CH224826A - Anordnung bei mittels Wechselstromreihenschlussmotoren angetriebenen elektrischen Lokomotiven und Wagen zur Erzielung einer Raddruckverteilung auf die einzelnen Radpaare entsprechend der Verteilung der Ziehkraft der Motoren. - Google Patents

Anordnung bei mittels Wechselstromreihenschlussmotoren angetriebenen elektrischen Lokomotiven und Wagen zur Erzielung einer Raddruckverteilung auf die einzelnen Radpaare entsprechend der Verteilung der Ziehkraft der Motoren.

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CH224826A
CH224826A CH224826DA CH224826A CH 224826 A CH224826 A CH 224826A CH 224826D A CH224826D A CH 224826DA CH 224826 A CH224826 A CH 224826A
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motors
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Aktiebolaget Allman Elektriska
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Asea Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • B60L3/10Indicating wheel slip ; Correction of wheel slip
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
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  • Transportation (AREA)
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Description


  Anordnung bei mittels     Wechselstromreihenschlussmotoren    angetriebenen elektrischen  Lokomotiven und Wagen zur Erzielung einer     Raddruckverteilung    auf die einzelnen  Radpaare entsprechend der Verteilung der Ziehkraft der Motoren.    Im     Patent    Nr. 208473 ist eine Anord  nung bei elektrisch angetriebenen Lokomo  tiven oder Wagen beschrieben, die zum  Zwecke hat, die Antriebskraft der auf den  verschiedenen Wellen arbeitenden Motoren  dem auf diesen Wellen wirkenden Raddruck  anzupassen.

   Es soll dadurch beim Anfahren  zum Beispiel der Lokomotive das volle       Adhäsionsgewicht    derselben voll ausgenutzt  werden, trotzdem die auf die Lokomotive       wirkenden    Reaktionskräfte eine sehr un  gleiche Verteilung des Raddruckes herbei  führen.

   Nach diesem Patent     geschieht    dies  dadurch, dass den Motoren, die auf Wellen  mit durch die Reaktionskraft vergrössertem  Raddruck arbeiten, eine Zusatzspannung zu  geführt wird, so     dass    ihre Ziehkraft vermehrt  wird, während den Motoren,     welche    auf Wel  len mit durch die     Reaktionskraft    verminder  tem Raddruck     arbeiten,    eine     Gegenspannung       zugeführt wird, so dass die von ihnen ent  wickelte Ziehkraft verkleinert wird. Man  erhält hierdurch die bestmögliche     Ausnüt-          zung    des Adhäsionsgewichtes der Lokomo  tive.

   Bei der in dem     genannten    Patent be  schriebenen beispielsweisen Anordnung sind  die vordern und     hintern    Motoren in jedem  Drehgestell paarweise in Reihe geschaltet  und mit einem induktiven Spannungsteiler       parallelgeschaltet,    welcher die auf die Moto  ren aufgedrückte Spannung innerhalb ge  wisser engen Grenzen hält, auch wenn eines  von den Radpaaren zu     schleudern    beginnt.

    Die oben genannte Zusatzspannung     bezw.     Gegenspannung wird den Motoren über  Transformatoren zugeführt, deren Sekundär  wicklungen zwischen den Motoren und dem  Spannungsteiler eingeschaltet sind und deren  Primärwicklungen an einen Teil der Sekun  därwicklung des     Haupttransformators    ange-      schlossen sind. Die Zusatz-     bezw.    die Gegen  spannung wird deshalb praktisch konstant  bleiben,     unabhängig    von der den     Motoren    zu  geführten Spannung.

   Bei dieser Anordnung  erhält man deshalb die oben genannte An  passung der Antriebskraft der Motoren nach  dem Raddruck nur bei einer ganz bestimm  ten Spannung, nämlich der Spannung, die  beim Anfahren der Motoren denselben     ge-          wöhnlicherweise    aufgedrückt wird.  



  Es ist aber     wünschenwert,    dass die in  Frage kommende Anpassung der Antriebs  kraft nach dem Raddruck auch bei andern  Spannungen     erhalten    wird. Eine genaue Un  tersuchung der Verhältnisse ergibt, dass wenn  die Zusatzspannung     bezw.    Gegenspannung  mit der den Motoren aufgedrückten Span  nung sich verändert, man eine gute Anpas  sung der Antriebskraft nach dem Raddruck  bei allen Spannungen erhält. Eine weniger  gute Anpassung erhält man, wenn die Zu  satzspannung     bezw.    Gegenspannung statt  dessen mit dem     Motorstrom    sich verändert.  Auf diesen Erkenntnissen beruht die vor  liegende Erfindung.

   Nach der Erfindung  werden dementsprechend den einzelnen Moto  ren des Wagens Zusatzspannungen zuge  führt,     die    von einer der den Motoren zuge  führten elektrischen     Grössen    abhängig sind.  Diese Spannungen können entweder über Zu  satztransformatoren zugeführt werden, die  an die Motorspannung angeschlossen sind,  oder aber sie können auch durch Zusatz  transformatoren zugeführt werden, die     pri-          märseitig    von dem die Motoren speisenden  Strom durchflossen werden. Im     letzteren     Falle wird die Anpassung nicht so gut wie  im ersten Fall, aber doch für viele Zwecke  ausreichend genau.  



