CH224748A - Doppelstrom-Generator. - Google Patents

Doppelstrom-Generator.

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CH224748A
CH224748A CH224748DA CH224748A CH 224748 A CH224748 A CH 224748A CH 224748D A CH224748D A CH 224748DA CH 224748 A CH224748 A CH 224748A
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CH
Switzerland
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current
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double
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armature
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English (en)
Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/50Generators with two or more outputs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description


  Doppelstrom-Generator.    Es ist bekannt, dass dem Anker einer  Gleichstrommaschine, deren     Ankerwicklung     an bestimmten Punkten zu zwei oder mehr  Schleifringen geführt wird, ausser Gleich  strom gleichzeitig auch Wechselstrom ent  nommen werden kann. Solche     Doppelstrom-          Generatoren    sind zum Beispiel     mechanisch     angetriebene Einankerumformer. Ferner ist  es auch bekannt, dass bei solchen     Maschinen     jede Stromart in einer eigenen Ankerwick  lung erzeugt werden kann. In beiden Fällen  aber hat bei solchen Ausführungen jede  Stromart einen nachteiligen Einfluss auf die  andere Stromart zur Folge.

   So wird bei  spielsweise bei nur gleichstromseitiger Bela  stung infolge der Ankerrückwirkung auch die  Spannung der andern Stromart beeinflusst  und umgekehrt. Noch     nachteiliger    ist jedoch  die Einwirkung des durch den Wechselstrom  erzeugten Querflusses auf die Kommutation  des Gleichstromes. Diese ungünstigen gegen  seitigen Einflüsse der zwei Stromarten sind  eine Folge der magnetischen Verkettung  zwischen den Ankerwicklungen der beiden    Stromarten. Alle Versuche, diese Mängel zu  beheben, haben aber noch keine einwandfreie  Lösung hervorgebracht, und infolgedessen  sind Doppelstrom-Generatoren ausser für ver  hältnismässig kleine Leistungen bis jetzt in  der Praxis nicht angewendet worden.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  nunmehr auf einen Doppelstrom-Generator  mit getrennten Gleich- und Wechselstrom  ankerwicklungen und einen gemeinsamen  Feldsystem, bei welchem die     erwähnten    Nach  teile der bisherigen Ausführungen beseitigt  werden. Dies wird gemäss der     Erfindung    da  durch erreicht, dass die Gleichstrom- und  Wechselstromankerwicklungen über den Um  fang verteilt, aber nicht in denselben Ab  schnitten des Umfanges untergebracht sind,  damit beide Wicklungsarten     voneinander    an  nähernd magnetisch entkoppelt     werden.     



  An Hand des in der     Zeichnung    in schema  tischer Weise dargestellten Ausführungsbei  spiels ist die Erfindung näher erläutert, und  zwar zeigt die Figur die Abwicklung eines      Teils eines zehnpoligen     Doppelstrom-Genera-          tors.     



  Der Einfachheit halber sind in der Figur  nur sechs aufeinanderfolgende Pole N,     S    ge  zeigt. Unter dem ersten positiven Pol N so  wie unter dem sechsten negativen Pol S be  finden sich die Schleifenwicklungen G, die  sich diametral gegenüber über genau je zwei  Polteilungen erstrecken. Jedes Element die  ser beiden Wicklungen G ist zu einer Kol  lektorlamelle K geführt. Diejenigen Kollek  torlamellen K, die bei einer normalerweise  über den ganzen Ankerumfang verteilten  Wicklung gleiches Potential haben würden,  sind durch die Ausgleichverbinder A unter  einander verbunden. Mittels dieser Ausgleich  verbinder A sind die beiden sich unter dem  ersten und dem sechsten Pol N bezw. S be  findenden Schleifenwicklungen G elektrisch       miteinander    verbunden.

