CH224816A - Fahrzeugrad. - Google Patents

Fahrzeugrad.

Info

Publication number
CH224816A
CH224816A CH224816DA CH224816A CH 224816 A CH224816 A CH 224816A CH 224816D A CH224816D A CH 224816DA CH 224816 A CH224816 A CH 224816A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brake band
hub
wheel
wheel body
clutch
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Der Fischer
Original Assignee
Fischer Ag Georg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fischer Ag Georg filed Critical Fischer Ag Georg
Publication of CH224816A publication Critical patent/CH224816A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B11/00Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre
    • B60B11/06Wheels with more than one rim mounted on a single wheel body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Fahrzeugrad.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Fahrzeugrad für angetriebene Achsen  eines Kraftfahrzeuges, mit zwei Radkörpern,  von welchen der äussere Radkörper zur  dauernden Antriebsverbindung mit der an  getriebenen Achse eingerichtet ist, während  der innere Radkörper unabhängig drehbar  auf der Nabe des äussern Radkörpers ge  lagert ist, und mit einer durch ein spreizbares  Bremsband wirkenden, selbsttätigen Kupp  lung zwischen den beiden Radkörpern. Dop  pelräder mit einer derartigen     Kupplung    sind  für Anhänger von     Kraftfahrzeugen    vorge  schlagen worden, um beide Reifen des Dop  pelrades für die     Bremsung        einsetzen    zu kön  nen.

   Dabei handelt es sich aber um Räder  für gezogene und nicht für angetriebene  Achsen. Ferner ist die Kupplung so aufge  baut, dass aus jeder Differenz     zwischen    den  Drehzahlen des innern und äussern Reifens  zwangläufig eine Spreizung des - Brems  bandes resultiert und demzufolge bei kurven  reichen oder stark     bombierten    Strassen die    beiden Reifen dauernd gekuppelt bleiben.  Zweck vorliegender Erfindung aber ist es, bei  kurvenreichen Strassen die beiden Reifen des  Doppelrades sich unabhängig voneinander  drehen zu lassen, wobei das äussere Rad den       Antrieb    allein von der Achse übernimmt.

   Nur  in dem Moment, wo der äussere Reifen keinen  Halt am Boden     findet,        beispielsweise        auf    ver  eister     Strasse    oder bei schlüpfrigem Belag  oder bei Reifendefekt, soll durch selbsttätiges  Kuppeln der innere Reifen ebenfalls mit  helfen, das Fahrzeug zu bewegen.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung soll  dies dadurch erreicht sein, dass das spreizbare  Bremsband der Kupplung auf der Nabe für  sich drehbar angeordnet ist und von der letz  teren durch     Reibungswirkung    mitgenommen  wird, um durch an der Nabe vorgesehene       Steuermittel    nur gespreizt zu werden,  wenn eine plötzliche     Voreilbewegung    der  Nabe gegenüber dem trägen Bremsband     beim     Schleudern des äussern Radreifens eintritt.

        Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar:  Fig. 1 einen Querschnitt durch die obere  Radhälfte,  Fig. 2 einen Schnitt senkrecht zur Achse  der Kupplung,  Fig. 3 einen Querschnitt durch die     Spreiz-          vorrichtung,     Fig. 4 einen Schnitt nach der Ebene  A-A in Fig. 3,  Fig. 5 einen Schnitt nach der Ebene B-B  in Fig. 3 und  Fig. 6 einen Schnitt durch eine Variante  von Fig. 4.  



  Auf dem Achsgehäuse 1 ist der äussere       Radkörper    2 und auf dessen Nabe der innere  Radkörper 3 gelagert. Der äussere Radkörper  2 ist drehfest verbunden mit der Antriebs  achse 4. Mit 5 und 6 sind die äussere und  die innere Radfelge bezeichnet, welche durch  Schrauben 7 und 8 mit den entsprechenden  Radkörpern verbunden sind. Mit dem     innern     Radkörper 3 ist eine Kupplungstrommel 9  starr verbunden, in welcher die     weiteren     Kupplungsteile angeordnet sind. Die Kupp  lung weist ein spreizbares Bremsband 10 auf,  welches durch die Laschen 11 an die Innen  wand der Kuppungstrommel 9 angepresst  werden kann.

