CH224609A - Druckvorrichtung für Streckwerke. - Google Patents
Druckvorrichtung für Streckwerke.Info
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H5/00—Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
- D01H5/18—Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
- D01H5/46—Loading arrangements
- D01H5/48—Loading arrangements using weights
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F17/00—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
- B41F17/003—Special types of machines for printing textiles
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Description
I)ruckvorrielitung für Strechwerke. Bei Streckwerken ist. es erforderlich, einige der Walzen dermassen zu belasten, dass sie auf die Lunte einen die Fas ern in geeigne ter Weise einklemmenden Druck ausüben, was im allgemeinen vermittels Belastungs- vorrichtu,ngen. oder Druckv arrichtungen ge- schie:
ht, .die einen Dnzcksattel aufweisen.
Wird der Abstand zwischen den Wa.lze-n- h.zaren geändert, so muss auch das Verhält , t:is der auf sie übertragenen Belastungskräfte verändert werden können.
Die, Erfindung betrifft eine Druckvor- richtun:g für Streckwerke, welche es erm'ög- li.cht, die verschiedenen Walzenpaare des Streckwerkes mit einem einzigen Gewichte zu belasten. Diese Druckvorrichtung eignet sich besonders<B>für</B> das Streckwerk des Pa tentes Nr. 20.8925 und für andere Streck werke, die mit Organen versehen simd, welche die Lunte während des Streckvorganges führen.
Die Erfindung besteht dürin, dass der Drucksattel aus zwei aneinander angelenk- t.en Teilen besteht, nämlich einem Vorder sattel, auf welchen die durch ein einziges Ge wicht erzeugte Belastung einwirkt Bund der seinerseits das vordere Walzenpaar belastet, und einem Hintersattel, welcher die zwei hintern Walzenpaar belastet, wobei die Lage des Gelenkes zwischen Vorder- und Hinter sattel verä;
nd:erlich ist, um das Verhältnis der übertragenen Kräfte verändern zu können, wenn der Abstand zwischen den Walzen paaren geändert wird..
Bei einer bevorzugten; Ausführungsform wird das Gelenk zwischen Vordersattel und Hintersattel mit Hilfe eines Stiftes, dessen Lage verändert werden kann, gebildet, zu welchem. Zw ecke sowohl der VordeT- als der Hintersattel mehrere Löcher aufweisen, und um :
die Vorrichtung bei Änderung des Ab- sta.üdes zwischen den Walzenpaaren einzu- stellen, wird der Stift in ein anderes Loch gesteckt;
auf welche Weise das Verhältnis der übertragenen Drucke verändert werden kann, .damit trotz der geänderten Walzen- abstände auf eine jede Walze der passende Druck ausgeübt wird Bei Aueführungsforme@n der Druckvor- richtung, die für,S'treokwerke bestimmt sind,
die mit einer Führungswalze der Fasern und mit Verdichter oder Vermiinderer der Lun- tenbreite gemäss dem Patent Nr.
208925 ver sehen sind, bildet der mittlere Teil des Vor dersattel,s eine genügend hohe Brücke, um den bequemen Rückzug der Füh.rungswa.lze und des Luntenverdichters zu gestatten und gleichzeitig zu verhüten, dass die Putzwalze beim Darübergleiten weder mit dem Ver dichter ,noch mit der Führungswalze in Be- rührung gerät.
Des weitem wird hier zweck- mässig am Vordersattel ein. Arm vorgesehen., an dessen Ende die Zugstange angelen.kt ist und ein Anschlag vorgesehen ist, um seit liche Bewegungen der Füharungswalze zu verhindern.
Auf anliegender Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel der Erfindung an einem Streckwerk für Spinnmaschinen .gemäss dem Patent Nr. 208925 dargestellt.
