CH224783A - Transport-Extensions-Schiene für Beinfrakturen. - Google Patents

Transport-Extensions-Schiene für Beinfrakturen.

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CH224783A
CH224783A CH224783DA CH224783A CH 224783 A CH224783 A CH 224783A CH 224783D A CH224783D A CH 224783DA CH 224783 A CH224783 A CH 224783A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
extension
transport
footrest
splint
tube
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Application number
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English (en)
Inventor
Ulrich Richard
Original Assignee
Ulrich Richard
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/04Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


  



     Transport-Extensions-Schiene    für Beinfrakturen.



   Es sind   TransSport-Extensions-Sehienen    f r   Beinfrakturen    bekannt geworden, bei denen die Extension des Fusshalters durch eine in der Verlängerung der Schiene angeordnete, mit Zugfeder versehene Spannvorrichtung erfolgt.



   Jede über die Extremität hinausragende   Sehienenpartie    wirkt sich jedoch beim Transport des Patienten, auf Schlitten, per Auto, per Bahn usw. sehr störend aus, da der Patient das geschiente Bein nicht beugen darf und kann. Besonders das Stehen oder Gehen auf einem Bein mit Hilfe einer Krüeke wird praktisch unm¯glich, wenn die Schiene einige Zentimeter  ber das geschiente Bein vorsteht.



   Vorliegende Erfindung bezweckt, diesen ¯belstand zu beheben.   Sic    besteht darin, dass die Extensionsvorrichtung an den Stützorganen oberhalb der Fussauflage angeordnet ist, und dass der Federzug der Extensionseinrichtung und die Fussauflage, diese in Längsrichtung der Schiene, eingestellt werden k¯nnen.



   In beiliegender   Zeiehnung    ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht ; es zeigt :
Fig. 1 eine Transport-Extensions-Schiene für   Beinfrakturen    in Ansicht,
Fig. 2 eine Transport-Extensions-Schiene von der Seite gesehen,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eines der beiden Elemente der   Eytensionsvorrichtung,   
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 3 und
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 1-1 in Fig.   3.   



   Die beiden Führungsrohre 1 sind an ihrem obern Ende durch einen mit dem Sitzpolster 3 überzogenen Teil miteinander fest oder zerlegbar verbunden. Mit den Rohren   1    sind   femeT weitere hufeisenförmige Ver-      bindungspolster3und3"festoder    ab  nehmbar    verbunden. In den Fig.   1    und 2 sind die Polster   3,    3' und 3" als fest mit den Führungsrohren 1 verbunden gezeichnet, sie können aber auoh mit diesen durch geeignete Mittel, Schellen, Riemen, Schrauben oder dergleichen verbunden sein. Alle drei Polster sind mit Riemen 4 und diese mit Schnallen 4'versehen.



   Die Stützen 5 sind an ihrem untern Ende mit einer Traverse 7 fest, eventuell auch zerlegbar verbunden, welche die Fu¯auf  lageplatte    8 trägt. Diese ist mit Ösen 9 und Riemen 10 versehen, welche zum Festschnal  len des Fusses    dienen. Am   untern    Teil der Führungsrohre   1    sind Verstärkungen 11 vorhanden, durch welche die Flügelschrauben 6 führen. Die Verstärkungen 11 haben einen Ansatz 12 (Fig. 3), über welchen der   Griff-    kopf 13 der lÏngsdurchbohrten Schraube 14 greift. Die Schraube 14 ist durch den Gewindering   15,    welcher hinter den Ansatz 12 greift, gehalten, so dass diese wohl drehbar, aber in axialer Richtung unverschiebbar ist.



  Die Gewindemutter 16 weist zwei Nasen 17 auf, welche durch die Schlitze   18    des Rohres 1 greifen. Der Ring   20    dient der   Gewinde-    mutter 16 im Rohr 19 als oberer Anschlag.



  Die Mutter 16 kann sich aber nach unten im Rohr 19, durch die Sehlitze 18 geführt, ver  sehieben.    Durch die Feder 21 kann die Gewindemutter 16 nach oben   gedrüekt    werden, während der Bodenring 22 das Rohr 16 auf der untern Seite abschliesst und die Feder 21 abstützt. Durch die Bohrung der Schraube 14 und des Ringes 22 führt die Stütze 5, welche durch die Flügelsehraube 23 mit dem Rohr 19 verklemmt werden kann.