   Die Feder 12 zieht die Enden  des Bremsbandes 10 in die Grundstellung,  das heisst in die Entkupplungslage zusam  men, die in     Fig.    2 dargestellt     ist.    Die La  schen 11 endigen an den Rollen 13, welche  in Führungsgehäusen 14 laufen. Die Füh  rungsgehäuse 14 sind fest auf die Nabe des       äussern    Rades 2 aufgezogen und über den  grössten Teil ihres Umfanges konzentrisch  zur Nabe geführt. Diametral gegenüber den  Rollen 13 in der Grundstellung sind die Füh  rungsgehäuse 14 mit einem die Rollen 13  steuernden Nocken 15 versehen und an der  Stelle dieses Nockens nach     aussen    geöffnet.

    Das Bremsband 10 wird     weiter    durch die       Stützrollenträger    16 in Distanz von den Füh  rungsgehäusen 14 gehalten. Zwischen den       Führungsgehäusen    14 ist ein exzentrischer  Ring 17     eingeklemmt,    welcher an seinem Um  fang mit einer Nute 18 versehen ist. Die    Nute 18 dient der Rolle<B>19</B> als Führung. Die  Rolle 19 ist in der einen Hälfte 20 eines  Zwischenringes gelagert, welche durch die  beiden     Federn    21 an die andere Ringhälfte  22 herangezogen wird. Die Ringhälfte 22  stützt sich     ihrerseits    auf die Rollen 13 ab.       Fig.    2 veranschaulicht die Grundstellung der  Kupplung.

   Die Rolle 19 ruht in einer ge  ringen Vertiefung 23 der Nute 18 und hält  dadurch auch das     Bremsband    10 und die  Ringhälften 20     und    22 in der Grundstellung  gegenüber den     Führungsgehäusen    14. Diese       Grundstellung    wird bei     Stillstand    des Rades  und bei gleichbleibender Drehzahl des Ra  des durch     Reibungswirkung    immer beibehal  ten. Selbst     geringe    Beschleunigungen oder  Verzögerungen in der     Drehbewegung    ver  mögen an     dieser        Grundstellung    nichts zu  ändern.

   Hierbei     ist    der innere     Radkörper    3  entkuppelt und bewegt sieh freidrehend mit  dem äussern Radkörper 2, welcher den An  trieb des Fahrzeuges allein     übernimmt.    Dif  ferenzen der Drehzahlen zwischen dem  äussern und dem     innern    Radkörper; ver  ursacht durch Unterschiede der Reifendurch  messer oder durch     Kurvenfahrt;    beeinflussen  die     Kupplung    in keiner Weise.

   Das innere  Rad kann gegenüber dem     äussern    Rad     vor-          oder    nacheilen, je nach den vorliegenden  Verhältnissen.     Verliert    aber das äussere, trei  bende Rad seinen Kontakt mit der Strasse,  beispielsweise infolge     Pneudefekt    oder durch  schlüpfrigen Bodenbelag, so wird die Dreh  zahl des Radkörpers 2     sprunghaft    in die  Höhe getrieben. Die     Führungsgehäuse    14  mit dem dazwischen liegenden Ring 18  machen diese     plötzliche    Erhöhung der Dreh  zahl mit. Das trage Bremsband 10 sowie  die beiden     Ringhälften    20 und 22 bleiben  jedoch zurück.

   Dadurch     entsteht    eine Rela  tivbewegung     zwischen    dem äussern Radkörper  2 und den     Kupplungsinnenteilen.    Die Rol  len 13     und    19     verlassen    ihre Grundstellung  und     beginnen    sich zu drehen. Die Rollen 13  laufen in den Führungsgehäusen 14 bis zu  der Stelle, wo die Führungsbahnen nach  aussen offen     sind    und als Steuermittel für  die Rollen 13 der Nocken 15 angebracht ist.      Die Stellung in diesem Moment ist in den  Fig. 4 und 5 festgehalten. Die in den Füh  rungsbahnen 14 durch den Nocken 15 nach  aussen gesteuerten Rollen 13 spreizen das  Bremsband 10, so dass es sich gegen die  Kupplungstrommel 9 presst.

