalter
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t" <SEP> das <SEP> Umschaltrelais <SEP> U <SEP> und <SEP> damit <SEP> auch <SEP> <I>UR</I>
<tb> erregt <SEP> werden, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die <SEP> Kontakte <SEP> u,-, <SEP> und
<tb> 99,2 <SEP> auf <SEP> das <SEP> Ventil <SEP> Y <SEP> geschaltet <SEP> werden.
<SEP> Im
<tb> Anlegethermostaten <SEP> <I>TA</I> <SEP> stellt <SEP> sich <SEP> der <SEP> Bi metallkonlakt, <SEP> <I>t"</I> <SEP> auf <SEP> <I>w</I> <SEP> ein, <SEP> wodurch <SEP> das
<tb> Relais <SEP> W <SEP> anspricht <SEP> und <SEP> damit <SEP> seinen <SEP> Hon tald <SEP> iv, <SEP> schliesst, <SEP> wodurch <SEP> der <SEP> Stromkreis
<tb> über <SEP> <I>A, <SEP> 1ä1,</I> <SEP> Kontakt <SEP> <I>nu, <SEP> 9v2;</I> <SEP> t4<I>@;
</I> <SEP> "Zu"-Di-alit
<tb> des <SEP> Ventils <SEP> <I>Y, <SEP> h1, <SEP> B</I> <SEP> geschlossen <SEP> wird, <SEP> das
<tb> Ventil <SEP> Y <SEP> somit <SEP> den <SEP> Vorlaufstrang <SEP> II <SEP> mehr
<tb> zumacht, <SEP> wodurch <SEP> das <SEP> Beimischrohr <SEP> BII <SEP> zum
<tb> Strang <SEP> II <SEP> mehr <SEP> geöffnet <SEP> wird. <SEP> Infolge <SEP> der
<tb> durch <SEP> die <SEP> erregten <SEP> Relais <SEP> K <SEP> bez\v. <SEP> TV <SEP> kurz geschlossenen <SEP> oder <SEP> hinzugeschalteten <SEP> Vor schaltwiderstände <SEP> wiederholt <SEP> sich <SEP> dieser <SEP> Vor gang <SEP> in <SEP> Abständen <SEP> so <SEP> lange, <SEP> bis <SEP> die <SEP> Ventil stellung <SEP> dem <SEP> vorherigen <SEP> Wiirinebec1a,rf <SEP> ent spricht. <SEP> Der <SEP> Kontakt <SEP> t;, <SEP> befindet <SEP> sich <SEP> dann
<tb> wiedür <SEP> in <SEP> 3fittclstellung.
<tb> Vc;
i-langt <SEP> also <SEP> der <SEP> Aussenthermostat <SEP> <I>TR'</I>
<tb> für <SEP> den <SEP> Strang <SEP> I <SEP> mehr <SEP> Wärme, <SEP> so <SEP> öffnet <SEP> der
<tb> entsprechende <SEP> Anlegethermostat <SEP> <I>TA'</I> <SEP> das Ventil Yp entsprechend mehr. Zugleich bleibt das Ventil<B>'</B> im Vorlauf geöffnet und schliesst das Beimischrohr BI, während das Ventil Y im Vorlauf dem Wärmebedarf entsprechend geschlossen ist und die Ver bindung zwischen Strang II und Beimisch- rohr <B>BI,</B> entsprechend öffnet.
Falls der Südost-Strang II mehr Wärme benötigt, während Strang I gleich bleiben soll, so erfolgen die Schaltungen sinngemäss umgekehrt. Für den Fall, dass beide Aussenthermo staten gleich viel Wärme verlangen, das Ver hältnis von Einschalt- zur Ausschaltzeit bei beiden also, gleich ist, .so hat dies zur Wir kung, dass einerseits die Anlegethermostaten <I>TA</I> und<I>TA'</I> auf bleiche Temperaturen re gulieren und anderseits die beiden Heizwick- lungen b"',
b2' des Differenzrelais TLT gleiche mittlere Heizleistungen erhalten. Der Kontakt t,1 ist so eingestellt, .dass er sowohl nach links oder auch nach rechts Kontakt schliessen kann. Da er eine Momentschaltung besitzt, die die Einnahme einer Mittelstel lung ausschliesst, so ist eine Kontaktgabe sowohl nach links als auch nach rechts mög lich, was aber in dem angenommenen Fall gleichgültig ist, da beide Stränge gleich viel Wärme erhalten sollen; somit kann .das Ventil Yp sowohl von<I>TA</I> als auch von<I>TA'</I> aus gesteuert werden.
