CH224681A - Anzeigeeinrichtung an Messgeräten. - Google Patents

Anzeigeeinrichtung an Messgeräten.

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CH224681A
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Constantin Brun Oscar
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Constantin Brun Oscar
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/02Calorimeters using transport of an indicating substances, e.g. evaporation calorimeters
    • G01K17/025Calorimeters using transport of an indicating substances, e.g. evaporation calorimeters where evaporation, sublimation or condensation caused by heating or cooling, is measured

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description


  



  Anzeigeeinrichtung an   Iessgeräten.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anzeigeeinrichtung an   MeBgeräten,    und zwar solchen, die aus irgendwelchen
Gründen auch dann eine geringe Messung vornehmen, wenn. sie Null sein sollte. Bei spielsweise werden in der   Pra. xis MeBgeräte    für die Wärmeabgabe von Heizkörpern in
Zentralheizungen oder ZapfhÏhnen zentraler Warmwasser-Versorgungsanlagen mit offe nen Verdunstungsröhrehen verwendet. Da jede Flüssigkeit auch bei relativ niedrigen
Temperaturen doch einen   gewissen Dampf-    druck aufweist, zeigen diese Apparate dauernd eine kleine Abgabe an, auch dann, wenn keine Wärme bezogen wurde. Man   be-    zeichnet diese Abgabe als den sogenannten Leerlauf.



   Nach der vorliegenden Erfindung kann diese Leerlaufmessung beim Ablesen des Apparates automatisch berücksichtigt werden in der Weise, da? die Ablesung den Leerlaufverbrauch nicht enthÏlt.



   Die Zeichnung zeigt vier beispielsweise Ausführungsformen in Vorderansicht und in schematischer Darstellung.



   An der Skala c   (Fig.    1) ergibt sich eine richtige Ablesung dann, wenn die Messperiode im Vergleich zur gesamten   Betriebs-    periode, für die das Instrument vorgesehen   ist, relativ kurz    ist, z. B. 14 Tage beträgt.



  Die Anzeige, bestimmt z. B. durch den Stand einer Flüssigkeit in einem Messrohr, ergebe an dieser Skala beispielsweise   5,    7 Einheiten.



  Wird die gleiche Anzeige nicht in so kurzer Zeit,   somderm beispielsweise im 8    X 14 Tagen erreicht, so ergibt sie auf der Skala c nicht die richtige   Verbrauchsanzeige, weil    in dieser Zeit auch ein sogenannter Leerlauf stattgefunden hat. Dieser Leerlauf sei an der Skala d für die Zeit von 8 X 14 Tagen durch den Betrag e angegeben. Der Nullpunkt der Skala d mu? also um den Wert e verschoben sein. Aus der Fig.   1    ist   ersicht-      lich,    da? die Skalen   c    und d rechtwinklig zur Zeitskala g verlaufen.



   Ist der   Leerlauf verbrauch mit grosser    Annäherung zur   abgelaufenen Zeit propor-    tional, dann kann man für beliebige Zwi  schenzeiten,    z. B. von 2, 4 oder 6 X 14 Tagen entsprechend der Skala g, den Leerlauf automatisch ber cksichtigen. Es entsteht auf diese Weise eine   Nomogrammskala.   



  Die den einzelnen Zahlen der Zeitskala g zugeordneten Vertikalstriche entsprechen den verschiedenen Zeitabschnitten, gemessen von der Inbetriebsetzung der Apparate an, und die schiefen, geraden oder krummen   Querverbindungslinien x sind    die Linien mit   gleichem wirklichem Verbrauch.    Die   Quer-    verbindungslinien müssen dann krummlinig sein,   wenn der Leerlaufverbrauch nichtlinear    proportional zur Betriebszeit ist. Im be  schriebenen    Beispiel wurden als Zeiteinheit für die Skala g willkürlich 14 Tage angenommen. Sie kann natürlich kleiner, namentlich aber auch grosser sein und z. B. 3, 4, 6 oder 8 Wochen betragen.



   An einer Anzeigeeinrichtung dieser Art kann aber aueh noch ein anderer Fehler korrigiert werden. Nimmt man an, da? die Skala c sieh auf eine bestimmte Verbrauchs  intenritat      oder-belastung    stützt, so kann der MeBapparat beispielsweise bei einer wesentlichen grösseren Belastung einen   systema-    tischen Fehler in der Richtung haben, dass er dann zu wenig anzeigt. Ist in einer   ge-    wissen Messzeit die Gesamtanzeige an sich sehr gross, so deutet das darauf hin, dass die Belastung des Apparates gross, also die Anzeige an der normalen Skala zu klein ist.