   Durch die Rei  bung zwischen dem Bremsband 10 und der  Kupplungstrommel 9 wird eine Verbindung  hergestellt zwischen dem äussern Radkörper 2  und dem innern Radkörper     ä.    Der innere  Radkörper     ä    ist nun imstande, den Antrieb  an Stelle des ausfallenden Radkörpers 2 zu  übernehmen. Beim Verdrehen des Bremsban  des 10 aus der Grundstellung hat auch die  Rolle 19 ihre Grundstellung verlassen und  ist in der Nute 18 in die durch Fig. 5 dar  gestellte Lage auf dem exzentrischen Ring  17 verschoben worden. Je mehr sich die Rolle  19 von ihrer     Grundstellung    entfernt, um so  mehr entfernt sie sich auch von der Achs  mitte, da die breiteste Stelle des exzentrischen  Ringes 17 sich genau gegenüber der Rolle  19 in der Grundstellung befindet.

   Mit der  Rolle 19 wird auch die     Ringhälfte    22 von  der Achsmitte und damit von der andern  Ringhälfte 20 entfernt und die Federn 21  werden gespannt. Die Feder 12 und die Fe  dern 21 dienen der Rückstellung der Kupp  lung in die Grundstellung. Die Rückstellung  wird eingeleitet durch ein entgegengesetztes  Drehmoment von der Triebachse 4 her. Die  Feder 12 zieht die Enden des Bremsbandes  10 wieder zusammen, sobald die Rollen 18  den konzentrischen Teil der Führungsgehäuse  14 erreicht haben. Die Federn 21 unterstüt  zen das Zurücklaufen der Ringhälften 20 und  22 in ihre     Grundstellung,    indem durch die  Zugkraft der beiden Federn 21 bei der Rolle  19 eine Tangentialkomponente in Richtung  dieser Bewegung entsteht.  



  Da die Kupplung symmetrisch aufgebaut  ist, kann in jeder Fahrtrichtung, vorwärts  oder     rückwärts,    gekuppelt werden. Es be  steht die Möglichkeit, das äussere und das  innere Rad mit je einer Bremstrommel 24  und 25 zu versehen, welche gleichzeitig vom  gemeinsamen Bremsband 26 gebremst wer-    den. In     Fig.    6 ist eine Ausführungsform  dargestellt, bei welcher die Führungsgehäuse  28 mit zwei steuernden Nocken 29 und 80  versehen sind, die um etwa<B>90'</B> gegenüber  den Rollen 81 in ihrer     Grundstellung    ver  setzt sind. Bei einer solchen Bauart ist der  freilaufende Weg des     Bremsbandes    32 bis  zum Moment des     Spreizens    kürzer, was be  deutet, dass das Kuppeln beim Schleudern  rascher erfolgt.

   Der Kupplungsvorgang lässt  sich aber auch durch andere Mittel beein  flussen, so     beispielsweise    durch Veränderung  der Trägheit des Bremsbandes 10 oder durch  Veränderung der Exzentrizität des Ringes 17.  Eine Erhöhung oder Erniedrigung der Spann  kraft der Federn 21 hat ebenfalls Einfluss  auf den Kupplungsvorgang, ebenso eine Ver  änderung der Spannkraft der Feder 12. Eine  weitere Möglichkeit besteht in der Bemes  sung des     Ansteigwinkels    des Nockens 15       bezw.    der Nocken 29 und<B>30.</B> Damit ist an  gedeutet, dass die Erfindung die verschieden  sten Ausführungsformen umfasst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrzeugrad für angetriebene Achsen eines Kraftfahrzeuges, mit zwei Radkörpern, von welchen der äussere Radkörper zur dauernden Antriebsverbindung mit der an getriebenen Achse eingerichtet ist, während der innere Radkörper unabhängig drehbar auf der Nabe des äussern Radkörpers gelagert ist, -und mit einer durch ein spreizbares Bremsband wirkenden, selbsttätigen Kupp lung zwischen den beiden Radkörpern, da durch gekennzeichnet, dass das spreizbare Bremsband der Kupplung auf der Nabe für sich drehbar angeordnet ist und von der letz teren durch Reibungswirkung mitgenommen wird,
    um durch an der Nabe vorgesehene Steuermittel nur gespreizt zu werden, wenn eine plötzliche Voreilbewegung der Nabe ge genüber dem trägen Bremsband beim Schleu dern des äussern Radreifens eintritt.
CH224816D 1942-01-24 1942-01-24 Fahrzeugrad. CH224816A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH224816T 1942-01-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH224816A true CH224816A (de) 1942-12-15