  Die erfindungsgemässe Anordnung kann  so ausgebildet. werden, dass die genannten  Spannungen. nur dann eingeschaltet werden,  wenn sie erforderlich sind, zum Beispiel beim  Anfahren oder beim Aufwärtsfahren. Dies  kann zum Beispiel dadurch erreicht werden,  dass die Transformatoren mittels eines Druck  knopfes oder einer andern vom Führer be  tätigten Anordnung eingeschaltet werden,    oder es kann die     Einschaltung        mittels    eines  von dem Ausgleichsstrom in dem mit den  Motoren     parallelgeschalteten        Spannungsteiler     betätigten Relais automatisch stattfinden.  



  Diese Anpassung der Ziehkraft an den  Raddruck kann nicht nur zwischen den Mo  toren eines Drehgestelles, sondern auch zwi  schen den Motoren verschiedener Drehge  stelle an     demselben    Wagen vorgenommen  werden. In diesem Falle wird den Motor  paaren eines Drehgestelles eine Zusatzspan  nung und den Motorpaaren des andern Dreh  gestelles eine Gegenspannung zugeführt.  Diese beiden Spannungen, sollen auch mit der  Ziehkraft in derselben Weise sich verändern,  wie vorher erwähnt, weshalb der für die Er  zeugung     dieser    Spannungen erforderliche       Transformator,    wie     oben        bemerkt,    gespeist  werden muss.  



  Auf der beigefügten Zeichnung     ist    eine  beispielsweise Ausführungsform der Erfin  dung gezeigt.  



  Es bezeichnet 1 die Kontaktleitung und 2  die Kontaktbrücke und 3 die Primärwick  lung des     Haupttransformators.    4 ist dessen  Sekundärwicklung und 5 ein Zwischen  transformator und 6 sind die     Kontakte    der  Motorschützen. 7 und 8     sind        in    der einen  Fahrrichtung die     vordern        Motoren    der     Dreh-          gestelle    und 9 und 10 die     hintern    Motoren.

    11 ist ein mit den Motoren parallelgeschal  teter Spannungsteiler und 12 und 13 sind  die Sekundärwicklungen eines Transforma  tors zur Erzeugung der Zusatz-     bezw.    Gegen  spannung, und 14 ist eine für diese Wicklun  gen gemeinsame Primärwicklung, die mit  den Motoren parallelgeschaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung bei mittels Wechselstrom reihenschlussmotoren angetriebenen elektri schen Lokomotiven und Wagen zur Erzie lung einer der Raddruckverteilung auf die einzelnen Radpaare entsprechenden Vertei lung der Ziehkraft der Motoren, um eine von der Raddruckverteilung unabhängige, dem Totalgewicht der Lokomotive entsprechende Ziehkraft zu erhalten, bei welchem die An- Passung der Ziehkraft durch den einzelnen Motoren zugeführte Zusatzspannungen er folgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu satzspannungen von einer der den Motoren zugeführten elektrischen Grössen abhängig sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatzspan nungen über Hilfstransformatoren zugeführt werden, deren Primärwicklungen an die Mo torspannung angeschlossen sind. 2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatzspan nungen über Hilfstransformatoren zugeführt werden, welche primärseitig von dem die Motoren speisenden Strom durchflossen wer den. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Anpassung der Ziehkraft der Motoren verschiedener Drehgestelle eines Wagens nach dem auf den Drehgestell wirkenden totalen Raddruck eine Zusatzspannung in Reihe mit den Motoren des einen Drehgestelles und eine Gegenspan- nung in Reihe mit den Motoren des andern Drehgestelles zugeführt wird, welche Span nungen von der den Motoren zugeführten Spannung abhängig ist. 4. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Zusatz spannungen erzeugenden Hilfstransformato ren mittels einer von dem Führer betätigten Kontaktanordnung einschaltbar sind. 5.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Zusatz spannungen erzeugenden Hilfstransformato ren in Abhängigkeit von dem Ausgleichs strom, der einen mit den Motoren parallelge schalteten Spannungsteiler durchfliesst, auto matisch eingeschaltet werden. 6. Anordnung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zur Einschaltung der Hilfstransformatoren ein vom Aus gleichsstrom in dem mit den Motoren par allelgeschalteten Spannungsteiler betätigtes Relais vorgesehen ist.
CH224826D 1940-08-29 1941-08-21 Anordnung bei mittels Wechselstromreihenschlussmotoren angetriebenen elektrischen Lokomotiven und Wagen zur Erzielung einer Raddruckverteilung auf die einzelnen Radpaare entsprechend der Verteilung der Ziehkraft der Motoren. CH224826A (de)

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CH224826D CH224826A (de) 1940-08-29 1941-08-21 Anordnung bei mittels Wechselstromreihenschlussmotoren angetriebenen elektrischen Lokomotiven und Wagen zur Erzielung einer Raddruckverteilung auf die einzelnen Radpaare entsprechend der Verteilung der Ziehkraft der Motoren.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2548616A1 (fr) * 1983-07-08 1985-01-11 Creusot Loire Dispositif de regulation des couples d'entrainement des essieux d'une locomotive

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2548616A1 (fr) * 1983-07-08 1985-01-11 Creusot Loire Dispositif de regulation des couples d'entrainement des essieux d'une locomotive

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