CH224678A - Einstellbare Toleranzrachenlehre. - Google Patents

Einstellbare Toleranzrachenlehre.

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CH224678A
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CH
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Inventor
Aktiengesellschaft Tschud Heid
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Tschudin & Heid Aktiengesellsc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/02Sliding-contact bearings
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/38Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable
    • G01B3/42Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable of limit-gauge type, i.e. "go/no-go"
    • G01B3/44Gauges with an open yoke and opposed faces, i.e. calipers, in which the internal distance between the faces is fixed, although it may be preadjustable of limit-gauge type, i.e. "go/no-go" preadjustable for wear or tolerance

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Description


  



  Einstellbare Toleranzrachenlehre.



   Bei bekannten Toleranzrachenlehren ist dieEinstellbarkeit der MeBdistanzen dadurch gegeben, dass entweder verstellbare   Mess-    bolzen auf der Lehre montiert sind, oder daB zum Beispiel bei   Gewinderachenlehren    die   Messlrollen    exzentrisch gelagert sind. Diese Verstellbarkeit bewegt sich in engen   MeB-    grenzen, so daB damit lediglich die Abnützung oder das gelegentliche Verziehen der Lehre ausgeglichen werden kann, daher muB bei diesem System für jeden Durchmesser des MeBstückes eine Lehre vorhanden sein, was ein   girosses Lager    von teuren Messwerkzeugen nötig macht.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine   einstellbare Toleranzrachenlehre    mit einander gegenüberliegenden, relativ zueinander verstellbaren Messanschlagorganen, welche Lehre sich dadurch kennzeichnet, daB mindestens das auf der einen Seite der Rachenlehre   vor-    gesehene Messanschlagorgan einen Schieber auf weist, der zur Grobeinstellung der Lehre versehoben werden kann und mit einer quer zur Verschiebungsrichtung verlaufenden Riffelung versehen ist, welche zur Festlegung des Schiebers mit einer entsprechenden Gegenriffelung am   Lehrenkörper zusammen-    wirkt, während zwei   MeBanschlagorgane auf    der andern Seite der Lehre zur   Feineinstel-    lung der letzteren mit exzentrischen Lagermitteln versehen sind.



   Auf der beiliegenden Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.



   Fig.   1    zeigt eine Toleranzrachenlehre in Seitenansicht nach dem ersten Ausführungsbeispiel.



   Fig. 2 und 3 sind Schnitte nach den Linien II-II und III-III in Fig. 1.



   Fig. 4 zeigt, ähnlich wie Fig. 1, eine To,leranzrachenlehre, aber nach dem zweiten Ausführungsbeispiel.



   Fig. 5 zeigt eine Stirnansicht des einen Teils der Lehre nach Fig. 4, und
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie   VI-VI    in Fig. 4. 



   Fig.   7    zeigt eine Toleranzrachenlehre in Seitenansicht nach dem dritten Ausführungsbeispiel.



   Fig. 8 und 9 sind Schnitte nach den Linien   VIII-VIII    und IX-IX in Fig. 7.



   Fig. 10 zeigt zu Fig. 7 die entgegengesetzte Seite des Stegteils der Rachenlehre, und
Fig. 11 ist ein Querschnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 10.



   Die Toleranzrachenlehre nach den   Fig. 1,    2 und 3 hat zwei   hufeisenförmige,    symmetrisch zueinander angeordnete Trägerplatten   al und a2,    zwischen welchen an den einander gegenüberliegenden Schenkelpartien derselben relativ zueinander verschiebbare Me¯anschlagorgane angeordnet sind. Das eine   Messansohlagorgan,    das in Fig. 2 im Schnitt ersichtlich ist, weist einen Schieber   b    auf, der mit einer zu dessen   Verschiebungsrich-    tung querverlaufenden Riffelung oder Feinverzahnung   bl versehen    ist, die mit einer entsprechenden Gegengriffelung an der Innenseite der Trägerplatte al zusammenwirkt. Die Rillen dieser beiden Riffelungen haben einen konstanten Abstand p voneinander und haben ein Profil, das z.

   B. einem   60  Ge-      windeprofil    mit Steigung p entspricht. Diese Riffelungen sind mit grösster Präzision ge  schliffen,    so daS der Schieber b zur   Grob-    einstellung der Lehre um die Teilung p oder um ein Vielfaches dieses Wertes sehr genau verschoben werden kann. Der Schieber b weist einen Längsschlitz b2 auf und wird mittels einer Schraube   c    in der gewünschten Stellung auf der Platte al festgehalten.

   Auf der andern Seite der Lehre sind zwischen den beiden Platten   al und a2 zwei Alessanschlag-    organe vorgesehen, die je eine,   gegebenen-    falls mittels einer Längsriffelung und Gegenriffelung geführte   Messklaue dl, d2 auf-    weisen, die nebeneinander angeordnet und zur Feineinstellung der Lehre mit exzentrischen   Lagermitteln    versehen sind. Die   Messklauen dl, d2 können hier    mittels der Exzenterzapfen e gegen ber dem Schieber b verstellt und gesichert werden. In Verbindung mit beiden Zapfen e ist je eine Skala, mit Hilfe welcher an Hand einer Tabelle, nachdem die Grobeinstellung mittels des Schiebers   b    vorgenommen worden ist. die Feineinstellung der Messdistanzen ohne Zuhilfenahme einer Einstellehre vorgenommen werden kann.



   Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig.   4,    5 und 6, das zur Kontrolle von Gewinden bestimmt ist, unterscheidet sich vom oben beschriebenen Ausführungsbeispiel hauptsäch  lich dadurch, dass der Schieber    o zwei MeBrollen   o',    o2 trÏgt, welchen zwei exzentrisch   gelagerte MeBrollen i', i'auf    der andern Seite der Lehre entsprechen. Diese   Messrollen    sind nach dem zu kontrollierenden Gewinde profiliert. Die Einstellung dieser zweiten Lehre geschieht in ähnlieher Weise wie oben beschrieben, indem mit dem Schieber o die Grobeinstellung und mit den exzentrischen    Lagermitteln der Rollen @@, @@, die Feineinstel-      lung    der Messdistanzen vorgenommen wird.



  Gegebenenfalls könnten diese Rollen auf in der in Fig.   1    gezeigten Weise verschiebbar angeordneten Klauen gelagert sein.



   Bei beiden Ausführungsbeispielen sind die beiden Trägerplatten   at und a2 zwecks    Bildung eines möglichst starren Trägergebildes in der im Patent Nr. 224233 beschriebenen Weise gegenseitig versteift. Es wäre jedoch auch möglich, und dies insbesondere im Falle des ersten   Ausfuhrungsbeispiels,    anstatt zwei gegenseitig versteifte Platten auch nur eine, gegen äussere Einflüsse möglichst gefeite Tragplatte vorzusehen, an der die MeBanschlagorgane angeordnet wären, wie dies beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 7 bis 11 der Fall ist.



   Bei diesem Ausführungsbeispiel sind, im Gegensatz zu den beiden oben beschriebenen   Rachenlehren,    zwei an einer einzigen, den Stegteil der   Rachenlehre bildenden    Tragplatte f mittels einer Riffelung und Gegenriffelung fliegend gelagerte, die Schenkel der Rachenlehre bildende Schieber m vorgesehen, an welchen je ein Paar   Messrollen    n gelagert sind, von denen die zu wenigstens einem der beiden Schieber m   gehorenden    Rollen zur Feineinstellung der Lehre, ähnlich wie die   Messrollen      it,      i2 der Rachenlehre gemäss    Fig. 4 bis 6 mit einer exzentrischen Lagerung versehen sind.

   Die Befestigung der beiden   Schieber on an    der Tragplatte f ist mittels einer Schlitz-und Bolzenverbindung be   werkstelligt. Zum Schütze der beiden Rollen-    paare ist auf den äuss, ern Längskanten der   Schieber    je eine vorstehende Abdeckschiene p vorgesehen, wÏhrend die Tragplatte f auf beiden Seiten mit je einer aus einem   Wärme-    isolierstoff, wie z. B. Hartgummi, Kunstharz oder dergleichen bestehenden Griffplatte r belegt ist. Am einen der beiden Schieber m ist eine   Messschiene    s (Fig. 10) befestigt, an welcher durch eine in der entsprechenden Griffplatte   t'vorgesehene Öffnung das Lehr-    maB abgelesen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einstellbare Toleranzrachenlehre mit ein ander gegenüberliegenden, relativ zueinander verstellbaren Messanschlagorganen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das auf der einen Seite der Rachenlehre vorgesehene Messanschlagorgan einen Schieber aufweist, der zur Grobeinstellung der Lehre verschoben werden kann und mit einer quer zu seiner Verschiebungsrichtung verlaufenden Riffelung versehen ist, welche zur Festlegung des Sehiebers mit einer entsprechenden Gegenriffelung am Lehrenkörper zusammenwirkt, während zwei Messa, nsohlagorgane auf der andern Seite der Lehre zur Feineinstellung der letzteren mit exzentrischen Lagermitteln versehen. sind.
    UNTERANSPR¯CHE: 1. Einstellbare Toleranzrachenlehre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schieber gegenüberliegenden Messanschlagorgane je eine Messklaue aufweisen, die nebeneinander angeordnet sind und einzeln mittels Exzenterzapfen gegenüber dem Schieber einstellbar sind.
    2. Einstellba. re Toleranzrachenlehre nach Patentanspruch zur Kontrolle von Gewinden, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber zwei nach dem zu kontrollierenden Gewinde profilierte Messrollen trÏgt, denen zwei auf der andern Seite der Lehre exzentrisch gelagerte Messrollen entsprechen.
    3. Einstellbare Toleranzrachenlehre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Messanschlagorgane zwischen zwei gegenseitig verstrebten Trägerplatten der Lehre angeordnet sind.
CH224678D 1944-02-05 1942-04-16 Einstellbare Toleranzrachenlehre. CH224678A (de)

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CH224678D CH224678A (de) 1944-02-05 1942-04-16 Einstellbare Toleranzrachenlehre.

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CH (1) CH224678A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940147C (de) * 1951-10-29 1956-03-08 Horstmann Gear Co Ltd Verstellbare Grenzrachenlehre
US4145815A (en) * 1976-09-21 1979-03-27 Franz Kuhlmann Kg. Carriage drawing machine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940147C (de) * 1951-10-29 1956-03-08 Horstmann Gear Co Ltd Verstellbare Grenzrachenlehre
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