Family

ID=4453736

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH224816D CH224816A (de) 1942-01-24 1942-01-24 Fahrzeugrad.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH224816A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956202C (de) * 1949-11-19 1957-01-17 Babette Arnold Geb List Ausgleichsgetriebe fuer Zwillings- und Mehrlingsradanordnungen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, Anhaenger und Gleiskettenfahrzeuge
EP0053725A3 (de) * 1980-12-10 1983-04-20 Knorr-Bremse Ag Strassenfahrzeugrad

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE956202C (de) * 1949-11-19 1957-01-17 Babette Arnold Geb List Ausgleichsgetriebe fuer Zwillings- und Mehrlingsradanordnungen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, Anhaenger und Gleiskettenfahrzeuge
EP0053725A3 (de) * 1980-12-10 1983-04-20 Knorr-Bremse Ag Strassenfahrzeugrad

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2114701B1 (de) Radachse und antriebs- oder gelenkwelle für fahrzeuge mit zentraler reifendruckversorgung
DE547256C (de) Vorrichtung zum Fuellen von Luftreifen von Kraftfahrzeugen
DE2746462C2 (de)
DE2428405A1 (de) Sperreinrichtung fuer eine zahnraddifferentialanordnung
EP2266817B1 (de) Radlagerung für Fahrzeugachsen
DE851601C (de) Lenkeinrichtung an mehrachsigen Anhaengern von Wagenzuegen
EP2723583A1 (de) Nabenanordnung, insbesondere für zwillingsräder
DE4136271C1 (de)
DE3800857C2 (de)
CH224816A (de) Fahrzeugrad.
CH373653A (de) Luftreifenrad für Geländefahrzeuge
DE638681C (de) Nach Art eines Ausgleichgetriebes wirkende Vorrichtung zur Drehkraftuebertragung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE819640C (de) Achsschenkellenkung fuer Strassenfahrzeuge
DE1012532B (de) Gegeneinander drehbare Zwillingsraeder fuer Fahrzeuge
DE102012015199B4 (de) Nabenanordnung, insbesondere für Zwillingsräder
EP2151593B1 (de) Dichtung für eine Radnabe
DE10006009C2 (de) Flurförderzeug in Vierradausführung
DE3310353A1 (de) Strassenfahrzeug mit achslenkung
DE875763C (de) Vom Fahrersitz aus steuerbarer Greifer an rollenden gummi- und nicht gummibereiften Zugkraftmaschinen
DE649261C (de) Ausgleichgetriebe fuer gleichachsige Doppelraeder eines Kraftfahrzeuges
EP0182936B1 (de) Differentialgetriebe, insbesondere für Antriebsachsen von Fahrzeugen
DE418189C (de) Bremsvorrichtung fuer die Lenkraeder von Kraftfahrzeugen mit einem Spreizkoerper zum Andruecken von Bremsbacken an eine Bremstrommel
AT165175B (de) Lenkeinrichtung an mehrachsigen Anhängern von Straßenzügen
AT147223B (de) Schleuder- oder Gleitschutz für gummibereifte Kraftfahrzeuge.
DE849659C (de) Vorrichtung zum Antrieb und zur Lenkung von Raupenfahrzeugen