Fig. 1 eist ein Querschnitt des gesamten Streckwerkes, rund Fig. 2 ist ein Aufriss des Drucksattels. In diesen Figuren ist 1 das letzte oder Fadenaustrittswalzenpaaa und 2, 3 die zwei ersten Walzenpaare,
von welchen das hirn- teure 3 das Lunteneintrnttspaar ist. Diese drei Walzenpaare müssen vermittele der Druck- vorrichtung dermassen belastet werden, da.ss sie auf die Fasern der Lunte einen kräf- tigen Druck ausüben,
der die Fasern ge nügend klemmt, um die Streckung bewirken zu können. Das Streckwerk besitzt weiter ein Paar Durchzugswalzen 4 ganz in der Nähe der Austrittswalzen 1 und eine Füh rungswalze 5 für die Lunte 10, welche auf den untern Walzen der Paare 2 und 4 ruht.
Schliesslich ummfasst das Streckwerk einen Luntenverdichter 6, der unter der Führunms- walze 5 angeordnet ist, und einen Verdichter 7 zwischen den Walzenpaaren 1 und 4.
Die Druckvorrichtung weit einen doppel ten Drucksattel auf, der aus zwei aneinander angelenkten Teilen besteht, nämlich einem Vordersattel 11 und einem Hintersattel 12.
Der Vordersattel 11 hat einen ATm 13, der sich zwischen das zweitvorderste Walzenpaar 2 und das nachfolgende Paar 4 einschiebt und bei 14 an eine Zugstange 15 aasgelenkt ist,
welche ihrerseits mit ibmem untern Ende in den auf bekannte Weise mit einem ein zigen Gewichte belasteten, Hebel 1$ greift und somit die Belastung durchGewicht auf den Sattel überträgt.
Der Vordersattel 11 bildest an seinem Vorderrande einen Haken 18, um bequem von Hand gehoben werden zu können, und .gleich hernach aianen geraden Absatz 19, der dem Drehzapfender Putzwalze 20 als Stütze dient.
Weiter hinten bildet der Vordersattel einen andern geraden Absatz 2T, auf dem die Drehzapfen dar Putzwa3ze 2O ruhen, können, wenn sie hinten eingelegt wird, um die obern Walzen der hinterm Walzenpaare 2,
3 zu reinigen. Zwischen beiden Absätzen 19 und 21 bildet der mittlere Teil des Vordersattels 11 eine verhältnismässig .hohe Brücke,
damit die Borsten der Putzwalze mit dem Stiel des vordern Verdiichtens 7 und mit dem Gestell der Führumgewalze 5 nicht in Berührung ge- raten können,
wenn die Zapfen der Putz- walze beim Überführen der Putzwalze von der einen in die andere Stellung über die Brücke gleiten,.
Uni den Druck auf das vordere Walzen paar zu übertragen, weist der Vordersattel 11 eine ebene Fläche 22 auf, welche sich auf den Hals der obern Walze des Paares 1 stützt.
Der Hintersattel 12, welcher die zwei hintern Walzenpaare belastet, stellt ganz ein fach einen Hebel dar, der im mittleren Teil seine Drehachse hat und auf der Vorderseite eine Gabel oder ein Lager 23 bildet,
das den HalsRTIID="0002.0253" WI="6" HE="4" LX="1254" LY="1949"> deT obern Walze vom Paare 2 umfasst, während er hinten eine ebene Fläche 24 be- sitzt, m:
it der er sich auf den, Hals der obern Walze des Paares 3 stützt. Demzufolge wird die Lage des ganzen Drucksattels 11, 12 durch den Eingriff des Gabellagers 23 in den Hals der Oberwalze des Paares 2 be stimmt,
während dank der ebenen Flächen 22 und 24 :der Abstand zwischen den Wal zenpaaren 2 und 1 sowie 2 und 3 nach Be lieben verändert werden kann, um das Streckwerk je nach Beschaffenheit der zu verarbeitenden Fasern einstellen zu können, wobei .in allen @Ste@llungen der Drucksattel mit,
den Ebenen 22 und 24 in richtiger Weisse die Wal@zenpaare 1 und 3 belastet.
Die Verbindung der DruckeaUelteile 11 und 12 geschieht vermittels eines )Stiftes 25, dessen Lage verändert werden kann, um das Verhältnis der Kräfteübertragung verschie- den, gestalten zu können.