   Soll nun die Schiene Verwendung finden, so werden erst die Flügelschrauben 6 und 23 gelöst und hierauf die Schiene mit den Riemen 4 der Polster 3, 3'und   3"am Obersehenkel des    Patienten   festgeschnallt.    Die Stützen 5 sind, da alle   Fliigelsehrauben    gelöst sind, in Längsrichtung der Schiene verschiebbar, so dass die Fussauflageplatte   8 gegen die Fuss-    sohle des Beines geschoben und an dem Fuss festgesehnallt werden kann. Nun werden die Flügelschrauben 23 festgezogen, wodurch die Rohre 19 mit den Stützen 5 fest   verbun-    den werden.

   Dreht man nun die Schrauben 14 nach rechts, dann schrauben sich die Ge  windemuttern    16 nach unten und dr cken gegen die Federn 21. diese drüeken gegen die   Bodenringe 22 der Rohre    19, und da diese mit den   StAtzen    5 durch die Fl gelschrauben 23 verklemmt sind, überträgt sich der Federdruck auf die   Fussauflggeplatte    8, so dass diese in der   Beinrichtung    abgeschoben wird und den Fuss   nachzieht.    Durch Weiterdrehen der Schraube 14 im gleichen Sinne spannen   sichdieFedern    21 weiter, da sich die Ge  windemuttern    16 in den Rohren 19 nach unten verschieben.

   Die Verschiebung der    Muttern und damit der Grad der Federspan-      nungen    wird auf den Rohren 19 durch die Nasen 17 der Gewindemuttern 16 sichtbar.



  Auf einer Skala 24 auf den   Rohren 19    neben dem nach aussen gerichteten Schlitz 18 der Rohre 19 kann die Federspannung abgelesen werden, so dass auch ein   Unkundiger    nach be  stimmten    Angaben die Schiene an einem Patienten befestigen kann. Werden nun auch die   Flügelsehrauben    6 festgezogen, dann verklemmen sich die St tzen 5 in den F hrungsrohren   l.    Hierdurch wird erreicht, dass die Schiene als feste St tze dient, so dass der Patient das   Ges & ss darauf abstützen    kann, ohne dass das Bein in seiner gestreckten Lage irgendwie berührt oder beeinträchtigt wird, so da¯ er mit Hilfe einer   Krücke    stehen und gehen kann.

   Die Schiene wird durch die be  schriebene    Ausführungsform   z.    B. h¯chstens   1    cm länger als das gestreckte Bein, so da¯ eine störende Wirkung durch deren Länge beim Transport nicht eintritt. I) urch die feste Verbindung der   Fussauflageplatte    8 mit der Traverse 7 der Stützen 5 erhält der Fuss eine feste Anlage, wodurch dem Patienten beim Transport Schmerzen erspart werden.



  Die starre Fussauflageplatte hindert nicht, dass bei Fussfrakturen das Bein oberhalb des Fusses mit einer Manchette befestigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Transport-Extensions-Schien, finir Bein frakturen, dadurch gekennzeichnet, dass die Extensionsvorrichtung an den St tzorganen oberhalb der Fussauflage angeordnet ist und dass der Federzug der Extensionsvorrichtung und die Fussauflage, diese in Längsrichtung der Schiene, eingestellt werden können.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Transport-Extensions-Schiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die Extensionsvorriehtung aus zwei Extensionselementen besteht, deren jedes eine längsdurchbohrte, an einem Führungsrohr des Gestelles drehbar befestigte und mit Griffrand versehene Schraube besitzt, die in je ein eine Druckfeder enthaltendes und eine Einstellskala aufweisendes Rohr geschraubt ist, und da¯ eine Feststellschraube zum Feststellen des Abstandes des Fu¯halters vom Einstellrohr und eine Feststellsehraube zum Feststellen des Fusshalters gegenüber dem zugehörigen Führungsrohr vorhanden sind.
    2. Transport-Extensions-Schiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ zwei Stützen an ihrem untern Ende mit einer Traverse verbunden sind, auf der die Fussauflage befestigt ist.
    3. Transport-Extensions-Schiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe zerlegbar ist.
CH224783D 1941-12-15 1941-12-15 Transport-Extensions-Schiene für Beinfrakturen. CH224783A (de)

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ID=4453718

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CH224783D CH224783A (de) 1941-12-15 1941-12-15 Transport-Extensions-Schiene für Beinfrakturen.

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