Da erfahrungsgemäss bei zwei gesondert regulierten Beimischungen nicht vermieden werden kann, .dass einmal ein Zeitpunkt ein treten kann, in welchem beide Ventile Y und F' geschlossen .sind, z. B. beim Über gang vom Tages- auf Nachtprogramm, so bestünde bei ebenfalls gesondert reguliertem Wärmeumformer die Gefahr des Über kochens desselben, da bei Wärmeumformern infolge .deren kleiner Zeitkonstante bei der kleinsten Überschüssigen Wärmemenge im Verhältnis zur Wärmeabnahme innerhalb einiger Minuten schon ein Überkochen ein treten kann.
Diese Gefahr ist bei der vor s stehend geschilderten Einrichtung durch die zwangsläufige Öffnung des Ventils des vom Umformer direkt belieferten Stranges ver- unmöglicht.
Im Schema nach Fig. 2 sind zwei Nacht- Programme vorgesehen, die mit dem Schal ier N1' vorgewählt werden können.
Steht der Schalter NY auf Stellung RH, so wird beim Schliessen des, Kontaktes d der zum Einschalten des Nachtprogrammes die nenden Schaltuhr S das Relais N' erregt, wo.rlurch die Zusatzheizungen Tr,', Tr.' der Aussenthermostaten TR und TR' eingeschal tet -erden.
Dadurch ändern -sich die Strom- impulse, die an die Anlegethermostaten<I>TA</I> und TA' ,abgegeben werden, derart, dass der ; Wärmedurchfluss durch die Ventile Yp und Y oder Yp und Y' auch wetterabhängig, aber kleiner wird als bei gleichem Wetter tagsüber.
Steht der Schalter NY auf der Stellung "aus", .so wird nachts das Relais N erregt. Letzteres. unterbricht mit seinem Kontakt n, den Stromkreis zu den Speise transformatoren<I>TL</I> und<I>TL'</I> und mit -sei nem Kontakt n, zu .den Ventilen Y und Y'. Diese bleiben in der gerade innegehaltenen Stellung stehen, während das Ventil Yp ge schlossen wird.
Der Schalter s .der Schaltuhr überbrückt über das Wochenende den Nachtprogramm- sehalter d, so dass tagsüber auch reduziert oder gar nicht geheizt wird.
Während im Winter .der Schalter F1 (Fig. 2) ständig in der geheizten Stellung <I>lt,</I> h, eingeschaltet ist, wird er im Sommer auf den Kontakt h,', h.! umgelegt. Dadurch ist der Stromkreis A, "Zu"-Draht des Ven tils Yp, <I>B,</I> geschlossen, wodurch das Ventil 1='P geschlossen wird.
An Stelle des im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 gezeigten thermischen Diffe renzrelais können auch andere Relais oder Mittel angewendet werden, wie z. B. span nungsabhängige Motoren und Relais, gegen läufige Synchronmotoren usw., die ein. mechanisches Überholungsgetriebe oder ver änderliche Widerstände betätigen.
Das ther mische Differenzrelais<I>TU</I> kann auch, durch die Aussenthermostaten TR, TR' derart ge steuert werden, dass, die Heizwicklungen bi und b2 .des Differenzrelais <I>TU</I> Impulse glei cher Dauer, aber verschiedener,-Amplitude, er halten, entgegen dem Ausführungsbeispiel, bei dem mehr oder weniger lange Impulse, jedoch gleicher Amplitude, zur Anwendung kommen.
Anderseits können die Heizwick- lungen bi und b2 in. den Diabonalzweigen von Brückenschaltungen angeordnet Bein, deren Zweige die beiden Aussenthermostaten TR und Tf enthalten.
In diesem Falle kom men selbstverständlich keine Impulse in Frage, sondern nur veränderliche Spannun- gen bezw. veränderliche 'Widerstände. In der Fig. 3 ist eine Schaltung für Wechselstrom dargestellt, aus welcher ersichtlich ist, wie je ein Aussenthermostat mit je einer Heiz wicklung 'n Serie geschaltet ist, während Fig. 4 eine Brückenschaltung für Gleich strom zeigt,
bei welcher im Diagonalzwcig das Relais t? liegt, welches hier die Funktion des Differenzrelais<I>TU</I> übernimmt.
Die Ventile Yp, V und<I>Y'</I> brauchen keine Motorventile zu sein, wie dies in der Zeichnung zur Darstellung gekommen ist, sondern es lassen sich auch andersartige Organe zur Regulierung der Wärmezufuhr bezw. -ahgabe steuern, wie z. B. Schützen, Schaltautomaten, Motorschaltwerke, Frisch luftklappen, Drosselklappen, Relais für selbsttätige Feuerung usw.