   Sie bilden somit das  Äquivalent einer auf zwei Pole reduzierten  Gleichstromwicklung mit mehreren durch die  Ausgleichverbinder miteinander parallel ge  schalteten Kollektoren. Aus diesen sich nur  über einen Teil des Ankerumfanges     erstrek-          kenden    Wicklungen G kann daher Gleich  strom und gleichzeitig bei Eigenerregung der  zur Magnetisierung der Feldpole erforderliche  Erregerstrom entnommen werden. Zwischen  den beiden Gleichstromwicklungen G sind  ferner auf diametral gegenüberliegenden Sei  ten des Ankers in getrennten Nuten die zwei  Schleifenwicklungen W angeordnet, die sich  bei diesem Ausführungsbeispiel über genau  je drei Polteilungen erstrecken.

   In der Figur  ist nur eine der beiden Wicklungen W ver  anschaulicht,     aber    auf dem gegenüberliegen  den, nicht gezeichneten Teil des Ankerumfan  ges ist die andere Wicklung W in analoger  Weise angeordnet. Aus diesen zwei Schlei  fenwicklungen W wird durch Schleifringe,  die an geeigneter Stelle mit den Wicklungen  in Verbindung stehen, der gewünschte Wech  selstrom entnommen. Zwischen den Polen N,  S     sind    noch die Wendepole P angeordnet.  



  Durch diese besondere Anordnung der  Gleichstrom- und Wechselstromwicklungen  in eigenen Ankernuten sind die Stromkreise    der Wicklungen für beide Stromarten elek  trisch vollständig und magnetisch annähernd  getrennt. Daher hat eine     Belastungsänderung     der Gleichstromseite praktisch     keinen    Einfluss  auf den Wechselstromkreis, solange keine Än  derung der     Erregung    eintritt, was der Fall  ist, wenn der Generator fremderregt ist:

   Bei       Eigenerregung    hat     eine    Belastungsänderung  auf der Gleichstromseite nur soviel Einfluss  auf die Wechselstromseite, 'als diese Bela  stungsänderung die     Erregerspannung    ändert  und damit den die Gleich- und Wechselspan  nung erzeugenden Kraftfluss beeinflusst. Die  Grösse der Beeinflussung hängt vom Sätti  gungszustand des magnetischen Kreises ab.  Im Ausführungsbeispiel, wo es sich um eine  zehnpolige Maschine handelt, sind für die  Gleichstromwicklung zwei Pole und die  Wechselstromwicklung vier Pole ausgenützt.

    Je nach dem Leistungsbedarf der beiden  Stromsysteme kann aber die     Aufteilung    der  Wicklungen über den Ankerumfang     ohne     weiteres     eine        andere    sein. Ferner ist die An  ordnung gemäss der Erfindung selbstverständ  lich nicht auf Schleifenwicklungen be  schränkt, sondern es können beispielsweise  auch ohne weiteres Wellenwicklungen ange  wendet werden.  



  Doppelstrom-Generatoren nach der Erfin  dung sind besonders geeignet für Anlagen,  wo Raumersparnis von ausschlaggebender Be  deutung ist, wie beispielsweise in Schiffen,  Triebfahrzeugen usw., wo die Wechselstrom  leistung im Verhältnis zur Gleichstrom  leistung gross sein kann und die Unterbrin  gung einer besonderen Gleichstrommaschine  für die Erregung oder die Hilfsantriebe nicht  möglich ist; oder zu grossen Platzaufwand  erfordern würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelstrom - Generator mit getrennten Gleichstrom- und Wechselstromankerwick- lungen und einem gemeinsamen Feld erregersystem, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichstrom- und Wechselstromanker- wicklungen über den Umfang verteilt, aber nicht in denselben Abschnitten des Umfanges untergebracht sind, damit beide Wicklungs arten voneinander annähernd magnetisch ent- koppelt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Doppelstrom-Generator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Er regung des Feldsystems vom eigen erzeugten Gleichstrom entnommen wird. 2. Doppelstrom-Generator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleich- und Wechselstromankerwicklungen als Schleifen- oder Wellenwicklungen ausge führt sind. 3. Doppelstrom-Generator nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ge nerator mit Wendepolen versehen ist.
CH224748D 1941-04-24 1941-04-24 Doppelstrom-Generator. CH224748A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH224748T 1941-04-24

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CH224748A true CH224748A (de) 1942-12-15

Family

ID=4453707

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH224748D CH224748A (de) 1941-04-24 1941-04-24 Doppelstrom-Generator.

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