Zu diesem 7Iwecke hat sowohl der Vordersattel 11 wie der Hin- tersattal 12 zwei oder mehr Löcher 26, 2,7, und je nachdem der Stift 25 in :
die Löchern 2,6 oder 27 .gesteckt wird, verändert sich der Abstand od.eT Hebelarm gemessen. vom An- griffspunkt 14 der Zugstange 15 bis, zum Gelenk zwischen den zwei Drucksattelteilen 11,
12 mit entsprechendem Veränderung des Verhältnisses der übertragenen Kräfte. Auf diese Weise kann .die Verteilung- des Druckes auf die Walzen verändert werden, wenn der Abstand zwischen ,den Walzenpaaren ge ändert wird,
um immer eine zweckmässige Belastung einstellen zu können.
Am Ende des Armes 13 des, Drucksattels ist ein Anschlag <B>30</B> angeordnet, der prak- tisoh den freien Raum zwischen den Gestel len der zwei Führungswalzen 5 zweier neben- einanderliegender, einen Satz bildenden Streekwerksd urchgän:ge ausfüllt.
Dieser An schlag verhindert eine ;seithühe bezw. axiale Bewegung der Walzen 5, da. ja eine jede derselben auf der einen Seite durch die Stütze der Walzen und auf der andern (Seite durch den Anschlag 30 des Armes 13 ge- führt wird..
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Durekvorrichlung für Streckwerke, da durch gekennzeichnet, dass der Drucksattel aus zwei aneinander angelenkten Teilen be- steht, nämlich einem @ardersattel, auf wel chen die durch ein einziges Gewicht erzeugte Belastung einwirkt und der seinerseits.das vordere Walzenpaar belastet, und einem Hin tersattel, welcher @die zwei hintern Walzen paare belastet, wobei dis Lage des Gelenkes zwischen Vordex- und Hintersattel veränder- lich ist, @um das Verhältnis ,der übertragenen Kräfte verändern. zu können,wenn. der Ab- stand zwischen den @Va-lzenpaaren :geändert wird. UNTERANSPRüCHE 1.Druckvorrichtung für Streckwerke mach Patentanspruch, gekennzeichnet duvch mehrere Löcher im Vorder- und Hintersattel und durch einen Stift, d-ex durch, je ein Loch dieser beiden Teile gesteckt ist, um sie ge- lenki.g zu verbinden, welcher Stift von Hand dwrch zwei andere Löcher zu stossen ist,wenn die Lage dea Gelenkes verändert wer den soll. 2.. Druckvorrichtung für Streckwerke nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet @durch einen Arm des Vor dersattels,der seich zwischen das zweitvor- derste und das nachfolgende Walzenpaar einschiebt und an seinem Ende an die Zug stange angelenkt ist, welche die durch- das Gewicht erzeugte Bela"sburng überträgt. 3.Druckvorrichtung für Streckwerke nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mitt lere Teil des Vordersattels eine derart hohe Brücke bildet, dass beim Darilbergleiten der Putzwalze Jemen Borsten keine Führungs- organe der Lunte berühren können.4. Druckvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeich- net durch. einen Anschlag am Ende .des Armes, um seitliche Bewegungen einer Füh rungswalze des Streckwerkes zu verhindern..
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES10541X | 1941-05-01 | ||
| ES880799X | 1941-05-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH224609A true CH224609A (de) | 1942-12-15 |
Family
ID=26154206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH224609D CH224609A (de) | 1941-05-01 | 1942-03-18 | Druckvorrichtung für Streckwerke. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH224609A (de) |
| FR (1) | FR880799A (de) |
| NL (1) | NL58382C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE876968C (de) * | 1950-02-15 | 1953-05-18 | Ohg Cigardi S A O M C S A | Durchzugstreckwerk |
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- NL NL58382D patent/NL58382C/xx active
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1942
- 1942-03-18 CH CH224609D patent/CH224609A/de unknown
- 1942-04-02 FR FR880799D patent/FR880799A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE876968C (de) * | 1950-02-15 | 1953-05-18 | Ohg Cigardi S A O M C S A | Durchzugstreckwerk |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR880799A (fr) | 1943-04-05 |
| NL58382C (de) |
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