  Um die Anzeige richtig zu stellen, müssen also die Zwischenräume der Skala bei grosser   Verbrauchsanzeige    enger werden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Dabei kann   selbstver-    stÏndlich auch ein   Leerlaufverbrauch gleich-    zeitig eliminiert werden. Die Skala c ist die normale nach der Betriebszeit Null, die Skala d diejenige nach vier Zeiteinheiten, z. B. Monaten oder   Quartalen, abzulesende    Skala. An der   Skala d    sind zwei Nullpunkte vorhanden, die entsprechend dem   Leerlauf-      verbraueh in den    vier Zeiteinheiten   auseinan-    derliegen.

   Die   Teilstrichabstände    werden nach unten hin immer enger, wobei die dazugehörende Gesetzmässigkeit entweder theore  tiseh    oder durch Versuche ermittelt werden muss.



   Die Anzeigeeinrichtung nach Fig. 3 ist in solchen Fällen brauchbar, in welchen der Messapparat ersf nach einer bestimmten Betriebszeit abgeleeen werden soll. In dieser Zeit ergebe die   Leerlaufmessung    den Betrag e ; um diesen Betrag ist der Nullpunkt der Skala d gegenüber dem der   Skala c verseho-    ben. In diesem Fall genügt es, auch nur die Skala d zu verwenden, wobei der Leerlaufwert e durch eine entsprechende Marke angegeben werden kann.



   Die Anzeigeeinrichtung nach Fig.   4    ist zur   Bes : timmung    des zu erwartenden Verbrauchs nach einer beetimmten Zeitperiode, z.   B.    nach einer   Heizperiode    von 7 Monaten, geeignet. g ist die Skala für die vom Anfang der Verbrauehsperiode verlaufende Zeit, e entspreche dem   Leerlaufverbrauch nach    7 Zeitabschnitten und   f sei der Flüssigkeits-    stand im Zeitpunkt der Ablesung. let der Verbrauch im Laufe der Messzeit im Durehschnitt gleichmässig, so kann an den   geneig-    ten Linien   h    direkt der zu erwartende Verbrauch während einer längeren Betriebszeit abgelesen werden, z.

   B. entspricht einem   Flissigkeitestand r    nach   3    Zeiteinheiten, nach 7 Zeiteinheiten ein zu erwartender Verbrauch von zirka 48 Einheiten, nach 6 Zeiteinheiten aber ein   eoleher    von 40 Einheiten. Die Neigung der   sehiefen    Linien h mit den ver  schiedenen      mittleren Verbrauchsanzeigen    ist gegeben durch den   Leerlaufverbrauch sowie    die Skalen und Skaleneinteilung des Anzeige-bezw.   Messinstrumentes.   



   Es kann nun vorkommen, da? in einer Messperiode sozusagen dauernd eine Regietrierung zu verzeichnen ist, so dass in dieser Zeit kein Leerlauf vorhanden ist.



  W rde man nun für das Ende der   Mess-    periode die gleiche Skala einfach um den Bebrag des   Leerlaufes    versehieben, so wäre die Verbrauchsanzeige zu klein. Je gr¯?er die   Verbrauchsanzeige    am Ende der Periode ist, desto kleiner wird normalerweise die Leerlaufzeit und damit der Leerlaufver brauch sein, und um so mehr ist dem zufolge die Leerlaufversehiebung als Mes  sung zu verzeichnen.    Man kann dies in einfacher Weise dadurch erreichen, da? man die Skala für das Ende der Messperiode enger teilt als f r den Anfang. Für die Rennlinien x, die Punkte gleichen Wertes auf den verschiedenen Skalen   miteina. nder verbinden,    ergibt sich daraus, da? sie nicht parallel zueinander verlaufen dürfen, sondern in der Richtung der zunehmenden Zeit sich einander nähern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Anzeigeeinrichtung an integrierenden Messgeräten mit Leerlauf, gekennzeichnet durch eine Zeitskala und wenigstens eine rechtwinklig zur Zeitskala verlaufende, die abzulesenden Werte anzeigende Skala, deren Nullpunkt um den Betrag des Leerlaufes wÏhrend des seit Beginn der Messperiode verstrichenen Zeitabschnittes gegenüber dem Nullpunkt zu Anfang der Messperiode verschoben ist.
    UNTEBANSPBÜCHE : 1. Anzeigeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ableseskalen vorgesehen sind, wobei die gleiche Werte anzeigenden Stellen der verschiedenen Ableseskalen durch Linien miteinander verbunden sind.
    2. Anzeigeeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gleiche Werte anzeigenden Stellen der Ab leseskalen (c, d) durch geradlinige Kennlinien (x) miteinander verbunden sind.
    3. Anzeigeeinrichtung nach Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, da? die gleiche Werte anzeigenden Stellen der Ab leseskalen (c, d) durch krummlinige Kenn- linien miteinander verbunden sind.
    4. Anzeigeeinriehtung nach Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gleiche Werte anzeigenden Stellen der Ab leseskalen durch Kennlinien verbunden sind, deren in Richtung der Ableseskalen ge messene Abstände in Richtung der zunehmenden Zeitskala immer enger werden.
CH224681D 1941-12-04 1941-12-04 Anzeigeeinrichtung an Messgeräten. CH224681A (de)

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